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manu63
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Oberhausen

Bewertungen

Insgesamt 1244 Bewertungen
Bewertung vom 06.06.2017
Barns, Anne

Apfelkuchen am Meer


ausgezeichnet

Apfelkuchen am Meer ist eine Geschichte der Autorin Anne Barns. Merle geht für sechs Wochen nach Juist um einen Ferienjob anzutreten, das gefällt ihrem Freund Frederick gar nicht und so reist Merle frisch getrennt nach Juist, einer Insel mit der sie Kindheitserinnerungen verbindet. Zurück auf der Insel muss Merle erkennen das es in ihrer Familie Geheimnisse gibt die es zu entdecken gilt.

Anne Barns schafft es mit leichtem und flüssig lesbaren Schreibstil die Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen und malt mit Worten greifbare Szenarien. Das Inselleben wird liebevoll geschildert und auch die Protagonisten sind passend getroffen. Wie Merle nach und nach die Geheimnisse erkundet und auf was sie zum Schluss stößt wird stimmig erzählt. Kleine Höhepunkte vermitteln Lesevergnügen und den Wunsch Merle und den anderen auf ihrem Weg zu folgen. Insgesamt ein Buch das mir sehr gut gefallen hat und das ich trotz der Auflösung des Geheimnisses gerne gelesen habe. Die Dialoge waren gut und immer wieder humorvoll und die Protagonisten trafen untereinander immer das richtige Wort. Für Kuchenfans gibt es am Ende der Geschichte das Rezept der Apfeltorte sowie der Apfelbutter. Alleine beim lesen läuft mir schon das Wasser im Munde zusammen.

Bewertung vom 06.06.2017
Hafen, C. M.

Drachenfrieden


ausgezeichnet

Mit Drachenfrieden schließt die Autorin C. M. Hafen ihre Trilogie um Das Drachenvolk von Leotrim ab. Die Handlungsstränge finden sich zusammen und Schicksale erfüllen sich. Ambro sieht seinen zukünftigen Weg und auch Dakota und Hangameh erfahren mehr über sich selber.

Die Autorin schildert auch in diesem Band auf gefühlvolle Weise den Weg von Ambro und Norwin. Der Schreibstil ist flüssig und schnörkellos und die einzelnen Handlungsstränge werden stimmig aufeinander zugeführt. Alle Fragen werden nicht beantwortet, dennoch lässt mich das Ende befriedigt zurück und meine eigenen Gedankenwelt kann sich ausmalen wie es letztendlich weiter geht. Es kam bei mir zwar nur wenig atemlose Spannung auf, aber die gesamte Geschichte hat mich fasziniert. Die unterschiedlichen Schicksale und wie alles zusammen hängt hat mich in den Bann gezogen und mich gut unterhalten. Ich würde dem Leser empfehlen die Trilogie in einem Rutsch zu lesen, da es zu Anfang der Folgebände kein „Was bisher geschah“ gibt. Außerdem erschließt sich so die Komplexität der Geschichte am besten. Da aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird kann man sich in die Gedankenwelt der Protagonisten gut hinein versetzen.

Bewertung vom 05.06.2017
Hafen, C. M.

Drachensichel


ausgezeichnet

Mit dem zweiten Band Drachensichel aus der Das Drachenvolk von Leotrim Reihe erzählt die Autorin C. M. Hafen die Geschichte rund um das Drachenvolk, Ambro und Norwin sowie Dakota weiter. Dakota wird an ihrem sechszehnten Geburtstag von der Chronisten Hangameh auf eine Reise geschickt um mehr über ihre Herkunft zu erfahren. Auch Ambro geht seinen Weg weiter um Kartograph von Leotrim zu werden.

