Brautbriefe Zelle 92. Sonderausgabe - Bonhoeffer, Dietrich; Wedemeyer, Maria von
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Seit einigen Jahren liegen uns die Briefe vor, die der Widerstandskämpfer und Theologe Dietrich Bonhoeffer aus der Haft mit seiner achtzehn Jahre jüngeren Braut Maria von Wedemeyer wechselte. Die ungewöhnliche Verlobungszeit, die erst in der Haft beginnt, endet mit der Hinrichtung Bonhoeffers auf persönlichen Befehl Hitlers am 9. April 1945. Die Briefe zeigen, wie sich über die räumliche Trennung hinweg, trotz Briefzensur, Unterschied von Alter und Herkunft, eine Liebe von verwandelnder Intensität entwickelte. - Eines der großen Zeugnisse aus dem deutschen Widerstand.…mehr

Produktbeschreibung
Seit einigen Jahren liegen uns die Briefe vor, die der Widerstandskämpfer und Theologe Dietrich Bonhoeffer aus der Haft mit seiner achtzehn Jahre jüngeren Braut Maria von Wedemeyer wechselte. Die ungewöhnliche Verlobungszeit, die erst in der Haft beginnt, endet mit der Hinrichtung Bonhoeffers auf persönlichen Befehl Hitlers am 9. April 1945. Die Briefe zeigen, wie sich über die räumliche Trennung hinweg, trotz Briefzensur, Unterschied von Alter und Herkunft, eine Liebe von verwandelnder Intensität entwickelte. - Eines der großen Zeugnisse aus dem deutschen Widerstand.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • Sonderausg.
  • Seitenzahl: 324
  • Erscheinungstermin: 30. November 2005
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 149mm x 27mm
  • Gewicht: 525g
  • ISBN-13: 9783406544408
  • ISBN-10: 3406544401
  • Artikelnr.: 20749894
Autorenporträt
Dietrich Bonhoeffer, geb. 4. Februar 1906 in Breslau. Als er sechs Jahre alt ist, übersiedelt die Familie Bonhoeffer nach Berlin. Er studiert in Tübingen und Berlin Theologie und promoviert 1927 mit 21 Jahren. Nach einem Auslandsvikariat in der deutschen Gemeinde in Barcelona kehrt Bonhoeffer 1929 nach Berlin zurück, legt sein zweites Theologisches Examen ab und habilitiert sich im Alter von nur 24 Jahren. Nach Auslandsaufenthalten lehrt er ab 1931 an der Berliner Universität. Bald nach der 'Machtergreifung' schließt sich Bonhoeffer dem kirchlichen Widerstand an. Am 5. April 1943 wird er verhaftet. Nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 spitzt sich die Lage auch für ihn dramatisch zu. Bonhoeffer kann die amerikanischen Geschütze schon hören im KZ Flossenbürg, wohin man ihn unterdessen gebracht hat, als ihn ein Standgericht zum Tode verurteilt. Am 9. April 1945 wird er zusammen mit Oster und Canaris erhängt.