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SaintGermain
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Leseratte

Bewertungen

Insgesamt 779 Bewertungen
Bewertung vom 25.06.2022
Die Schwebfliege (eBook, ePUB)
Gust, Anja

Die Schwebfliege (eBook, ePUB)


gut

Der Umwelt-Beamte Hinnerk Thies, der Schwebfliegen liebt, wird Opfer eines Trickbetrugs. Dabei ist auch seine Ex-Freundin Tatjana. Um sie aus den Fängen ihres gewalttätigen Freundes zu befreien, muss er in die Hamburger Bordell-Szene eintauchen, wo er die Prostituierte Cindy kennenlernt. Doch kann er Cindy wirklich trauen oder spielt sie mit Tatjana zusammen ein falsches Spiel?

Das Cover des Buches ist schlicht und düster, was ausgezeichnet zum Buch passt; ganz ansprechend finde ich es jedoch nicht.

Der Schreibstil der Autorin ist gut; Charaktere und Orte werden bildhaft dargestellt. Dazu wirkt das Buch auch hervorragend recherchiert. Aufgrund des außergewöhnlichen Schreibstils, oft auch mit nicht alltäglichen Wörtern gespickt, ist das Buch nicht so leicht zu lesen und nichts für so nebenbei. Mir gefiel dies allerdings.

Für einen Krimi kam für mich die Spannung leider viel zu kurz; manchmal fühlte es sich so an, als ob sich einiges wiederholte, obwohl es nicht so war. Die Protagonisten und Charaktere waren mir alle nicht sehr sympathisch und konnten mich daher - genauso wie die Handlung - leider nie wirklich abholen.

Allerdings blieb doch ein wenig Interesse, denn abbrechen wollte ich das Buch dann doch nicht. Allerdings brauchte ich für meine Verhältnisse doch relativ lang für das Buch und war froh als ich es fertig gelesen hatte.

Teilweise blitzte auch ein wenig Humor auf, der das Buch auflockerte.

Gesellschaftspolitisch ist dieses Buch zwar interessant, als Krimi für mich aber völlig ungeeignet.

Fazit: Mehr ein schmutziger Gesellschaftsroman als ein Krimi. 2,5 von 5 Sternen

Bewertung vom 19.06.2022
Das falsche Testament
Schüttler, Annika L.

Das falsche Testament


ausgezeichnet

Meredith Moore, die in einem Museum für Bücher und Schriften zuständig ist, erhält von ihrem Vater ein Päckchen mit einem Buch. Sie soll es vergraben, sodass es niemals jemand findet. Als Sie dies erledigt hat, wird nicht nur ihr Vater ermordet, sondern aus dem Museum wird auch eine besondere Bibel gestohlen. Haben diese beiden Verbrechen etwas miteinander zu tun?

Das Cover kommt finster und düster daher, passt aber hervorragend zum vorliegenden Buch.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut; Protagonisten und Orte werden bildhaft dargestellt.

Zu Beginn folgt man abwechselnd Meredith und den Geschehnissen rund um den Garten Eden, Adam und Eva etc.. Dies macht den sowieso hoch gespannten Spannungsbogen noch etwas straffer.

Der Plot ist natürlich ausgezeichnet gewählt, denn es gibt zwar viele Bücher, wo die Geschehnisse der Bibel anders interpretiert oder widerlegt werden, rund um die Genesis gibt es davon aber wenige.

Dabei sind Meredith und ihr beruflicher Partner durchaus sympathische Personen, die die Handlung auch weiterbringen.

Die Story gefiel mir wunderbar, nur das Ende, wenn sich Meredith im abgebrannten Gebäude befindet bis zum Ende wirkte sehr gehetzt. Da wird der Rest bin zum Ende in wenigen Seiten abgehandelt. Das ist sehr schade, denn so hat man die Handlung viel zu schnell vorangetrieben. Es wirkt fast so, als wollte die Autorin das Buch endlich zu Ende bringen. Dagegen spricht allerdings, dass eine Fortsetzung nicht ausgeschlossen ist.

Aufgrund dieser Tatsache muss ich leider doch 1 Stern abziehen, was schade ist, denn an und für sich hätte sich das Buch die Bestnote verdient - wenn eben die Suche nicht so schnell abgetan worden wäre.

