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Meggie
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Bewertungen

Insgesamt 1183 Bewertungen
Bewertung vom 26.04.2014
Armentrout, Jennifer L.

Schattendunkel / Obsidian Bd.1


ausgezeichnet

Die 17jährige Katy Swartz zieht mit ihrer Mutter in ein kleines, verschlafenes Städtchen in West Virginia. Sie möchten ein neues Leben anfangen. Doch kaum sind sie dort angekommen, spürt Katy, dass in dem kleinen Städtchen nicht alles so ist, wie es scheint. Besonders seit sie den arroganten Nachbarn Daemon Black kennengelernt hat. Er benimmt sich ihr gegenüber unmöglich und reizt sie in jeder Sekunde, die sie miteinander verbringen müssen. Seine Zwillingsschwester Dee ist da das genaue Gegenteil und Katy und Dee werden Freundinnen.
Als Katy die Gerüchte hört, die im Ort umgehen, weiß sie gleich, dass diese etwas mit Daemon und Dee zu tun haben müssen. Und dann kommt die Wahrheit ans Licht...

Die Geschichte hatte mich schon aber der ersten Seite total in den Bann gezogen. Nicht nur durch die schöne Aufmachung des Buches, sondern auch durch die Schreibweise der Autorin wird man regelrecht von dem Buch angezogen und kann sich nur schwer wieder davon lösen.

Normalerweise lasse ich mich nicht über das Cover aus, nur wenn es wirklich erwähnenswert ist. Und das ist das Cover von „Schattendunkel“ allemal. Wenn man das Buch mit Schutzumschlag in der Hand hält, fühlt es sich leicht gummiert an, aber in sehr guter Weise. Und die Buchseiten sind etwas dicker und so hat man das Gefühl, eine etwas edlere Ausgabe zu besitzen.

Auf der Leipziger Buchmesse wurde uns bei einem Bloggertreffen verraten, dass der amerikanische Verlag die deutsche Covergestaltung übernimmt, was den Carlsen-Verlag natürlich sehr stolz macht.

Katy, die Hauptprotagonistin war mir von Anfang an sympathisch, was sicherlich auch daran liegt, dass sie für ihr Leben gerne liest und auch einen kleinen Buchblog führt. So konnte ich mich natürlich sehr gut in sie hineinversetzen.
Aber sie hat auch andere wunderbare Eigenschaften. Allen voran ihr Einfühlungsvermögen und ihre Hingabe zu ihrer Mutter. Sie hilft, wo sie kann und versucht es jedem Recht zu machen, vergisst aber doch nicht sich selbst. Außerdem ist sie sehr schlagfertig, was ihr gerade in Hinsicht zu Daemon sehr, sehr nützlich ist.

Der Schlagabtausch zwischen Katy und Daemon hat mich mehrmals zum Schmunzeln gebracht. Die beiden schenken sich rein gar nichts und man spürt förmlich die Abneigung, die sie gegeneinander hegen. Wären da nicht die Gedanken Katys, die ihre Worte Lügen strafen. Durch die Ich-Perspektive aus Sicht Katys kann man sich nämlich sehr gut in ihre Gefühlswelt hineinversetzen.
Auch aber Daemons Zwiespalt ist verständlich. Seine Zerrissenheit ist einfühlsam dargestellt. Sein innerer Kampf ist spürbar.

Ich bin förmlich durch das Buch geflogen, wie das Licht durchs Weltall. Es hat einfach Spaß gemacht, sich mit Katy und Daemon auseinanderzusetzen, ihre Streitereien zu genießen und auch die ruhigeren Momente, die sie sich gönnten. Eigentlich rückte die eigentliche Geschichte etwas in den Hintergrund, weil es einfach ein Vergnügen war, Katy und Daemons „Nichtbeziehung“ zu verfolgen.

