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CurlyGirl

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Insgesamt 1061 Bewertungen
Bewertung vom 06.04.2014

Der Natur auf der Spur (Kinderspiel)


sehr gut

Lernspiel zu Flora und Fauna für 2-4 Spieler ab 4 Jahren von Klaus Kreowski.

Diese Lernspielreihe möchte spielerisch fördern und nutzt das natürliche Interesse von Kindern an Tieren. Durch die drei angebotenen Spielvarianten wird dem Kind Wissen über Tiere und Bäume vermittelt und ein genaueres Schauen trainiert, so dass sie z.B. auch Spuren wiedererkennen können beim nächsten Waldspaziergang.
Das Spiel ermutigt sowieso das Gelernte in der Natur umzusetzen und zu versuchen, die Bilder in der Realtität wiederzuerkennen und bestimmen zu können.
So lassen sich auch für die Eltern leicht eigene Regeln und Varianten erfinden, um die Spielmöglichkeiten "draussen" zu erweitern, wenn es darum geht Bäume, Blätter und Früchte zu bestimmen oder die kleinen Spuren am Boden zu entdecken und zu erkennen.
So wird aus dem Spiel auch schnell Praxis.

Dem Spiel liegt ein großer Waldspielplan bei, der puzzle-artig zusammengesteckt wird. Die deutlichen und schönen Grafiken veranschaulichen das Material sehr gut.
Eine Drehscheibe dient zur Tagesablaufbestimmung (wird gedreht, wenn ein Fehler gemacht wird - das Ziel ist meist, alles herausgefunden zu haben, bevor es wieder Nacht wird) und die Tiere, Tierspuren, Bäume, Blätter und Baumfrüchte sind auf Pappkarten beidseitig aufgedruckt. Diese sind 2-teilig und müssen i.d.R. zusammengeführt werden, um die Richtigkeit zu bestimmen. Dazu kann eine der beiden Seiten verwendet werden, wobei eine zum gesuchten Merkmal auch immer schon einen Teil der zweiten Karte angedeutet hat, die andere Seite nicht. So kann der Schwierigkeitsgrad variiert werden.

Die drei Spielideen lauten da "Spurensuche", "Profi-Spurensuche" und "Entdeckungsjagd".

Die Anleitung ist gut strukturiert und erklärt schnell den nötigen Ablauf des jeweiligen Spiels. Als Anhang findet sich auch noch eine lesenswerte Übersicht zu den einzelnen Pflanzen und Tieren im Spiel.

Das Spiel ist altersgemäß von den beteiligten Pädagogen und Redakteuren umgesetzt worden und achtet durch die geradlinigen Abläufe auf kurzweilige Spielrunden.
So kommen auch keine Längen auf und alle Beteiligten bleiben aufmerksam.

Thema-interessierte Eltern und Betreuer können hier beruhigt zugreifen.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 06.04.2014

HABA 7144 - Lesehexe, Lernspiel Buchstaben & Wörter


ausgezeichnet

[Neuauflage 2014!]

Lernspiel-Sammlung rund um Buchstaben für 1-6 Spieler ab 5 Jahren.

Das Spiel beinhaltet einen schicken Papprahmen und 2mal 13 grüne und gelbe, stabile und doppelseitige Buchstaben-Pappkarten mit zweifacher ovaler Lochung sowie einer passenden Abbildung und Wortanfangsbeispielen. Hinzu kommt die sehr schöne und wertige Holzhexe mit 2 großen Füssen^^ - die genau in die Stanzungen der Karten passen, wenn die beiden richtigen Karten zusammengesteckt wurden - und ein Farbwürfel.

Das Spiel bringt 7 Varianten mit, die den Kindern die Buchstaben, das Erkennen von Buchstaben und das Zuordnen derselben spielerisch beibringen.

