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Lerchie
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Insgesamt 1375 Bewertungen
Bewertung vom 03.08.2018
Gazzola, Alessia

Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube


ausgezeichnet

Emma und die Suche nach der richtigen Arbeitsstelle

Emma ist die ewige Praktikantin, deren Praktikumsvertrag doch eines Tages nicht verlängert wird…
Immer wieder hat sie versucht, bzw. kämpft sie um die Filmrechte an dem Buch eines bestimmten Schriftstellers…
Doch nun ist sie arbeitslos, und als sie sich bei einer anderen Firma vorstellt, erweist sich dies als Schlag ins Wasser…
Emma spaziert auf der Suche durch die Straßen, als ihr an einem kleinen Geschäft, das Kinderkleidung herstellt, ein Schild auffällt… Und sie nimmt das darauf angegebene Angebot an…
Doch es passiert noch sehr viel, bis Emma weiß, was sie wirklich will und wohin ihr Weg sie führen soll… Denn immer wieder muss sie Rückschläge hinnehmen… Ein überraschendes Erbe macht sie glücklich…
Doch auch als sie ein verheißungsvolles Angebot annimmt, ist sie sich der Sache nicht sicher…
Warum ist Emma eine ewige Praktikantin? Wer ist dieser Schriftstelle um dessen Filmrechte sie kämpft? Wird sie diese im Laufe des Buches noch bekommen? Warum erweist sich die Vorstellung bei der anderen Firma als ein Schlag ins Wasser? Was ist das für ein Schild, das Emma an dem kleinen Geschäft auffällt? Und was wird da angeboten, das Emma annimmt? Was passiert noch alles auf ihrem Weg? Hat sie falsche Entscheidungen getroffen, da es so viele Rückschläge gibt? Was hat es mit dem Erbe auf sich? Worum geht es bei diesem verheißungsvollen Angebot? Wird Emma endlich den Platz finden, den sie sucht? Alle diese Fragen - und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn der Schreibstil der Autorin ist unkompliziert. Das heißt, dass ich mich nicht nach allen paar Worten fragen musste, was die Autorin damit überhaupt gemeint hat. Es geht um eine junge Frau, die ihren Platz im Leben noch nicht wirklich gefunden hat, auch wenn sie eine supergute Ausbildung hat. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, und konnte mich auch sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen. In Emma, die bis zum letzten Praktikumstag hoffte, dass ihr Vertrag verlängert werden würde, und die dann so bitter enttäuscht wurde. Die ein Vorstellungsgespräch hatte, das am Ende ausuferte. Das Buch war spannend und zwar von Anfang an. Und die Spannung ließ auch nie nach. Ich habe sie bewundert, dass sie das Angebot auf dem Schild annahm. Und ich habe die Geschäftsinhaberin bewundert, dies sie nahm. Das Buch erinnert mich wirklich an das echte Leben, auch wenn es vielleicht nicht üblich ist, für etwas genommen zu werden, das man erst von Grund auf lernen muss. Und doch passiert sowas auch im richtigen Leben. Mich hat dieses Buch gefesselt und sehr gut unterhalten. Ja, ich habe es in einem Rutsch gelesen. Von mir bekommt es eine Lese-/Kaufempfehlung, sowie die volle Bewertungszahl.

