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MsChili

Bewertungen

Insgesamt 1461 Bewertungen
Bewertung vom 30.11.2021
Keil, Lisa

Auf und mehr davon


ausgezeichnet

Heimkehren nach Neuberg für ein letztes Mal, darauf habe ich mich gefreut. Wobei ich sagen muss, dass dieser Band nur zu einem geringen Teil in Neuberg spielt, was jedoch schon der Klappentext verrät. Anfangs war ich etwas irritiert, da ich in der Vorschau einen anderen Text gelesen hatte und dachte es geht nur um Cordula. Doch so schließt sich der Kreis und die Geschichte kommt zu einem schönen und wirklich passendem Ende.
Zur Geschichte selbst will ich gar nicht viel verraten, nur das Mutter und Tochter um einiges älter sind und Milli in der Rinderklinik arbeiten darf, während Cordula in einer kleinen Krise steckt und ihren Platz finden muss.
Ich hatte teilweise das Gefühl, dass Milli die Erwachsene ist, doch Cordula findet ihren Weg und mir hat es sehr gefallen, dass sie doch noch ihre Gefühle zeigt und sich ihrer Familie öffnet. Ich mag die Atmosphäre, die in den Büchern von Lisa Keil vorherrscht. Man fühlt sich zuhause, als wäre man ein Teil dieser fantastischen Familie.
Mir hat es auch sehr gefallen Kaya, Rob und die anderen zu "treffen", wenn es auch eher kurz ausgefallen ist.
Die Informationen über Erkrankungen von Rinder und Millis Studium sind richtig interessant und auch sonst kann man noch das ein oder andere (über Tiere) lernen, sich gleichzeitig aber auch in die Geschichte fallen lassen. Ich habe ein paar schöne Stunden verbracht in diesem Buch zu schmökern und bin auf weitere Werke der Autorin gespannt.

Man findet hier einen wundervollen Wohlfühlroman, voll mit liebenswerten Charakteren und Tieren. Ich werde Neuberg vermissen.

Bewertung vom 30.11.2021
Bauer, Christina

Weihnachten mit Christina (eBook, ePUB)


sehr gut

Von Christina Bauer habe ich schon das ein oder andere Buch in der Hand gehabt. Ganz besonders gern nehme ich das Backbuch Kinder backen mit Christina zur Hand, darin haben wir schon einige Lieblingsrezepte gefunden.
Hier geht es um weihnachtliche Rezepte und zwar nicht nur um Plätzchen, sondern auch um Kuchen und Brote und Deko- und weitere Ideen.
Die Einführung am Anfang in die wichtigsten Zutaten und Tipps zur Lagerung finde ich prima. Vieles habe ich normal schon im Haus und doch kann man noch das ein oder andere lernen.
Man findet auch viele Fotos im Buch, die weihnachtliche Stimmung erzeugen und ein Erkennungsmerkmal der Bücher von Christina sind. Außerdem finde ich die Ideen zum Basteln wie Karten, Adventskranz oder Geschenkpapier, vor allem auch für Kinder, schön
Nach den hilfreichen Informationen zur Grundausstattung findet man Basisrezepte zu den meisten Keksarten, einmal Mürbteig, Lebkuchen und Spritzgebäck. Zum Verzieren bzw. Füllen findet man diverse Rezeptideen direkt danach und ich habe direkt Hunger und Lust aufs Backen bekommen. Die Fotos sind richtig einladend. Auch die kleine Sammlung an Fehlern, die jedem mal passieren können, ist gelungen und eine gute Quelle an Ideen, wie man missglückte Backversuche noch retten kann.
Im Anschluss folgen die Rezepte und hier muss ich leider sagen, dass ich doch ein wenig enttäuscht war. Es handelt sich oft um die gleichen Rezepte nur leicht abgewandelt durch verschiedene Deko-Variationen. Ich hätte mir noch mehr Abwechslung gewünscht. Für Neueinsteiger im Bereich Plätzchen backen ist es bestimmt super, da man hauptsächlich mit den Grundrezepten arbeitet, doch für mich war nichts besonderes dabei. Bei den Gebäckstücken habe ich schon mehr Ideen für mich gefunden und hier werde ich noch ein paar Rezepte testen.

