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kleinbrina
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Köln

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Insgesamt 1369 Bewertungen
Bewertung vom 25.06.2012
Kuhn, Krystyna

Das Erbe / Das Tal Season 2 Bd.2


ausgezeichnet

"Das Gedächtnis ist eine Gedenkstätte. Für alles Gute und alles Schlechte. Die Bilder sind da. Sie liegen nur in den Archiven, stauben vor sich hin, bis irgendwann der Zeitpunkt da ist, sie sich wieder ins Bewusstsein zu bringen." - Seite 69

Nach einer langen Wartezeit war es nun so weit: Ich durfte wieder ans Grace College und Rose, Robert, David und Co. bei ihren Abenteuern begleiten. Nachdem der erste Band der zweiten Staffel sehr gut endete und viele Fragen vorhanden waren, war ich auf die Fortsetzung besonders gespannt und ich wurde nicht enttäuscht.

Besonders schön finde ich an diesem Teil, dass David endlich mehr in den Vordergrund rückt. Bereits in anderen Bänden habe ich ihn, neben Rose und Robert, als interessantesten Charakter eingestuft, da er immer sehr ruhig und konzentriert wirkt und kaum Emotionen aufweist. Ebenfalls sehr interessant sind seine Gedanken. Er ist sehr intelligent und steht Robert in vielen Dingen gleichwertig gegenüber. Seine Gefühle zu Julia werden ausführlich geschildert und auch sein Verhältnis zu Rose, bzw. Rose' Gefühle zu ihm werden gut erklärt, sodass ich mich mit beiden noch stärker verbunden fühlte.

Allgemein habe ich das Gefühl, dass Krystyna Kuhn beim sechsten Band besonders darauf geachtet hat, dass der Inhalt sehr authentisch dargestellt wird. Zwar ist dies bei den anderen Bänden recht ähnlich, aber dieses Mal hatte ich das Empfinden, dass sie beim Thema Amoklauf nichts falsch machen wollte.
Die Dialoge zwischen dem Amokläufer und seinen Gefangenen sind hervorragend ausgearbeitet und regen zum Nachdenken an. An sich ist der Amokläufer wahnsinnig interessant: Er versteckt sich hinter einer Rolle, die er selbst geschaffen hat, wirkt dabei aber wahnsinnig intelligent und vor allem psychopathisch. Auch die Gründe für den Amoklauf und den gesamten Verlauf und die Vorbereitungen werden gut geschildert und haben für so manches Kopfschütteln bei mir gesorgt.

Die Geschichte liest sich unglaublich spannend und wirkt wie der reinste Psychothriller, der mit einem Jugendbuch nur noch wenig gemeinsam hat. Die Geschichte ist alles andere als vorhersehbar und ich habe so manchen Schockmoment erlebt, da mich die Geschichte gleichzeitig fasziniert und schockiert hat. Der Band ist deutlich intensiver und mitreissender, als die letzten Bände, was ich so gar nicht erwartet hätte, denn das Spannungsniveau war bislang immer sehr, sehr hoch. Ganz großes Kompliment an die Autorin, die mich an dieses Buch gefesselt hat.

Interessant ist außerdem, wie sich bei manchen Charakteren die Einstellung zum Tal verändert. Während man bislang öfters einen Fluch oder ähnliches in Betracht gezogen hat, kommen nun Gedanken auf, die mir sofort Gänsehaut bereitet haben. Allgemein findet eine Veränderung bei den Charakteren statt, sie wirken entschlossener, haben noch weniger Angst als zuvor und lassen ihre Gefühle oftmals außen vor.

Die Covergestaltung ist nach wie vor problematisch. Die erste Staffel hat mich farblos deutlich mehr angesprochen. Das rötlich-braune Cover mit dem dunklen Grünton passen nicht so ganz zusammen und waren für mich leider kein Hingucker. Sehr schade, was eine einzige Farbe doch ausmachen kann. Die Kurzbeschreibung liest sich dagegen super spannend und hat mich direkt zum Weiterlesen animiert.

Insgesamt hat mir auch der sechste Band der Tal-Reihe sehr zugesagt und es war wie immer eine Freude, mit den Charakteren zu leiden und mit ihnen die Geheimnisse des Tals aufzudecken. Ich kann den nächsten Band kaum noch erwarten.

4 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 23.06.2012
Higgins, Kristan

Meine Brüder, die Liebe und ich


weniger gut

Nachdem mich "Fang des Tages" im letzten Jahr begeistert hat, stand für mich schnell fest, dass ich auch weitere Bücher von Kristan Higgins lesen möchte. "Meine Brüder, die Liebe und ich" klang von der Beschreibung her recht gut und ich habe mich auf ein paar romantische Lesestunden gefreut. Leider hatte ich mit diesem Buch nicht ganz so viel Spaß, denn mir haben u.a. Highlights und interessante Charaktere gefehlt.

