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SiWel
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Mönchengladbach

Bewertungen

Insgesamt 974 Bewertungen
Bewertung vom 23.07.2019
Fröhling, Georgia

Göttin im Spiegel


ausgezeichnet

Ein Krimi, der mich seit Langem mal wieder total beeindruckt hat. Eine extrem ausgefallene, ja, absurde Idee und perfekt in Szene gesetzt.
Ein perfektes Cover, der Spiegel, in dem man noch einen Teil des Gesichts erkennen kann, dahinter das alte Gebäude.
Ein perfekter Titel, Göttin im Spiegel
Der Krimi von Georgia Fröhling, erschienen bei edition oberkassel weist zwar nur 29 teilweise ganz kurze Kapitel mit 208 Seiten auf, hat es dafür aber inhaltlich drauf.
Die Charaktere die ich hier kennengelernt habe sind eigenartige, ausgefallene Typen, mit denen ich mich aber auf die eine oder andere Weise anfreunden konnte. Teilweise zumindest.
Da gibt es den Fotograf und Künstler Truman Andersson, der jedes Jahr einen Menschen im Todeskampf fotografiert und anschließend in einem Spiegel der besonderen Art als Gespenst für alle Zeit verewigt. Er ist intelligent, in der Schule schon als Aussenseiter behandelt wurden, liebte seine Mutter abgöttisch und wird von absurden Ideen geplagt.
Sein Gegenspieler, der Detektive Bernd Stecker versucht das Geheimnis des Künstlers für einen Mandanten aufzudecken.
Er hat ein wenig Ähnlichkeit mit dem Künstler, auch er ist schon immer ein Aussenseiter gewesen und versucht schon sein ganzes Leben in Oberbilk beruflich und privat Fuß zu fassen.
Der Schreibstil ist einfach, angenehm und leicht lesbar. Die Spannung ist von Anfang an gegeben, es setzt sich alles so nach und nach zusammen und findet am Ende ein mehr als überraschendes Ende, bei dem ich mich tatsächlich dabei erwischt habe mit dem Mörder so etwas wie Mitgefühl zu haben.

Bewertung vom 19.07.2019
Schrocke, Kathrin

Immer kommt mir das Leben dazwischen


sehr gut

Ein ganz nettes Jugendbuch, liest sich leicht und zügig, ist humorvoll, spricht aber auch ernstere Themen auf angenehme Art an.
Karl, 13 Jahre, plagt sich gerade mit den üblichen Sorgen und Nöten eines jeden pubertierenden Jugendlichen herum. Er kämpft jedoch auch mit der Bewältigung des Todes von seinem Großvater, zu dem er ein besonders enges Verhältnis hatte. Das Leben eines Teenagers ist nicht immer einfach und endet gelegentlich mal in einem Chaos.
Kathrin Schocke hat mit ihrem Buch Immer kommt mir das Leben dazwischen auf 181 Seiten eine ganz amüsante Geschichte ins Leben gerufen. Uns hat bereits das lustige Cover aufmerksam gemacht und auch der Klappentext versprach interessanten Lesestoff.
Die Charaktere hätten interessanter dargestellt werden können finde ich. Für mich waren die jetzt nicht gerade aus dem Leben gegriffen sondern eher unecht, gekünzelt. Meine jugendlichen Mitleser haben das überhaupt nicht so gesehen. Im Gegenteil, die hatten sofort ihren Sympathieträger in Form der hippen Oma gefunden. Zusätzlich haben Master und Desaster noch für viel Gesprächsstoff gesorgt.
Alles in allem eine ganz nette Geschichte mit der sich nicht nur die Jugendlichen amüsieren können.

Bewertung vom 19.07.2019
Fischer, Anna

Herz trifft Prinz


ausgezeichnet

Schnulzig? Ja. Märchenhaft? Ja. Herrlich zum Träumen? Ja.
Ich liebe es von Zeit zu Zeit ein solches Buch zu lesen! Mal wieder derherrlich kalten Realität zu entfliehen.
Da kommt das neue Werk von Anna Fischer Herz trifft Prinz genau zum richtigen Zeitpunkt. Da ich bereits von dem Vorgängerband restlos begeistert war, konnte es hier nicht anders sein.
Die Bände haben übrigens durch die wunderschöne Gestaltung des Covers einen hohen Wiedererkennungswert.
Die Charaktere, Ellen, Jamal und die temperamentvolle Rosita habe ich sofort in mein Herz geschlossen.
Ellen die in ihrem Job als Journalistin für Storys sorgen soll, die ordentlich Klicks einbringen sowie ihr Freund Noah, der verheiratet ist und sie mit leeren Versprechnungen hinhält, ist im Moment mit ihrem momentanen Leben überahupt nicht zufrieden.
Jamal, der überaus charmante Prinz aus der Südsee, der inkognito in San Francisco lebt um etwas von Land und Leuten kennenzulernen, zufrieden mit sich wirkt und in allem und jedem immer das Gute sieht.
Die temperamentvolle Latino Rosita, die Ellen so manchen Schubs in die richtige Richtung geben muß.
Schon diese Zusammensetzung verspricht eine Geschichte mit Herz und Humor, charmant und liebevoll geschrieben.
Es verleitet zum Lachen, manches aber auch zum Träumen und Nachdenken.
Für mich erneut ein wirklich herziges Erlebnis, dass ich so richtig genießen konnte.