Die Autorin webt im zweiten Band weiter an ihrer Geschichte und lässt einige Fäden aus Band eins zusammen laufen. Es werden jedoch auch neue Fragen aufgeworfen und Handlungsstränge nehmen einen anderen Verlauf als wie ich es gedacht hätte. Der Schreibstil ist ruhig und schnörkellos. Die Geschichte lässt sich leicht lesen wenn man sich die verschiedenen Charaktere mal gemerkt hat, als Hilfe gibt es am Ende des Buches ein Glossar und eine Personenübersicht. Über ein paar zusammenfassende Worte was im Vorband geschehen ist hätte ich mich gefreut, denn wenn man die Trilogie nicht in einem Rutsch liest kommt man erst nach und nach wieder in die Geschichte hinein. Durch die verschiedenen Handlungsstränge und Charaktere ist es nicht immer ganz übersichtlich wenn man den Faden verloren hat oder es länger zurück liegt das man den Vorband gelesen hat. Ich würde auf jeden Fall die Trilogie hintereinander weg lesen um drin zu bleiben. Die Charaktere entwickeln sich in diesem Teil weiter und gewinnen auch an Tiefe. Insgesamt ein schöner Mittelteil einer vielschichtigen Geschichte.

Bewertung vom 19.05.2017
Bowen, Sarina

Wo auch immer du bist / True North Bd.1


ausgezeichnet

True North Wo auch immer du bist ist eine Geschichte der Autorin Sarina Bowen mit welcher die Autorin ihre Vermont Reihe eröffnet.

Audrey Kidder bekommt die undankbare Aufgabe den Bio-Farmer Griffin Shipley zu überzeugen seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Was diese Aufgabe nicht gerade vereinfacht ist die Tatsache, das sie mit Griffin eine Affäre am College hatte.

Die Autorin entwirft in ihrem Buch eine Geschichte rund um Audrey und Griffin die liebenswert und in guter Manier erzählt wird. Die Charaktere sind bis in die Nebenrollen hinein gut ausgearbeitet und die Dialoge zwischen beiden sind lebendig und erfrischend. Prickelnd beschrieben sind die Momente in denen sich beide körperlich näher kommen und das passiert in diesem Buch recht häufig, wird aber dennoch nicht langweilig oder abgegriffen. Die Einblicke in das Leben von Griffin als Farmer sind interessant und vermitteln gut die Sorgen und Ängste welche damit verbunden sind. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich fand die Geschichte lesenswert mit großem Unterhaltungseffekt.

Bewertung vom 19.05.2017
Carmack, Cora

Die Rebellin / Stormheart Bd.1


ausgezeichnet

Stormheart Die Rebellin ist der Auftaktband einer Trilogie der Autorin Cora Carmack. Die junge Königstochter Aurora soll eigentlich mit ihren besonderen Fähigkeiten ihr Land vor Stürmen retten, leider besitzt Aurora diese Fähigkeit noch gar nicht. Um das zu vertuschen soll sie möglichst bald eine arrangierte Ehe eingehen mit einem Prinzen der ihr helfen soll das Land zu schützen. Bevor es dazu kommt flieht Aurora und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an und lernt einen interessanten jungen Mann kenne.


Cora Carmack entführt die Leser in eine fantastische Welt voller Magie und Stürme. Der Schreibstil ist leicht und schnörkellos und die Seiten fliegen nur so dahin. Einmal eingetaucht in Auroras Welt wollte ich daraus erst wieder auftauchen, wenn ich das Buch fertig gelesen hätte. Die Spannung wird im Buch gut aufrecht erhalten und die Charaktere sind stimmig und jeweils passend ausgestattet. Ein Buch das man erst anfangen sollte, wenn man genug Zeit hat es nicht aus der Hand zu legen. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven die einen guten Einblick in die Handlung und in die Gedankenwelt der Protagonisten geben. Auf jeden Fall macht Teil eins Lust auf die Folgebände.

