Maos Enkel - Kolonko, Petra
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China ist im Aufbruch. Doch in welche Richtung geht der Wandel? Wie fühlt es sich an, heute im Reich der Mitte zu leben? Petra Kolonko zeichnet in diesem Buch ein einfühlsames und lebensnahes Portrait des neuen China, wie es nur jemand tun kann, der das Land seit Jahrzehnten von innen kennt.
Maos Enkel sind konsumorientiert, surfen im Internet und treffen sich in Cafés. Gleichzeitig müssen sich viele als Wanderarbeiter verdingen, leiden unter korrupten Managern und Parteifunktionären. Widersprüchlichkeit ist das Kennzeichen des Landes. Während die Städte boomen, die Superreichen im Luxus…mehr

Produktbeschreibung
China ist im Aufbruch. Doch in welche Richtung geht der Wandel? Wie fühlt es sich an, heute im Reich der Mitte zu leben? Petra Kolonko zeichnet in diesem Buch ein einfühlsames und lebensnahes Portrait des neuen China, wie es nur jemand tun kann, der das Land seit Jahrzehnten von innen kennt.

Maos Enkel sind konsumorientiert, surfen im Internet und treffen sich in Cafés. Gleichzeitig müssen sich viele als Wanderarbeiter verdingen, leiden unter korrupten Managern und Parteifunktionären. Widersprüchlichkeit ist das Kennzeichen des Landes. Während die Städte boomen, die Superreichen im Luxus schwelgen und die Mittelschichten bescheidenen Wohlstand anhäufen, sind die Bauern die Verlierer der Modernisierung. Die Wachstumsraten sind durch schwere Umweltschäden erkauft, die Ein-Kind-Politik stoppt die Bevölkerungsexplosion, führt aber auch zu einer zunehmenden Überalterung der Gesellschaft. Ansätzen einer Zivilgesellschaft stehen das ungebrochene Machtmonopol der kommunistischen Partei und zahlreiche Menschenrechtsverletzungen gegenüber. Wer sich nicht mit den gängigen Stereotypen über China zufrieden geben will, für den blickt Petra Kolonko in diesem Buch hinter die Kulissen und beschreibt die Lebensrealität des neuen China.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • Seitenzahl: 279
  • Erscheinungstermin: 26. August 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 217mm
  • Gewicht: 465g
  • ISBN-13: 9783406591327
  • ISBN-10: 3406591329
  • Artikelnr.: 26082506
Autorenporträt
Petra Kolonko, geb. 1955, berichtet seit Ende der 80er Jahre für die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus China und Ostasien, zuletzt als Chefkorrespondentin in Peking.
Inhaltsangabe
1. Einleitung: Das
verflixte Olympiajahr

2. Die Partei und die
Macht

3. Der Umbau eines
Landes

4. Stadtkultur und Mittelschicht

5. Die Bauern und die
Landfrage

6. Kleine Kaiser, große
Babys

7. Wo bleibt das
Gewissen?8. Dicke Luft und
giftiges Wasser

9. Die Verteidiger der
Menschenrechte

10. Tibeter, Uiguren
und Mongolen

11. Supermacht China?

12. Wird China
demokratisch?

Danksagung

Weiterführende Literatur

Bildnachweis
Rezensionen
Besprechung von 07.09.2009
PETRA KOLONKO, langjährige China-Korrespondentin dieser Zeitung, zeichnet in ihrem Buch "Maos Enkel" ein Bild der Volksrepublik China, ausgehend vom "verflixten Olympiajahr" 2008, in dem alles nicht ganz so lief, wie die chinesische Regierung sich dies vorgestellt hatte. Sie beschreibt Dissens und aufkommende Zivilgesellschaft, den Aufstieg und das Lebensgefühl der neuen Mittelschicht und die Nöte der Bauern und Landbevölkerung. Sie fragt nach der Zukunft der Ein-Kind-Politik vor dem Hintergrund der Bevölkerungsexplosion und der Rolle der Religion im heutigen China. Sie analysiert die Änderungen in der Parteiideologie und beleuchtet Möglichkeiten der Demokratisierung in der Volksrepublik. Stereotypen werden korrigiert, und Widersprüchlichkeit erscheint als eines der Kennzeichen dieses Landes. (Petra Kolonko: "Maos Enkel". Innenansichten aus dem neuen China. C.H. Beck Verlag, München 2009. 279 S., geb., 19,90 [Euro].)

F.A.Z.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Angesichts des wachsenden Interesses an China als Global Player empfiehlt Rezensent Tilman Spengler vier neue Sachbücher. Petra Kolonko, langjährige China-Korrespondentin für die FAZ, würdigt der Rezensent als verlässliche China-Kennerin. Ihrem Buch "Maos Enkel", merkt man die Trauer um die "Verluste" der letzten Jahre um des Fortschritts willen deutlich an, stellt Spengler fest. Er hat facettenreiche und kluge Reportagen über das Elend der Wanderarbeiter, über verbrecherische Pharmaunternehmen oder das Schicksal von Dissidenten gelesen und findet es bewundernswert, wie die Autorin immer wieder erhellend Alltagsbeobachtungen mit der großen Politik in Beziehung setzt.

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