Bewertung vom 01.08.2018
Roßbach, Susanne

Schatten über dem Odenwald / Alexandra König Bd.2


sehr gut

Spannende und unterhaltsame Lektüre

Alexandra König rügte ihren Freund Tom, weil er seine schmutzigen Socken zusammengeknüllt in der Gegend herumliegen ließ…
Dabei bemerkte sie jedoch, dass er sich intensiv immer wieder Bilder ansah…
Bei Toms neuestem – eigentlich schon gelösten – Fall, war während der Spurensicherung Schmuck abhanden gekommen… Das machte Tom mächtig Sorgen, denn nicht nur seine Mitarbeiter gerieten in den Verdacht des Diebstahls…
Nachdem Alex dies erfahren hatte, nahm sie sich vor, ihrem Freund aus der Patsche zu helfen, und den Täter zu finden…
Dann passierte ein Unfall: Ein Auto war auf dem Weg von der Burg Breuberg abgekommen und den Abhang hinunter gestürzt…
Alex hatte Urlaub und ihre Freunde Hedi und Herbert wollten auch ihren Urlaub in ihrem Heimatort verbringen. Und so kam es, dass die drei sich die Stelle ansahen, wo das Auto abgestürzt war…
Nachdem klar war, dass es kein Unfall gewesen war, begann Alex mit ihrer Recherche, was ihrem Freund Tom gar nicht recht war…
Dann war da noch der Gebrauchtwagenhändler Zhang…
Und Alex geriet während der Ermittlungen in Lebensgefahr…
Was antwortete Tom auf Alex Rüge wegen der Socken? Machte er das immer so? Was waren das für Bilder, die sich Tom ansah? Wie konnte bei der Spurensicherung Schmuck verschwinden? Wer von den Polizisten hat den Schmuck geklaut? Es konnte ja nur einer von ihnen gewesen sein, oder? Was tat Alex um Tom zu helfen? War das mit dem Auto wirklich kein Unfall? War es Mord? Was sahen die drei an der Absturzstelle? Warum war Tom dagegen, dass Alex ihm half? Was hatte es mit dem Gebrauchtwagenhändler auf sich? Und inwiefern geriet Alex in Lebensgefahr? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil war unkompliziert, d.h. es gab keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. Zunächst hatte ich befürchtet, dass mir manches unklar bleiben würde, denn ich kenne den Vorgängerband leider nicht. Doch das Gegenteil war der Fall. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Alex, die unbedingt ihrem Freund Tom bei den Ermittlungen helfen wollte, hatte sie ja schon einmal ermittelt. (Siehe Der Tote vom Odenwald). In Tom der stocksauer war, als Alex auch noch in Gefahr geraten war. Dass er sauer war, konnte ich verstehen, doch sein Verhalten verstand ich nicht so ganz. Aber es war halt mal so. Das Buch war von Anfang an spannend, und auch wenn diese immer wieder aufgelockert wurde, so blieb es doch spannend bis zum Ende. Es war ein Krimi, mit einer guten Portion Humor, so wie ich diese Regionalkrimis mag. Dieses Buch hat mich durchaus gefesselt und mich auch gut unterhalten und bekommt von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Bewertung vom 26.07.2018
Riebe, Brigitte

Die geheime Braut


ausgezeichnet

Der Mörder von Wittenberg

Susanne und Bini waren ursprünglich Nonnen gewesen…
Sie waren aus Leipzig geflohen….
In Wittenberg wurde Susanne erwischt, als sie einen Mann bestehlen wollte… Doch dieser Mann erbarmte sich ihrer…
Und so geschah es, dass Susanne und ihre Freundin Bini bei Martin Luther und seiner Frau Katharina als Mägde zunächst probehalber eine neue Heimat fanden…
Doch der Schrecken, der sie aus Leipzig vertrieben hatte, ereilte sie auch hier…
Lucas Cranach war Hofmaler und wurde von einem unbekannten Kunstsammler beauftragt, ein bestimmtes Bild zu malen…. Doch an diesen Auftrag war eine Bedingung geknüpft…
Und dann wurde die erste Frauenleiche gefunden… Und es sollte nicht bei einer bleiben…
Und dann war da noch Jan, der Mann, den Susanne bestehlen wollte. Er war Maler in Cranachs Diensten…
Warum waren Susanne und Bini keine Nonnen mehr? Weshalb waren sie aus Leipzig geflohen? Was oder wer hatte sie von dort vertrieben? Warum wollte Susanne stehlen? Und weshalb zeigte sie dieser Mann nicht an, sondern hatte Erbarmen? Wieso kamen sie dann zu Martin Luther? War der Mann mit diesem bekannt? Würden sie eine sogenannte Probezeit überstehen? Doch was war das für ein Schrecken, der Susanne auch hier ereilte? Welches Bild sollte Cranach malen? Und welche Bedingungen gab es dabei? Bedingungen, die eigentlich kaum bzw. nur schwer erfüllbar waren? Warum ließ sich Cranach beeinflussen, dieses Bild zu malen? Wer war diese Frauenleiche? Und wer wurde noch ermordet? Was hatte es noch mit Jan, dem Maler in Cranachs Diensten, auf sich? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Wie immer bei Brigitte Riebes Büchern wurde meine Erwartung nicht enttäuscht. Es ließ sich sehr gut lesen. Ich hatte keine Fragen wegen etwaiger unklarer Worte, das heißt es ist unkompliziert geschrieben. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Susanne, die in Leipzig Schreckliches erlebt hatte und nun feststellen musste, dass genau dieser Schrecken in Persona hier nach Wittenberg gezogen war. Die nun wieder Angst hatte, dass ihr das Gleiche hier auch widerfährt. In Jan, der ein Frauenheld war, weil diese ihm zuflogen, und der sich doch verliebt hatte. In Lucas Cranach, der zunächst zögerte, dann aber doch einwilligte, das Bild zu malen. Auch fing das Buch schon leicht spannend an und die steigerte sich stetig und der Spannungsbogen hielt sich auch bis zum Ende. Dieses Buch hat mit sehr gut unterhalten. Es war, wie gesagt, spannend, hat mich gefesselt und ich habe es in einem Rutsch gelesen. Daher bekommt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Bewertung vom 24.07.2018
Rother, Stephan M.

