Beethovens Symphonien - Rexroth, Dieter
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Dieter Rexroth bietet eine knappe Einführung in Werke und Wirkungen des symphonischen Schaffens von Ludwig van Beethoven. Er erläutert Begriff und Geschichte der Symphonie im allgemeinen und ordnet Beethovens Symphonien in den Kontext der Wiener Klassik ein. Im Hauptteil des Bandes werden die einzelnen Symphonien vorgestellt - ihre Bedeutung heute und Überlegungen zu ihrer Interpretation bilden den Abschluß des Bandes.…mehr

Produktbeschreibung
Dieter Rexroth bietet eine knappe Einführung in Werke und Wirkungen des symphonischen Schaffens von Ludwig van Beethoven. Er erläutert Begriff und Geschichte der Symphonie im allgemeinen und ordnet Beethovens Symphonien in den Kontext der Wiener Klassik ein. Im Hauptteil des Bandes werden die einzelnen Symphonien vorgestellt - ihre Bedeutung heute und Überlegungen zu ihrer Interpretation bilden den Abschluß des Bandes.
  • Produktdetails
  • Beck'sche Reihe Bd.2209
  • Verlag: Beck
  • Seitenzahl: 136
  • Erscheinungstermin: 14. Februar 2005
  • Deutsch
  • Abmessung: 181mm x 118mm x 12mm
  • Gewicht: 136g
  • ISBN-13: 9783406448096
  • ISBN-10: 3406448097
  • Artikelnr.: 13061534
Autorenporträt
Dieter Rexroth war langjähriger Leiter des Paul-Hindemith-Instituts in Frankfurt/Main und ist derzeit Intendant des Rundfunk-Symphonieorchesters Berlin.
Rezensionen
Besprechung von 24.11.2005
Diese Töne
Erhebend für das Publikum: Beethovens Symphonien
Noch ein Buch über Beethoven? Schon jetzt ist die Fülle an Veröffentlichungen über den Komponisten unüberschaubar. Für die Reihe „Beck Wissen” musste sich Dieter Rexroth, der ehemalige Leiter des Frankfurter Paul-Hindemith-Instituts und jetzige Dramaturg der Berliner Rundfunkorchester, dann auch noch mit 136 Seiten bescheiden. Aber manchmal kann weniger mehr sein, vor allem wenn man die Kunst beherrscht, ohne Umschweife auf den Punkt zu kommen. Bei der vorgebenen Gedrängtheit blieb für die komplexe Wirkungsgeschichte kein Platz. Dennoch gelingt es Rexroth sehr überzeugend, das Einzigartige der Musik Beethovens herauszuarbeiten, und zwar ohne das Pathos älterer Populärdarstellungen und auch ohne unnötigen Fachjargon. Das Büchlein teilt sich ungefähr gleichgewichtig auf in einen Abriss des ideen- und kompositionsgeschichtlichen Hintergrunds und in die Darstellung der neun Sinfonien. Es zeigt die Gebundenheit an die gesellschaftlichen Bedingungen um 1800 und die Wurzeln seiner Musik in der Haydns und Mozarts ebenso auf wie das Aufsprengen dieses Rahmens.
Waren Beethovens ethische Grundsätze und sein unbedingter Wille, das Publikum zu ergreifen und zu erheben das Leitmotiv seines Schaffens, so war die über seine Vorgänger weit hinausgehende, als verstörend empfundene musikalische Ausdruckskraft das Mittel. Ohne sich problematischer Verallgemeinerungen zu bedienen, arbeitetet Rexroth bei der Diskussion der „symphonischen Stationen-Dramen” die einzelnen Sinfonienkonzeptionen plastisch heraus, das jeweils kompositionstechnisch Besondere immer wieder kontextualisierend. Idealerweise vereint eine Einführung für ein breiteres Publikum substanziellen Inhalt mit guter Lesbarkeit. Rexroth ist dies gelungen.
SEBASTIAN WERR
DIETER REXROTH: Beethovens Symphonien. Ein musikalischer Werkführer. München, Beck 2005. 136 Seiten, 7,90 Euro.
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