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Franz-Michael Konrad beschreibt anschaulich die Geschichte der Schule vom Alten Ägypten über antike Gymnasien und mittelalterliche Klosterschulen bis zur Gegenwart. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung in Deutschland im 20. Jahrhundert: Die allgemeine Schulpflicht, Vereinnahmungen der Schule durch den Staat und immer neue Reformen haben hier die Entwicklung geprägt. Abschließend fragt der Autor, was die PISA-Studie für die Zukunft der Schule bedeutet.…mehr

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  • Größe: 3.24MB
Produktbeschreibung
Franz-Michael Konrad beschreibt anschaulich die Geschichte der Schule vom Alten Ägypten über antike Gymnasien und mittelalterliche Klosterschulen bis zur Gegenwart. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung in Deutschland im 20. Jahrhundert: Die allgemeine Schulpflicht, Vereinnahmungen der Schule durch den Staat und immer neue Reformen haben hier die Entwicklung geprägt. Abschließend fragt der Autor, was die PISA-Studie für die Zukunft der Schule bedeutet.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Beck C. H.
  • Seitenzahl: 128
  • Erscheinungstermin: 29.01.2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783406622786
  • Artikelnr.: 44501539
Autorenporträt
Franz-Michael Konrad, geb. 1954, ist Professor für historische und vergleichende Pädagogik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.
Rezensionen
Besprechung von 10.09.2007
Eselsarbeit für Zeisigbrot
5000 Jahre Erfolg: Eine kurze Geschichte der Schule
War die Schule eigentlich schon immer so im Gerede wie gegenwärtig? Blickt man nicht mit der Nach-Pisa-Nostalgie, sondern mit distanziertem historischen Blick auf etwa 5000 Jahre ihrer Geschichte, sieht die Sache offenbar anders aus. Frank-Michael Konrad erzählt jedenfalls, ganz unprätentiös, eine eher gradlinige Erfolgsgeschichte: In den Hochkulturen der Sumerer und Ägypter hat die Schule ihre Ursprung. Schriftlichkeit der Kommunikation gibt den Anlass, Schreiber müssen ausgebildet werden, auch Beamte, Priester, Baumeister, Ärzte, Rechtskundige. In Griechenland und Rom wird schulisch gestaltete Bildung soziales Distinktionsmerkmal der städtischen Freien, Lehre wird als Berufsrolle ausdifferenziert (und ist wenig angesehen) und philosophisch auf ihre Prinzipien hin kritisch beobachtet.
Man darf vermuten, dass zur gleichen Zeit auch in China Ähnliches beobachtbar war. Konrad spart das aus und konzentriert sich erst auf Europa, auf das Mittelalter und die frühen Bildungsepochen, Renaissance, Reformation und Humanismus, mit der allmählichen Verweltlichung der Bildung und der Inklusion der Frauen, und seit Aufklärung und 19. Jahrhundert geht es nur noch um die deutschen Verhältnisse. Genese und Gestalt der Elementarbildung, der höheren Schulen, mit dem Gymnasium als dem deutschen Schulmythos, der mittleren und der Mädchenschulen werden – etwas preußenzentriert – dargestellt. Reformen und ihre Grenzen in der Weimarer Republik folgen (aber Sprangers These von der „Inneren Schulreform” stammt nicht von hier, sondern erst von 1949), der Nationalsozialismus in seinen Zentralisierungs- und Begrenzungsstrategien, dann die alte Bundesrepublik in den Phasen von „Restauration”, „Bildungskatastrophe”, Expansion und Pisa-Problemen, die DDR, SED-beherrscht und polytechnisch, schließlich die Zeit seit der Einigung, mit dem Qualitätsproblem, aber auch schon im Blick auf das Erziehungsdefizit und die Rütli-Schule als Signal.
In Konrads Erzählung, eher chronikal als analytisch, dominiert eine institutionengeschichtliche Perspektive (leider ohne quantifizierende Analysen), Konflikte mit der Politik und mit Eltern, Pädagogen und Interessengruppen. Systematisch ist eine These leitend, die Schulentwicklung vom gesellschaftlichen Bedarf aus denkt und die Varianz über die Gesellschaftsformationen, bis die „Klassengesellschaft des 19. Jahrhunderts” von der „postindustriellen Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft” abgelöst wird – ohne dass die normativen Bezugspunkte sich verändern; die bleiben den Prinzipien der Aufklärung verpflichtet.
Konrad folgt häufig Wertungen, wie sie pädagogische Reformer lieben. Man findet deshalb die Kritik des gegliederten Schulwesens ebenso wie alte Zuschreibungen, aber er verliert nicht den Blick für die Realität. Ein weiterer Mythos, die „Reformpädagogik” des 20. Jahrhunderts, wird in ihrer begrenzten Bedeutung richtig charakterisiert, auch die Selbststilisierungen der Lehrerbewegung betet er nicht einfach nach. Die Lehrerarbeit, zumal in den Volksschulen, wird nicht bejammert („Eselsarbeit für Zeisigbrot”), sondern zu Recht als eine der erfolgreichsten Karrieren der modernen Zeit beschrieben.
Wünschenswert wäre gewesen, wenn Konrad auch seinen aktuellen Reformimpetus historisch reflektiert hätte. „Mindeststandards” werden nämlich nicht eingeführt, wie er im OECD- und PISA-Kontext behauptet, und aus einem Blick auf die außerdeutsche Schulgeschichte hätte er Gründe für die immer neu misslingenden Reformen gewinnen können. Die darin sichtbare Beharrungskraft der Schule verweist nicht auf vormoderne Strukturen und das 19. Jahrhundert, sondern auf die erfolgreiche Durchsetzung der modernen grammar of schooling. Nur mit ihr, nicht gegen sie kann man Schule modernisieren; denn sie hat in der Logik ihrer Arbeit, nicht in den Systemmerkmalen (gegliedert versus einheitlich) ihre Eigenstruktur gefunden. HEINZ-ELMAR TENORTH
FRANZ-MICHAEL KONRAD: Geschichte der Schule. Von der Antike bis zur Gegenwart. Verlag C.H.Beck, München 2007, 128 Seiten, 7,90 Euro.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Die Geschichte der Schule von der Antike bis in die Gegenwart ist für Franz-Michael Konrad eine klare Erfolgsgeschichte, konstatiert Heinz-Elmar Tenorth, der sich dieser Auffassung durchaus anschließen kann. Allerdings konzentriere sich der Autor bei dem Abriss über 5000 Jahre zunächst auf Europa, ab dem 19. Jahrhundert dann auf Deutschland, und lasse dabei frühe Entwicklungen beispielsweise in China völlig außer Acht, moniert der Rezensent, der findet, dass ein Blick über den Tellerrand durchaus lohnend gewesen wäre. Vermisst hat Tenorth bei der eher auf Institutionen konzentrierten Schulgeschichte außerdem eine "quantifizierende Analyse", und ihm hätte auch gefallen, wenn Konrad sein Plädoyer für Schulreformen in einen geschichtlichen Rahmen gestellt hätte. Sehr angenehm aber ist dem Rezensenten aufgefallen, dass der Autor nicht in die Klage von den Härten des Lehrerberufs einstimmt, sondern stattdessen aufzeigen kann, wie positiv sich die Lehrerkarriere entwickelt hat.

© Perlentaucher Medien GmbH