Die Prophezeiung des magischen Steins


ausgezeichnet

Der vergessene Schwur

Der König von Güldenthal musste sich die zeremonielle Rüstung des Herrschers anlegen lassen, was ihn ja so gar nicht gefiel…
Palatin, Dafydds Harfenlehrer und Lehrmeister, war der Barde am Hof des Königs. Er stand auf der untersten Stufe des Thronpodests und sie warteten auf den König und natürlich auf seinen Besuch…
Dafydd dachte gerade daran, dass es soweit war, dass er Livia verlieren würde, als Palatin anklopfte. Und von diesem erfuhr er, dass sie zusammen auf eine er Erkundungsreise gehen sollten, denn im Norden schien nicht alles so zu sein, wie es sollte…
Mit Palatin und Dafydd reiste noch der Gnom Memphistopheles und sie hatten sich einem Handelszug angeschlossen…
Palatin erfreute jeden Abend die Menschen mit seinem Gesang. Dafydd dachte, dass er nie mit ihm mithalten können würde…Doch eines Abends musste Dafydd selbst singen, die Rolle des Barden übernehmen…
Und an diesem Abend erfuhr Palatin bei seinen Erkundigungen so einiges…. Und er beschloss, in die Königsstadt zurück zu kehren…
Und so kam es, dass Dafydd der Zauberin Morgat begegnete… Und den magischen Stein fand…
Doch da war noch Morlot, der Albino…
Warum gefiel es dem König nicht, diese Rüstung anlegen zu müssen, und warum musste er das tun? Wer war der Besuch des Königs? Warum sollte Palatin auf Erkundungsreise gehen und Dafydd und en Gnom mitnehmen? Was war im Norden passiert? Warum hatten sie sich dem Handelszug angeschlossen? Weshalb glaubte Dafydd nie mit Palatin mithalten zu können? Und warum musste Dafydd plötzlich selbst singen? Die Rolle des Barden übernehmen? Was erfuhr Palatin bei seinen Nachforschungen? War es so schlimm, dass er deshalb in die Königsstadt zurückkehren wollte? Wie begegnete Dafydd der Zauberin Morgat? Wie kam er zu dem Stein? Und was hat es mit dem Albino auf sich? Alle diese Fragen - und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.
Meine Meinung
Es hat eine kleine Weile gedauert, bis ich in die Geschichte hinein gekommen bin. Doch alles was der Autor bis zu diesem Zeitpunkt erzählte, war für die Folgehandlung wichtig. Insgesamt ließ sich das Buch leicht und flüssig lesen. Der Autor schreibt unkompliziert, keine Fragen nach Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Dafydd, der mit der Königstochter Livia aufgewachsen war, immer mit ihr gespielt hatte, musste jetzt damit rechnen, dass sie verheiratet werden würde. Er musste mit Palatin in den Norden reisen, weil von dort unheilvolle Gerüchte aufkamen. Und dann gab es da auch noch die Todesfeen, die es auf Livia abgesehen hatten. Und natürlich Morlot, den Albino…Das Buch ist ein Kinder-/Jugendbuch und daher auch einfacher gehalten. Aber mir hat es trotzdem – ich mag Jugendbücher – sehr gut gefallen und es hat mich auch prima unterhalten. Auch war es von Anfang an spannend und der Autor hat es verstanden, die Spannung bis zum Schluss zu halten. Das Buch hat mich richtig in seinen Bann gezogen und ich konnte mit Livia und Dafydd sowie ihren Kameraden richtig mitfühlen. Und deshalb bekommt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl.