Diese Spielideen sind sehr gut erklärt und umschrieben: "Lesen mit der Lesehexe", "Paare suchen", "Alphabet auf- und abbauen", "Verflixte Buchstabensuppe", "Wort-Mixmax", "Die Hexe fliegt hoch..." und "Zauberwörter".

Allesamt sehr abwechslungsreich und kurz, damit die Geduld und Motivation erhalten bleibt. Zudem bauen sie auch aufeinander auf, so dass die Herausforderung nach und nach größer wird. Auf die Art können die Kinder durchaus länger spielen und mehrere Varianten am Stück probieren - Erwachsene beobachteten das ganze interessiert in den Testrunden.

Rundum wieder ein tolles HABA-Produkt und sehr gut geeignet, um den kleinen Lese-Interessierten auf Vorschulniveau alles Nötige zum Üben an die Hand zu geben.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 03.04.2014

black stories - Medizin Edition


sehr gut

50 neue Rätsel für Liebhaber der makabren Rätseleinlagen. Für 2 und mehr Spieler ab 12 Jahren bei 2-222 Minuten^^.

Bekannt gruselig thematisch aufbereitete Karten in üblicher Black Stories - Größe und Stärke zeigen eine schwarz-weiss-rote Zeichnung und den zugehörigen Rätseltext auf der Vorderseite und eine ausführliche Aufklärung auf der Rückseite.
Die Autoren Nicola Berger ist schwer vorbelastet^^ durch ihre jahrelange redaktionelle Mitgestaltung der Black Stories Serie.
Diesmal werden die vermeintlichen Kriminalfälle in einem makabren Mix aus Pillen, Patienten und Psychosen in OPs und Wartezimmern angerührt^^.

[u]Bsp. (stark gekürzt) aus dem Spiel:[/u]
"Mediziner Latein: Weil Peter seine Lateinkenntnisse überschätzte, hatte er Schmerzen und das Stationsteam Spaß."
- Peter war ein Patient, der ein Analgetikum gegen Schmerzen bekam. Eine kleine Ableitung des Wortes und ihm war klar: Es musste sich um ein Zäpfchen handeln. Trotz tagelanger rektaler Einnahme blieb die Schmerzreduzierung aus. Beim Arzt nachgefragt, erfuhr er schliesslich von seinem falschen Verständnis.

"Auf Wiedersehen: Wäre sie nicht so hilfsbereit gewesen, hätte der Mann noch ein wenig länger leben können."
- Ein schwer krebskranker Mann, der sich nicht mehr richtig artikulieren konnte, wollte etwas Luft schnappen und stand alleine auf, nachdem auf sein Klingeln niemand zu reagieren schien. Mit letzter Kraft zog er sich zum Fenster und öffnete es mit größter Mühe, als im selben Moment eine Krankenschwester das Zimmer betrat. Sie interpretierte die Situation als Suizid-Versuch und schubste den Mann aus Mitleid aus dem Fenster.

Die 50 Karten sorgen für eine gute Weile Spielspass. Immer schwarzhumorig und makaber und äußerst irritierend! Sehr interessant sind auch die medizinischen Erklärungen bei einigen Fällen. Insgesamt wieder eine gute Ergänzung zur Sammlung der Black Stories Editionen.

10 von 13 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 03.04.2014

Kosmos 692193 - Gardens


sehr gut

Legespiel für 2-4 Spieler ab 8 Jahren von Perepau Llistosella.

Die Spieler bauen als Gärtner eine schöne Blumenlandschaft auf und versuchen dabei ihre Lieblingsblume(nfarbe) mehrheitlich zu pflanzen.


Spielvorbereitung:
Das große Gartenstartplättchen wird in die Tischmitte gelegt und die 96 bunten Gartenplättchen gut gemischt und in mehreren Stapeln in der Nähe platziert.
Die Spieler erhalten in ihrer Wunschfarbe (gelb, blau, rot, rosa) je 2 Spielfiguren, 8 Blumenbeetplättchen und ein einfarbiges Gartenplättchen.
Eine Spielfigur kommt auf das zugehörige Startfeld auf dem großen Gartenplättchen, die andere Figur verbleibt zunächst beim Spieler.