Für mich nicht komplett überzeugend. Hätte mir mehr Vielfalt gewünscht, so sind manche Rezepte doch sehr ähnlich.

Bewertung vom 30.11.2021
Schwindt, Peter

Finsterbrook - Vier Freunde und ein Höllenhund


ausgezeichnet

Dieses Buch ist so viel mehr als ich erwartet habe! Es ist eine bunte Geschichte von Freundschaft, Akzeptanz und Rückhalt. Von einem Vater, der seinen Sohn auf Augenhöhe setzt und ihn respektiert. Außerdem erleben die Freunde noch ein tolles Abenteuer.
Doch zuerst mal etwas zur Geschichte selbst. Adrian und sein Vater ziehen nach Finsterbrook, denn Großtante Käthe hat ihnen eine Villa vermacht. Das kommt gerade für Justus, Adrians Vater, zur rechten Zeit. Doch die Insel und die Villa bergen so manches Geheimnis.
Der Einstieg hat mir nicht direkt gefallen, doch ab der Ankunft in Finsterbrook war ich gefangen in der Geschichte rund um Adrian und die Villa Seelenfrieden. Ich fand es super, dass eben nicht nur Adrian, der die Geschichte erzählt, im Mittelpunkt steht, sondern auch seine Freunde und man auch viel über seinen Vater erfährt.
Hilfreich ist auch die Karte der Insel, die man jeweils vorne und hinten im Buchdeckel findet, so kann man sich direkt einen Überblick verschaffen.
Eine weitere Besonderheit sind immer wieder hervorgehobene Wörter oder Musiktexte und viele Zeichnungen in schwarz-weiß, die den Text lebendiger machen und der Vorstellungskraft gern mal auf die Sprünge helfen. So kann man sich die Villa Seelenfrieden und viel mehr richtig gut vor Augen führen.
Der Anfang hatte mir nicht so gefallen, da es etwas traurig beginnt und mir es nicht gefallen hat, dass Adrians Vater so gammelig ist. Dieser Eindruck ändert sich recht bald und ich fand die Beziehung der beiden wunderbar und habe mich direkt wohlgefühlt. Außerdem kann man auch mal herzhaft lachen, sich aber auch ganz schön gruseln. Man lernt etwas über Familie, Politik & Macht und erlebt zeitgleich ein grandioses Abenteuer. Mehr möchte ich gar nicht verraten, außer das die Kinder (zusammen-)wachsen und mir die Dynamik in der Gruppe sehr gefallen hat.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Mich hat es mehr als überrascht und ich bin froh, es in die Hand genommen und gelesen zu haben!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 30.11.2021
Henry, Christina

Finsternis im Wunderland / Die Dunklen Chroniken Bd.1


sehr gut

Diese Reihe wollte ich schon lange mal beginnen und so habe ich mir den ersten Band der dunklen Chroniken geliehen. Alice im Wunderland kenne ich nur grob und diese Geschichte hat zwar ein paar Punkte gemein, wie zum Beispiel das Kaninchen, Grinser usw. und ist gleichzeitig aber so düster und wirklich grausam, das ich manches Mal ganz schön schlucken musste. Gut, dass es meist nicht zu detailliert geschildert ist.
Die Geschichte startet im Irrenhaus, in das Alice eingeliefert wurde. 10 Jahre ist sie dort eingesperrt, bis ihr mit Hatcher die Flucht gelingt. Ab da beginnt der Wettlauf mit der Zeit, um das Böse in Schach zu halten.
Mir haben die Ideen der Autorin aus dem bunten Wunderland ein grausames zu machen wirklich gefallen und auch all die Wesen und die Kleinigkeiten, die sie von Alice im Wunderland übernommen hat. All das macht die Geschichte lebendig und doch hat sie mich nicht komplett in ihren Bann gezogen. Ich habe schon interessiert gelesen, fand jedoch vieles recht schnell abgehandelt und es lief einfach zu glatt. Ohne große Probleme bzw. nur solche, die ganz leicht zu bewältigen waren. Und das Ende hat mir nicht so gefallen, es ging dann alles so schnell und leicht mit der Magie.
Mit fällt es ehrlich gesagt auch schwer noch viel zur Geschichte zu sagen, außer das mir an manchen Stellen Details fehlten, die für mich zum Verständnis bzw. fürs Gesamtbild wichtig wären. Die zarte Liebesgeschichte empfand ich nicht richtig greifbar, denn wie kann Alice jemanden lieben, denn sie nicht kennt? Wobei Hatcher jahrelang ihr einziger Freund war.

