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natalies_cozybookplace
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Stadtkyll

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Insgesamt 1036 Bewertungen
Bewertung vom 06.03.2022
Adrian, Julia

Das Tagebuch der Jenna Blue


sehr gut

Rezension „Das Tagebuch der Jenna Blue“ von Julia Adrian




Meinung

Vor über 10 Jahren konnte ich von einem Genre nicht die Finger lassen: Thriller. Doch kehrte ich ihm irgendwann den Rücken. Zu viel war vorhersehbar und es schien nichts neues mehr zu geben. Doch so langsam kehrt mein Interesse zurück und da ich insbesondere in diesem Jahr vermehrt Drachen lesen will, stand diese Geschichte ganz weit oben.

Wie jeder Drache ist auch dieses Buch von einer wunderschönen Aufmachung. Begleitet von Tagebucheinträgen und liebevollen Zeichnungen, die sich als detailreich, düster und faszinierend zeigten, machte es die Geschichte noch greifbarer und lebendiger. Seite um Seite versank ich in der Atmosphäre und Handlung, die sich zum einen märchenhaft und melancholisch, aber auch intensiv und dicht verwoben zeigte.

Julia Adrian schafft ein Netz aus Lügen und Intrigen und doch war die Handlung magisch, ebenso aber auch eindringlich und mystisch. Besonders zu Anfang stand ich endlosen Rätseln entgegen, die sich sehr dicht und schwer zu greifen zeigten. Und doch versank ich in den dunklen, bedrückenden Geheimnissen der Familie. In den Gedanken von Jenna. Wie sie erkannte ich die Wahrheit erst spät und so war die Spannung nervenaufreibend.

Die Charaktere waren undurchschaubar, wie eigentlich das gesamte Buch. Jennas Gefühle, ihr Schmerz, waren zu Beginn nicht so ausdrucksstark, wie im späteren Verlauf, was bei ihrer Schwester deutlich anders ausfiel. Scarlet brachte eine namenlose Dunkelheit mit sich. Schatten und tiefste Schwärze. Den Lichtblick brachten Lee und Yakub, die mit ihrer positiven Art Leichtigkeit in der Schwere erzeugten.

Das Ende kam für mich etwas zu rasch und ich hätte mir die Auflösung etwas ausführlicher gewünscht. Dies jedoch schmälert die Faszination nur minimal, denn wie oben bereits beschrieben erwartet einen hier ein schauriges Setting mit einer eindrucksvollen Atmosphäre.



Fazit

„Das Tagebuch der Jenna Blue“ präsentiert sich atmosphärisch, düster und voller Geheimnisse. Julia Adrian webt ein dichtes Netz, in dem die Emotionen und Protagonisten zu Anfang nicht so ausdrucksstark und eindringlich waren, wie im späteren Verlauf. Dennoch ist diese Geschichte intensiv und bedrückend, was die Seiten zu einem Leseerlebnis macht, welches noch lange nachhallt.



Bewertung vom 06.03.2022
Grohe, Julianna

Die vierte Braut


ausgezeichnet

Rezension „Die vierte Braut: Wondringham Castle“ von Julianna Groh



Meinung

Eine Brautschau mit zahlreichen Prüfungen auf Wondringham Castle.
Junge Damen, die die Gunst der Prinzen erlangen wollen.
Eine Gouvernante, die schnellstmöglich zurück nach Hause will.
Ein Abenteuer voller Intrigen und Leidenschaft.

Dieses Buch verzauberte meine Sinne und rief mich mit seinem edlen Gewand zu sich. Ich glaubte, auf eine moderne Cinderella Story mit Machtspielen, Lügen, Intrigen, aber auch Magie und Leidenschaft zu treffen. Doch dieses Buch ist viel mehr. Es ist Aufregung, Herzklopfen und Abenteuer. Es ist eine Sucht. Und ganz große Liebe.