Fazit:
„Obsidian“ ist mein März-Highlight 2014 und ich kann das Buch jedem Fantasy-Leser nur Wärmstens ans Herz legen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 15.04.2014
Fagan, Jenni

Das Mädchen mit dem Haifischherz


weniger gut

Mit 15 Jahren hat Anais Hendricks schon einiges hinter sich. Diebstahl, Prügeleien und Drogen dominieren ihren Alltag. Als sie nach einem besonders harten Trip auf dem Rücksitz eines Polizeiautos zu sich kommt, wird ihr vorgeworfen, eine Polizistin dermaßen verprügelt zu haben, dass diese nun im Koma liegt. Doch Anais ist sich sicher, dass sie es nie soweit kommen lassen würde. Aber die Erinnerungen fehlen. Anais wird ins Panoptikum eingewiesen, ein Heim für schwer erziehbare Jugendliche. Dort ist sie unter „ihresgleichen“. Doch die Vergangenheit holt Anais immer wieder ein.

Ein schwieriges Buch. Und eine schwierige Rezension.
Am Anfang hatte ich sehr oft das Gefühl, dass ich das Buch abbrechen muss. Schon allein der Schreibstil war für mich anstrengend und verwirrend, auch die Wortwahl war nicht gerade mein Ding. Es wird geflucht, die Sprache ist ordinär. Respekt ist keiner vorhanden und die Zukunftsperspektiven sind von vorneherein klar.

Anais war mir von Anfang an unsympathisch. Leider konnte sie mich auch im Laufe des Buches nicht umstimmen.
Auch wenn sie eine Kindheit hatte, die man keinem wünscht, psychisch labil ist und sich auch sehr stark beeinflussen lässt, hat sie doch eine Persönlichkeit, mit der sie sich eigentlich durchsetzen könnte. Bei ihr passt der Spruch: der Wille ist stark, nur das Fleisch ist schwach. Leider hat sie keinen, der sie unterstützt, der ihr hilft, sich zu finden und sie fördert.
Das Buch ist eine Aneinanderreihung von Drogenkonsum, Verstößen gegen das Gesetz und Respektlosigkeit.

Aber zwischendurch gibt es auch immer wieder ruhige Szenen, in denen Anais über sich und ihre Zukunft nachdenkt. Und ihre Zukunft ist wunderschön. Sie malt sich alles bis ins kleinste Detail aus, nimmt sich vor, endlich was aus sich zu machen und sehnt sich nach Liebe und Geborgenheit.

Die „Verharmlosung“ des Drogenkonsums und die genaue Schilderung der Momente, in denen Anais high ist, haben mich sehr nachdenklich gestimmt. Kann es wirklich sein, dass Drogen von Jugendlichen so dermaßen „verständlich“ angesehen werden?

Fazit:
Ein kaputtes, junges Leben!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 13.04.2014
Lyga, Barry

Blut von meinem Blut / Jazz Dent Bd.2


ausgezeichnet

Jazz arbeitet mit der Polizei zusammen, auch um sich selbst zu beweisen, dass er nicht zu dem psychopathischen Killer wird, der sein Vater Billy Dent ist. Als Jazz nach New York gerufen wird, um dort an einem Fall mitzuarbeiten, sieht er seine große Chance gekommen, sich zu beweisen und endgültig von seinem Vater abzukapseln. Doch je mehr Informationen er herausfindet, um so sicherer wird er sich, dass sein Vater Billy die Fäden zieht. Nur wie, muss Jazz noch herausfinden. Aber auch seine Freundin Connie wird durch eine mysteriöse SMS in den Fall hineingezogen. Und sie ermittelt auf eigene Faust. Und so wird aus den Jägern Gejagte, ohne Aussicht auf Erfolg...

Ich soll nicht töten hatte mich schon begeistert, vor allem, weil die doch recht ungewöhnliche Art der Geschichte seinen Reiz hatte.
Mit dem zweiten Teil wird die dichte Atmosphäre wieder aufgenommen und man dringt weiter in Jazz' Gedankenwelt ein. Seine Besessenheit wird deutlicher und seine Zweifel an sich selbst auch.

Auch Jazz Freundin Connie bekommt eine größere Rolle zugeteilt. Ihr Denken und ihr Handeln kommt Jazz zu Gute, doch reitet sie sich selbst auch immer weiter in die Fälle hinein. Sie versucht, wie Jazz zu handeln, tut sich damit aber selbst keinen Gefallen.