Fazit: Spannender Fantasy-Thriller; nur das Ende ist enttäuschend. 4 von 5 Sternen

Bewertung vom 13.06.2022
Was macht die Eintagsfliege morgen?
Verg, Martin

Was macht die Eintagsfliege morgen?


ausgezeichnet

Gerade jetzt im Sommer sollten Kinder draußen in der Natur sein, denn da gibt es auch viel zu entdecken. Viele Fragen aus der Natur, die sich Kindern dann stellen können, beantwortet dieses Buch. Dies ist bereits der 2. Teil nach "Wozu braucht das Klo ´ne Brille).

Das Buch ist ein sehr hochwertiges Hardcover, das für neugierige Kinder ab 9 Jahren geeignet ist.

Das Cover ist gut gemacht und spricht Kinder definitiv an. Dazu gibt es auch noch im Buch selbst passende, detailreiche und doch einfache, teils humorige Illustrationen, die der Leser Miriam Kaiser zu verdanken hat.

Das Buch ist in die 3 Kapitel "Wald", "Wiese" und "Wasser" aufgeteilt, wobei auch einige andere Themen aufgegriffen werden, wenn sie doch irgendwie dazu passen.

Jede Seite beantwortet eine andere Frage, wobei die nächste Frage teilweise ein Stichwort von der vorherigen bekommt oder sogar auf diese aufbaut.

Am Anfang der Kapitel gibt es einige Fakten, die teilweise auch in den Fragen bzw., deren Antworten wieder auftauchen.

Die Fragen werden kindgerecht beantwortet, aber auch Erwachsene können hier noch das ein oder andere Wissen mitnehmen.

Dabei sind die Fragen und Antworten immer bodenständig und zeigen nicht nur unnützes "Pseudo"-Wissen.

Fazit: Wissensbuch über die Natur, das nicht nur Kindern Freude bringen kann. 5 von 5 Sternen

Bewertung vom 12.06.2022
Verlassen / Ermittlungen im Spreewald Bd.3
Dieckerhoff, Christiane

Verlassen / Ermittlungen im Spreewald Bd.3


ausgezeichnet

Kommissarin Klaudia Wagner soll das Verschwinden einer Touristin aus Dortmund aufklären. Einige Tage später taucht die Vermisste auf - tot im Wasser. Daneben ein Fahrradhelm, der dem Sohn ihres Kollegen Demel gehört. Ursprünglich kam die Frau auch aus dem Spreewald, doch sie ging nach dem Mauerfall in den Westen und baute sich eine neue Familie auf. Ihre 2 Kinder ließ sie alleine im Osten zurück. Wagner muss sich mit vielen Lügen herumschlagen und auch persönliche Probleme versuchen hintenanzustellen um diesen Fall zu lösen.

Das Cover ist liebevoll gestaltet und hervorragend geworden; dazu passt es natürlich auch zum Buch.

Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden bildhaft dargestellt.

Dies ist der 7. Band um Kommissarin Klaudia Wagner, allerdings ist er auch der 3. Band der Reihe "Ermittlungen im Spreewald". Ich zähle ihn hier als 7. Band, da ich den ersten ("Spreewaldgrab) bereits gelesen habe, dann aber (warum auch immer) keinen weiteren Teil. So kannte ich die Ermittlerin und ihr Privatleben schon ein wenig. Für Neueinsteiger ist es aber auch kein Problem und der Krimi kann sehr gut für sich gelesen werden, auch wenn es natürlich Anspielungen auf die Vergangenheit gibt.

Der Fall/Plot ist sehr gut gewählt, da auch einiges an Zeitgeschichte darin verbergen ist. Man fiebert mit auf der Jagd nach dem Täter, da viele ein Motiv haben und einige Verdächtigungen nach und nach eher ausgeschlossen werden können.

Ausgezeichnet sind auch die Kapitel dazwischen, die die Vergangenheit aus der Sicht von "Männi" zeigt und dem Leiden dem sie eigentlich ausgesetzt war, auch wenn sie dies selbst nicht immer erkannte.

Der Spannungsbogen ist sehr hoch; es wurde nie langweilig.

Auch eine Prise Humor war an manchen Stellen zu finden.

Fazit: Spannender Lokalkrimi aus dem Spreewald. 5 von 5 Sternen

Bewertung vom 11.06.2022
Der Spiegelwächter (MP3-Download)
Safran, Annina

Der Spiegelwächter (MP3-Download)


ausgezeichnet

Die 15-jährige Ludmilla lebt zusammen mit ihrer Großmutter Mina in einem Haus. Einen Raum darf sie allerdings nicht betreten, was spätestens als sie ihre Oma mit jemandem in dem Zimmer reden hört, zu Neugier führt. So gelangt sie schließlich in das Zimmer, wo ein Spiegel steht, der sie nach Eldrid bringt. Der Spiegelwächter Uri und Eldrid allgemein benötigt Ludmillas Hilfe im Kampf gegen einen weiteren Schattenwächter namens Zamir und dem Schatten Godal, der einst aus ihrer Großmutter entsprang.