Der Schreibstil war angenehm und erfrischend zu lesen. Schon auf den ersten Seiten entfaltete sich der Zauber und ich wurde von ihm, aber auch den vielen Eindrücken in den Bann gezogen. Julianna Groh gelingt eine spritzig lebhafte Erzählung, bei der man immer die List im Auge und sich nicht vom Charme blenden lassen musste.

Die Charaktere waren allesamt sehr vielseitig, interessant und abwechslungsreich ausgearbeitet. Vor allem überzeugten mich ihre Ideen und eigenen Wendungen, bei denen ich nur zu oft einer Täuschung erlag. Es war ein berauschendes Gefühl, zugleich boten sich mir aber auch Momente, deren Ehrlichkeit mir den Atem nahm.

Mayrin ist eine taffe junge Protagonistin, die plötzlich in einer Situation landet, aus der sie vor allem eins möchte: ganz schnell nach Hause. Denn dort warten ihre Geschwister um die sie sich voller Fürsorge kümmert. Doch die neue Lage bringt sie in Momente, in denen dank ihrer Persönlichkeit Unterhaltung garantiert war, was sie mir sofort sympathisch machte.

Die anderen Mädchen könnte man schon als typisch mit ihren Eigenheiten, Zankereien, zickigen und intriganten Handlungen bezeichnen. Doch steckte auch hier eine bunte Vielfalt hinter den Figuren, wodurch es zu einem aufregenden und amüsanten Erlebnis wurde. Ebenso wie die Prinzen, deren Facetten so unterschiedlich waren, dass es unmöglich schien, einen Liebling zu haben.

Zusammen mit dem geheimnisvollen Hauptmann stand ich einer Schar Charaktere gegenüber, in denen Lebendigkeit steckte. Vieles blieb mir verborgen, war undurchschaubar und ich fühlte mich oft wie vor einem großen Rätsel. Millionen von Geheimnissen. Dieses Geflecht war atemberaubend und ich wollte immer mehr.

Auch die Liebesgeschichte bewegt sich leise und mit Bedacht vorwärts. Anders, wie ich erwartet habe, drängt sie sich nicht auf und wurde ruhig weiterentwickelt. „Die vierte Braut“ ist somit ein abwechslungsreiches Erlebnis, in dem ich nicht nur bestens unterhalten wurde, sondern auch oft genug Täuschungen erlag.



Fazit

Julianna Groh zaubert eine märchenhafte, romantische Stimmung und bietet Unterhaltung pur. Mit seinen zahlreichen Facetten und Charakteren schuf die Autorin eine Welt aus Intrigen und Abenteuer, Leidenschaft und Magie. Jede Seite lädt zum träumen ein und doch sei gewiss, manches ist nicht, wie es auf den ersten Blick scheint. Moderne Cinderella Story auf Wondringham Castle mit edlem Gewand.



❤️

Bewertung vom 06.03.2022
Shusterman, Neal;Shusterman, Jarrod

Roxy


ausgezeichnet

Rezension „Roxy: Ein kurzer Rausch, ein langer Schmerz“ von Neal & Jarrod Shusterman



Meinung

Nach einem Zwischenfall, bei dem Isaac sich verletzt, trifft er auf die schöne Roxy. Durch sie wird er so glücklich und gleichzeitig schmerzfrei wie noch in zuvor in seinem Leben. Doch Roxy ist kein echtes Mädchen, sondern eine Droge. Und sie möchte allen zeigen wie tödlich sie sein kann….

Nach dem großen Erfolg „Dry“ des Autoren Duos, eine Geschichte die noch heute durch meine Erinnerungen strömt, stand unwiderruflich fest, dass ich ihr neustes Werk lesen muss. Und wie die Motten vom Licht wurde auch ich vom Cover angezogen und fragte mich, was wohl der neuste Geniestreich der Autoren wäre.

Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich aufgrund des KT mit etwas völlig anderem gerechnet habe und gerade deshalb fiel die Überraschung auch so groß, dennoch aber positiv aus. Ich hatte ein Abenteuer erwartet, doch traf ich eher auf Düsternis, eben genau wie Roxy ist. Gerade dies machte die Handlung nur noch intensiver und lebendiger.

Der Schreibstil verwandelte sich von Beginn an und im weiteren Verlauf ebenfalls in eine Sucht, der man sich nicht entziehen kann. Gerade die Emotionen spielten verrückt und fühlten sich so echt an, dass mir viele Momente kalt den Rücken hinabliefen oder ich eine tiefe Gänsehaut bekam. Die Autoren erschufen Szenen, die kaum von Realität und Fiktion zu unterscheiden waren.

Eine Besonderheit des Buches ist es, dass in jedem Kapitel einzelne Buchstaben hervorgehoben waren, welche eine zweite Überschrift ergaben. Dies fand ich nicht nur hoch interessant, es zeigte auch die Andersartigkeit der Autoren. Ebenso wie die Gestaltung der Charaktere. Ideenreich, originell, abwechslungsreich und unvergleichlich. Besonders Roxy war faszinierend und gefährlich zugleich.

Isaac ist eine Figur mit großen Zielen und der Möglichkeit, diese auch zu erreichen. Doch gegen Roxy kommt er nicht an. Denn Roxy wurde in einem Labor erschaffen und sie möchte den Menschen ihre Schmerzen nehmen. Das Zusammenspiel der beiden war sehr intensiv und raubte mir oft den Atem, besonders aber auch die Augen.

Roxy bedeutet Adrenalin pur, dunkle Abgründe, aber auch aufregende Partys. Bis du erkennst, dass es zu spät ist….



Fazit

„Roxy“ von Neal & Jarrod Shusterman ist wie die Droge im Buch selbst: schillernd, verführerisch, berauschend und absolut gefährlich. Den Autoren gelingt ein Szenario voller Echtheit, Dunkelheit und Emotionen, die dich wie eine Sucht durchströmen. Genial, fesselnd und ein einziger Geniestreich, der Realität und Fiktion meisterhaft verschwimmen lässt.



❤️

Bewertung vom 06.03.2022
Robrahn, Mikkel

Die Jagd auf den Jadefuchs / Signs of Magic Bd.1


sehr gut

Rezension „Signs of Magic 1 – Die Jagd auf den Jadefuchs“ von Mikkel Robrahn



Meinung

Matilda will unbedingt ihre Anwesen vor dem Ruin retten und nimmt somit an der legendären Jadefuchsjagd teil. Nicht nur Ruhm wartet auf den Sieger, sondern auch ein enormes Preisgeld. Doch dafür braucht Matilda einen Zauberer. Albert schließt sich Matilda an, jedoch hütet er ein Geheimnis….

Mikkel Robrahn erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht beider Protagonisten, wodurch ich die bereits von Beginn an intensiv kennen und im Verlauf auch lieben lernen konnte. Albert war besonders zu Beginn sehr träumerisch und naiv, Matilda erschien mir oft unnahbar, doch musste man den beiden einfach nur ihren Raum zur Entfaltung geben.

Auch die Nebenfiguren zeigten sich vielfältig und liebenswert, wenngleich das ein oder andere Klischee nicht an ihnen vorbei ging, aber das macht sie eben auch menschlich und ich war gespannt auf ihre Entwicklungen und Geheimnisse.

Die Magie Elemente waren mir insbesondere in der ersten Hälfte leider zu wenig vorhanden, wodurch auch die Spannung lange brauchte, um ihre Höhe zu erreichen. Ich hätte mir an dieser Stelle mehr gewünscht, da es gerade in Fantasy zumeist sehr ausgeprägt ist. Zu Anfang werden wir mit Informationen und Hintergründen zu den Figuren und Traditionen gefüttert, was ich sehr interessant fand, aber eben auch Spannung nahm.