Auch der Schreibstil war nicht mehr so flüssig und unbeschwert, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Mir kam es stellenweise so vor, als hätte sich die Autorin selbst zu sehr unter Druck gesetzt, um dieses Buch zu einem Knaller zu machen. Lockerheit, spritzige Dialoge und Humor gehen dabei leider unter. Sehr schade, denn das Potential war definitiv vorhanden.

Die Geschichte beginnt noch recht flott und man merkt schnell, welches Problem die Protagonistin hat, danach geht es allerdings schnell bergab, denn die Geschichte stolpert nur so vor sich hin. Chastity versucht zwar immer recht locker, witzig und tolerant zu wirken, allerdings ist sie in meinen Augen sehr oberflächlich und egoistisch, sodass ich leider nicht mit ihr warm wurde. Durch ihre vier Brüder und deren Interessen, hat sie sich schnell ihnen angepasst und wirkt nicht wirklich wie eine Frau, die sich ausschließlich für Make-Up, Nagellack und Kleidung interessiert. Sie mag Sport, Bier, und saloppe Gespräche, die sie am besten mit ihren Brüdern und deren Freunde führen kann. Sie wird als chaotisch, liebenswert und tollpatschig beschrieben, weil sie jedes noch so kleine Fettnäpfchen erwischt, aber dennoch wirkte sie auf mich eher nervig und verzweifelt. Durch ihre Aktionen schreit sie quasi schon nach Aufmerksamkeit, was mir so gar nicht gefallen hat.

Ihre Entwicklung in dem Buch ist deutlich spürbar, allerdings liest sich dies mehr wie ein Bericht, als ein Roman, der den Leser unterhalten soll. Die Geschichte und die Charaktere wirken allesamt so, als wären sie einfach nur abgearbeitet worden. Humor, freche Dialoge und eine romantische Liebesgeschichte sind daher kaum vorhanden, was den Lesespaß sehr getrübt hat. Zwar knistert es ab und zu, wenn Chastitys Herzensmann Trevor erscheint, allerdings bleibt auch dies recht oberflächlich, weil kaum Gefühle aufkommen. Am liebsten hätte ich die Charaktere geschüttelt und ihnen gesagt, dass sie endlich mal etwas machen sollen, damit die Geschichte endlich mal spannend, bzw. romantisch wird. Ohne die eigene Vorstellungskraft, wäre das Buch wohl noch schlechter bei mir ausgefallen.

Das Ende ist sehr vorhersehbar, allerdings gefällt mir die Umsetzung überhaupt nicht, da es viel zu schnell abgearbeitet wurde. Das Ende an sich ist zwar okay, allerdings kam es zu plötzlich und zu gehetzt. Besonders beim letzten Kapitel hatte ich das Gefühl, dass Kristan Higgins das Buch einfach nur hinter sich bringen wollte. Sehr schade, man hätte so viel mehr daraus machen können.

Die Covergestaltung gefällt mir überhaupt nicht. Ich hätte es mir ein bisschen flippiger und einfallsreicher gewünscht, als einfach nur eine Frau mit weit aufgerissenem Mund, die rein gar nichts ausstrahlt. Zwar hätte ein verspieltes Cover zur Protagonistin genauso wenig gepasst, aber ein bisschen mehr Mühe hätte man sich schon geben können.

Insgesamt ist "Meine Brüder, die Liebe und ich" ein typischer Frauenroman, der leider keine Höhen und Tiefen hat. Die Geschichte war mir insgesamt zu glatt und zu vorhersehbar. Sehr schade, denn Kristan Higgins hat bereits mit anderen Büchern (u.a. "Fang des Tages") bewiesen, dass sie weit mehr kann.

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.06.2012
Carter, Ally

Meisterklasse


weniger gut

Als "Meisterklasse" 2011 erschienen ist, war ich sehr skeptisch, da mir die Kurzbeschreibung nicht so ganz gefallen hat. Nachdem ich allerdings ein paar positive Rezensionen zu dem Buch gelesen habe, wurde ich doch neugierig. Gott sei Dank hatte ich kaum Erwartungen an dieses Buch, denn so konnte ich nicht enttäuscht werden, denn "Meisterklasse" hat meinen ersten Eindruck leider bestätigt.

