Erinnerungsorte der Antike - Stein-Hölkeskamp, Elke / Hölkeskamp, Karl-Joachim (Hgg.)
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Vom Lateinischen als Weltsprache bis zu Caesars Gallischem Krieg; von Neros brennendem Rom bis zu den letzten Tagen von Pompeji, vom Tod des Gladiators bis zur Christenverfolgung, von Augustus' Rom aus Marmor bis zu Theodor Mommsens Römischer Geschichte: In insgesamt 38 glänzend geschriebenen Beiträgen präsentieren herausragende Autorinnen und Autoren die wichtigsten Erinnerungsorte der römischen Geschichte. Aus kleinsten dörflichen Anfängen hervorgegangen, entwickelte sich die Stadt am Tiber zur gewaltigen Metropole, ja, zur Herrin der antiken Welt. So gewaltig Raum und Zeit römischer…mehr

Produktbeschreibung
Vom Lateinischen als Weltsprache bis zu Caesars Gallischem Krieg; von Neros brennendem Rom bis zu den letzten Tagen von Pompeji, vom Tod des Gladiators bis zur Christenverfolgung, von Augustus' Rom aus Marmor bis zu Theodor Mommsens Römischer Geschichte: In insgesamt 38 glänzend geschriebenen Beiträgen präsentieren herausragende Autorinnen und Autoren die wichtigsten Erinnerungsorte der römischen Geschichte. Aus kleinsten dörflichen Anfängen hervorgegangen, entwickelte sich die Stadt am Tiber zur gewaltigen Metropole, ja, zur Herrin der antiken Welt. So gewaltig Raum und Zeit römischer Herrschaft waren, so einzigartig und wirkungsmächtig erscheint das kulturelle und materielle Erbe, das Rom uns hinterlassen hat. Die Autorinnen und Autoren der "Erinnerungsorte" laden ein, die wichtigsten Weg- und Wendemarken der Geistes- und Religionsgeschichte, der Ereignis- und Politikgeschichte, der Kultur- und Rechtsgeschichte und nicht zuletzt der Archäologie des römischen Erdkreises kennen- und in ihrer überzeitlichen Bedeutung verstehen zu lernen.

So ist ein Buch entstanden, das nichts mit nostalgischer Beschwörung von Altbekanntem zu tun hat, sondern ein Buch der Neu- und Wiederentdeckungen und vor allem ein überzeugendes Beispiel lebendiger Erinnerungskultur, kurz: ein faszinierendes, spannend zu lesendes Geschichts- und Geschichtenbuch zur römischen Antike.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • Seitenzahl: 800
  • Erscheinungstermin: 20. September 2006
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 172mm x 53mm
  • Gewicht: 1344g
  • ISBN-13: 9783406546822
  • ISBN-10: 340654682X
  • Artikelnr.: 20849639
Autorenporträt
Elke Stein-Hölkeskamp ist Privatdozentin an der Universität Duisburg-Essen und lehrt Alte Geschichte an der Universität Münster.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 22.01.2007

Spartakus trifft Mussolini
Eine immer fremder, aber so auch wieder interessant gewordene Kultur: Das antike Rom und seine „Erinnerungsorte”
„Erinnerungsorte” oder auch „Gedächtnisorte” erfreuen sich bei den Historikern seit geraumer Zeit großer Beliebtheit, vor allem, wenn es darum geht, sich an ein breiteres Publikum zu wenden. Der Erfolg gibt ihnen recht: Die konkrete Lokalisierung verspricht eine leichtere Zugänglichkeit; und man erinnert sich doch an etwas, das man eigentlich schon kennt oder kannte. Gleichzeitig haftet den Begriffen aber auch etwas Diffuses an, das Neugier weckt. Nach den von Pierre Nora ausgewählten „Lieux de mémoire” (1984-1992) und den „Deutschen Erinnerungsorten” von Etienne Francois und Hagen Schulze (2001) jetzt also die „Erinnerungsorte der Antike”, und hier zunächst einmal „Die römische Welt”.
Ging es bei den französischen und deutschen Erinnerungsorten um ein konkretes, auf die Gegenwart zielendes Anliegen – nämlich die Konstruktion identitätsstiftender Vorstellungen –, so haben die Herausgeber des neuen Bandes, Elke Stein-Hölkeskamp und ihr Mann Karl-Joachim Hölkeskamp, und ihre Autoren in der Regel von einer Spurensuche nach Verankerungen antiker Werte im kollektiven Gedächtnis der Gegenwart abgesehen. Mit Recht haben sie es vermieden, Nähe zu beschwören angesichts einer den meisten unserer Zeitgenossen inzwischen immer fremder – aber gerade dadurch auch wieder interessant – gewordenen Kultur.
