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Die Rechtskulturen der Antike - Manthe, Ulrich (Hrsg.)
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Das Werk bietet einen Überblick über Geschichte, Aufbau und Inhalt der antiken Rechtskulturen - vom Alten Orient über das Alte Ägypten, Israel und Griechenland bis nach Rom. In einführenden Kapiteln werden Grundlagen und Besonderheiten der unterschiedlichen Rechtssysteme erläutert sowie die Strukturen der Rechtspflege beschrieben. Zugleich machen zahlreiche konkrete Fallbeispiele aus allen Rechtskulturen 3000 Jahre antiker Geschichte wieder lebendig.…mehr

Produktbeschreibung
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Das Werk bietet einen Überblick über Geschichte, Aufbau und Inhalt der antiken Rechtskulturen - vom Alten Orient über das Alte Ägypten, Israel und Griechenland bis nach Rom. In einführenden Kapiteln werden Grundlagen und Besonderheiten der unterschiedlichen Rechtssysteme erläutert sowie die Strukturen der Rechtspflege beschrieben. Zugleich machen zahlreiche konkrete Fallbeispiele aus allen Rechtskulturen 3000 Jahre antiker Geschichte wieder lebendig.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • Seitenzahl: 345
  • Erscheinungstermin: Januar 2007
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 150mm x 30mm
  • Gewicht: 585g
  • ISBN-13: 9783406509155
  • ISBN-10: 3406509150
  • Artikelnr.: 11730392
Autorenporträt
Ulrich Manthe ist Professor für Bürgerliches und Römisches Recht an der Universität Passau. Seine Hauptarbeitsgebiete sind römische und chinesische Rechtsgeschichte. Buchveröffentlichung (Geschichte des römischen Rechts).
Rezensionen
Besprechung von 27.01.2004
Der Rechtsweg ist aufgeschlossen
Ein gelungenes Rückzugsgefecht: Rechtskulturen der Antike
Nachdem mit dem deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch im Jahre 1900 die unmittelbare Geltung des Römischen Rechtes in ganz Europa (außer San Marino) zu Ende gegangen war, formulierte Leopold Wenger das Programm einer „antiken Rechtsgeschichte”. Befreit von der Last, eine moderne Rechtsordnung aus den römischen Traditionen zu entwickeln, sollten sich die Romanisten einer rein historischen Betrachtung ihres Gegenstandes zuwenden und diesen zugleich in eine Geschichte der Wechselbeziehungen zwischen allen Rechten des Alten Orients und der griechisch-römischen Welt integrieren. Dieses Programm hat sich nicht realisieren lassen – wegen der Probleme, die Ergebnisse einer Vielzahl von Spezialdisziplinen zusammenzufassen, aber auch, weil die Römischrechtler an der Bedeutung ihrer Disziplin für die Juristenausbildung festhielten, was zu einer anhaltenden Serie von Rückzugsgefechten führte.
Der vorliegende Sammelband stellt sich nach Ulrich Manthe das Ziel, einen „Teil des gemeinsamen Erbes der Menschheit ins kulturelle Gedächtnis zurückzurufen, bevor das Altertum ganz aus dem allgemeinen Bildungskanon verschwunden sein wird”. Behandelt werden die Rechtssysteme in Ägypten, Mesopotamien, im Hethiter-Reich, in Israel, Griechenland und Rom. Den Autoren gelingt es, die Differenziertheit dieser Ordnungen – mit ihren unterschiedlichen Scheidungen von Religion und Recht, den wechselnden Gewichtungen von materiellem und Verfahrensrecht, den divergierenden Materien, die überhaupt verrechtlicht werden – einem allgemeinen Publikum vorzustellen. Sie vermitteln, welche Kulturleistung die Evolution von Recht als Medium zur Stabilisierung gesellschaftlicher Erwartungen bedeutet. Allerdings hätte etwas mehr „antike Rechtsgeschichte” und mehr an Rezeptionsgeschichte dem Band gut getan.
WILFRIED NIPPEL
ULRICH MANTHE (Hrsg.): Die Rechtskulturen der Antike. Vom Alten Orient bis zum Römischen Reich. C. H. Beck, München 2003. 346 S., 29, 90 Euro.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.diz-muenchen.de
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Sehr gelungen findet Rezensent Wilfried Nippel diesen Sammelband, der sich mit den antiken Rechtssystemen in Ägypten, Mesopotamien, im Hethiter-Reich, in Israel, Griechenland und Rom befasst. Ziel des Bandes ist es, "einen Teil des gemeinsamen Erbes der Menschheit ins kulturelle Gedächtnis zurückzurufen", wie Nippel den Herausgeber des Bandes, Ulrich Manthe, zitiert. Er hebt hervor, dass es Autoren des Bandes gelingt, die Differenziertheit der antiken Rechtsordnungen - mit ihren unterschiedlichen Scheidungen von Religion und Recht, den wechselnden Gewichtungen von materiellem und Verfahrensrecht, den divergierenden Materien, die überhaupt verrechtlicht werden - einem breiteren interessierten Publikum zugänglich zu machen. Die Autoren vermitteln, "welche Kulturleistung die Evolution von Recht als Medium zur Stabilisierung gesellschaftlicher Erwartungen bedeutet", hält Nippel fest. Allerdings hätte er sich etwas mehr "antike Rechtsgeschichte" und Rezeptionsgeschichte gewünscht.

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