Es ist nicht so, dass das Buch gänzlich schlecht ist, jedoch hat es mich kaum gepackt und ich habe mich zum Ende hin mehr oder weniger durch die Seiten geschleppt, als wirklich Spaß an dem Buch zu haben. Zwar ist der Schreibstil an sich ganz nett und auch Katarina war eine recht angenehme Protagonistin, aber es sollte wohl einfach nicht sein. Die Geschichte hat mich stellenweise zu sehr an die wunderbare "Ocean's Eleven/Twelve/Thirteen"-Filmreihe erinnert, die ich noch heute sehr mag. Zwar ist dieser Vergleich mit Sicherheit nicht von der Autorin gewollt, aber dennoch kommt man einfach nicht drum herum, beides miteinander zu vergleichen.

Der Schreibstil ist wie gesagt recht angenehm, aber nichts, was mich umgehauen hätte. Die Gedanken von Katarina werden nachvollziehbar und sympathisch beschrieben, sodass man sie recht gut kennen lernt. Obwohl sich die Autorin große Mühe gegeben hat, hat mir das Besondere gefehlt. Zwar liest sich das Buch trotz manch holpriger Stelle relativ schnell und leicht, aber dennoch blieb ich etwas enttäuscht zurück.

Die Crew rund um Katarina wird gut und liebevoll beschrieben, was so ziemlich das Positivste an dem Buch ist, allerdings kam mir doch vieles zu leicht und zu überspitzt vor. Die Diebstähle sind zwar gut durchdacht und die Vorgehensweise wirkt auch relativ authentisch, allerdings war mir das Meiste zu gewollt und zu verkrampft. Die Lockerheit hat leider an vielen Ecken gefehlt.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die angebliche Liebesgeschichte, die in dem Buch zu finden ist. "Angeblich" deswegen, weil diese bis zum Schluss nicht einmal ansatzweise klar ersichtlich ist. Diese verläuft eher orientierungslos vor sich, als eine gewisse Spannung oder Romantik auszustrahlen. Schade, denn das Potential war durchaus vorhanden.

Relativ gelungen sind auch die vielen Ortswechsel. Zwar sind diese stellenweise fast schon zu rasant, aber dennoch sind die schnellen Reisen eine gelungene Abwechslung zu anderen Büchern, die nur in einer Stadt spielen.

Das Cover ist ganz nett, aber bei weitem kein Highlight im Bücherregal. Allerdings ist Katarina recht gut getroffen und das Gemälde im Hintergrund, sowie die Laserstrahlen sind stimmig zur Geschichte. Die Kurzbeschreibung ist nach meinem Geschmack etwas zu lang und verrät zu viel, sodass kaum noch Unerwartetes in dem Buch zu finden ist. Weniger ist mehr!

Insgesamt ist "Meisterklasse" ein Buch, dass man nicht unbedingt gelesen haben muss. Zwar kann man stellenweise durchaus Spaß an der Geschichte haben, der große Knaller ist es jedoch nicht. Die Fortsetzung werde ich nicht mehr lesen.

5 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 16.06.2012
Bieling, Emma

Cinderella auf Sylt


ausgezeichnet

Sylt - Für viele DIE Urlaubsinsel. Für Cinderella ist es allerdings mehr ein Fluchtort, auf dem sie neu anfangen will. Wo andere Urlaub machen, möchte sie für sich und ihren Sohn eine Wohnung und einen Job finden, damit sie mit ihrer Vergangenheit endgültig abschließen kann.

Emma Bieling hat mit "Cinderella auf Sylt" einen leichten und humorvollen Roman geschrieben, der perfekt zum Sommer passt. Die Geschichte selbst ist nicht völlig neu: Junge Frau wird von ihrem Mann betrogen und flüchtet in eine neue Stadt/auf eine Insel, um noch einmal von vorne anzufangen.
Obwohl man sowas bereits öfters gelesen hat, wird das Thema jedoch nicht langweilig, im Gegenteil: Emma Bieling hat die Thematik sehr charmant und humorvoll verpackt, sodass ich mich während der Lektüre pudelwohl gefühlt habe.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind voll mit Humor, Sarkasmus und Hoffnung gefüllt. Allerdings bedient sich die Autorin auch vieler Klischees, was ich jetzt allerdings nicht als schlimm empfunden habe. Dennoch fällt es sehr auf. Cinderellas Job musste natürlich in einem Hotel sein, dazu kommt, dass der Sohn auf der Insel ständig Krabben als Essen haben möchte. Kommt einem ziemlich bekannt vor, aber dennoch: Alles sehr liebevoll geschrieben. Stellenweise verfällt der Schreibstil aber auch in Richtung Kitsch, woran man sich erst einmal gewöhnen muss, allerdings kommt dies erfreulicherweise nicht allzu oft vor.
Beispiel: "Eine intensivere Abfuhr konnte es nicht geben. Geknickt wie eine gebrochene Rose, deren Schönheit man verkannt hatte, verließ Cinderella das Geschäft."