Ab der Mitte nahm sowohl die Geschichte ein rasantes Tempo auf, wie auch die Magie präsenter wurde und ich konnte es dann nur noch schwer zur Seite legen. So manche Wendung ließ mich vor Überraschung nach Luft schnappen und das Ende, insbesondere der Chliffhanger, hatte es faustdick hinter den Ohren. Die Fortsetzung kann ich kaum noch erwarten und ich freue mich erneut in die Welt einzutauchen.



Fazit

„Signs of Magic 1“ bildet einen gelungen Auftakt der Trilogie, welcher insbesondere durch seine Dialoge für Unterhaltung sorgt. Auch die Protagonisten und Handlung überzeugten, wenngleich mir in beiden Punkten noch der gewisse Funken fehlt. Dennoch punktet ganz besonders das Ende und lässt auf eine grandiose Fortsetzung hoffen.



Bewertung vom 04.03.2022
Flint, Alexandra

Two Sides of the Dark / Emerdale Bd.1


ausgezeichnet

Rezension „Emerdale 1: Two Sides of the Dark: Romantisch, wild, gefährlich: Mitreißende Romance-Dystopie“ von Alexandra Flint



Meinung

WOW! Wo und wie fängt man bei „Two Sides of the Dark“ eigentlich an? Kurz gesagt: ich liebe alles an dieser Geschichte abgöttisch. Das Setting, Taylor und Jo, die Handlung, die Spannung, den Nervenkitzel - jeden noch so kleinen Moment!

Dieses Buch hat alles, was man sich von einem Page Turner der Superlative wünscht. Der Schreibstil von Alexandra Flint ist atemberaubend und verwandelte jede Seite in ein Blockbuster Spektakel. Die Charaktere, die Atmosphäre und der Nervenkitzel, ein ständiger Begleiter, wurden zu einer Naturgewalt.

Es gab so viele Momente, die mich mit Unglauben auf die Seiten blicken ließen. Wow Momente und „was bitte passiert hier gerade“ Momente. Diese Geschichte ist ein Erlebnis, das seinesgleichen sucht und wirklich nicht in Worte zu packen ist. Ich wiederhole mich, aber es war einfach „Omg wie wundervoll“!!!

Alexandra Flint gelingt eine meisterhafte Mischung aus Spannung, Action und Lovestory. Die Emotionen waren so breit gefächert und eingebaut, dass ich glaubte, in ihnen ertrinken zu müssen. Ich befand mich zwischen Staunen, Unglaube, Herzschmerz, Liebe, Faszination, Begeisterung und Sorge. Und das alles die ganze Zeit, jede Seite und jeden Atemzug lang.

Die Figuren boten eine explosive Mischung, deren Knall bis ans Ende der Welt schallte. Taylor und Jo. Ich habe sie bedingungslos geliebt. Die beiden zusammen sind wirklich ganz großes Kino. Jedes Erlebnis mit ihnen, jeder Moment, jedes Gespräch und jede Gefühl. Ich feiere sie auf innigste Weise.

Und dann kam das Ende. Dieses Ende. Was für ein Ende???!! Ich wollte schreien, aufbegehren, lachen und umfallen. Gleichzeitig alles. Bis zur Fortsetzung werde ich mich jeden Tag fragen, warum? Warum kann es dich nicht gleich geben? Warum bist du so fern?



Fazit

„Two Sides of the Dark“ ist mein erstes Jahreshighlight und ich verspreche euch eine hoch explosive Geschichte voller Spannung, Action und Liebe. Alexandra Flint gelingt ein Meilenstein, eine stürmische Naturgewalt und ich liebe alles an diesem Werk auf innigste Weise. Mögest du in jedem Teil, jedem Regal der Welt stehen und die Herzen der Leser einreißen. Denn meines hast du und ich brauche dringend mehr.