Bewertung vom 19.07.2018
Fischler, Joe

Veilchens Show / Valerie Mauser Bd.5


gut

Zuviel Showgelaber

Die Show heißt Bauerlorette und dieselbe wacht durch einen Schwall Wasser neben Hans auf. Doch Hans bleibt regungslos liegen….
Stolwerk reißt Veilchen von ihrem Frühstück weg. Sie haben einen Tatort…
Doch dann gibt es Ärger mit ihrem Vorgesetzten Geyer… Und er verlangt, dass die Aktion sofort eingestellt wird…
Doch dann gibt es einen zweiten Toten…
Und doch geht die Show weiter…
Deshalb werden Stolwerk und Veilchen dem Showteam und der Bauerlorette als Beschützer zugeteilt…
Während Stolwerk und Geyer Kommentare abgeben, begibt sich Valerie völlig unpassend beschuht, auf die Hitt…
Doch dann gibt es noch Enthüllungen, die der Show eigentlich das Interesse der Zuschauer nehmen würde. Enthüllungen die nicht an die Öffentlichkeit gelangen dürfen…
Warum blieb Hans liegen? Und warum hatte Jackie, die Bauerlorette, so laut geschrieen? Nur wegen des kalten Wassers? Oder gab es da noch etwas anderes, was sie erschreckt hatte? Wieso wusste Stollwerk von diesem Tatort? Waren die beiden hingegangen ohne beauftragt zu sein? Gab es deshalb Ärger mit Geyer? Aber warum verlangt er den Abbruch der Aktion? Wer ist der zweite Tote? Woran ist er gestorben? Und wieso kann dann die Show weitergehen? Sind Stolwerk und Veilchen nur Beschützer? Oder doch auch wieder Ermittler? Warum wandert – oder rennt? – Veilchen auf die Hitt ohne vorher anständige Schuhe anzuziehen? Was sind das für Enthüllungen, die der Show schaden könnten, würden sie an die Öffentlichkeit gelangen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Ich habe bisher zwei Bücher über Valerie Mauser – Veilchen – gelesen. Beide haben mir gut gefallen, doch dieses Buch fällt dagegen doch sehr ab. Nun, es ließ sich gut lesen, auch war es unkompliziert geschrieben, so dass keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen aufkamen. In der Geschichte war ich nicht ganz so schnell drinnen, doch in die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Aber dieses ewige Gelaber über die Show war einfach zuviel. Es gab viel zu wenig Ermittlungsarbeit, weshalb die Spannung auch sehr gelitten hat. Am Anfang dachte ich, oh das wird spannend, wir haben schon den ersten Toten, da ging es ja noch. Doch dass die Show nach dem zweiten Toten – auch wenn es zunächst wie Selbstmord aussah – nicht abgebrochen wurde, oder zumindest unterbrochen wurde, bis die Angelegenheit geklärt sein würde, das war für mich doch sehr realitätsfern. Auch hat, wie bereits gesagt, das ewige Gelaber der Show die Spannung sehr weggenommen. Ehrlich gesagt ging es mir tierisch auf den Geist. Es hat mich richtig genervt. Und ich fand es dann so gut wie gar nicht mehr spannend. Erst als dann ganz am Schluss regelrecht überraschend die/der TäterIn gefasst und auch das Motiv zu den Taten aufgedeckt wurde, kam nochmal etwas Spannung auf. Dieses Buch hat mich absolut nicht vom Hocker gerissen, eher das Gegenteil. Etwas, das ich wirklich positiv bewerten kann ist, dass man am Ende wirklich mit dem/der TäterIn überrascht wird. Daher bekommt es von mir noch drei von fünf Sternen. Ich kann nur hoffen, dass es beim nächsten Buch wieder besser wird.