Die Charaktere sind sehr gelungen und ich habe sie sehr schnell ins Herz geschlossen. Cinderella führt mehr oder weniger ein echtes Cinderella-Leben: Ihre Mutter verstarb, als sie sechs Jahre alt war, sie musste jahrelang bei ihrer Stiefmutter in der Schneiderei arbeiten und ihr Mann hat sie mit ihrer Schwester und anderen Frauen betrogen. Sie setzt all ihre Wünsche, Hoffnungen und Träume auf Sylt und möchte mit ihrem fünfjährigen Sohn dort ein neues Leben beginnen. Sie ist ein bisschen naiv und durchdenkt viele Dinge nicht, ist aber eine absolut liebenswerte Mutter, die nur das Beste für sich und ihren Sohn möchte.
Ihren Sohn Tommy muss man einfach mögen. Er ist eine Mischung aus Engel und Satansbraten und immer für eine Überraschung gut. Durch seine offene und ehrliche Art bringt er seine Mutter so manches Mal in Schwierigkeiten und versucht sehr oft seinen Willen durchzusetzen.

Die Suche nach einer neuen Liebe und eines Vaters für Tommy wird authentisch, chaotisch und humorvoll erzählt. Auch das Ende ist sehr gelungen, lässt aber noch einige Fragen offen, sodass ich die Hoffnung habe, dass es eventuell eine Fortsetzung geben könnte. Wünschenswert wäre es.

Die Covergestaltung gefällt mir sehr gut. Die Sonnenbrille und der Blick auf den Strand ist gelungen und passend zum Thema. Ebenfalls gelungen ist die Kurzbeschreibung, die das Wichtigste enthält und bei der Suche nicht zu viel verrät. Perfekt!

Insgesamt hat mir "Cinderella auf Sylt" gut gefallen. Die Autorin überzeugt mit wunderbaren Charakteren und einer Insel, die das Herz höher schlagen lässt. Als Sommerlektüre bestens geeignet.

6 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 16.06.2012
Scott, Inara

Die Begabte / Night Academy Bd.1


sehr gut

Internat, Geheimnisse, Fantasyelemente - drei Faktoren, die sofort bewirken, dass ich ein Buch unbedingt lesen muss. So erging es mir auch beim ersten Band der Night Academy. "Die Begabte" hat mich durch das schöne Cover und die Kurzbeschreibung sehr schnell für sich gewinnen können und ich habe das Buch sehr genossen.

Inara Scott hat mit "Die Begabte" einen guten Debürtoman geschrieben, der alles hat, was ich mir von einem Jugendbuch wünsche: Fantasyelemente, Protagonisten, mit denen man sich (zumindest halbwegs) identifizieren kann, Spannung, kleine Liebeleien und eine Entwicklung, die man nicht übersehen kann.

Auch wenn die Geschichte selbst von Anfang an richtig gut war, hatte ich auf den ersten hundert Seiten meine Probleme mit Dancia. Zwar ist sie ein sehr liebes und mutiges Mädchen, aber dennoch hat mich ihre "aber ich bin doch so arm und unbedeutend"-Art sehr lange genervt. Durch ihren bisherigen Lebensstil konnte ich diese Denkweise zunächst noch verstehen, aber als diese alle zwei Seiten immer wieder erwähnt wurde, habe ich mich manchmal dabei erwischt, wie ich nur noch mit dem Kopf geschüttelt habe. Allerdings wurde das mit der Zeit besser und ich konnte mich immer mehr auf Dancia einlassen.

Bei den anderen Charakteren hatte ich ebenfalls anfangs meine Probleme.
Cam ist der typische Sunnyboy, der von allen bewundert wird und in Wahrheit kaum etwas ausstrahlt, Jack dagegen ist eher der düstere Typ, den alle meiden, weil er 'anders' rüber kommt. Hennie ist tollpatschig und wird als unfreiwillig lustige, liebenswerte Person beschrieben und Esther als ach so lustig, obwohl ich sie eher als peinlich und kindisch empfunden habe. Auch wenn das nun zunächst sehr negativ klingt, ist dies nicht einmal so gemeint, denn im Grunde genommen habe alle Charaktere ihre Berechtigung und konnten mich auch unterhalten, allerdings haben sie mich zunächst nicht beeindrucken können. Auch zum Ende hin bin ich mit Esther und Cam nicht warm geworden, mit Jack dagegen schon.