❤️❤️❤️❤️❤️ 5/5 Herzen

Bewertung vom 04.03.2022
Morgan, Rhenna

Guardian's Bond (Ancient Ink Teil 1) (eBook, ePUB)


sehr gut

Rezension „Guardian's Bond (Ancient Ink Teil 1)“ von Rhenna Morgan



Meinung

„Guardian’s Bond - Ancient Ink 1“ aus der Feder von Rhenna Morgan ist eine Geschichte voller Facetten, in denen sich Magie und Leidenschaft in einer perfekten Harmonie zeigen. Die Autorin gibt tiefe Einblicke in den Aufbau eines Clans und beispielsweise die Primos.

Rhenna Morgan gestaltet insbesondere den Aufbau ihrer Story mit Bedacht und Ruhe, womit sie dem Leser die nötige Zeit gibt, alle Informationen nahe zu bringen und vor allem nicht zu überfordern. Leider war Katy eine Protagonistin, die mir oft entglitt, die ich nicht immer greifen konnte und mir so auch in Punkto Gefühle nicht so nahe ging, wie erhofft.

Der Funke konnte mit ihr einfach nicht richtig überspringen und dabei kann ich nicht mal genau benennen, woran es gelegen hat. Die Emotionen lagen bei ihr allzu oft an der Oberfläche und ich konnte sie nicht richtig nachempfinden. Die Nebenfiguren zeigten sich dahingehend deutlich ausgeprägter und ich war von ihnen absolut angetan.

Auch Priest war ein wundervoller Protagonist, ein Beschützer, dessen Handlungen glaubhaft und greifbar waren. Einen wie ihn musste man an seiner Seite haben und vor allem ins Herz schließen. Das magischen Gefüge, welches die Autorin hier webte war mitreißend und hat mich von Anfang bis Ende fasziniert.

Sinnlichkeit und Erotik rundeten den ersten Band perfekt ab und schufen ein Gesamtbild, das süchtig nach mehr macht.



Fazit

Guardian's Bond ist eine Geschichte, die Magie und Gestaltwandler ideenreich in Szene setzt und zu einem Leseerlebnis verbindet, dem man sich nicht entziehen kann. Rhenna Morgan lässt kaum Wünsche offen und weckt die Sehnsucht nach mehr.



Bewertung vom 04.03.2022
Iland-Olschewski, Barbara

Ungeheuer weckt man nicht / Sea Monsters Bd.1


ausgezeichnet

Rezension „Sea Monsters – Ungeheuer weckt man nicht (Sea Monsters 1)“ von Barbara Iland-Olschewski



Meinung

Mit „Ungeheuer weckt man nicht“ hat die Autorin ein Leseabenteuer geschaffen, das vor Lebendigkeit, Herzens Wärme und Bildhaftigkeit nur so strotzt.

Barbara Iland-Olschewski zeichnet ein raues Setting, welches durch die vielen Illustrationen zum Leben erweckt wurde und den Wunsch aufkommen ließ, selbst ein Teil dieser detailreichen Welt zu sein. Einer jener, in der ich mich verlor und meinen Blick nicht abwenden konnte.

Die kurzen Kapitel waren flüssig und packend erzählt und steckten voller Inhalt, so dass Langeweile hier fehl am Platz ist. Gespickt mit Sagen und Legenden wurde die Geschichte zu einem phantasievollen Werk voller Entdeckungen.

Die Figuren sind ebenso liebevoll und detailliert gezeichnet und insbesondere die wachsende Freundschaft zwischen Finn & Poppy gefiel mir sehr gut. Die Dynamik der Charaktere war spürbar und schuf gemeinsam mit dem Schauplatz eine wundervolle Wohlfühl Atmosphäre.

Mit staunenden Augen habe ich die spannenden und phantasievollen Geschehnisse verfolgt und geriet sogar zum Ende hin einen einen Schreckensmoment, der mir den Atem raubte. Ein zauberhafter Auftakt, der nach mehr verlangt.