Stattdessen bieten die 38 Beiträge, die meisten davon aus der Feder bekannter Altertumswissenschaftler, eine bunte Fülle von Einblicken in die verschiedensten Bereiche der römischen Welt. Die weite Auslegung des Begriffes „Erinnerungsorte” war es denn auch, die es erschwert hat, den Band in kohärenter Weise zu gliedern. Aber das braucht den Leser wenig zu stören, fordert das 800 Seiten dicke Werk doch gerade zum Herauspicken des einen oder anderen Beitrages auf. Die essayistische Anlage, der individuelle Duktus und die oft gut, gelegentlich sogar brillant geschriebenen Texte schaffen zusätzliche Kurzweil. Die Auswahl ist nicht nur der Themen wegen, sondern auch wegen der unterschiedlichen, von den einzelnen Autoren gewählten Zugänge interessant. Der Leser wird bei jedem Anlauf Neues entdecken, wird freilich auch dies und das durchaus Zentrale vermissen – doch gehört das Unsystematische der Auswahl gerade zum Konzept eines solchen Unternehmens.
Die „Erinnerungsorte der Antike” entsprechen in ihrem Bemühen, unterschiedlichste Themen ohne chronologischen und oft auch ohne thematischen Bezug nebeneinander auszubreiten, einem Trend, der die Historiker und ihre Leser gleichermaßen erfasst hat. Gefragt sind nicht mehr die systematischen, möglichst umfassenden Darstellungen von Völkern und Epochen, von Eigenarten und Problemen einer Gesellschaft und ihrer Kultur, sondern knappe, kurzweilige Essays über einzelne Gestalten, Ereignisse und Phänomene, die sich – wie hier – möglichst an (gerade noch) Erinnertem oder an zeitgenössischen Erfahrungen festmachen lassen. Es ist hier nicht der Ort, über die langfristigen, durchaus nicht unproblematischen Konsequenzen dieser Tendenz zu reflektieren. Doch scheint es mir unübersehbar, dass wir es hier mit einem der Phänomene zu tun haben, die für den neuen Umgang mit dem, was das bürgerliche Zeitalter „Geschichte” nannte, charakteristisch sind.
Marmorstadt in Reparatur
Der Begriff „Erinnerungsorte” selbst ist von Herausgebern und Autoren wie schon bei den „Lieux de mémoire” und den „Deutschen Erinnerungsorten” bewusst weit ausgelegt worden. Da sind zunächst die dank ihrer konkreten Existenz noch heute – wenn auch meist nur als Ruinen – erfahrbaren Orte und Räume: das Capitol, das Forum Romanum, das Mausoleum des Augustus, die Trajanssäule, das Colosseum. Auch St. Peter erfährt „als Erinnerungsort in Spätantike und Frühmittelalter” eine eigene Würdigung. Der Reiz dieses Beitrags liegt im Nebeneinander der Schilderung zweier ganz verschiedener Formen von Erinnerung: auf der einen Seite das Anwachsen des Bedürfnisses, an den Apostelfürsten zu erinnern, und die Vereinnahmung dieses Erinnerungskultes durch die Päpste. Auf der anderen Seite die Schwierigkeiten, die den im Dienst der Kirche tätigen Archäologen bei ihrer Suche nach dem Petrusgrab, mit dem die Berechtigung der Erinnerung nachgewiesen werden sollte, erwuchsen.
Mehrere Beiträge richten den Blick auf Veränderungen der Städte in bestimmten historischen Perioden. Augustus selbst rühmte sich, Rom als Marmor-Stadt erneuert zu haben. Es war dies eine einzigartige Ästhetisierung, mit der es dem verkappten Monarchen gelang, die Erinnerung an die Republik und ihre großen Geschlechter zu neutralisieren und für sich zu vereinnahmen. Ganz anders das zerfallende Rom der Spätantike, in dem man den vergangenen Glanz beispielsweise am Forum Romanum mit potemkinschen Fassaden und notdürftigen Reparaturen zu kaschieren versuchte. Als einen der gelungensten Beiträge habe ich den über die Vereinnahmung der römischen Ruinen durch Mussolini und die Faschisten empfunden. Den großflächigen Ausgrabungen fielen damals ganze Quartiere mit wertvollen Bauten aus der Renaissance- und Barockzeit zum Opfer, und die effektvolle Inszenierung der Ruinen prägt bis heute das Stadtbild. Das antike Rom wurde, als modellierte Erinnerung, in schamloser Weise für das Regime und seinen Duce missbraucht.