Gut gefallen haben mir die jeweiligen Gaben, die man auf der Night Academy findet. Zunächst habe ich gedacht, dass sämtliche Gaben aus dem Fantasybereich kommen, aber dem ist nicht so. Man findet auch die ganz natürlichen Gaben, wie z.B. ein großes Talent im Umgang mit Zahlen, den Elementen und im Bereich Schauspielerei.
Sehr gut ist auch die komplette Darstellung der Schule und des Geländes. Vieles wirkt düster und abschreckend, man spürt auf manchen Seiten beinahe die Bedrohung, auf anderen Seiten dagegen rein gar nichts. Die Schule verwirrt und lässt von Anfang an viele Fragen zu, die man nur lückenhaft beantwortet bekommt.
Die Entwicklung in der Schule und bei Dancia ist gut durchdacht, wenn auch nicht immer nachvollziehbar. Aus der vernünftigen Dancia wird zwischendurch ein verliebtes, sehr naives Mädchen, dass keine negativen Gedanken zulässt, allerdings kann sie auch anders und wirkt wieder sehr vernünftig. In der Zeit sammelt vor allem Jack sehr viele Pluspunkte bei mir.

Sehr hübsch ist die Covergestaltung. Dancias zweifelnder Blick ist nahezu perfekt eingefangen und die Schule im Hintergrund wird sehr gut dargestellt. Auch die Farbgestaltung passt gut zum Rest und gibt ein tolles Gesamtbild ab. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls gut und spannend und führt nicht in die Irre.

"Die Begabte" ist mit Sicherheit nicht der beste Auftakt aller Zeiten, dennoch konnte das Buch durchaus überzeugen. Allerdings hoffe ich sehr, dass sich die Charaktere im zweiten Band weiterentwickeln, sodass man noch mehr Spaß an der Night Academy bekommt. Empfehlenswert für alle, die Internatsgeschichten mögen.

5 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 15.06.2012
Herwig, Ulrike

Tante Martha im Gepäck


ausgezeichnet

Wenn der Sommer immer näher rückt, sind leichte Lektüren bei mir Pflichtprogramm. Bei "Martha im Gepäck" habe ich auf eine humorvolle Geschichte für zwischendurch gehofft und meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Ulrike Herwig hat mit "Martha im Gepäck" einen grandiosen Debütroman geschrieben, der mich zum Lachen gebracht und zum Nachdenken angeregt hat.

Der Schreibstil ist wunderbar. Die Geschichte liest sich leicht, flüssig und sehr humorvoll. Stellenweise erinnert mich Ulrike Herwig an Autorinnen wie Dora Heldt und Sofie Cramer, was bei mir immer ein gutes Zeichen ist, da ich deren Bücher bereits alle verschlungen habe. Die Geschichte entwickelt sich gut, bleibt stets sarkastisch und humorvoll und sorgt für unterhaltsame Lesestunden. Die Charaktere sind sehr authentisch und obwohl jede Person ihre Macken hat, konnte ich diese dennoch schnell ins Herz schließen und ihren Urlaub live miterleben, der so manches Mal anders verläuft, als man es sich erhofft hat.

Das Buch ist nicht unbedingt tiefgründig, dennoch hat es mich an mancher Stelle zum Nachdenken angeregt, wenn Martha in den Vordergrund gerückt ist. Für ihre über 80 Jahre ist sie trotz mancher Krankheit recht fit und für so manche Überraschung gut. Zwar ist sie stellenweise sehr schroff und erpresst auch mal gerne ihre Verwandten, aber dennoch ist sie eine liebenswerte Protagonistin, die ich schnell in mein Herz geschlossen habe.
Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Karen und ihr Mann Bernd wünschen sich nur eines: Einen ruhigen Urlaub mit ihren Kindern und jede Menge Erholung, allerdings macht Martha dies zunichte, indem sie die Reisepläne immer wieder ändert. Da es zwischen Karen und Bernd stellenweise recht abgekühlt ist, hofft Karen, dass sie sich während des Urlaubes wieder näherkommen. Während er sich in den letzten Jahren einen Bauch angefuttert und sich immer mehr in seine Highlander-Sammlung vertieft hat, ist Karen immer mehr gefrustet und träumt heimlich von ihrem Arbeitskollegen Mike und beneidet ihre Freundin Bettina um ihr Singleleben.
Etwas anstrengend sind die beiden Kinder Mark und Teresa. Mark steckt mitten in der Pubertät und findet grundsätzlich alles blöd und flüchtet lieber in seine eigene kleine Welt. Teresa wirkt dagegen wahnsinnig verwöhnt und neugierig. Sie ist der einzige Charakter, der mir zwischendurch auf die Nerven ging. Allerdings muss gesagt werden, dass auch sie ihre Berechtigung in der Geschichte hat.

