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SaintGermain
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Bewertungen

Insgesamt 977 Bewertungen
Bewertung vom 25.09.2016
Dupien, Constantin

In Blut und Liebe


weniger gut

In Blut geschrieben Herzensblut ist jedes Wort Gedankengut, das mit Liebe wurd gewählt, das mit Liebe uns erzählt. Von Gefahren und von Leid, Von dem was geht, von dem was bleibt. Erzählungen von Constantin Dupien, dem Herausgeber der preisgekrönten "Mängelexemplar"-Reihe. Illustriert von Melanie Stoll und Julia Takagi, mit Einleitungen von Vincent Voss.

Zum Cover: Der Autor schreibt selbst in seiner Danksagung, dass das Cover eine perfekte Symbiose aus Detailreichtum und vielsagender Schlichtheit ist, Die Schlichtheit kann ich nachvollziehen, das Detailreichtum nicht. Ich finde das Cover zwar primär nicht schlecht gemacht, aber es ist neben der Schlichtheit für mich auch nicht zum Buch passend.

Das Buch selbst ist eine Kurzgeschichtensammlung des Autors, die jede Story durch eine Illustration von Melanie Stoll bzw. Julia Takaig und ein Vorwort von Vincent Voss einleitet. Dazu beinhaltet das Buch auch Gedichte von Merten Mederacke.

Die Geschichten sind verschiedenen Genres zuzuordnen - Horror, Dystopie, Krimi, Drama, Romance, und vieles mehr ist in diesem Buch enthalten.

Laut dem Vorwort von Carmen Weinand kümmert es den Autor nicht im geringsten ob seine Werke alltagstauglich sind oder nicht. Der Autor will also gar nicht dem "Mainstream" angehören - und das tut er definitiv nicht.

Mir selbst konnten nur 2 Geschichten gefallen: "Auge um Auge" verdient das Prädikat "absolut lesenswert"; ebenso konnte mich "Vergiss mich nicht" überzeugen. Alle anderen Geschichten konnten mich nicht wirklich erreichen, was teilweise sicher auch der Kürze der Geschichten verschuldet war. Aber auch dem Schreibstil - mit teilweise sehr langen Sätzen - war oft sehr schwierig zu folgen.

Fazit: Kurzgeschichten, die mich großteils nicht überzeugen konnten, dennoch blitzt in der einen oder anderen Geschichte das Potential des Autors auf.

1,5 Sterne

Bewertung vom 22.09.2016
Laube, Günter

Gefangener Nummer 343


gut

Das Cover des Buches passt zwar absolut zum vorliegenden Buch, ist aber total lieblos am Computer entstanden, denn es wirkt, absolut nicht ansprechend und sieht nach nichts aus.

Der Schreibstil des Autors ist primär gut, die Protagonisten und Orte sind gut beschrieben, allerdings tauchen hin und wieder auch einige Rechtschreibfehler und Wortwiederholungen auf.

Der Sinn des Buches schien mir nach den ersten 3 Kapiteln erkenntlich zu werden, doch dies war leider nicht so.

Das ganze Buch wirkte irgendwie sinnlos, denn es gab zwar massenhaft wissenschaftliche Fakten aus Physik, Chemie, Biologie, Geschichte und Mathematik und auch sehr gute Einblicke in die Religionen (was mir am besten in diesem Buch gefiel), letztendlich gibt es in diesem Buch aber keine Auflösung auf die Fragen die gestellt wurden.

Ich durfte von dem Autor ja bereits "Die W-Formel" lesen, was mir besser gefiel da er durch die Wissenschaft hindurchphilosophierte und es ja auch ein Sachbuch war. Sachbuch in teilweiser humoristischer Form passt definitiv besser zum Autor.

Dazu fiel mir noch auf:

- Sophia soll einen Bericht über das Gefängnis schreiben, redet aber mit den ersten Gefangenen nur über deren Taten, kein Wort fällt über das Gefängnis.

- Warum deutet der Satz "Wenn Sie einmal Kinder haben, ...", den der Gefangene 343 zu Sophia sagt, darauf hin dass er weiß, dass sie eine Frau ist? Kann man diesen Satz nicht auch zu einem Mann sagen? Meiner Meinung nach schon, und damit wird ein Teil der Handlung ad absurdum geführt.