Bewertung vom 03.07.2019
Shepherd, Catherine

Der Blütenjäger / Laura Kern Bd.4


ausgezeichnet

Ein neuer Krimi um Laura Kern von Catherine Shepherd. Ich liebe diese Thriller, die einen Nachteil haben - kaum hat man angefangen schon ist man mittendrin und ruck zuck am Ende.
In " Der Blütenjäger " hat Laura Kern es mit einem Serienkiller zu tun, der seine Opfer aus Diskotheken entführt, nachts durch den dunklen Wald jagd und zu guter Letzt mit einem Schuss in den Rücken gezielt tötet. Neben jede Leiche platziert er eine Blume und ein Foto letztes auf dem die Tote noch lebt.
Wie immer bei Catherines Thrillern ist bereits der Prolog ausgesprochen spannend, es gibt genug Raum zum Mitfiebern und für eine Gänsehaut.
Die Charaktere leben mit der Geschichte, d.h. sie sind passend dargestellt und die Spannung steigt stetig an. Besonders interessant fand ich dafür die Rückblicke auf ein Geschehen, wo ich mich lange gefragt habe wie das mit den Morden zusammenhängt. Natürlich war die Auflösung dann doch wieder anders als von mir gedacht, aber so sollte es ja auch sein.
Ein Thriller den man lesen muß.

Bewertung vom 26.06.2019
Garcia Saenz, Eva

Die Stille des Todes / Inspector Ayala ermittelt Bd.1


ausgezeichnet

Das ist mal wieder ein Thriller, der es trotz seiner fast 600 Seiten in sich hat. Die Stille des Todes von Eva Garcia Saenz hält das was das Cover und der Titel versprechen. Hochspannend, Geheimnisvoll, Mythen umwoben und alles perfekt zur Schau gestellt. Da macht das Lesen richtig Spaß.
Es ist Inspector Ayalas erster Fall, von dem er in der Ich Form selber erzählt. Bereits im Prolog wird einem klar, was dem
Inspector schreckliches passiert ist und danach kommt man nicht dran vorbei schnell zu Ende zu lesen.
Die Charaktere sind durchweg gut und glaubhaft dargestellt. Der Inspector ist ein Typ mit vielen Ecken und Kanten. In seinem Leben lief nicht immer alles rund, er hat einiges an Schicksalsschlägen zu verkraften und findet auf dem Land bei seinem Großvater immer wieder seinen Ruhepol. Seine Gedankengänge sind lebhaft, wenn für mich auch nicht immer nachvollziehbar.
Man begegnet hier vielen Personen und einiges an fremdklingenden Ausdrücken. Dafür gibt es aber am Ende des Buches ein Personenregister und ein Glossar. Zum besseren Verständnis ganz sinnvoll.
Ausserdem gibt es noch einen Lageplan der innenstadt von Vitoria anfangs und einen Plan der gesamten Region am Ende des Buches, wo man dann immer nachschauen kann.
Hier passt einfach alles, nicht nur die Geschichte sondern auch die Aufmachung. Ich werde Inspector Ayala im Auge behalten.
Autor: Eva García Sáenz