Bewertung vom 19.05.2017
Freitag, Björn

Smart Cooking


ausgezeichnet

Björn Freitag will mit seinem Kochbuch Smart Cooking Einfacher geht’s nicht Kochen ohne Einkaufsstress und ohne Küchenchaos alle ansprechen die Wert auf gutes Essen legen und die dazu nicht so viel Aufwand betreiben möchten. Der Autor stellt seine Idee zu Smart Cooking vor. Das beginnt mit

1. Auf keinerlei Aromen verzichten
2. Möglichst wenig Equipment benutzen und schmutzig machen
3. Den Geldbeutel durch weniger Lieferdienste und Fertigprodukte schonen
4. Keine stundenlangen Kochorgien

Los geht es direkt mit Freitags Basic Liste, das sind die Lebensmittel die man im Vorratsschrank haben sollte. In der Liste habe ich nichts außergewöhnliches oder exotisches entdeckt, die Sachen gibt es in jedem Discounter oder Supermarkt. Bei den Rezepten sind die Zutaten die aus dem Vorratsschrank kommen getrennt von denen die frisch zugekauft werden aufgeführt.

Dann folgt das Kapitel Einfaches mit Fleisch. Die Rezepte sind jeweils für 2 Portionen berechnet, es fehlen jedoch Angaben zu den Nährwerten bei den Rezepten. Wer also darauf achtet, muss selber rechnen oder den vom Verlag angebotenen Mengenrechner nutzen. Außerdem ist angegeben wie viele Pfannen oder Töpfe man für das Gericht braucht. Auch eine feine Sachen wenn einem nur 2 Kochstellen zur Verfügung stehen, so kann man auf einem Blick erkennen ob das Gericht geeignet ist für begrenzten Küchenraum. Außerdem steht bei jedem Rezept die benötigte Arbeits-und Kochzeit. Die Rezepte sind gut erklärt und man wird Schritt für Schritt durch das Rezept geführt. Ansprechende Fotos zeigen wie das Essen aussehen sollte bzw. kann. Immer wieder sind Tipps fürs gute Gelingen eingestreut. Auch bei den frisch dazu gekauften Zutaten wird Wert darauf gelegt, das man sie einfach bekommen kann.

Die nächsten Rubriken sind Einfaches mit Geflügel, Einfaches mit Gemüse, Einfaches mit Fisch und Meeresfrüchten, Einfache Suppen und Salate den Abschluss bilden Grundrezepte. Auch für diese Rezeptteile gibt das oben geschriebene. Ein Index in dem die Rezepte alphabetisch aufgeführt werden fehlt natürlich auch nicht.

Mein Gesamteindruck vom Buch ist sehr gut, die Rezepte sind ansprechend und auch mit wenig Kocherfahrung nach zuzaubern. Die Erläuterungen sind einfach und verständlich und die Fotos setzen das I-Tüpfelchen. Ein Buch das ich auch an jemanden verschenken würde der wenig Platz in der Küche hat oder der erste Schritte in Richtung selber kochen und frische Küche wagt. Die Auswahl der Rezepte ist vielfältig und bedient viele Wünsche und Vorlieben.

Der Verlag bietet auch einen besonderen Dienst an, den Mengenrechner zu dem man sich anmelden kann. Der Mengenrechner errechnet für jedes Rezept die benötigten Zutaten entsprechend der angegeben Personenzahl und man kann sich auch eine Einkaufsliste ausdrucken. Hier kann man sich auch die Nährwerte pro Portion anzeigen lassen. Ich habe mich auf dieser Seite angemeldet und finde die Benutzung einfach und komfortabel. Bislang sind noch nicht alle Bücher des Verlages dort gelistet aber nach und nach werden alle dort eingestellt.

Bewertung vom 19.05.2017
Beverly-Whittemore, Miranda

June


sehr gut

June ist ein Roman aus der Feder der Autorin Miranda Beverly-Whittemore. Die Autorin entführt die Leser in zwei Welten, zum einen die Kleinstadt St. Jude im Jahr 1955 und die Kleinstadt St. Jude im Jahr 2015.

Cassandra „Cassie“ Danvers hat von ihrer Großmutter June ein altes Herrenhaus in St. Jude geerbt. Dorthin zieht sie sich zurück und hadert damit das sie den Tod ihrer Großmutter nicht hat kommen sehen. In dieser traurigen Situation wird Cassie eröffnet das sie die Erbin des Filmstars Jack Montgomery ist. Nun fängt sie an im Leben ihrer Großmutter zu suchen um der Wahrheit auf den Grund zu kommen.