Was mir besonders gut gefallen hat: Obwohl die Geschichte stellenweise sehr sarkastisch geschrieben ist, wird nicht sonderlich oft übertrieben. So werden die Probleme von Karen und Bernd weder zu überspitzt, noch zu emotional beschrieben. Es ist vielmehr beiden klar, dass es sich hierbei um ganz alltägliche Probleme handelt, die mit Geduld und ein bisschen Arbeit lösbar sind. Insgesamt ist die Geschichte sehr authentisch und ich hatte auf keiner einzigen Seite das Gefühl, dass bei der Handlung etwas nicht stimmig wäre.

Die Covergestaltung ist ganz hübsch, dennoch habe ich mir ein bisschen mehr erhofft. So hätte ich z.B. Martha im Schottenrock oder den Van mit der kompletten Familie deutlich schöner und passender gefunden. Zwar ist die Möwe auch ganz nett, aber nicht so ganz passend. Die Kurzbeschreibung gefällt mir dagegen gut und macht Lust auf mehr.

Insgesamt ist "Martha im Gepäck" ein Roman, den man im Liegestuhl am Strand bestens lesen kann. Ulrike Herwig überzeugt durch authentische Charaktere und wunderbare Landschaften, die genauestens beschrieben werden. Eine Pflichtlektüre im Sommer - absolut empfehlenswert!

5 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 11.06.2012

Zimmer 1408 Blu-Ray


ausgezeichnet

Unterschiede Buch/Film
Während das Buch direkt im Dolphin Hotel beginnt, hat der Film noch eine kleine Vorgeschichte, bei der Mike ein anderes Hotel besucht, auf einer Lesung mehr über seinen Job und Sichtweisen erzählt und wie er sich die jeweiligen Hotels, Häuser und Friedhöfe aussucht. Zwar ist dies sehr gut dargestellt und ich hatte einen guten Einblick in seine Arbeit, allerdings hab ich diese Szenen im Film nicht sonderlich vermisst. Dennoch ist man bei beiden Varianten schnell mitten im Geschehen.
Die Enden sind grundsätzlich verschieden, was ich ebenfalls nicht als schlecht empfunden habe, da ich mit beiden Varianten sehr gut leben kann. Allerdings gibt es beim Film gleich zwei Enden, denn im Director's Cut findet man noch ein alternatives Ende, was es ebenfalls in sich hat, jedoch gefällt mir das Ende der "normalen" DVD besser, da es dramatischer ist.
Was mir sehr gut gefallen hat: Die Dialoge zwischen Mr. Olin und Mike sind zum Großteil wortwörtlich aus dem Buch übernommen worden. Sowas finde ich persönlich immer sehr gut, vor allem, weil die Dialoge im Buch unglaublich gelungen sind und ich immer wieder eine Gänsehaut bekam.
Das Hotelzimmer, bzw. das Hotel allgemein wurde im Film genau so umgesetzt, wie es im Buch beschrieben wurde: Altmodisch, spärlich möbliert, aber immer mit einem gewissen Charme. Die spätere Veränderung in Zimmer 1408 wird ebenfalls gut umgesetzt. Zwar waren einige Spezialeffekte nicht nötig, aber dennoch durchaus sehenswert. Die Gruselmomente sind gut umgesetzt worden und die Spannung war nahezu unerträglich.

Schauspielerische Leistung
Eine Meisterleistung!
John Cusack spielt die Rolle von Mike Enslin geradezu perfekt. Er schafft es, die Furchtlosigkeit, Entschlossenheit und Sprachlosigkeit, die seine Rolle ausstrahlt, perfekt auf die Leinwand zu übertragen. Mimik und Gestik sind ebenfalls der jeweiligen Situation angepasst und man muss einfach mit ihm mitfiebern und ihm die Rolle abkaufen. Ebenfalls perfekt sind die Dialoge zwischen John Cusack und Samuel L. Jackson. Die Mischung aus triefendem Sarkasmus, Respekt und Entschlossenheit wird von beiden Akteuren sehr gut dargestellt und es war eine wahre Freude, diesen beiden großartigen Schauspielern bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Für beide Rollen hätte ich mir keine besseren Schauspieler wünschen können.
Oftmals fällt mir in Horrorfilmen auf, dass viel zu wenig auf die Mimik geachtet wird und man beim Schrei z.B. viel mehr auf die Kraft setzt als darauf, wie es letztendlich auf der Leinwand aussieht. Bei "Zimmer 1408" muss man jedoch sagen, dass die Mimik bei keiner einzigen Szene zu kritisieren ist. John Cusack ist allein für die Darstellung der Angst und der Verwirrung anbetungswürdig.