Spielziel:
Am Spielende die Mehrheit bei den meisten Blumenbeeten zu besitzen. Dies gelingt durch das Platzieren der eigenen Blumenbeetplättchen auf zusammengeführten Ecken der Gartenplättchen, die so angelegt wurden, dass die eigene Blumenfarbe mehrheitlich vorhanden war.


Spielablauf:
Der aktive Spieler führt folgende Aktionen immer aus: ein Gartenplättchen von einem Stapel ziehen und dieses am großen (Gesamt-)Garten anlegen.
Der Spieler kann alternativ auch einmalig sein spezielles (einfarbiges) Gartenplättchen anlegen, anstatt ein Plättchen zu ziehen.

Dabei gilt zu beachten, dass die aufgedruckten Wege und Wasserläufe immer passend zueinander angelegt werden - Weg an Weg, Wasser an Wasser - es dürfen sich keine Sackgassen oder widersprüchliche Anlagen ergeben! Ausserdem muss anschliessend eine Spielfigur des Spielers über den präsenten Weg zu diesem neuen Gartenplättchen gezogen werden können. Andere Figuren (fremde und die eigene), die dabei im Weg stehen, blockieren diesen komplett und dürfen nicht übersprungen werden!
Falls der Spieler seine zweite Figur noch nicht eingesetzt hat, kann er dies nun (auf das neue Plättchen) tun, anstatt die vorhandene Figur zu bewegen.

Wenn der Spieler das gezogene Gartenplättchen aktuell überhaupt nicht anlegen kann oder will, wird dieses aus dem Spiel genommen und eine Spielfigur - nur wenn schon beide eingesetzt sind - muss vom Garten entfernt werden. Dies kann hilfreich sein, wenn man aus taktischen Überlegungen heraus, die Figur anderswo neu einbringen möchte.

Zusätzlich darf der Spieler (optional) die zweite Spielfigur - so denn sie schon "im Spiel" ist und noch nicht in irgendeiner Weise bewegt wurde - über die Wege regelkonform zu einer anderen Stelle bewegen. Die Zugweite ist dabei immer egal.

Wenn sich am Ende des Zuges ein fertiges Blumenbeet ergeben hat, wird dieses direkt gewertet.
Die Gartenplättchen haben an ihren vier Ecken jeweils einen Eckteil eines Blumenbeetes in einer Farbe abgebildet und führt man nun vier Gartenplättchen über ihre Ecken zusammen, ergibt sich ein 4er-Feld Blumen und somit ein Blumenbeet.
Die Farbe, die hier nun vorherrscht, hat die Mehrheit und deren Spieler darf auf dieses 4er-Feld eines seiner Blumenbeetplättchen legen - dies kann auch für einen im Moment nicht beteiligten Spieler geschehen.
Bei Gleichstand, erhält niemand das Legerecht und das Blumenbeet bleibt einfach offen.

Das Spiel endet, sobald ein Spieler alle 8 Blumenbeetplättchen verlegen konnte oder insgesamt nur noch 4 Gartenplättchen zum Nachziehen vorhanden sind. Die laufende Runde wird dann noch zu Ende gespielt und anschliessend gezählt, wer nun die meisten Blumenbeete für sich beanspruchen konnte und zum Gewinner gekürt wird.


Als Varianten stehen noch die 2-Spieler- und Teamspiel-Variante "2 vs. 2" zur Verfügung.


Fazit:
Anfängliche Befürchtungen hier läge ein zu ähnliches Spiel zu Leelawadee oder Sanssouci vor, können getrost abgehakt werden. Das Spiel ist selbstständig und anders genug und kann höchstens in einem Themenabend über Gärten mit den anderen zusammengebracht werden :).

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1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.