Sehr gut hat mir wieder Howie, Jazz bester Freund, gefallen. Seine sarkastische Art macht ihn liebenswert. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, sagt seine Meinung, auch wenn sie weh tut und ist so eigentlich die ehrlichste Haut von allen. Seine Flirtversuche bei Jazz Tante sind herrlich. Man nimmt ihm ab, dass er selbst glaubt, dass er eine Chance hätte.

Die Spannung zieht sich durch das Buch wie ein roter Faden und man überlegt mehrmals, wer denn der Mörder sein könnte. Die Auflösung ist überraschend und die Idee, die der Autor hatte, war – zumindest für mich – sehr ungewöhnlich und interessant. Das Spiel, dass der Mörder spielt, ist eigentlich jedem bekannt. Die Muster müssten einem von ein Anfang an klar sein und wenn man die Lösung erfährt kommt auch ein großer Aha-Effekt.

Teil 1 war schon sehr gut, doch mit dem zweiten Band hat der Autor was die Dichte und die Gedankengänge der Protagonisten angeht noch eins draufgesetzt.

Auch wenn ich Jazz manchmal am liebsten geohrfeigt und ihm gerne gesagt hätte, er soll endlich zur Vernunft kommen und versuchen, wie ein normaler 17jähriger Teenager zu leben, hat er doch seine Bestimmung gefunden.

Das Ende ist böse... ein Cliffhanger nach meinem Geschmack. Nur blöd, dass der dritte Teil nicht parat liegt bzw. noch in der Mache ist. So heißt es abwarten und hoffen, dass Teil 3 genauso gut ist wie seine beiden Vorgänger.

Fazit:
Spannung pur!

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 02.04.2014
Meyer, Kai

Phantasmen


ausgezeichnet

Seit 18 Monaten tauchen Geister auf. Keiner weiß, woher sie kommen, keiner weiß, was sie wollen und es werden stündlich mehr. Sie stehen auf der Stelle und drehen sich immer nur mit der Sonne mit.
Rain und ihre Schwester Emma machen sich auf in die spanische Wüste, um dort an die Unglücksstelle eines Flugzeuges zu fahren, bei dessen Absturz ihre Eltern ums Leben kamen.
Doch kaum dort angekommen, überstürzen sich die Ereignisse. Die Geister scheinen doch nicht so harmlos wie gedacht, denn auf ihren Gesichtern erscheint plötzlich ein Lächeln – und das ist tödlich.

Wieder ein Buch, dass mich dermaßen fasziniert hat, dass ich es in einem Rutsch durchlesen musste.

Kai Meyer schafft es, dass man nach jedem Kapitel einfach noch ein weiteres lesen muss. Man kann das Buch nicht aus der Hand legen und die Spannung steigt stetig an und ist dann auch teilweise nicht auszuhalten.

Es ist immer wieder faszinierend, wo die Autoren ihre Ideen hernehmen und mit welch Präzision diese dann ausgearbeitet werden.

Erfrischend fand ich die Idee, dass sich ein Schreckensszenario abzeichnet, dass mal nicht von Zombies, Vampiren oder Werwölfen angezettelt wird und auch keinen überaus dystopischen Charakter hat. Die Fantasie ist zwar vorhanden, doch wird auch ein realistischer Hintergrund genannt, der für manche bestimmt denkbar ist, gerade wenn man an übernatürliche Dinge glaubt.

Die Hauptcharaktere Rain hat mir sehr gut gefallen. Sie ist eine junge Frau, die sich bedingungslos für das einsetzt, was sie liebt. In diesem Fall ist das ihre jüngere Schwester Emma. Da beide ihre Eltern verloren haben, halten sie wie Pech und Schwefel zusammen und der eine ist für den anderen da.

Durch die realitätsnahe Beschreibung der Szenen hatte das Kopfkino ordentlich zu tun und manchmal spulte einfach ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich hatte von allen ein klares Bild und konnte die Emotionen spüren.

Nur die letzten drei Kapitel haben mich dann etwas gestört. Sie passten nicht so recht in das Bild, dass ich mir gemacht habe und waren auch etwas zu „soft“. Hier hätte ich mir dann letztendlich doch etwas mehr Informationen gewünscht.

Fazit:
Eine spannende, faszinierende Geschichte mit einem phantastischen Endzeitszenario.