Soundtrack
Da gibt es nur einen instrumentalen Soundtrack, der von Gabriel Yared komponiert wurde. Gabriel Yared und "Zimmer 1408" passt zusammen wie die Faust aufs Auge. Jede Szene und jeder Schauplatz haben den perfekten Song erhalten, in der man die Dramatik und die Angst quasi spüren kann. Den Komponisten kennt man bereits durch seine Songs aus Filmen wie "Stadt der Engel", "Der talentierte Mr. Ripley" und "Der englische Patient".

Fazit
"Zimmer 1408" ist eine grandiose Literaturverfilmung, die mich schockieren und begeistern konnte. John Cusack bringt als Mime alles mit, was man sich bei einem Horrorfilm wünschen kann und hat mir 100 gruselige Minuten beschert. Dieser Film beweist, dass die Verfilmung manchmal tatsächlich besser als das Buch sein kann. Eine absolute Empfehlung für alle, die sich mal wieder schocken und gruseln wollen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 11.06.2012

Zimmer 1408 Basic


ausgezeichnet

Unterschiede Buch/Film
Während das Buch direkt im Dolphin Hotel beginnt, hat der Film noch eine kleine Vorgeschichte, bei der Mike ein anderes Hotel besucht, auf einer Lesung mehr über seinen Job und Sichtweisen erzählt und wie er sich die jeweiligen Hotels, Häuser und Friedhöfe aussucht. Zwar ist dies sehr gut dargestellt und ich hatte einen guten Einblick in seine Arbeit, allerdings hab ich diese Szenen im Film nicht sonderlich vermisst. Dennoch ist man bei beiden Varianten schnell mitten im Geschehen.
Die Enden sind grundsätzlich verschieden, was ich ebenfalls nicht als schlecht empfunden habe, da ich mit beiden Varianten sehr gut leben kann. Allerdings gibt es beim Film gleich zwei Enden, denn im Director's Cut findet man noch ein alternatives Ende, was es ebenfalls in sich hat, jedoch gefällt mir das Ende der "normalen" DVD besser, da es dramatischer ist.
Was mir sehr gut gefallen hat: Die Dialoge zwischen Mr. Olin und Mike sind zum Großteil wortwörtlich aus dem Buch übernommen worden. Sowas finde ich persönlich immer sehr gut, vor allem, weil die Dialoge im Buch unglaublich gelungen sind und ich immer wieder eine Gänsehaut bekam.
Das Hotelzimmer, bzw. das Hotel allgemein wurde im Film genau so umgesetzt, wie es im Buch beschrieben wurde: Altmodisch, spärlich möbliert, aber immer mit einem gewissen Charme. Die spätere Veränderung in Zimmer 1408 wird ebenfalls gut umgesetzt. Zwar waren einige Spezialeffekte nicht nötig, aber dennoch durchaus sehenswert. Die Gruselmomente sind gut umgesetzt worden und die Spannung war nahezu unerträglich.

Schauspielerische Leistung
Eine Meisterleistung!
John Cusack spielt die Rolle von Mike Enslin geradezu perfekt. Er schafft es, die Furchtlosigkeit, Entschlossenheit und Sprachlosigkeit, die seine Rolle ausstrahlt, perfekt auf die Leinwand zu übertragen. Mimik und Gestik sind ebenfalls der jeweiligen Situation angepasst und man muss einfach mit ihm mitfiebern und ihm die Rolle abkaufen. Ebenfalls perfekt sind die Dialoge zwischen John Cusack und Samuel L. Jackson. Die Mischung aus triefendem Sarkasmus, Respekt und Entschlossenheit wird von beiden Akteuren sehr gut dargestellt und es war eine wahre Freude, diesen beiden großartigen Schauspielern bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Für beide Rollen hätte ich mir keine besseren Schauspieler wünschen können.
Oftmals fällt mir in Horrorfilmen auf, dass viel zu wenig auf die Mimik geachtet wird und man beim Schrei z.B. viel mehr auf die Kraft setzt als darauf, wie es letztendlich auf der Leinwand aussieht. Bei "Zimmer 1408" muss man jedoch sagen, dass die Mimik bei keiner einzigen Szene zu kritisieren ist. John Cusack ist allein für die Darstellung der Angst und der Verwirrung anbetungswürdig.

Soundtrack
Da gibt es nur einen instrumentalen Soundtrack, der von Gabriel Yared komponiert wurde. Gabriel Yared und "Zimmer 1408" passt zusammen wie die Faust aufs Auge. Jede Szene und jeder Schauplatz haben den perfekten Song erhalten, in der man die Dramatik und die Angst quasi spüren kann. Den Komponisten kennt man bereits durch seine Songs aus Filmen wie "Stadt der Engel", "Der talentierte Mr. Ripley" und "Der englische Patient".