Fazit: viele religiöse und wissenschaftliche Fakten, eine verwirrende Handlung, einige Fehler und keine Auflösung.

Bewertung vom 18.09.2016
Hübscher, Heike

Tödlicher Hundekurs


sehr gut

Das Coverbild ist zwar passend zum Buch, dennoch wirkt das gesamte sehr nüchtern und eher für ein Sachbuch geeignet.

Der Schreibstil der Autorin ist relativ einfach, sodass das Bcuh schnell gelesen werden kann. Die Protagonisten und Orte werden gut dargestellt.

Der Spannungsbogen blieb das ganze Buch über, auch wenn dieser nie das Höchstniveau erreichte.

Ein Kapitel wurde aus Sicht eines Rehs geschrieben, dies fand ich total unnötig, verwirrend und unpassend.

Zudem fiel mir folgendes auf. Auf Seite 127 steht folgendes geschrieben:

"Bis Salzburg bin ich geflogen, dort hat mich meine Lebensgefährtin abgeholt. Zusammen sind wir mit einem Leihwagen nach Österreich gefahren." Darauf kam dann noch die Frage." Dauert das nicht ewig?". Die wirkt auf mich sehr komisch, denn Salzburg liegt in Österreich, wie wohl jedes Schulkind weiss (zumindest in der heutigen Zeit, wo auch der Krimi spielt).

Fazit: 4 Sterne für einen soliden Krimi für Zwischendurch

Bewertung vom 13.09.2016
Maas, Annette

Erst pupsen, dann abtauchen


sehr gut

Zum Cover: Dieses finde ich sehr einfallslos. Das Wasser ist aus dem Pool - Der Hai ist ein Clipart - wo gibt es schon Haie im Pool so als Detail am Rande. Da kann auch das Schriftbild nix mehr retten. Daher der Punkteabzug. Schliesslich kauft man ein Buch auch mit dem Auge.

Zum Buch: Das Innenleben des Buches ist viel freundlicher realer und ansprechender gestaltet. Zu jedem Tier gibt es ein Foto und die Informationen sind zwar kurz gehalten, jedoch sehr informativ. Kinder bzw. Jugendliche lesen ja eh keine Lexika. Das Buch beleuchtet nicht die überall gängigen Tiere sondern hält sich an Tiere mit besonderen Fähigkeiten. Daher hebt es sich auch von anderen Wissensbüchern über Tiere ab.

Fazit: Ein interessantes lehrreiches Buch über besondere Tiere und ihre Fähigkeiten, das leider in der falschen Verpackung steckt.

Bewertung vom 10.09.2016
Niko, Daphne

Das Rätsel Salomons / Sarah Weston Bd.2 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Das Cover ist - wie schon beim ersten Teil - sehr gut gemacht und wirkt mysteriös. Das ähnlich gehaltene Cover zeigt gleich, dass diese Bücher zusammengehören.

Der Schreibstil bleibt ebenfalls detailliert und gut, Personen und Orte werden sehr gut dargestellt, obwohl für mich die Kleidung oft zu detailliert beschrieben wurde.

Die Charaktere entwickeln sich deutlich weiter, man kann sich immer besser in ihre Geschichte einfinden.

Das Buch ist im Großen und Ganzen nach dem Prinzip des 1. Bandes gestrickt - (Bibel-)Archäologie meets Politik, nur die SF-Komponente wurde hier weggelassen.

Mir persönlich gefiel "Der zehnte Heilige" etwas besser, darum ziehe ich für dieses Buch einen halben Stern ab - es konnte mich stellenweise nicht ganz so fesseln, wie der erste Teil.

Fazit: Spannungsreicher Archäologie-Politthriller, der auch für sich allein gelesen werden kann. Ich freue mich auf eine Fortsetzung, die scheinbar in Theben spielen dürfte. 4,5 Sterne.

Bewertung vom 10.09.2016
Raabe, Melanie

Die Wahrheit


sehr gut

Zum Cover: Es spricht sehr an und passt gut zum Beginn des Buches. Zum Beginn des "neuen" Lebensabschnittes. Gefällt mir.