Der Schreibstil dieser Geschichte ist ruhig und in stetigem Fluss. Die Handlungsstränge aus dem Jahr 1955 und 2015 werden parallel zueinander erzählt und der Leser entdeckt immer mehr die Geheimnisse die June und Jack verbinden. Die Charaktere werden facettenreich dargestellt, sind aber nicht immer Sympathieträger, an einigen Stellen hapert es bei mir am Verständnis für ihr Verhalten. Das nimmt der Geschichte letztendlich auch ein wenig den Schwung, dennoch wurde ich einige Stunden lang ganz ordentlich unterhalten. Einiges in der Geschichte ist vorhersehbar aber trotzdem warten auf den Leser noch einige Überraschungen. Ein Buch das man gut im Urlaub lesen kann um ein wenig Zerstreuung zu erhalten.

Bewertung vom 19.05.2017
Suchanek, Andreas

Nemesis / Heliosphere 2265 Bd.28 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Der achtundzwanzigste Band der Heliosphere 2265 Reihe trägt den Titel Nemesis, in diesem Band lässt der Autor Andreas Suchanek die Republik ins Chaos fallen. Tausende von den Parliden frei gelassene Gefangene müssen versorgt werden und auch Michalew setzt sich wieder in Szene um aktiv ins Geschehen eingreifen zu können.

Andreas Suchanek versteht es gut, das Chaos was entsteht dar zu stellen, als Leser leide ich mit den Protagonisten und freue mich immer wieder wenn der Autor es schafft eine heikle Situation zu entschärfen. Durch geschickt eingeflochtene Rückblicke wird man wieder an Geschehnisse aus den Vorbänden erinnert und erhält weitere Einblicke in deren Bedeutung. Faszinierend ist es für mich zu lesen wie die einzelnen Elemente ihren Platz finden und sich so ein langsam entstehendes Bild ergibt. Ereignisse denen ich nicht so viel Bedeutung beigemessen habe werden in einen neuen Fokus gerückt und leise Hoffnung keimt bei mir auf, das sich das Glück wieder der Republik zuwendet.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die einzelnen Schauplätze werden gut markiert, so das ich weiß wann und wo sich alles abspielt. Einmal mehr schafft es der Autor eine spannende Geschichte mit vielen Strängen zu entwerfen die sich unaufhaltsam aufeinander zubewegen.

Bewertung vom 13.05.2017
Suchanek, Andreas

Der letzte Gefangene / Heliosphere 2265 Bd.27 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Der letzte Gefangene lautet der Titel des 27 Bandes der Heliosphere 2265 Reihe des Autors Andreas Suchanek. In diesem Band dürfen wir Leser Captain Cross und sein Team auf ihrer Mission begleiten in der sie das Kampfgebiet des ersten Angriffes der Ash'Gul'Kon auf den ersten menschlichen Staat erkunden sollen. Wie gewohnt geht dabei nicht alles glatt und Cross und sein Team kommen den Ash'Gul'Kon und Tess näher als gewünscht.

In gewohnt guter Manier führt der Autor den Leser durch die Geschichte und lässt durch unvorhersehbare Wendungen das Schicksal immer wieder zuschlagen. Durch die Einblicke in die Gedankengänge der Protagonisten erhält man ein gutes Bild über das Geschehen und kann vieles gut einordnen. Der Schreibstil ist flüssig und ohne komplizierte Vierschachtelungen und die Spannung bleibt während der gesamten Geschichte erhalten. Die Auswirkungen der Ereignisse lassen sich schwer voraussehen, umso verblüffender sind die Winkelzüge mit den der Autor seine Charaktere immer wieder aus kniffeligen Situationen befreit. Gut finde ich auch die Überschriften der Abschnitte mit denen ich als Leser immer gut weiß wo und wann ich mich gerade in der Geschichte befinde. Dieser Band endet mit einem Paukenschlag, der eine Figur wieder ins Spiel bringt mit der ich nicht gerechnet habe.