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Johannes Fidanza
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München
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Lesen - Lernen

Bewertungen

Insgesamt 1192 Bewertungen
Bewertung vom 19.09.2007

Zur Freiheit - Folge 1-22


gut

Geht so! Eigentlich sind die Voraussetzungen optimal. Besetzung top, Story top, Sountrack top, Location top.
Allerdings ist es nach einem harten Arbeitstag schwer, sich für ein Folge einer Serie zu motivieren, in der unentwegt gestritten wird und alle handelnden Akteure immerzu unzufrieden sind. Ruth Drexel ist einfach zu gut in der Rolle der immerwährend keifenden Wirtshausbesitzerin. Irgendwann ist man es als Zuschauer dann leid und legt dann abends lieber einen guten alten Sissy-Film in den DVD-Player. CT

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Bewertung vom 19.09.2007
Fischer, Helmut

Die Welt der Ikonen


ausgezeichnet

Dies ist ein sehr erhellendes Buch. Der Autor führt den Leser gut in das 'Lesen einer Ikone' ein und erklärt die wesentlichen Charakteristika. Daneben wird westliches und östliches Bildverständnis erläutert und der theologisch/philosophische Hintergrund der Bildverehrung beschrieben. Kurzum: das Buch ist informativ, sehr nützlich und darüber hinaus gut geschrieben. Sehr empfehlenswert! CT

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 18.09.2007
Romano Guardini

Die letzten Dinge


ausgezeichnet

Eben habe ich das Buch erneut gelesen. Prägnanter und kürzer kann man über die Eschatologie nicht schreiben. Ganz sicher kannte es Ratzinger/Benedikt als er sein wegweisendes Werk über die Eschatologie geschrieben hat. Wer einen spirituellen Lehrer des heutigen Papstes kennen lernen will, der lese Guardini. Von Guardini kann man fast alles lesen, aber dieses Buch ist besonders zu empfehlen. CT

Bewertung vom 18.09.2007
Thomas von Aquin

Sentenzen über Gott und die Welt


ausgezeichnet

Dieses Buch gibt es seit einem halben Jahrhundert und diente Generationen von Philosophie-Erstsemstern als Workbook für Scholastik im Allgemeinen und Thomas von Aquin im Speziellen.
Mit Recht gibt es keine Überarbeitungen, Neukonzipierungen etc. weil für den Einstieg und Leselektüre das Buch so wie es ist optimal ist. Auch Absolventen nehmen es immer wieder gerne zur Hand und frönen der Metaphysik, Ethik und Anthropologie in deren schönsten Ausprägungen. CT

1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.09.2007
Hartau, Friedrich

Molière


ausgezeichnet

Eine kurzweilige und informative Biographie von Moliere ist diese klassische RoMo. Neben der ausgesprochen anregenden Beschreibung von Molieres Lebensweg wird auch das Theatermilieu und Schauspielerzunft in der Zeit des französischen Absolutismus gut beschrieben. Sehr LESENSWERT! CT

Bewertung vom 13.09.2007
Bonnefoy, Yves

Arthur Rimbaud


ausgezeichnet

Das Buch ist aus den 50er Jahren und aus dem Französischen übersetzt. Der Autor ist von Rimbaud begeistert und bietet mehr einen Essay über Rimbaud als eine Lebensbeschreibung. Äußerlichkeiten sind dem Autor zuwider. Die Pistolenschüsse von Verlaine auf Rimbaud werden vom Autor dementsprechend folgendermaßen gewürdigt: "Man wird nicht erwarten, dass ich das belgische Drama schildere. ..." Wer sich also damit zufriedengibt, dass allein innere Entwicklungen von Rimbaud beschrieben werden, der kann das Buch zufrieden lesen. Wer auch wissen will, warum Rimbaud nach Afrika ging und kurz vor seinem Tod zum Katholizismus übergetreten ist, wird enttäuscht werden, denn der Autor will sich damit nicht abgeben. Entsprechend - einzigartig in dieser Reihe - fügt der Autor ein Appendix zum Schluss an, in welchem er rechtfertigt, warum er auf Rimbauds-Leben vom 21ten bis 38ten Lebensjahr nicht eingehen will. Das ganze Buch ist damit durch und durch prätentiös, subjektiv, altmodisch und darum nicht ohne Charme. Unter dieser Rücksicht ist das Buch bedingt lesenswert aber die Komplexität Rimbauds wird dem Leser nicht vermittelnd dargestellt. CT

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 11.09.2007
Kupper, Daniel

Michelangelo


ausgezeichnet

Es gab bereits eine gute RoMo über Michelangelo, aber diese neue Biographie ist einerseits didaktisch hervorragend aufgebaut und andererseits auf der Höhe der Zeit, so dass eine Neuauflage tatsächlich gerechtfertigt war. Der Autor hält gut die Waage zwischen Kunstgeschichte und Lebensbeschreibung was das Buch ausgesprochen lesenswert macht. Geklärt ist auch die bekannterweise deformierte Nase von Michelangelo: Ein weniger begabter Kollege hat sie dem zum Spott neigenden Michelangelo gebrochen. CT

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.