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MarTina

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Insgesamt 833 Bewertungen
Bewertung vom 04.08.2015
Führer, Kerstin;Menzel, Jenny

Reisehandbuch für Familien: Reisen mit Baby und Kind


ausgezeichnet

Dieses Handbuch ist in acht Kapitel aufgeteilt. Darin werden alle erdenklichen Punkte zu Reisen mit Babys und Kindern behandelt. Das Buch gibt bereits eine Hilfestellung, bei der Suche nach dem „richtigen“ Urlaub. Kurztrip oder Langzeitreise? Soll es an den Strand gehen oder in die Berge? In die Tropen oder ein Urlaub im Schnee? Oder wäre eine Kreuzfahrt das Richtige? Welches Verkehrsmittel ist für uns am geeignetsten: Auto, Flugzeug, Bahn? Hotel, Ferienhaus, Campingplatz? usw. Dabei werden auch „exotischere“ Themen wie Housesitting, WWOOFing nicht ausgelassen.

Zu jeder Urlaubsart, Unterkunft, jedem Verkehrsmittel gibt es unzählige Infos und Tipps – was man alles beachten muss -, Vor- und Nachteile werden aufgezählt und Gefahren aufgezeigt.

Auch bei der Reisevorbereitung bleiben keine Fragen offen: Infos über Impfungen, Reisedokumente, Kinder auf die Reise vorbereiten, Reiseausrüstung (egal ob Skiurlaub oder Strand), Hinweise auf hilfreiches Zubehör, Tabellen über für Babys und Kinder geeigneten Insektenschutz, Spiele-Apps, spezielle kinderspezifische Vokabeln usw. Ebenso wird auf Themen, die unterwegs „Probleme“ bereiten könnten, eingegangen: z. B. Reisekrankheiten, Essen und Trinken, Stillen, Heimweh, Jetlag. Für Schwangere gibt es ein Extra-Kapitel.

Besonders hilfreich sind auch die im Buch enthaltenen Checklisten, die die Hauptinfos der Kapitel noch einmal in Kurzform aufgreifen und die Vorbereitung ungemein erleichtern. Das gleiche gilt für die in einem eigenen Kapitel aufgeführten Packlisten für jede mögliche Urlaubsart. Falls zu einem Thema noch weitergehende Infos benötigt werden sind außerdem bei jedem Kapitel Hinweise auf Weblinks vorhanden.

Mit diesem Buch hat man wirklich alle Informationen auf einen Blick. Man muss sich nichts mehr selbst zusammensuchen. Dabei sind auch sehr viele wertvolle Tipps vorhanden, auf die man selbst nie gekommen wäre. Kleine Erfahrungsberichte und Fotos lockern den Text ein wenig auf.

Fazit:
Ein tolles Nachschlagewerk, mit dem keine Fragen mehr offen bleiben. Mit diesem Buch kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 12.04.2015
Gavalda, Anna

Nur wer fällt, lernt fliegen


sehr gut

Klappentext:
Billie und Franck sind beim Bergwandern in Frankreich in eine Felsspalte gestürzt. Während er bewusstlos in ihren Armen liegt, versucht sie mit aller Kraft wach zu bleiben und erzählt ihre Geschichte: Sie, Billie, wuchs in einer Wohnwagensiedlung auf, er, Franck, lag wegen seiner Homosexualität im ständigen Clinch mit seinem bürgerlich-reaktionären Vater. Nichts scheint die beiden zu verbinden, bis sie zwei Hauptrollen im Schultheater bekommen. Trotzdem spricht alles gegen ein Happy End: Sie bleibt sitzen, er muss ins Internat, es folgen Abstürze und Schicksalsschläge. Aber Billie und Franck geben nicht auf. In Paris finden sie sich wieder – und Billie stellt ihr Leben auf Reset. Dann wird das Glück schon kommen.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus der Sicht von Billie erzählt. Es beginnt damit, dass die beiden in der Nacht gerade gestürzt sind, und ziemlich ramponiert daliegen. Nach einer Weile wird Franck bewusstlos. Um irgendetwas zu tun, versucht Billie „ihren“ Stern am Himmel dazu zu überreden, dass er ihnen beiden Hilfe schickt. Damit der Stern auch weiß, ob es sich lohnt, erzählt sie die Lebensgeschichte von Franck und sich, ab dem Zeitpunkt, an dem sie sich getroffen haben.
Franck fand ich sofort sympathisch und er tat mir richtig leid, obwohl ich garnicht wusste, was genau passiert war. Billie selbst fand ich seltsam bzw. etwas verrückt. Im Laufe der Erzählung wird einem aber klar, warum sie so ist, wie sie ist. Am Schluss habe ich sie dann auch verstanden.
Der Schreibstil ist flüssig aber irgendwie verrückt. Es ist gut erzählt, aber ich musste langsamer lesen, damit ich Billies Gedanken folgen konnte. Den Schluss fand ich wunderschön. Er hat das Buch richtig abgerundet.

Fazit:
Insgesamt hat mich das Buch schon beeindruckt und auch noch im Nachhinein irgendwie beschäftigt. Aber aufgrund des Schreibstils finde ich es auch ein bisschen anstrengend. Trotzdem ist es bald gelesen, da es nicht so dick ist (-: .
Alles in allem ein empfehlenswertes Buch (wenn man sich auf den Schreibstil einlässt).