Bewertung vom 17.07.2018
Pollard, Helen

Das kleine französische Landhaus (eBook, ePUB)


gut

Nicht schlecht für zwischendurch

Emmy hatte Nathan nur mit Mühe von einem Urlaub überzeugen können. Sie dachte, dass sie das wieder mehr zusammenschweißen würde…
Doch dann hatte sie ihren Freund Nathan mit der Frau ihres Gastgebers im Bett erwischt…. Und das zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt…
Rupert, ihr Gastgeber, musste ins Krankenhaus. Doch zum Glück war es nicht das, was Emmy vermutet hatte, aber trotzdem schlimm genug…
Und dann verschwanden die beiden nach ein paar Tagen vollständig… Und sie ließen den verletzten Rupert und Emmy mit der Arbeit allein zurück…
Emmy half Rupert wo sie nur konnte…
Sie war wütend auf Nathan und wütend auf Gloria. Trotzdem gefiel ihr der junge Gärtner, der Ruperts Garten in Schuss hielt, ausnehmend gut….
Und dann gab es da noch Ruperts Steuerberater Alain….Und Ruperts Frage, ob sie nicht in Frankreich einen Neuanfang wagen wolle…
Warum hatte Emmy Nathan nur mit Mühe von einem Urlaub überzeugen können? War die Beziehung der beiden in einer Krise? Brauchten die beiden – nach Emmys Meinung – Zeit zum Reden? Wie konnte es geschehen, dass sie die beiden im Bett erwischte? Und wieso ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt? Was war mit Rupert, da er ins Krankenhaus kam? Was hatte Emmy vermutete und was hatte Rupert tatsächlich? Wieso ließen die beiden Rupert und Emmy im Stich? Zumal Rupert wegen seiner Verletzung nicht viel arbeiten konnte? Inwiefern half Emmy Rupert? Was war mit dem jungen Gärtner, der ihr so gut gefiel? Und was hatte es mit Alain, Rupert Steuerberater auf sich? Was würde Emmy tun? Würde sie in Frankreich einen Neuanfang wagen? Sich selbstständig mkachen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Der Schreibstil ist unkompliziert, was bedeutet, dass es keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen gab. In der Geschichte war ich schnell drinnen, wurde gleich durch das untreue Verhalten Nathans hineinkatapultiert. Auch in die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Nathan konnte ich nicht verstehen. Nathan, der zuerst gar nicht in Urlaub fahren wollte, der die Krise zwischen ihnen nicht sah und nicht darüber reden wollte. In Emmy, die sich irgendwie schuldig fühlte, weil Gloria mit Nathan abgehauen war, und Rupert mit all der Arbeit allein gelassen hatte. Rupert, dem es nicht gut ging, was Gloria ganz genau wusste, ihr aber anscheinend egal war. In Rupert, der zuerst nicht wollte, dass Emmy ihm half, und doch ihre Hilfe annahm. Ich war gespannt, wie Emmy sich entscheiden würde, denn in England hatte sie einen super Job, den sie eigentlich nicht aufgeben wollte. Ein Neuanfang in Frankreich barg ein großes Risiko. Der geneigte Leser wird erfahren, was zwischen Nathans Verschwinden und Emmys Rückkehr nach England alles passiert. Dieses Buch ist ein Liebesroman, einer von der Sorte, die ich ab und an ganz gerne lese. Liebesromane sind nun einmal vorhersehbar, doch kommt es auch auf das Wie an. Es ist ein Buch für zwischendurch, es hat mir Spaß gemacht, es zu lesen und mich halbwegs gut unterhalten. Dafür bekommt dieses Buch von mir drei von fünf Sternen. Für vier Sterne reicht es leider nicht.

Bewertung vom 17.07.2018
Brandt, Ulrich

Die schwarzen Rosen von Cartagena


weniger gut

Furchtbar enttäuscht...