Fazit
"Zimmer 1408" ist eine grandiose Literaturverfilmung, die mich schockieren und begeistern konnte. John Cusack bringt als Mime alles mit, was man sich bei einem Horrorfilm wünschen kann und hat mir 100 gruselige Minuten beschert. Dieser Film beweist, dass die Verfilmung manchmal tatsächlich besser als das Buch sein kann. Eine absolute Empfehlung für alle, die sich mal wieder schocken und gruseln wollen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 11.06.2012
Carr, Robyn

Wintermärchen in Virgin River / Virgin River Bd.4


ausgezeichnet

Virgin River geht in die vierte Runde - und dieses Mal ganz anders, als man es bislang gewohnt war. Robyn Carr kündigt bereits in ihrem - wie immer sehr sympathischen - Vorwort an, dass dieses Buch etwas ganz besonderes ist, und dies merkt man schnell.

Die Geschichte ist relativ eigenständig und kann auch ohne Vorwissen gelesen werden. Zwar kommen die Protagonisten der eigentlichen Reihen ebenfalls vor, erhalten aber mehr oder weniger nur eine Nebenrolle. Die Geschichte spielt mitten im dritten Band "Happy End in Virgin River" und geht so gut wie gar nicht auf die aktuellen Geschehnisse in Virgin River ein, was ich sehr gelungen finde.

Der Schreibstil ist Robyn Carr wie immer sehr gelungen. Die Stadt und die Umgebung wird liebevoll beschrieben, alte Charaktere lernt man aus neuen Blickwinkeln kennen und die Geschichte liest sich sehr flüssig, einfühlsam und melancholisch. Endlich mal wieder eine Reihe, die nicht nach dem zweiten Band rapide abstürzt, sondern nach wie vor mit vielen guten Ideen glänzt.

Die Charaktere konnte ich direkt ins Herz schließen. Zwar erfährt man von Jack, Preacher, Mel und Paige nicht unbedingt etwas Neues, aber es ist interessant zu sehen, wie Außenstehende über die Einwohner denken und mit welcher Großzügigkeit und Herzenswärme Fremde begrüßt werden.
Marcie ist eine mutige, junge Frau, die durch die Marines in bereits jungen Jahren zur Witwe wurde. Nach einer Trauerphase rafft sie sich auf und möchte ein neues Leben beginnen, was ihr jedoch erst gelingen kann, wenn sie Ian findet, der ihren Mann zunächst gerettet hat. Da er sich jedoch vollkommen abschottet, hat sie keine andere Wahl, als ihn zu suchen, damit sie mit der Vergangenheit abschließen kann. Ihre Entschlossenheit und ihr Mut, Ian zu finden, ist beispielhaft und ich habe mich schnell mit ihr identifizieren können. Sie liebt ihren verstorbenen Mann, ist aber lange nicht so emotional und trauernd wie andere Frauen. Vielmehr denkt sie auch an sich und weiß, dass ihr Leben trotz all der Trauer und Verluste nicht vorbei ist und sie die nächsten Schritte gehen muss.
Ian ist dagegen das genaue Gegenteil. Früher war er sehr mutig und bei den Marines, wo er vielen Soldaten das Leben gerettet hat. Allerdings kann er es sich nicht verzeihen, dass er Marcies Mann zunächst gerettet hat, denn dadurch musste er noch lange unter seinen Verletzungen leiden, bis er ihnen erlegen ist. Er schottet sich ab und bricht zu sämtlichen Menschen den Kontakt ab, dazu gehören auch seine Verlobte und sein Vater. Sein Zwiespalt und seine Gefühle werden gut dargestellt und auch er ist ein liebgewonnener Charakter, über den ich gerne mehr erfahren würde.

Die Suche nach Ian wird glaubwürdig und emotional dargestellt. Marcie steckt immer in einem gewissen Zwiespalt, weil sie die Suche auf ihre Weise angeht. Ihre Schwester ist gegen die Suche und möchte lieber einen Profi aufsuchen und das nötige Geld wird auch immer knapper. Zum Glück lernt sie in Virgin River Jack und Preacher kennen, die sie mit Essen und Trinken versorgen, sodass sie Geld für Benzin sparen kann.

Die Covergestaltung ist wunderschön und passt sich den bisherigen Teilen an. Die Winterlandschaft ist gelungen und strahlt eine gewisse Melancholie und Hoffnung aus. Die Kurzbeschreibung liest sich gut und macht Lust auf mehr. Perfekt!

Auch wenn "Wintermärchen in Virgin River" etwas aus der Reihe fällt, ist es dennoch eine wunderbare Geschichte, die das Herz berührt und zum Nachdenken anregt. Besonders empfehlenswert für Leser, die zum ersten Mal etwas von Virgin River lesen möchten.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.