Bewertung vom 27.03.2014
Buckingham, Royce

Die Karte der Welt / Mapper Bd.1


weniger gut

Ein dunkler Schleier liegt über den Bergen des Königreichs Abrogan. Jeder, der ihn erforschen wollte, ist nie wieder zurückgekehrt. Nun soll das Land neu vermessen und eine Karte angefertigt werden. Durch Zufall wird der junge Wexford auf die Expedition mitgenommen, da er ein großes Zeichentalent ist. Als er seine erste Zeichnung auf der Karte anfertigt, stößt er auf ein verborgenes Talent seinerseits. Seine Zeichnungen werden Wirklichkeit und der Schleier, der sich auf den Bergen befindet, wird zurückgedrängt. Sofort macht sich die Expedition auf, die neue Welt zu erkunden. Doch was sie hinter dem Schleier erwartet, ist mehr als nur ein großes Abenteuer.

Von dem Autor hatte ich schon das Buch „Dämliche Dämonen“ gelesen und war davon begeistert. Aufgrund dessen hatte ich auch großes Interesse an seinem neuen Buch „Die Karte der Welt“.
Doch muss ich letztendlich zugeben, dass es mich doch etwas enttäuscht hat.

Was vielversprechend anfing, hat sich nach etwa einem Drittel des Buches sehr in die Länge gezogen. Ich ertappte mich dabei, einzelne Passagen zu überfliegen oder gar zu überspringen. Erklärungen über Erklärungen fügten sich aneinander und die eigentliche Geschichte wurde dadurch etwas in den Hintergrund gedrängt.

Auch wenn mir einzelne Charaktere doch sehr gut gefallen haben, konnten diese das Buch auch nicht mehr richtig retten. Wexford, der mit seiner fast naiven Art und seinem Glauben an das Gute ständig versucht, das Richtige zu tun und sich so immer wieder in Gefahrensituationen bringt, aus denen er gerettet werden musste, war noch der sympathischste Charakter.

So tappen die Gefährten in eine Gefahr, können sich daraus mit einer Leichtigkeit herauswinden, nur um sich dann an der nächsten Flussbiegung einer Neuen gegenüber zu sehen. So war keine Abwechslung im Spiel und brachte deswegen auch ein bisschen Langeweile mit sich.

Die Beziehungsprobleme halfen dann auch nicht über die Längen hinweg.

Die Figuren blieben fast durchgehend blass und auch die Landschaft wurde nur ansatzweise angerissen. Am Besten konnte man sich diese noch auf der gezeichneten Karte im Buch vorstellen.
Die Geschichte an sich ist nicht tiefgründig und wirkt nicht gut durchdacht, einfach eine Aneinanderkettung einzelner Geschehnisse.

Das Buch ist in sich abgeschlossen, allerdings gibt es einen zweiten Teil mit Namen „Der Wille des Königs“, jedoch mit anderen Protagonisten.

Fazit:
Der Anfang klang vielversprechend, doch danach flaute die Geschichte zusehends ab.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.03.2014
Maske, Ulrich

Ein Sommernachtstraum. Shakespeare für Klein und Groß


ausgezeichnet

Lysander liebt Hermia, Hermia liebt Lysander, soll aber Demetrius heiraten, der von Helena geliebt wird, sich aber mehr zu Hermia hingezogen fühlt. Mit dieser verzwickten Sache beginnt die Geschichte rund um die Liebe, Verwirrspiele und einer kleinen Schar Elfen, die dem ganzen Chaos noch die Krone aufsetzen.

Durch Blogg Dein Buch bin ich auf dieses kleine Werk aufmerksam geworden. Da ich „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare leider noch nicht gelesen habe, hatte ich nun durch den Jumbo Verlag die Möglichkeit, mich näher mit der Geschichte zu befassen.

William Shakespeare hat einige großartige Stücke geschrieben. Allen voran wohl Romeo & Julia, die wohl größte und zugleich traurigste Liebesgeschichte der Welt, die auch oftmals verfilmt wurde und als Inspiration für viele andere Geschichten diente.