Fazit

„Sea Monsters - Ungeheuer weckt man nicht“ erstrahlt in einem traumhaften Gewand und hält ein großes Abenteuer für Jung und Alt bereit. Mit seinen detaillierten und phantasievollen Beschreibungen werden sowohl die Charaktere, als auch der Schauplatz zum Leben erweckt. Ergänzt durch wundervolle Illustrationen ist diese Geschichte ein Schmöcker, der nach mehr verlangt.



Bewertung vom 04.03.2022
Kramer, Irmgard

Wisperwasser. Es ist unser Geheimnis


ausgezeichnet

Rezension „Wisperwasser. Es ist unser Geheimnis“ von Irmgard Kramer



Meinung

Es funkelt.
Es glitzert.
Es hütet ein Geheimnis.
Was steckt hinter „Wisperwasser?“

Unzählige Welten habe ich schon durchstreift und mich in ihnen verloren. Welten, voller Magie und Phantasie. Welten, die durch Andersartigkeit, Facetten und Vielfalt zu wahren Schätzen werden. Und irgendwann glaubt man, so schnell nicht mehr überrascht werden zu können. Ich sage euch heute, es gibt immer den einen, der etwas völlig neues hervorbringt und damit einen sensationellen Hit landet.

In meinem Fall gelang dies Irmgard Kramer mit „Wisperwasser“. Außergewöhnliche Schulen kennen wir dank Harry Potter und Co. schon reichlich und man könnte meinen, eine Geschichte über eben dies brächte nur einen Abklatsch der wohl bekanntesten Welt. In manchen Werken mag das so sein, doch was sich die Autorin hier ausgedacht, was sie hier kreiert hat, liegt fernab jeder mir bekannten Schul Welt.

Doch bevor ich euch diese präsentiere, möchte ich zunächst am Anfang starten. Und zwar mit dem Schreibstil der Autorin. Irmgard Kramer gelingt es von der ersten Seite an eine herrlich verrückte, teils schräge und absolut komische Atmosphäre zu schaffen, in der nicht nur ihre Worte lebendig und bildhaft wurden, sondern auch die vielen detailreichen Beschreibungen und Illustrationen im Buch.

Wir begleiten Lani, unsere junge weibliche Erzählerin auf ihrem Weg zu einer neuen Schule. Bisher lief es für das Mädchen nicht gut, denn Lani ist anders. Wagemutig und wissbegierig, neugierig und offen, liebevoll tollpatschig (manchmal) und verdammt tough. Denn Lani ist wie ein brausender Wirbelwind, was natürlich nicht immer Anklang findet, doch bei mir hatte sie direkt einen unumstößlichen Platz im Herzen.

Und noch viel wichtiger ist, Lani ist ein Charakter, mit dem sich nicht nur junge Leser identifizieren können, auch ich tat es, in so vielen Punkten. Sie war bezaubernd ehrlich und steckte voller Leben. Genau wie die Welt, in die wir hineingezogen wurden. Wisperwasser ist keine gewöhnliche Schule und beherbergt auch keine gewöhnlichen Lehrer oder Fächer. Alles an diesem Ort erstrahlt in den buntesten und schillerndsten Tönen.

Ich entdeckte Magie und Phantasie, so weit das Auge reicht. Ich traf auf einen Ort voller Zauber, Eigenheiten und Andersartigkeit. Jede noch so kleine Entdeckung faszinierte mich grenzenlos. So gab es nicht nur einen außergewöhnlichen Ort, sondern auch ebensolche Schulfächer und Besonderheiten, wie ich sie noch nie zuvor erlebt habe. Wisperwasser zog mich in einen Strudel und ließ mich nicht mehr gehen. Doch das wollte ich auch nicht.

Irmgard Kramer führt uns auf ein rasantes Abenteuer, in dem wir gemeinsam mit den Figuren die schönsten, verrücktesten, wundervollsten Dinge erleben dürfen. Doch auch das ist nicht alles, denn die Geschichte hält viele wichtige Botschaften und Themen bereit. Neben Freundschaft finden sich Aspekte wie Mut, zu sich selbst finden, über sich hinauswachsen, Vertrauen, Zusammenhalt und vieles mehr.