Das (Hör-)Buch ist der 1. Teil einer Jugend-Fantasy-Pentalogie.

Das Cover ist liebevoll gestaltet, sieht hervorragend aus und passt genauso zum vorliegenden Teil.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar; Charaktere und Orte werden bildhaft dargestellt. Das Buch ist ab ca. 10 Jahren geeignet; der Schreibstil der Autorin ist dazu passend, aber so, dass es auch Erwachsene begeistern kann.

Die Figuren sind kreativ gestaltet und gefielen mir sehr gut.

Der Sprecher des Hörbuchs ist einfach ausgezeichnet. Er hat nicht nur eine angenehme Stimme, die perfekt zum Buch passt, sondern gibt auch jeder Figur eine eigene Nuance seiner Stimme, sodass diese leicht zu unterscheiden sind und das Hörbuch schon alleine deswegen zu einem Hörerlebnis macht. Auch sein Herzblut und die Emotionen von ihm und der Autorin des Buches fließen deutlich ein.

Nach einem langsamen Einstieg, in dem man Ludmilla und Mina kennenlernt, beginnt dann auch der Spannungsbogen zu steigen, wo er auch dann auf hohem Niveau verbleibt.

So darf bzw. muss Ludmilla ihre ersten Abenteuer bestehen, aber auch ihre Oma bekommt einiges zu tun. Ob Ludmilla Eldrid retten kann, erfährt man natürlich noch nicht, denn es kommen ja noch 4 weitere Teile, auf die ich mich bereits sehr freue, v.a. wenn der Sprecher beibehalten wird.

Fazit: Liebevoller, spannender Jugend-Fantasy-Auftakt, der nicht zuletzt durch den Sprecher zum Leben erweckt wird. 5 von 5 Sternen

Bewertung vom 06.06.2022
Die Totenbändiger - Band 23: Täuschungen (eBook, ePUB)
Erdmann, Nadine

Die Totenbändiger - Band 23: Täuschungen (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Die Hunts planen ihren Plan B um Cam zu retten und Carlton aufzuhalten. Die Reapers und die Hunts reinigen ein Einkaufszentrum - ein weiterer verlorener Ort - zusammen mit Carltons Männern von Geistern, aber beide Seiten haben auch andere Pläne. Während Carltons Männer nicht nur Cam entführen, sondern auch einige von den Hunts ausschalten wollen, soll sich Gabriel unter Carltons Truppe mischen.

Das Cover des Buches passt wieder hervorragend zum vorliegendem Buch und natürlich auch zur bisherigen Reihe. Es ist wieder absolut top gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer exzellent; Charaktere und Orte werden bildhaft dargestellt und man sieht von Band zu Band wie sich die Figuren weiterentwickeln. Die Spannung ist von ersten bis zur letzten Seite auf sehr hohem Niveau. Es geht actionreich und spannend, aber auch emotional zu.

Wieder wird man noch tiefer ins Universum der Totenbändiger hineingezogen und Carlton muss bald gestoppt werden - und zwar im nächsten und (leider) letzten Band der Reihe,

Man fiebert und fühlt mit den Protagonisten mit, sodass die Emotionen bei manchen Szenen beim Leser einfach überschwappen müssen.

Fazit: Emotionale und actionreiche Fortsetzung, die nun tatsächlich auf ihren Höhepunkt und ihr Ende zusteuert. 5 von 5 Sternen

Bewertung vom 03.06.2022
Weltmacht ohne Menschen
Schulz, Erik D.

Weltmacht ohne Menschen


sehr gut

Der Arzt Philip Rogge wird 2075 von seinem Patienten Friedrich Cannavale darüber aufgeklärt, dass ein Konzern mithilfe einer künstlichen Intelligenz plant die Weltherrschaft zu übernehmen und alles überwachen zu wollen. Zuerst glaubt er nur an eine krude Verschwörungstheorie, doch schon bald Philip alles was ihm Friedrich erzählt. Als ein Sonnensturm zu Stromausfällen, dem Ausfall des Internets und einem Choleraausbruch führt, ist dies die letzte Chance für die beiden den Konzern zu stoppen, denn Friedrich und ein paar andere haben ebenso eine künstliche Intelligenz geschaffen und nur diese KI namens Omniscient kann den Konzern und ihre KI stoppen.