Teil 1. Dolf Tschirner – offizieller Titel Sicherheitschef in der Siedlung, doch eigentlich für alles einschließlich Lynn sehr persönlich zuständig- wird im letzten Moment mit dem Einbau einer Eismaschine eben bei LynnWhellby fertig…
Lynn gab eine an diesem Abend eine Party und signalisiert Dolf, dass sie ihn eventuell später noch brauche… Dolf konnte sich denken, wofür….
Doch Dolf trank aus verschiedenen Gründen an diesem Abend zu viel…
So ging er doch früher, und kam auf dem Heimweg bei Rose Tucker vorbei…
Am nächsten Morgen war Rose Tucker tot… Und Dolf konnte sich nicht mehr erinnern…...
Im zweiten Teil kann man lesen, was Dolf bei seiner Arbeit in der Siedlung alles herausfand…
Und dann gab es da noch den Gründer der Siedlung….
Schaffte Dolf es noch, die Eismaschine rechtzeitig zu installieren? Was wollte Lynn am späten Abend eventuell noch von Dolf? Sex, wie Dolf es sich wohl dachte? War es nicht immer so, wenn sie ihn unbedingt brauchte? Warum trank Dolf an diesem Abend zu viel? Wer animierte ihn zum Trinken? Ging er früher, weil er zu viel intus hatte? Was geschah, als er an Roses Haus vorbeikam? Ließ er sich von ihr zu neuerlichem Trinken einladen? Und noch zu mehr? Wieso war Rose Tucker tot? Hat Dolf sie umgebracht? Doch warum? Konnte er sich wirklich nicht mehr erinnern? Was fand Dolf bei seinen arbeiten heraus? Und was hatte das mit dem Gründer der Siedlung zu tun? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Um es gleich zu sagen: Ich war maßlos enttäuscht von diesem Buch! Zwar konnte ich es ganz gut lesen, aber zum ersten kam ich erst gegen Ende des Buches wirklich in die Geschichte hinein. Der Anfang war nicht unbedingt schlecht, aber trotzdem irgendwie langweilig geschrieben, auch wenn ein Mord passierte. Das war der erste Teil. Im zweiten Teil ging es dann um die Zeit ab fünf Monate vor dem Mord. Dolfs Leben in der Siedlung seine Aufgaben, was er tat und was anderen nicht passte. Doch auch hier muss ich bemängeln, dass die Schreibweise langweilig war, so aneinandergereiht. Zwar blitzte ab und zu etwas Interessantes auf, aber selbst das war nicht so geschrieben, dass es spannend gewesen wäre. Bis zum Ende des zweiten Teils war das Buch für mich absolut nicht spannend. Der dritte Teil spielt vierundzwanzig Stunden später, also ab ein Tag nach dem Mord. Hier kam dann endlich mal etwas Spannung auf. Aber auch hier war mir das Ganze zu aneinandergereiht, so hingeklatscht, heruntergeleiert. Auch wenn Dolfs Nachforschungen für das Ende des Buches durchaus wichtig waren. Für mich war dieses Buch jedenfalls eine maßlose Enttäuschung, ich hatte wesentlich mehr erwartet. Daher bekommt es von mir – und das noch mit viel gutem Willen – zwei von fünf Sternen. Tut mir leid, mehr geht einfach nicht.