Ein guter Auftakt, doch für mich nicht so fesselnd wie erwartet. Werde die Fortsetzung dennoch lesen.

Bewertung vom 30.11.2021
Farnaby, Simon

Merdyns magische Missgeschicke: Zaubern will gelernt sein! / Merdyn Bd.1 (MP3-CD)


ausgezeichnet

Dieses Hörbuch wurde mir wärmstens empfohlen und da ich nicht mehr aufs Buch warten wollte, bis es in unserer Bücherei entleihbar wäre, habe ich mir die Hörversion einverleibt. Zuerst wusste ich nicht so recht, ob mir die Geschichte richtig gefällt, doch Jürgen von der Lippe hat das Buch so grandios vertont mit allen Geräuschen und den Stimmwechseln, das ich riesigen Spaß hatte, der Geschichte zu lauschen.
Rosie will Profisängerin werden, um ihre Familie wieder heil zu machen. Denn nach dem Tod des Vaters ist ihre Mutter ständig traurig. Als sie dann auf Merdyn trifft, der auch noch ihr heißgeliebtes Meerschweinchen Pupsie verspeisen möchte, ist das Chaos vorprogrammiert. Denn ein Hexenmeister aus dem 6. Jahrhundert in der Neuzeit kennt sich eben nicht aus mit den richtigen Gepflogenheiten.
Das Buch ist einfach wunderbar. Zuerst war ich etwas traurig, da Rosie so traurig war. Ihre Familie ist zerrüttet, ihr Bruder abweisend in der Öffentlichkeit und ihre Mutter resigniert. Doch Rosie macht weiter und beherzigt den Rat ihres Vaters, dass jeder etwas Besonderes ist und jeder etwas kann. Denn niemand ist zwar perfekt, aber jeder liebenswert. Diese Botschaft, wie auch die beginnende Freundschaft und auch die Familie, die sich ihrer wieder bewusst wird, machen diese Geschichte tiefergehend als erwartet. Und dann sind da noch die lustigen Kapitelüberschriften und kurzen Sprachgesänge am Ende des Kapitels, richtig gut.
Toll fand ich auch die Informationen über die Natur, Meerschweinchen (Ich liebe Pupsie! Einfach nur grandios die Szenen mit dem Meerschweinchen) und das Mittelalter. Auch die Verständnisprobleme von Merdyn bringen gute Laune, seien es die Schadphones oder ähnliches, irgendwie stimmt das letztendlich ja doch alles.
Ins Buch habe ich jedoch auch noch geschaut und ich muss sagen, dass mir auch die Version gefallen hat und man sie selbst wunderbar vorlesen kann.

Ein witziges, magisches Abenteuer mit liebenswerten Charakteren. Sensationell vertont von Jürgen von der Lippe.

Bewertung vom 18.11.2021
Turton, Stuart

Der Tod und das dunkle Meer (eBook, ePUB)