Ein Sommernachtstraum ist ein sehr fantasylastiges Stück aus Shakespeares Feder. Elfen, unerfüllte Liebe und geheimnisvolle Zauberkräfte, die für allerlei Verwirrung sorgen, geben eine gute Mischung ab und verliehen dem Stück das gewisse Etwas.

Der Autor Ulrich Maske hat sich nun dieses Stücks angenommen und es in einer moderneren Version neu verfasst. Dabei ist der Stil der Geschichte dann doch etwas ungewöhnlich. Der reine Erzähl-Part ist modern gehalten, während der sprachliche Teil mehr in der altertümlichen Sprache Shakespeares gelassen wurde. Diese Mischung ist sehr interessant und auch leicht zu lesen.

Die Geschichte ist mit Bildern umrahmt, die von Silke Brix gestaltet wurden. Die Illustration passt gut zu der Geschichte und gibt dem Ganzen nochmal einen kleinen Kick.

Beim Stöbern auf der Jumbo Verlags-Seite bin ich auf das Hörbuch zu dem Buch gestoßen (gelesen von Katharina Thalbach). Dies hat mich nun neugierig gemacht, kann ich mir diese Geschichte doch sehr gut vertont vorstellen, unter anderem, da diese dort mit Musik unterlegt ist.

Auf dem Cover steht „Shakespeare für Kein und Groß“ und so werde ich die Geschichte auch garantiert meinem 5jährigen Sohn einmal vorlesen, denn gerade durch die Elfen und die Zauberei wird er bestimmt auch Faszination darin finden.

Fazit:
Eine schöne Art, die Klassiker der Literatur modern zu gestalten und vielleicht so etwas näher zu bringen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.03.2014
LaFevers, Robin Lorraine

Die Suche nach dem Phönix / Benjamin Wood - Beastologe Bd.1


ausgezeichnet

Benjamin Woods Eltern sind verschollen und so soll er zu seiner einzigen noch lebenden Verwandten ziehen. Tante Phil ist jedoch so gar nicht, wie Ben sich seine Tante vorgestellt hat. Kaum ist er bei ihr angekommen, brechen die beiden auch schon zu einer Mission auf. Denn Ben entstammt einer langen Reihe von Beastologen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, seltene und mysteriöse Tiere zu erforschen. Und Tante Phil möchte Ben nun zu ihrem Nachfolger ausbilden. Das erste Abenteuer führt Ben und seine Tante nach Arabien, um dort der nur alle 500 Jahre stattfindenden Geburt eines Phönix beizuwohnen. Doch das ist alles gar nicht so einfach, vor allem, wenn man es auch noch mit einem spuckenden Kamel und einem immer hungrigen Gremlin zu tun hat.

In diesem kleinen Büchlein erwartet einem eine spannende Geschichte für kleine Entdecker. Der kindgerechte Schreibstil entführt in eine fantastische Welt, in der es vor Abenteuern nur so wimmelt. So werden Kinder auch an die mystischen Tiere und Geschichten herangeführt.

Der Auftakt der Reihe bildet die Suche nach dem Phönix, der nur alle 500 Jahre aus seiner eigenen Asche wiedergeboren wird.

Der 10 Jahre alte Ben ist eigentlich ein eher ruhiger Junge, der aber nun aufgrund des erlebten Abenteuers mehr Mut fasst und sich seiner Ausbildung stellt. Er wirkt sehr sympathisch und ich denke, dass sich viele Kinder mit ihm identifizieren können.
Seine Tante Phil ist dagegen sehr resolut und nimmt Ben einfach mal so schnell mit auf ihre Mission und führt ihn ohne viel Federlesens in ein Abenteuer.

Die Geschichte wird abgerundet durch kleine Bilder und einer Landkarte. So gibt es außer zum Lesen auch etwas zu sehen.
Die kurzen Kapitel sind auch gut zum Vorlesen geeignet.

Mir bleibt nur ein Rätsel, warum der Originaltitel „Nathaniel Fludd, Beastologist“ heißt, im Buch aber kein Nathaniel Fludd auftaucht.
Meine Vermutung ist, dass kurzerhand die Hauptfigur in Benjamin Wood umgewandelt wurde.

Fazit:
Ich freue mich auf weitere Teile aus dieser Reihe.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.