Lani und ihre Freunde reisen mit uns durch ein Geheimnis, welches mir bis zum Schluss verborgen blieb und somit für eine saftige Überraschung sorgte. Denn Wisperwasser ist in Gefahr und unsere jungen Helden stehen Herausforderungen und Hürden bevor, die nur gemeinsam zu lösen sind. Lass dich von einer Welt verzaubern, die jeder Regel trotzt und mit einer eindrucksvollen, originellen Idee glänzt. Wisperwasser braucht dich!



Fazit

„Wisperwasser“ von Irmgard Kramer erzählt eine liebevolle, herzerwärmende, kunterbunte, verrückte und komische Geschichte über ein junges Mädchen, dass ihren Weg und einen Platz in der Gemeinschaft noch finden muss. Turbulent, kreativ, facettenreich und mit viel Gefühl erzählt die Autorin über Mut und sich hinauswachsen, in einer Welt, die fernab jeder Bekannten liegt und durch außergewöhnliche Besonderheiten zu glänzen weiß.

Atmosphärisch und bildhaft.
Farbenfroh illus

Bewertung vom 04.03.2022
Pfeiffer, B. E.

Die Weltportale Bd.1


ausgezeichnet

Rezension „Die Weltportale (Band 1)“ von B.E. Pfeiffer



Meinung

Auch wenn ich noch nicht alles von B.E. Pfeiffer gelesen habe, so weiß ich doch, dass ihre Werke ein Garant für phantastische Lesestunden sind, womit sie unweigerlich zu meinen Top Favorite Autorinnen zählt. Doch ehrlicherweise hatte ich Bedenken in eine High Fantasy Welt einzutauchen und dann auch noch einen schönen Wälzer.

Wie sehr ich mich wieder einmal irrte, denn Langeweile oder Längen ist hier schier unmöglich. „Die Weltportale“ von B.E. Pfeiffer ist phänomenal, lebendig, detailliert, authentisch und ich war gefangen in dieser Welt. Konnte mich kaum von den Seiten abwenden.

Was ich an B.E. Pfeiffer so liebe ist ihr Schreibstil. Bildhaft, lebendig und absolut einnehmend führt sie den Leser in Szenen, die sich so echt anfühlen, dass man wahrhaftig glaubt ein Teil von alldem zu sein. Wie ein wunderschönes Geflecht verwebt die Autorin Facette um Facette zu einer perfekten Sinfonie.

Die Weltportale war anders, undurchsichtig und gerade dies machte den Anfang schon so enorm spannend. Ich lernte Eleonora und verliebte mich gleich in ihren Charakter. Eleonora war ebenfalls lebendig, authentisch und detailreich gezeichnet, so dass gleich eine tiefe Verbundenheit herrschte. Bewundernswert war nicht nur ihre Stärke, sondern auch, dass sie immer sie selbst blieb.

Besonders Abneigung war ein großer Thema und diese Momente ließen meine Gefühle Achterbahn fahren. Feind und Freund war nicht auf den ersten Blick erkennbar, denn die Grenzen dazu verschwammen oft, und so musste ich mich ständigen Ungewissheiten und Geheimnissen gegenüber sehen, was aber nur noch mehr zu meiner Faszination beitrug.

Der Handlungsaufbau zeigt sich ebenfalls als eine beeindruckende Sinfonie. Mal langsam, mal mit einem rasanten Tempo, gibt die Autorin uns genug Zeit, die Welt und Charaktere aufzunehmen und in meinem Fall zu bestaunen. Legenden und die Geschichte dieser Welt werden ebenfalls detailliert und mit ausreichend Wissen verwoben, wie gesagt, Langeweile unmöglich!!

B.E. Pfeiffer präsentiert Twists, die mir den Atem raubten und ein Ende, das mir den Schock ins Gesicht pfefferte. Ich wollte kein Ende! Ich wollte, dass es weitergeht! Ich wollte unbedingt mehr und war süchtig!!



