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The King is alive!"... Die Reise der beiden Fotografen Robert Huber und Stephan Vanfleteren begann 1999 in New York, irgendwo an der 42. Strasse. Drei Wochen später und 11 Staaten weiter endete sie in der Wüste von Death Valley. Was die beiden auch immer während ihrer Reise unternahmen, sie trugen dabei ihre Elvis-Kostüme. Sie fuhren mit dem Greyhound-Bus, nahmen die U-Bahn, trampten, schlenderten durch Einkaufszentren oder fanden sich in den Kleinstadtbars wieder, wo sie von wildfremden Frauen umarmt und geküßt wurden. Die beiden Fotojournalisten, daran gewöhnt, am Rand zu stehen, fanden sich…mehr

Produktbeschreibung
The King is alive!"... Die Reise der beiden Fotografen Robert Huber und Stephan Vanfleteren begann 1999 in New York, irgendwo an der 42. Strasse. Drei Wochen später und 11 Staaten weiter endete sie in der Wüste von Death Valley. Was die beiden auch immer während ihrer Reise unternahmen, sie trugen dabei ihre Elvis-Kostüme. Sie fuhren mit dem Greyhound-Bus, nahmen die U-Bahn, trampten, schlenderten durch Einkaufszentren oder fanden sich in den Kleinstadtbars wieder, wo sie von wildfremden Frauen umarmt und geküßt wurden. Die beiden Fotojournalisten, daran gewöhnt, am Rand zu stehen, fanden sich plötzlich als Hauptpersonen der eigenen Reportage wieder. So fotografierten sie sich gegenseitig, Presley (Stephan Vanfleteren) schwarzweiß, Elvis (Robert Huber) in Farbe. Es ist ein rasantes Roadmovie entstanden, das die unterschiedlichsten Mythen Amerikas aufnimmt und ironisch bricht.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Ulf Erdmann Ziegler attestiert den beiden Performance-Künstlern, dass sie aus ihrer dreiwöchigen Reise durch die USA als Elvis-Doubles, die dieser Fotoband dokumentiert, das "Beste gemacht haben". Immerhin seien sie die ersten, die die Idee gehabt hätten, Elvis als Zwillingspaar zu imitieren, so der Rezensent lobend. Er stellt fest, dass Vanfleteren als Presley seinen Begleiter Huber immer in Scharzweisbildern festhält, während Huber als Elvis sein alter ego in Farbe ablichtet. Dadurch wird ein "Zeitsprung" dargestellt, der das eigentliche Thema des Buches ausmacht, meint der Rezensent. Die Fotos dokumentierten "eindringlich", dass in Städten wie New York ihre seltsame Erscheinung kaum Reaktionen hervorrufe, während sie auf ihrer Fahrt mit dem Greyhound-Bus in Richtung Memphis "beträchtliches" Aufsehen erregen. Ziegler ist auch von dem englischen Text des Fotobandes angetan, der zum Teil Begebenheiten schildert, die nicht auf den Bildern festgehalten werden und den er als "lakonisch" und "amüsant" charakterisiert. Er erkennt in diesem Reisebericht eine "Paraphrase auf ein Klischee", die ihren Sinn darin hat, dass sie keinen hat.

© Perlentaucher Medien GmbH