Das Cover ist gut gemacht und deutet das SF-Thema schon sehr gut an.

Der Schreibstil des Autors ist hervorragend; Orte un Charaktere werden so bildhaft beschrieben, dass man als Leser schnell in diese dystopische Welt eintauchen kann.

Dass die ganze Story - dessen Plot ausgezeichnet erdacht und in Szene gesetzt wird - aus Sicht von Philip geschrieben ist, macht das Geschehen noch intensiver.

Zwischendurch gab es zwar ein paar Szenen, die sich ein wenig in die Länge gezogen haben, trotzdem fühlte ich mich sehr gut unterhalten und wollte wissen, wie es weitergeht. Dadurch flachte auch der Spannungsbogen, der generell hoch war, teilweise etwas ab.

Die Story an sich ist nicht ganz abgeschlossen - im Serienjargon würde ich von einem Staffelende sprechen. So hat das Buch ein zum Teil offenes Ende, ohne großen Cliffhanger. Allerdings soll noch das eine oder andere Buch der Reihe folgen, was ich eine geniale Idee finde, speziell wenn man die Ideen des Autors im Nachwort dazu liest.

Ich hoffe dann natürlich auf ein Wiederlesen der meisten Protagonisten, die sich doch stark unterscheiden, aber gut gewählt sind.

Fazit: Ausblick in eine Zukunft, die hoffentlich nie Realität wird. 4 von 5 Sternen

Bewertung vom 29.05.2022
Alpha und Omega -Köln 2127 - Teil 1
Fruth, Karin

Alpha und Omega -Köln 2127 - Teil 1


sehr gut

Köln im Jahr 2127: Die Onko-Regierung ist an der Macht und sie gibt der Jugend mehr Platz und Geld. Es gibt kaum mehr Privatfahrzeuge, denn die öffentlichen Verkehrsmittel sind - ebenso wie Taxis - kostenlos zu benutzen. Scheinbar soll es auch den älteren Menschen in Mallorca und den USA gut gehen, doch Marthe und Hans Sollmann, zwei rüstige Rentner um die 70 Jahre, müssen schon bald erfahren, dass das Alter in dieser Gesellschaft nur sehr wenig zählt.

Das Cover ist sehr einfach gestaltet und passt zur Reihe der Trilogie. Allerdings ist der Zusammenhang zum Buch nicht wirklich gegeben und entspricht auch nicht meinem persönlichen Geschmack.

Die Story hat eine gute Idee hinter sich, die natürlich auch Vorbilder in "1984" oder "Schöne neue Welt" hat, wenn auch nur geringfügige Ähnlichkeit besteht.

Der Schreibstil an sich ist gut; Orte und auch Charaktere werden meist bildhaft dargestellt.

Die zwei Hauptprotagonisten Marthe und Hans sind eigentlich auch sympathisch, wenn sie nicht doch ziemlich viel Alkohol trinken würden. Auch die teilweise Unausgewogenheiten zwischen Rüstigkeit und Jammern über Wehwehchen der beiden sind teils verwirrend, teils nervend. Genauso wie das Wort "renitent", dass im Laufe des Buches sehr oft benutzt wird. Zudem wirken sie auf mich lange Zeit sehr naiv.

Und trotzdem war das Buch einerseits leicht - durch einen einfachen Schreibstil (nicht negativ gemeint!) - zu lesen, andererseits bringt es einem aber auch zum Nachdenken und zwar nicht nur über das Grundthema, sondern auch über alte Menschen an sich und die Situation der Pflege derer, die sich in der Zukunft erwartungsgemäß noch mehr zuspitzt als es schon in der Gegenwart ist.

Die Inhaltsangabe verrät schon fast ein wenig zu viel, denn die Flucht durch Osteuropa wird in diesem Buch noch nicht angetreten, aber vermutlich im 2. Teil.

Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen - auch durch den Funken Humor und Zynismus, der teilweise mitschwingt. Allerdings sollte das Buch noch ein wenig überarbeitet werden (siehe meine Kritikpunkte oben), zudem sind auch einige Fehler zu finden und das Schriftbild ist unausgeglichen (verschiedene Schriftgrößen). Mit einem passenden Cover würde es dann sicher die Höchstpunkte von mir bekommen.