Die Erinnerungsnetze werden in solchen Beiträgen weit ausgespannt. Die einen spüren dem nach, was für die Zeitgenossen an bestimmten Bauten und Räumen an Erinnerung „hing”, wobei gelegentlich auch explizit gezeigt wird, welchem Wandel diese im Laufe der Zeiten unterlag. Andere verfolgen die Geschichte ihres Ortes durch die Zeiten oder versuchen die Eigenarten archäologischen Forschens als Bemühen um das Gewinnen von Erinnerung zu verstehen. Hierin ist der sehr originelle Beitrag zu den „letzten Tagen von Pompeji” besonders anregend.
Die Masken der großen Familien
Ohne Ereignisse, Handlung und Geschehen kommt keine Erinnerung zustande. Orte und Räume ohne Menschen sind leere Bühnen. Das hat seit geraumer Zeit auch in der Altertumswissenschaft, besonders bei den Archäologen und Religionshistorikern zu einem gesteigerten Interesse an Ritual und Fest oder allgemeiner an den Zusammenhängen zwischen den Räumen und dem sich in ihnen abspielenden Leben geführt. Der Band trägt dem implizit immer wieder, aber auch explizit durch spezielle Beiträge zu zentralen römischen Ritualen wie dem Adelsbegräbnis, dem Triumph oder den religiösen Ritualen Rechnung.
Wenn die großen Geschlechter beim Leichenzug ihre längst verstorbenen Ahnen als Feldherrn, Triumphatoren, Konsuln im Zug mitziehen ließen – Schauspieler mit Masken ahmten sie nach –, so wurde Erinnerung in eindrucksvoller Weise als Prestige der Familie verlebendigt. Die großen Prozessionen, vor allem beim Triumph, und später die Apotheose der verstorbenen Kaiser zogen an allen wichtigen Schauplätzen politischen und religiösen Handelns der Stadt Rom vorbei und ließen diese für die Teilnehmer in ihrer Erinnerungsmächtigkeit gleichsam aufleuchten. Für uns Heutige ist es kaum möglich, die Wirkung zu rekonstruieren, die solche rituellen Manifestationen auf die Zeitgenossen ausgeübt haben, und schon gar nicht, wie diese sich dann in der Erinnerung des Einzelnen niederschlugen.
Eher vorstellen kann man sich die Wirkung der vielen Tempelrituale, zumal wenn man, wie in dem entsprechenden Beitrag, „die Götter als Langzeitgedächtnis der Gesellschaft” versteht. In der von Generation zu Generation überkommenen und durch den Kalender den Jahresrhythmus bestimmenden Götterverehrung verschmelzen die häufig frequentierten Tempel und Heiligtümer mit den dort ausgeübten Praktiken zu einem Teil der individuellen Identität.
Der größere Teil der Beiträge versteht „Erinnerungsort” jedoch nicht topographisch, sondern metaphorisch. Da sind zunächst bedeutungsvolle Ereignisse wie Caesars Überschreiten des Rubicon (und damit die Provokation der Bürgerkriege und der Beginn des Kampfes um die Alleinherrschaft), Konstantins Sieg an der Milvischen Brücke im Zeichen des Kreuzes (wie jedenfalls die Christen glauben sollten), die Varusschlacht mit ihrer späten nationalen Mythenbildung um Hermann den Cherusker in wilhelminischer Zeit. Die Wahl dieser unter vielen anderen denkbaren Ereignissen ist wegen der unabsehbaren Folgen, vor allem aber wegen ihres identitätsstiftenden Charakters plausibel.
Weiter vom bildlich Vorstellbaren entfernen sich die Beiträge über staatliche und gesellschaftliche Institutionen und kulturelle Errungenschaften, die sich beliebiger in ihrer Auswahl und zum Teil auch traditioneller in ihrer Thematik ausnehmen: Kalender, Fasten und Annalen werden unter dem etwas gesucht wirkenden Titel „Ordnung der Erinnerung” abgehandelt.
Dass Latein als Weltsprache unendlich viel an kultureller Erinnerung bewahrt und immer wieder neu aktiviert hat, wird niemand bestreiten wollen. Die Gens Claudia als Fallbeispiel für eines der mächtigen Adelsgeschlechter gibt einen Einblick in das republikanische Machtsystem und wird durch den anschaulichen Beitrag über die aristokratische domus wirkungsvoll veranschaulicht. Und auch über die Gesetzgebung Justinians und die neueren Forschungen zum Limes an den verschiedenen Reichsgrenzen wird man sich gerne unterrichten lassen – aber solche Beiträge könnten auch in einer anderen kulturhistorischen Sammlung stehen. Der sich erinnernde Römer oder das spätere historische Gedächtnis verschwinden hier häufig aus dem Blickfeld.
