Antimaterie - Herrmann, Dieter B.
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Spätestens seit es 1996 gelang, im Genfer Forschungszentrum CERN Antiwasserstoff zu erzeugen, stellt sich die Frage, ob es nicht auch eine Antiwelt geben muß. Einen Kosmos also, der dem uns bekannten in allem gleicht, außer daß er eben aus Antimaterie besteht. Dieses Buch beschreibt die Geschichte und die zentralen Aspekte dieses äußerst spannenden Bereichs der Elementarteilchenphysik und erläutert die weitreichenden Konsequenzen der bisherigen Forschungsergebnisse.…mehr

Produktbeschreibung
Spätestens seit es 1996 gelang, im Genfer Forschungszentrum CERN Antiwasserstoff zu erzeugen, stellt sich die Frage, ob es nicht auch eine Antiwelt geben muß. Einen Kosmos also, der dem uns bekannten in allem gleicht, außer daß er eben aus Antimaterie besteht. Dieses Buch beschreibt die Geschichte und die zentralen Aspekte dieses äußerst spannenden Bereichs der Elementarteilchenphysik und erläutert die weitreichenden Konsequenzen der bisherigen Forschungsergebnisse.
  • Produktdetails
  • Beck'sche Reihe Bd.2104
  • Verlag: Beck
  • 4., aktualis. Aufl.
  • Seitenzahl: 111
  • Erscheinungstermin: September 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 182mm x 118mm x 10mm
  • Gewicht: 104g
  • ISBN-13: 9783406445040
  • ISBN-10: 3406445047
  • Artikelnr.: 07923082
Autorenporträt
Dieter B. Herrmann war Direktor der Berliner Archenhold-Sternwarte und Gründungsdirektor des Zeiss-Großplanetariums. Millionen Fernsehzuschauern ist er zudem als Moderator der populären Wissenschaftssendungen "AHA (1977-1991) und "Astro live" (1988-1990) bekannt.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 31.05.2000

Antiwelten gesucht
Die verlorene Symmetrie der Materie

Die meisten der bekannten Naturgesetze besitzen bestimmte Symmetrieeigenschaften. Nach dieser Vorstellung gibt es zum Beispiel für jedes Teilchen ein Antiteilchen, das ihm zum Verwechseln ähnlich ist - elektrisch geladene Partikeln wie Elektronen und Positronen lassen sich nur am Vorzeichen ihrer Ladung unterscheiden. Dennoch ist unsere Welt keineswegs symmetrisch aufgebaut. So besteht das beobachtbare Universum fast vollständig aus Materie. Antimaterie kommt kaum vor. Wenn alle Kräfte im Universum auf Materie und Antimaterie gleich, also symmetrisch, einwirken würden, hätten beim Urknall vor 15 Milliarden Jahren aber gleich viele Teilchen und Antiteilchen entstehen müssen. Deshalb stellt sich die Frage, was die Ursache für dieses Ungleichgewicht ist. Ihr geht auch Dieter Herrmann in seinem Büchlein "Antimaterie" nach. Doch bevor mit der eigentlichen "Suche" nach der Gegenwelt begonnen werden kann, wird der Leser mit den Grundlagen der modernen Atom- und Teilchenphysik vertraut gemacht. Danach berichtet der Autor, der selbst Astrophysiker ist, den weiten Weg von den Rechnungen Paul Adrien Maurice Diracs Anfang des vergangenen Jahrhunderts, die erste Hinweise auf die mögliche Existenz von Antiteilchen lieferten, bis zur Erzeugung der ersten Antiatome 1996. Im letzten Teil befasst sich Herrman mit derzeit noch rein hypothetischen Anwendungen der Antimaterie zur Energieerzeugung und für Raketenantriebe. Trotz der äußerst kompakten Darstellungsweise erhält der Leser einen umfassenden Einblick in die Welt der Antimaterie und ihre Bedeutung für die Anstronomie.

F.A.Z.

Dieter B. Herrmann: "Antimaterie, Auf der Suche nach der Gegenwelt". Verlag C.H. Beck, München 1999. 112 S., 14,80 Mark.

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