Und natürlich freue ich mich sehr auf die Fortsetzungen, die mir dann hoffentlich noch besser gefallen können.

Fazit: Da es mir aber trotz meiner Kritikpunkte gute Unterhaltung und Stoff zum Nachdenken gebracht hat, gibt es trotz allem 4 von 5 Sternen

Bewertung vom 26.05.2022
Ich lüge bis du stirbst: Thriller
Hobbs, Gillian

Ich lüge bis du stirbst: Thriller


ausgezeichnet

In die Kleinstadt St. Pit ziehen das Ehepaar Scarlett und Jacob Dyer. Sie werden von den Einwohnern freundlich aufgenommen und Scarlett macht schon bald beim täglichen Tratsch mit. Was aber keiner weiß: Scarlett heißt in Wirklichkeit Olivia Lewis und ist aus diesem Ort weggezogen, nachdem sie als 14-Jährige beinahe vergewaltigt wurde und von ihren Eltern in eine psychiatrische Klinik gesteckt wurde. 12 Jahre später kehrt diese aber zurück um Rache zu nehmen.

Das Cover des Buches ist hervorragend gemacht und passt genauso auch zum Buch.

Der Plot ist toll gewählt und es handelt sich um den Auftakt der "Rote-Rache"-Reihe.

Der Schreibstil der (deutschen) Autorin ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden bildhaft dargestellt.

Der Spannungsbogen war von der ersten bis zur letzten Seite auf höchstem Niveau und es kamen viele überraschende Wendungen, die der Klappentext so nicht erwarten ließ.

Die Hauptprotagonistin Scary/Olivia kommt trotz ihrer bösartigen Art sehr sympathisch daher und ist mir schnell ans Herz gewachsen.

Insgesamt zeigt das Buch aber auch die Gesellschaft in teilweise leicht zynischer, teilweise auch humorvoller Form wieder - hier in Form von den Bewohnern von St. Pit.

Insgesamt war das Buch viel zu schnell fertig gelesen, da es sich um einen echten Page-Turner handelt.

Das Ende des Buches zeigt dann, dass auch im 2. Teil Scary die Hauptrolle bekommt, auf was ich mich natürlich schon jetzt sehr freue.

Fazit: Selten konnte mich ein Buch so positiv überraschen - und das obwohl das Buch schon von vorneherein sehr interessant klingt. 5 von 5 Sternen

Bewertung vom 25.05.2022
Oliver (MP3-Download)
Xander, Alec

Oliver (MP3-Download)


sehr gut

Oliver wird bald 18. Er hat seit 3 Jahren eine Freundin und lebt bei seiner Mutter. Nebenbei verdient er sein Geld als Model, was aber niemand weiß. Dabei werden die Fotos immer expliziter. Als dann auch noch ein junger Mann als Nachbar einzieht, der kein Geheimnis aus seiner Homosexualität macht, muss sich auch Oliver Gedanken über seine Sexualität machen.

Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch.

Das Cover des Hörbuchs ist gut gemacht, auch wenn mir persönlich das Cover des E-Books besser gefällt.

Der Schreibstil des Autors ist gut - passend für das Genre und ein (relativ kurzes) Buch für Zwischendurch; die Charaktere werden gut dargestellt.

Der Autor spricht das Hörbuch selbst; dabei muss man sich erst an diese doch etwas düstere und auch schwul-klingende Stimme gewöhnen, was mir aber recht schnell gelang. Was mich am Sprecher allerdings am meisten störte, war dieses "lächelnde/belustigte Schluchzen", das er v.a. in der ersten Hälfte sehr oft einbaut, auch wo es total unpassend ist

Das Hörbuch ist unterlegt mit Musik und verschiedenen Geräuschen, die das Hörbuch noch realistischer machten; manchmal war es allerdings fast schon ein bisschen zu viel.

Der Autor/Sprecher bemüht sich, dass er die verschiedenen Personen durch Nuance-Änderungen verschieden darstellt, was meist gut gelingt. Allerdings benutzt der Autor bei Dialogen sehr oft die gleichen Phrasen, wie "sagte er/ich" oder "meinte er/ich".

Auch dass Oliver seine Freundin meist nur "Mädel" nennt, störte mich, so wie seine Mutter "Muddern" oder "die Alte" war.

Fazit: Mich konnte das Hörbuch trotz dieser "Fehler" gut unterhalten. 4 von 5 Sternen