Die Welt der Burgen - Großmann, G. Ulrich
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Burgen üben bis heute eine große Faszination aus. Sind sie nicht Heimstatt sagenumwobener Ritter und bezaubernder Burgfräulein, Stein gewordener Herrschaftsanspruch, Sicherheit bietender Zufluchtsort? Doch was ist Phantasie, wie war es wirklich?
Dieses Buch führt auf dem heutigen Kenntnisstand ein in die Welt der Burgen. Was ist eine Burg? Welche Aufgaben hatte sie? Wie war sie angelegt? Wo lagen die Brunnen, der Wohnbau und die Kapelle? Gab es einen Kerker? Was ist ein Palas und was eine Kemenate ? Wer hauste dort und wie ließ es sich in einer Burg leben? Der Gründer des Deutschen…mehr

Produktbeschreibung
Burgen üben bis heute eine große Faszination aus. Sind sie nicht Heimstatt sagenumwobener Ritter und bezaubernder Burgfräulein, Stein gewordener Herrschaftsanspruch, Sicherheit bietender Zufluchtsort? Doch was ist Phantasie, wie war es wirklich?

Dieses Buch führt auf dem heutigen Kenntnisstand ein in die Welt der Burgen. Was ist eine Burg? Welche Aufgaben hatte sie? Wie war sie angelegt? Wo lagen die Brunnen, der Wohnbau und die Kapelle? Gab es einen Kerker? Was ist ein Palas und was eine Kemenate ? Wer hauste dort und wie ließ es sich in einer Burg leben? Der Gründer des Deutschen Burgenmuseums und Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg G. Ulrich Großmann gibt einen Überblick über die Entwicklung der Burganlagen vom frühen Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit und zeigt, wie sich bereits im Hochmittelalter ein Burgenmythos etablierte, der bis in unsere Zeit andauert. Wer heute ein fundiertes Bild von der Burg und ihrer Geschichte gewinnen will, der findet in diesem Buch, was er sucht.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • Seitenzahl: 303
  • Erscheinungstermin: 13. September 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 244mm x 177mm x 27mm
  • Gewicht: 880g
  • ISBN-13: 9783406645105
  • ISBN-10: 3406645100
  • Artikelnr.: 36330561
Autorenporträt
G. Ulrich Großmann, geb. 1953, Studium der Kunstgeschichte, Volkskunde, frühchristlichen Archäologie bis 1979. 1980-1986 Bauhistoriker am westfälischen Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde. Seit 1986 (Gründungs-)Direktor des Weserrenaissance-Museums Schloß Brake und des angegliederten Forschungsinstituts. Seit 1988 erster Vorsitzender des internationalen Arbeitskreises für Hausforschung, seit 1992 der Wartburg-Gesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern und seit 1. August 1994 Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 30.01.2014

Glaubt es mir, es war einmal

Die Innendeckel dieses Buchs verzeichnen zwar Zentraleuropa, Nord und Süd, mit seinen größten Burgen. Dennoch wäre das Buch als "Burgenführer" irreführend vorgestellt. Es ist die erschöpfende Monographie des "festen Hauses", also dessen, was man hierzulande, diesseits der rein militärischen Festung, als Burg und Schloss bezeichnet. Ihr Autor ist der Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg und Gründungsvorsitzender der Wartburggesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern. Die landläufige Unterscheidung, nach der zwei Namen für zwei Bauwerkstypen sprächen, unterscheidbar nach Epoche und Funktion, widerlegt er gleich zu Beginn: Es sei wohl gut gemeint, die Burg als Wehrbau vor dem sechzehnten Jahrhundert dem repräsentativ gemeinten Schloss der Zeit danach gegenüberzustellen. Tatsächlich aber seien beide weitestgehend synonym gebraucht. Und schon der Name verweise darauf: Beide hätten "mit Schließen und Sichern zu tun". Als "Sitz und Repräsentation von Herrschaft" gleichermaßen präsentiert der Autor das Funktionsprinzip Burg so umfassend wie kenntnis- und kategorienreich. Ob Burgen nach Bauherren oder Besitzern (etwa Kaiser oder Klosterbruder) unterschieden werden, nach Formen, die dem Grundstück folgen oder frei gewählt sind, nach Architektur- oder Funktionstypen wie Wasser- oder Höhenburgen, Zoll-, Jagd- oder Amtsburgen: der rote Faden für den geschichtlichen Längsschnitt ist die Entwicklung ihrer Bauteile, dem Wettrüsten zur Sicherung der Herrschaft, dem erst im späten siebzehnten Jahrhundert die Entwicklung der Feuerwaffen ein Ende geboten. Rund die Hälfte des Buches dient der Darstellung dieser Entwicklung. Selbst der Burgenforschung ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Ihr bleibt es überlassen, das Fortbestehen der Burg in Mythos und Klischee der Unterhaltungsindustrie zu registrieren. Ein Verzeichnis der burgentechnischen Fachbegriffe und ein Register der als beispielhaft erwähnten Burgen runden die Darstellung ab, die der Besichtigung zum gesteigerten Verständnis verhilft.

mbe

"Die Welt der Burgen. Geschichte, Architektur, Kultur" von G. Ulrich Großmann. Verlag C. H. Beck, München 2013. 304 Seiten, 108 Abbildungen, zwei Karten. Gebunden, 26,95 Euro.

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