Bewertung vom 12.07.2018
Williams, Tad

Die Hexenholzkrone 2 / Der letzte König von Osten Ard Bd.2


ausgezeichnet

Sehr gute Fortsetzung

Prinzessin Idela, die verwitwete Mutter des Thronfolgers schmiert dem Großkanzler Pasevalles Honig um den Mund….
Tiamak schickt Bruder Etan auf die Suche nach Josuas Frau und seinen Kindern. … Es wird vermutet, dass sie noch leben…
Bei den Hikeda’ya lebt Tzoja als Sklavin und Geliebte Viyekis. Ihre Tochter und somit ein Halbblut hat es zu einer Klaue der Königin gebracht…
Doch Tzoja hat Angst…
Eigentlich hasst Jarnulf die Hikeda’ya, er will sich rächen…
Der Sitha, die im Wald angeschossen worden war, geht es gar nicht gut, weshalb sie zu ihrem Volk zurückgebracht werden soll, denn nur dort kann ihr geholfen werden…
Und dann ist da noch Morgan, der Thronfolger, der sich aber nicht wie einer benimmt und damit den König und die Königin des Öfteren verärgert… Es wird Zeit, dass er etwas Sinnvolles tut…
Inwiefern schmiert Idela dem Großkanzler Honig um den Mund? Warum schickt Tiamak ausgerechnet Bruder Etan auf die Reise? Kann es wirklich sein, dass die Josuas Frau und Kinder noch leben? Lebt Tzoja als Geliebte Viyekis nicht sicher in Nakkiga? Wovor hat sie Angst? Wie hat Nezeru es geschafft als Halbblut eine Klaue der Königin zu werden? Warum hasst Jarnulf die Hikkeda’ya? Weshalb will er sich rächen? Was war mit der Sitha, die im Wald angeschossen worden war? Warum kann ihr nur bei ihrem Volk geholfen werden? Inwiefern benimmt sich Morgan nicht wie ein Thronfolger? Was tut er, das seine Großeltern so verärgert? Auf welchen Weg schicken sie ihn, damit er etwas Sinnvolles tut? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch beginnt mit einem kurzen Abschnitt der beschreibt, was Morgan auf dem verbotenen Turm geschehen ist. Es fängt daher auch gleich wieder spannend an. Ich hatte nach dem Schluss des letzten Buches schon Angst, dass Morgan, weil vom Turm gefallen, tot sei. Zum Glück war dem nicht so. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich muss sagen, dass dies kein Buch ist, das man schnell mal herunterlesen kann. Man muss höllisch aufpassen, denn es gibt viele Namen und Bezeichnungen, die man sich schwerlich alle merken kann. Jedoch gibt es am Ende des Buches ein Glossar, was ich als selbstverständlich empfinde. Allerdings ist es eben nicht überall so, weshalb ich mich darüber auch sehr freue. Es gibt immer wieder Auseinandersetzungen zwischen Personen oder ganzen Gruppen, die darauf hindeuten, dass in Simons und Miriamels Reich nicht alles so ist, wie es sein sollte. Diese Scharmützel sorgten immer wieder für Spannung so dass der Bogen nie riss. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der mich ungeduldig auf den nächsten Band warten lässt. Es hat mich gefesselt und auch sehr gut unterhalten. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es weitergeht, überhaupt wenn ich an die Nornen denke… Dieses Buch bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Bewertung vom 05.07.2018
Schacht, Andrea

Das Gold der Raben / Myntha, die Fährmannstochter Bd.3


ausgezeichnet

Der Säugling im Fass

Der Holzhändler und der Fährmann sind sich einig, der Vertrag muss nur noch besiegelt werden. Doch dem Fährmann dauern die Riten des Holzhändlers zu lange und er wischt das Leinentuch beiseite, es fällt in den Dreck…
Eines Tages wird ein Fass von Frau Alyss‘ Wein geliefert, obwohl Myntha keinen bestellt hat. Doch in dem Fass ist nicht nur Wein…
Dem Fährmann wird ein toter Säugling geschickt. Und eine verheiratete Frau behauptet er sei der Vater ihres Kindes…
Doch Myntha kann sich das nicht vorstellen, dass ihr Vater Ehebruch begangen habe…
Sie befragt verschiedene Personen… Nur ihr Vater, der schweigt… Und beschwört so ein Sendgericht herauf, wo man ihn verurteilen wird…
Und dann ist da auch noch der Rabenmeister Frederic, und Mynthas Brüder, die beide furchtbar schüchtern sind…
Und Myntha versucht alles, um ihres Vaters Unschuld zu beweisen…
Was sind das für Riten, die der Holzhändler vollziehen will? Dauert es damit wirklich so lange und hat es der Fährmann so eilig? Hatte jemand anderes Wein bestellt? Vielleicht Mynthas Vater? Was war noch in dem Fass? Wie kam der tote Säugling in das Fass? Und wer tat sowas? Ist Mynthas Vater wirklich der Vater dieses Kindes? Warum hat die Frau das behauptet? Kann man jeder Person, die Myntha befragt hat, trauen? Warum schweigt ihr Vater? Warum sagt er nicht, was wirklich war? Wird das Sendgericht ihn verurteilen? Oder schaffen sie es noch den Gegenbeweis zu erbringen? Haben Mynthas Brüder schon Ehefrauen, bzw. überhaupt ein Mädchen? Wie will Myntha es schaffen, ihres Vaters Unschuld zu beweisen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Die ist das dritte Buch um die Fährmannstochter Myntha aus der Feder von Andrea Schacht. Es ließ sich sehr gut lesen, denn der Schreibstil der Autorin ist unkompliziert, was heißt, dass ich keine Fragen zu den Worten oder gar Sätzen in Buch hatte. In der Geschichte war ich schnell drinnen, Ich konnte mich auch gut in die Protangonisten hineinversetzen. In Myntha, die ihrem Vater helfen wollte, von diesem schrecklichen Verdacht loszukommen. In Henning, er Schreckliches erlebt hatte. Ja auch in die Brüder, die Frauen gegenüber so furchtbar schüchtern sind. Und sogar in Mynthas Vater, der so furchtbar stur schwieg. Da Buch war von Anfang an spannend und es hat mich wieder gefesselt und in seinem Bann gezogen. Ich habe es in einem Rutsch gelesen, denn die Spannung hielt sich bis zum Schluss. Leider ist die mir lieb gewordene Autorin im letzten Oktober (2017) verstorben, doch kann ich mich noch auf einen vierten Band dieser Reihe freuen. Ob noch Fragmente für einen fünften vorhanden sind – ich weiß es nicht. Lassen wir uns überraschen. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie volle Bewertungszahl