sehr gut

Nach „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“ war ich natürlich sehr gespannt auf das neue Buch des Autors. Zuerst war ich jedoch etwas abgeneigt, da ich die Befürchtung hatte, dass es zu historisch werden kann. Das ist jedoch gar nicht der Fall und der Autor klärt auch am Ende noch etwas auf, das Nachwort fand ich wirklich genial. Zur Geschichte selbst:
Arent Hayes und sein Freund Samuel Pipps sind an Bord der Saardam, Sammy als Gefangener. Schon bevor das Schiff in See sticht, passiert etwas Schreckliches. Und an Bord geht es so weiter. Arent und Sara, die Frau des Generalgouverneurs, müssen das Rätsel um die Morde und das Grauen an Bord lösen.
Zuerst wusste ich nicht so recht, ob mich die Geschichte überzeugt, doch ich war dann gefangen und wollte ständig wissen, was als nächstes passiert und ich habe sehr lange gebraucht, um zu erraten, wer denn hinter alldem steckt. Doch ab einem bestimmten Punkt war es mir glasklar und ich war nur noch auf die Erklärungen zum Warum gespannt. Die Geschichte punktet mit faszinierenden Charakteren, auch wenn es manchmal viele Namen waren und ich auch mal überlegen musste, wer jetzt wieder wer ist, und einer grandiosen Geschichte, die viel Raum für Spekulationen lässt, bis man am Ende doch zur Auflösung kommt. Es hat mich nicht ganz so überzeugt wie Evelyn und doch kann ich es wirklich empfehlen.
Stellenweise fand ich es etwas brutal und grausam, manchmal gab es auch Momente, da wären ein paar Worte weniger mehr gewesen und doch ist es ein gutes Gesamtpaket.

Von mir gibt es eine Empfehlung. Spannende Geschichte auf See, die mit einer faszinierenden Suche nach dem Teufel und genialen Charakteren punktet.

Bewertung vom 18.11.2021
Ahern, Cecelia

Sommersprossen - Nur zusammen ergeben wir Sinn


sehr gut

Ein neues Buch von Cecelia Ahern, da musste ich zugreifen. Bisher wurde ich so gut wie nie enttäuscht und auch dieses Buch hat mir nach ein paar Startschwierigkeiten noch gut gefallen. Anfangs war mir unklar, wohin die Geschichte noch führt bzw. was die Autorin uns Lesern mitgeben möchte. Doch sobald man Allegra besser kennenlernt und sich in sie hineinversetzen kann, fällt es einem leichter der Geschichte und auch Allegra`s Beweggründen besser zu folgen.
Zur Story selbst will ich gar nicht so viel sagen, nur dass Allegra ihren Platz im Leben noch finden muss und sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter macht, die sie nie kennen gelernt hat.
Auf dieses Buch muss man sich einlassen, darf nicht alles zu ernst nehmen und hinterfragen, gerade am Anfang nicht. Es gab auch die ein oder andere Szene, die mir nicht so sehr gefallen hat, einfach weil sie nicht ins Gesamtbild gepasst hat. Vielleicht hätte man den Klappentext anders verfassen können, denn das Buch ist nicht nur eine Suche nach der Mutter, sondern eher eine Suche nach sich selbst und den Personen, die einen selbst und gerade den Charakter prägen. Denn das ist der Hauptpunkt der Geschichte, die fünf Personen im Leben, die dich formen und dich zu demjenigen machen, der du aktuell bist. Mich hat es dazu angeregt, darüber nachzudenken, wer es bei mir ist und ich finde es ist wirklich so, dass das Umfeld einen Menschen prägt.
Die Geschichte selbst ich im typischen Stil von Ahern, lässt sich gut lesen und wenn man sich durch den Anfang gekämpft hat, nimmt es auch an Fahrt auf. Allegra bleibt aber eine Figur, mit der nicht jeder klarkommen wird und sie hat so ihre Eigenarten. Doch ihre nicht vorhandene Perfektion macht sich doch liebenswert, auch wenn sie sehr häufig richtig naiv handelt. Da fehlt noch ein wenig die Lebenserfahrung.

Ein Buch, das mich berührt und zum Nachdenken gebracht hat. Anders als erwartet und kein typischer, leichter Roman.

Bewertung vom 18.11.2021
Bright, Paul;Lobel, Gillian;Baguley, Elizabeth

Der ganze Wald freut sich auf Weihnachten


sehr gut

Hier war definitiv das Cover ein Grund zuzugreifen.
Auf der CD findet man Lieder und Geschichten für die Kleinsten, um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Die Lieder waren mir alle eher unbekannt, folgende sind auf der CD: Das Rackedickeducke-Lied, Der Winterbär, Weißer Winter und Es stand ein Stern am Himmel. Eine schöne und passende Auswahl, mal eben nicht die typischen, die man auf jeder CD findet.
Die Geschichten Grummel freut sich auf Weihnachten, Der kleine Bär und das Mondscheinwunder und Der kleine Hase und das Schneeflockengeflüster haben mir gut gefallen und Christian Steyer liest einfach wundervoll vor. Wir haben uns in eine Decke gekuschelt mit Kaba / Tee und der CD gelauscht. Ein wenig fehlt der Schnee und ich freue mich darauf die CD noch ein paar Mal während der Vorweihnachtszeit zu hören, Plätzchen zu knabbern und vielleicht hat es auch mal geschneit und man kann es beim Aufwärmen nach dem Schlittenfahren hören.
Ich finde die Auswahl auf jeden Fall gelungen und mein Sohn fand es auch ok, er hört aktuell aber eher wenig Geschichten.