Fazit

„Die Weltportale“ von B.E. Pfeiffer könnte meine bisherigen Favoriten der Autorin gnadenlos vom Thron stoßen und präsentiert sich als ein magisches, Bildgewaltiges High Fantasy Highlight. Auf über 600 Seiten zeigt uns die Autorin lebendige Charaktere, Fantasy vom Feinsten und eine Welt, in der zahlreiche Facetten stecken. Tauche ein und lasse dich verzaubern!



Bewertung vom 01.03.2022
Sprinz, Sarah

Anywhere / Dunbridge Academy Bd.1


ausgezeichnet

Rezension „Dunbridge Academy - Anywhere“ von Sarah Sprinz



Meinung

Sarah Sprinz schaffte mit der „What if“ Reihe einen absoluten Wohlfühl Pool, an den ich heute noch voller Liebe, Hingabe, Faszination und Begeisterung denke. Eine Reihe, die im Herzen weiter lebt und nie vergessen werden wird. Ihre neuste Geschichte habe ich seit Programm Vorschau mit Feuer und Flammen herbeigesehnt. Insbesondere die Gestaltung und Aufmachung des Buchschnitts führten bei mir zu strahlenden Augen. Diesen Eyecatcher brauchte mein Regal unbedingt.

Noch immer, so viele Tage nach dem lesen ist Mein Herz erfüllt, gebrochen, glücklich und meine Wangen zeigen noch Spuren der Tränen. Mit Emma und Henry zur Dunbridge Academy zu gehen war einfach magisch und ich habe diesen Ort so fest ins Herz geschlossen, dass ich kaum Worte finde. Sarah gelingt wieder eine Wohlfühl Oase, an der man sich nicht sattsehen kann. Ich war da, lebendig und wahrhaftig.

Emmas Gedanken und Gefühle spiegelten so oft meine eigenen wider und ich habe in ihr eine Freundin gefunden, die meine Erinnerungen noch lange prägen wird. Ich hätte ihr so gern das ganze Glück der Welt gegeben. Ihre Sanftheit verdiente es so sehr. Auch ihre wachsende Liebe zum Internat spiegelte meine Empfindung wider. Und dann war da Henry, der mein Herz zum stolpern gebracht hat.

Seine Loyalität und seine Selbstlosigkeit haben mich zutiefst beeindruckt und auch in ihm konnte ich mich selbst wiederfinden. Beide zusammen fühlten sich wie eine warme Decke an kalten Tagen an. Ich habe mit ihnen gelacht, geweint, geschwebt und bin gefallen. All diese Momente hatten mich fest im Griff und ließen mich nicht mehr los. Sarah Sprinz erzählt aus beiden Perspektiven und so war die Intensität der Gefühle überwältigend.

Henry und Emma haben mein Herz in Millionen winziger Scherben zerrissen. Ich war nicht vorbereitet aus das, was kam. Auch die Nebenfiguren haben mich vollends begeistert und besonders die familiäre Gemeinschaft war spürbar. Sarah Sprinz schreibt Bücher, die man braucht, ohne das man dies vorher wusste. Ihr Talent ist wahrlich allumfassend.

Ich trieb auf Wolken und fand ein neues Herzstück. Noch immer flattert es in mir und ich kann euch diese Geschichte nur ans Herz legen. Lest sie. Liebt sie.



Fazit

„Dunbridge Academy“ wurde zu einem Herzstück, einem Juwel, einer Wohlfühl Oase und ich liebe jede Facette, Seite, jeden Moment mit allem, was ich geben könnte. Mit jedem Sinn, jeder Faser und jedem Gedanken. Dieses Buch ist Hingabe, Leidenschaft und beschert weiche Wolken im Herzen, von denen ich nicht genug bekommen konnte. Eine Geschichte, die man braucht, ohne es vorher zu wissen.