Kaiser finden keine Gnade
Das betrifft zum Teil auch die für sich genommen zum Teil vorzüglichen Beiträge über einige antike Autoren (Livius, Caesar, Vergil, Tacitus), unter denen der Beitrag über den Römerbrief des Apostels Paulus als Erinnerungsort besondere Beachtung verdient. Er fasziniert durch die Ausbreitung einer verschlungenen Rezeptionsgeschichte, die man durchaus als eine sich ständig verändernde und jeweils tief in die Gestaltung des Glaubens eingreifende Wirkung oder eben Erinnerung verstehen kann. Dass Edward Gibbon (1737-1794) und Theodor Mommsen (1817-1903) mit ihren großen Geschichtswerken als Erinnerungsorte aufgenommen worden sind, leuchtet unmittelbar ein, haben doch beide die neuzeitlichen Vorstellungen von Rom entscheidend geprägt, wenn auch in ganz verschiedener Weise. Während Gibbon vom Untergang fasziniert war, hat Mommsen seine „Römische Geschichte” mit dem Tod Caesars enden lassen. Die Kaiser fanden keine Gnade vor seinen Augen.
Das hat nachgewirkt. Noch heute finden die Althistoriker die Zeit der Republik attraktiver, und auch unter den „Erinnerungsorten” gibt es bezeichnenderweise nur wenige Beiträge, die sich explizit dem Kaiserreich widmen. Auch fällt auf, dass der Blick fast ausschließlich auf Rom und die römischen Dinge gerichtet ist, das Reich mit seinen Provinzen und bedeutenden Zentren dagegen kaum „erinnert” wird. Kein Kaiser ist aufgenommen, nicht einmal Augustus. Historischen Gestalten (mit Ausnahme der Autoren) wurde offenbar bewusst die Ehre, ein Erinnerungsort zu sein, versagt – mit Ausnahme von Spartacus!
Das Unternehmen hätte zweifellos gewonnen, wenn der Fokus noch stärker auf die vielfältigen Formen historischer Erinnerung und auf die Reflexion ihrer jeweiligen Eigenarten gerichtet worden wäre. Das Potential des Ansatzes kommt gleichwohl zum Tragen. Geschichte wird erzählbar, ohne Ereignisgeschichte zu werden, der Leser gleicherweise mit Fragen und aktuellen Forschungsansätzen vertraut. Es besteht kein Zweifel, dass wir mit diesen „Erinnerungsorten der Antike” jetzt ein vorzügliches Lesebuch besitzen, das Neugierde weckt und diese auf hohem Niveau zu befriedigen weiß. PAUL ZANKER
ELKE STEIN-HÖLKESKAMP, KARL-JOACHIM HÖLKESKAMP (Hrsg.): Erinnerungsorte der Antike. Die römische Welt. Verlag C. H. Beck, München 2006. 797 Seiten, 38 Euro.
Rom, Rumpelkammer für historische Kulissen: In der Antike ließen Triumphzüge die Schauplätze politischen und religiösen Handelns der Stadt in ihrer Erinnerungsmächtigkeit aufleuchten. Hier posiert ein Model vor einer Reproduktion von Andrea Mantegnas „Triumph Caesars”. Mantegnas Bildzyklus (um 1490), der vom englischen König Charles I. für die Royal Collection erworben und von Goethe in einer Abhandlung beschrieben wurde, bildete am 18. Januar in Mailand den Hintergrund für die Präsentation der neuen Herrenkollektion des Modeschöpfers Romeo Gigli. Foto: Alberto Pellaschiar/AP
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Für Paul Zanker ist der Band ein Lesebuch auf hohem Niveau. Die Neugierde, die das vom Ehepaar Hölkeskamp herausgegebene Buch bei ihm geweckt hat, wurde offensichtlich mehr als befriedigt. Sehr detailliert steigt Zanker in die Materie ein und liefert uns einen differenzierten Einblick in einen gemessen an der Konjunktur von Erinnerungsorten eher ungewöhnlichen Band zum Thema. Das fängt an mit dem Verzicht auf konstruierte Nähe, wo das Fremde einer vergangenen Kultur, so sieht es Zanker jedenfalls, das Interesse steigern kann, geht über das unsystematische Nebeneinander von Beiträgen zu ganz unterschiedlichen Formen der Erinnerung (archäologisch, inszenatorisch, metaphorisch) und endet mit der selbst für Zanker schwer unter diesen Buchdeckel zu kriegenden Sicht auf einzelne antike Autoren und ihre Rezeptionsgeschichte nicht als Ereignisgeschichte, sondern als Erinnerungsgeschichte. Zwischendrin stößt Zanker auf jede Menge Originelles (zu Pompeji zum Beispiel), das mit der aktuellen Forschung vertraut macht, fragt sich am Ende allerdings, wieso die Beiträger stur auf Rom blicken und das Reich selbst nicht in Erinnerung rufen. Dies und ein stärkerer Fokus auf Formen historischer Erinnerung hätten ihm das Buch noch wertvoller gemacht.

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