Bewertung vom 03.07.2018
Krämer, Manfred H.

RiverMord


sehr gut

Der Priestermörder

Der Priestermörder
Prolog. Hier sieht ein junger Ministrant zu, wie ein Pfarrer stirbt. Er wählt nicht die 112…
Dreizehn Jahre später. Tarzans und Solos Urlaub platzt…
Während Solo joggte, spazierte Tarzan zu dem griechischen Restaurant Ambrosia. Dort traf er Einen Freund. Von Werner Reuter bekam er ein Urlaubsangebot, das er nicht ablehnen konnte...
Eigentlich sollte Werner selbst diese Reise machen, war jedoch verhindert…
Als Überraschung kam dann noch Charish genannt Jay zu Besuch zu den Zahns…
Und so musste er auch sie noch mit auf die Reise nehmen…
Es sollte eine Überraschung für Solo werden…
An Bord der Stephanié de Beauharnais gab es einen Stewart in den sich Jay gleich verknallte…
Und dann war da noch der tote Priester, der Tarzan und Solo bei einem Landgang aus einem Beichtstuhl im Kölner Dom entgegenfiel…
Und Tarzan recherchierte…
Warum lässt der Ministrant den Pfarrer sterben? Warum ruft er nicht die Rettung an? Wieso platzte der Urlaub von Solo und Tarzan? Was war passiert? Welches Urlaubsangebot bekam Tarzan von seinem Freund? Wieso war dieser verhindert? Konnte die Reise nicht selbst antreten? Wer ist Jay? Wieso mussten sie das Mädchen mitnehmen? War Tarzans Überraschung gelungen? Was hat es mit dem Stewart auf sich? War er so ein hübscher Kerl, dass man sich gleich verlieben konnte? Wie war der aus dem Beichtstuhl fallende Priester zu Tode gekommen? Warum überließ Tarzan nicht der Polizei die Recherche, er hatte doch Urlaub? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Der Autor hat einen guten Schreibstil, er schreibt unkompliziert, es gab also keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Der Autor ließ es mit der Spannung langsam angehen, fast zu langsam. Denn die erste Spannung kam mit dem Tode des Priesters in Köln. Erst am diesem Zeitpunkt kam dann Spannung auf, langsam aber stetig. Doch die Spannung steigerte sich und das Buch fesselte mich dann bis zum Ende. Ich konnte mit Solo und Tarzan mitfühlen, mit Jay, der es als vierzehnjährige nicht so gefiel mit lauter ‚Spießern‘ auf dem Schiff bleiben zu müssen. In der zweiten Hälfte des Buches war es dann so spannend, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen, es hatte mich in seinen Bann gezogen. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen. Doch da mir am Anfang etwas die Spannung fehlte,ergebe ich nur vier von fünf Sternen. Ich empfehle das Buch jedoch gerne an alle weiter, die solche Romane lieben.