Drei schöne Geschichte und vier wunderbare Lieder auf einer CD. Perfekt für die Vorweihnachtszeit.

Bewertung vom 18.11.2021
Omah, Anya

Regenglanz (MP3-Download)


ausgezeichnet

Ich habe festgestellt, dass ich zwischendurch diese doch etwas kitschigen Geschichten total gerne lese.
Zur Story selbst: Alissa arbeitet als Tätowiererin, als Simon ins Studio kommt, um sich ein Einhorn-Tattoo überdecken zu lassen. Zuerst will Simon nicht, doch er findet Alissa von Anfang an anziehend und so lernen sich die beiden doch noch besser kennen. Doch beide haben in ihrer Vergangenheit Dinge erlebt, die sie noch nicht verarbeitet haben.
Das Buch hat mich direkt angesprochen, denn schon das Cover gefällt mir sehr. Zudem mag ich Dagmar Bittner als Sprecherin mittlerweile sehr gern, Elmar Börger war mir vorher noch unbekannt. Doch ich finde auch er passt gut zu Simon und seiner ruhigeren Art. Bei Dagmar Bittner habe ich manchmal genauer zuhören müssen, da sie mir nicht immer klar war, wer genau spricht.
An sich hat mir die Geschichte sehr gefallen, auch wenn einige Dinge doch vorhersehbar waren. Ich konnte jedoch mit den Charakteren mitfühlen, mir ging es unter die Haut und fand es intensiv, die Beziehung zu verfolgen und auch mehr über die Vergangenheit zu erfahren. Das Buch ist eine Mischung aus humorvollen, romantischen, ernsten, aber auch traurigen Momenten, beide Protagonisten haben Schicksalsschläge in ihrem Leben erfahren und doch stehen sie (mittlerweile) mit festen Beinen im Leben und dennoch gibt es Dinge, die alles ins Wanken bringen können.

Ernst und humorvoll, mit Momenten zum Lachen und zum Weinen. Nicht perfekt, aber durchaus lohnenswert.
4,5 Sterne

Bewertung vom 18.11.2021
Fuchs, Florian

Gnorl


sehr gut

Ein Buch, welches im Schwarzwald spielt und gleichzeitig fantastische Elemente bietet. Klingt gut? Findet man hier! Jonas muss mit seinen Eltern in ein Ferienhaus in den Schwarzwald. Zum Glück gibt es dort die Kinder der Vermieter, Anna und Benjamin, da wird es doch nicht so langweilig wie erwartet. Und als sie dann noch auf Gnorl treffen, ist ein großes Abenteuer vorprogrammiert. Denn Gnorl ist ein Kobold!
Ich muss ehrlich sagen, dass ich keine zu hohen Erwartungen an das Buch hatte. Umso mehr wurde ich überrascht von der wunderbaren und bunten Welt, in der die Kobolde leben. Es gab ein paar Stellen, an denen der Autor sich gerne kürzer hätte fassen können, doch ich mochte die Beschreibungen der Wesen recht gern. Ab dem Eintritt in diese sagenhafte Welt wird es auch richtig spannend und man erfährt vieles, was den Kindern gar nicht bewusst war. Vieles war vorhersehbar, doch die Erfindungen, Ideen und die Umsetzung machen das wett und diese Geschichte sehr lesenswert. Ich musste so manches Mal lachen, fand anderes erschreckend und hab mich gefreut mal wieder eine fantastische Geschichte zu lesen, die in Deutschland spielt.

Hat mir sehr gefallen, gerade die Beschreibungen der Wesen und der Unterwelt. Lesenswert!