Bewertung vom 23.06.2019
Stötzel, Sonja

Die Familien-Campingküche


ausgezeichnet

Ich gehöre der älteren Generation an und mache Camping heute eher nicht mehr. Allerdings hat mich dieses Buch für meine Kinder und Enkel sehr angespreochen und ich war sehr gespannt inwiefern sich die Gerichte von früher zu heute vielleicht verändert haben.
Gefunden habe ich in dem Buch Die Familien Camping Küche von Sonja Stötzel viele gute brauchbare Tipps. Angefangen mit den passenden Küchenutensilien bis hin zu tollen Rezepten für Grill und Gaskocher. Es gibt leckere Frühstücksideen, Salatvorschläge, Gegrilltes, Gerichte aus Topf und Pfanne, Essen auf die Hand und natürlich noch Seelenfutter.
Von der Aufteilung her hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Rezepte sind reichlich, preiswert und einfach nachkochbar, da wird jeder für dich die passenden Favoriten schnell gefunden haben.
Besonders gut sind die Tausch - Tipps und die Infos zu jedem Gericht unter dem Titel. Unterstützt wird das Ganze noch zusätzlich von vielen schönen Fotos, sei es von der Landschaft oder den Gerichten. Ein Genuss für das Auge gibt es also auch noch.
Bei uns sind übrigens nach wie vor Hot Dogs, Armer Ritter und Stockbrot der Renner.
Verändert hat sich jetzt zeitlich an den Gerichten nichts, aber das Buch ist ganz interessant nicht nur für den Urlaub. Es ist jederzeit nutzbar, egal ob Grillabend, Camping, Ferienwohnung oder zu Hause und nicht nur Kinder werden von den Gerichten angetan sein.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 21.06.2019
Wood, Dany R.

Nur Uschi kochte schärfer / Familie Jupp Backes ermittelt Bd.2


ausgezeichnet

Ich finde, wer Familie Backes noch nicht kennt hat wirklich was verpasst. Für mich war es die erste Begegnung und wird wohl nicht die letzte gewesen sein.
Familie Backes besteht aus dem Dorfpolizisten Jupp, seiner etwas einfältigen Gattin Inge sowie der flotten Oma Käthe. Die erwachsenen Töchter sind bereits ausgezogen und Oma Käthe ist in das Haus im beschaulichen Dörfchen Hirschweiler, wo man auch saarländisch babbelt mit eingezogen.
In dem Band " Nur Uschi kochte schärfer " wandelt Oma Käthe auf Freiersfüßen. Da ist dann auch ihr Traummann bei - nur leider wird der bereits direkt nach dem Kennenlernen tod in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Ei jo.
Die Einblicke in das Familienleben haben mich total erheitert. Man sollte das hier Geschriebene natürlich nicht zu ernst nehmen, aber einiges könnte so durchaus auch im reellen Leben stattfinden.
Den jeweiligen Charakter habe ich mir während des Lesens immer gut vorstellen können und bin oftmals aus dem Lachen überhaupt nicht mehr rausgekommen. Die Schlagabtausche die sich da geliefert werden sind zu köstlich, ebenso wie hier ermittelt wird.
Ich war übrigens die ganze Zeit so mit der Familie beschäftigt, da ist der Mörder für mich total ins Abseits gedrifftet. Dementsprechend überrascht war ich am Ende dann auch.
Am Cover sowie anhand des Titels erkennt man ja schon, dass es sich um eine Krimikomödie handelt und die ist hier in meinen Augen hervorragend gelungen.
Autor: Dany R. Wood

Bewertung vom 18.06.2019
Fasshauer, Ulrich

Die Bande zur Rettung der Gerechtigkeit / Robin vom See Bd.1


ausgezeichnet

Hier treffen wir auf Robin und seine Bande, die an einem sehr idyllischen Ort leben. Es gibt viel Natur, Lagerfeuerromantik, unberührte Seen und sogar eine Robinsoninsel mit Hängematte, dem liebsten Platz von Robin, denn hier trifft er seine Mutter aus Paris, die mit den Wolken hergedüst kommt.
Es ist aber nicht alles nur so lieblich wie es scheint. Robin plagt gerade ein Problem und zwar eines was den dicken Jannik angeht.
Es gibt von ihm ein Video auf dem Handy, das Robin auf seiner Insel gefunden hat. Der Sache muß man dringend auf den Grund gehen.Robin und seine Bande nehmen sich der Dinge an.
Der Schreibstil ist aussergewöhnlich einprägend. Unterstützt wird das noch von den lustigen schwarz weiss Illustrationen im Innenbereich. Dadurch geht das Lesen zügig voran.
Anfangs haben wir einen Lageplan gefunden. An dem sind wir längere Zeit hängen geblieben, so dass wir uns im Laufe der Geschichte immer gut in die Gegend einfinden konnten.
Schon das Cover hat uns begeistert. Es zeigt eigentlich alles was man in der Geschichte entdecken kann und uns hat es erst recht sehr neugierig gemacht.
Die Charaktere der Kinder und Erwachsenen sind gut gestaltet und dargestellt. Wir haben sofort passende Personen im Bekanntenkreis gefunden, die es hätten sein können.
Vieles wird einem hier nahe gebracht. Familie, Freundschaft, Zusammenhalt, Gemeinsamkeit, Ehrlichkeit, nichts kommt zu kurz. Alles wird in den Handlungen geschickt mit eingebunden und wir werden es mit Sicherheit noch öfters zur Hand nehmen.
Unsere Neugier auf weitere Abenteuer mit Robin und seiner Bande ist auf jeden Fall geweckt.