Zur Story: Ich bin ein wenig hin und her gerissen. Auf dem Cover steht "Thriller". Also ein klassischer Thriller ist dieses Buch ganz bestimmt nicht. Es würde viel besser in die Unterkategorie "Psychothriller" passen. Eigentlich geht es in diesem Buch um eine Beziehung die von allen Blickwinkeln beleuchtet wird - in guten wie in schlechten Zeiten sozusagen. Die Idee der Autorin ist einfach und zugleich einfallsreich. Sie beleuchtet eine Situation die in eine therapeutische Sicht fällt aus der Verschwörungsseite. Man weiss nie genau woran man gerade ist. Wer auf Blut und grausam verstümmelte Leichen hofft, ist bei dem Buch nicht gut beraten. Es ist subtiler und geht tiefer in die Psyche, es spielt sozusagen mit der Angst.

Die ersten 200 Seiten ziehen sich meiner Meinung nach etwas schleichend dahin. Daher ergibt sich auch der eine Punkt Abzug. Aber dann wird die Sache spannender und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Mit dem Ende hätte ich zu Beginn nie gerechnet. Aber mehr wird nicht verraten.

Selber lesen ist angesagt.

Bewertung vom 05.09.2016
Niko, Daphne

Der zehnte Heilige / Sarah Weston Bd.1


ausgezeichnet

DER ZEHNTE HEILIGE - Gold-Gewinner der Florida Book Awards! DER ZEHNTE HEILIGE erzählt von der gefährlichen Reise der Archäologin Sarah Weston aus der schroffen äthiopischen Wüste auf die Straßen von Paris, London und Texas. Sie riskiert alles auf ihrer Suche nach der Entzifferung einer längst vergessenen Prophezeiung, die den Planeten vor einer brutalen, drohenden Katastrophe retten kann. Doch ist die Wahrheit den Preis wert, den sie zahlen muss? Cambridge Archäologin Sarah Weston macht eine ungewöhnliche Entdeckung in den Bergen des alten äthiopischen Königreiches von Aksum: ein versiegeltes Grab mit Inschriften in einem obskuren Dialekt. Sie versucht die Inschrift zu entziffern und die Identität des Mannes zu ermitteln, der dort beigesetzt wurde, dabei entdecken sie und ihr Kollege, der amerikanische Anthropologe Daniel Madigan, ein tödliches Geheimnis. Hinweise führen Sarah und Daniel nach Addis Abeba und die Klöster von Lalibela. In einer unterirdischen Bibliothek entschlüsseln sie Prophezeiungen über die letzten Stunden der Erde von einem Mann, den die koptischen Mystiker als "Zehnten Heiligen" verehren. Ein Brief aus dem 14. Jahrhundert beschreibt die katastrophalen Ereignisse, die zum Untergang der Welt führen sollen, und leiten Sarah nach Paris, wo sie ein weiteres Teil des alten Puzzles findet. Mit ihren Entdeckungen kommt Sarah einer weltweiten Verschwörung auf die Schliche und riskiert ihr eigenes Leben auf der Suche nach der ganzen Wahrheit.

Das Cover ist sehr gut gemacht, es passt sehr gut zum Thema und lädt sofort ein, das Buch in die hand zu nehmen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut. Die Protagonisten und Orte sind sehr gut beschrieben, sodass man sie sich gut vorstellen kann.

Das Buch besteht aus 2 Handlungssträngen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Als ich den Klappentext des Buches las, erwartete ich eigentlich einen "Kirchen-Krimi" (wie es meine Frau immer nennt). Doch damit ist es weit gefehlt, denn letztendlich wird der Leser mit einem Öko-SF-Abenteuer-Thriller der Extraklasse belohnt.

Das Buch strotzt vor Überraschungen und Spannung, auch wenn das eine oder andere auch etwas vorhersehbar ist.

Die erste Hälfte des Buches (im Indiana Jones-Stil) hat mir etwas besser gefallen als der Rest, trotzdem kann ich dieses Buch absolut nur weiterempfehlen und ich freue mich schon auf Teil 2 - Das Rätsel Salomons.

2 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.