Benutzer
Benutzername: 
natalies_cozybookplace
Wohnort: 
Stadtkyll

Bewertungen

Insgesamt 1036 Bewertungen
Bewertung vom 23.03.2022
Crown, Emily

Zwischen uns das Feuer (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Rezension „Zwischen uns das Feuer (Zwischen uns das Leben 1)“ von Emily Crown



Meinung

Für manche Geschichten scheint es keine Worte zu geben. „Zwischen uns das Feuer“ zählt definitiv zu dieser Sorte. Emily Crown gelingt ein Trilogie Auftakt, der mich mit sich gerissen und zutiefst bewegt hat. Die Gefühle waren intensiv und greifbar. Ein jedes von ihnen brachte die Kraft eines Orkans mit sich.

Das Setting in New Orleans und die Atmosphäre waren besonders. Insbesondere durch die Kinder und das Waisenhaus bekam sie einen berührenden und unter die Haut gehenden Touch. Ich konnte mich wunderbar in Evelyn hineinversetzen und die Emotionen wurden ab dem ersten Moment zu mir transportiert.

In manchen Momenten war es keine leichte Kost, denn in dem Buch stecken viele ernste und emotionale Themen, insbesondere durch die Vergangenheit von Evelyn. Vertrauen zu finden, seine Ängste zu überwinden und das Leben lieben zu lernen waren nur Facetten des großen Ganzen.

Evelyn und Gabriel zusammen hatten diese Chemie, diesen Funken, der rasch zu einem Feuer wächst und irgendwann lichterloh brennt. Ihr Miteinander war vorsichtig, intensiv, liebevoll und aufmerksam. Emily Crown schafft diesen Spannungsbogen, der es mir unmöglich machte, die Geschichte aus der Hand zu legen.

Und dann ist da noch der Stil von Emily Crown. Malerisch, poetisch, eingehend und nachdenklich stimmend. Jedes Wort fühlte sich wie ein warmer Sommerregen an und ich stand mitten unter ihm.

Das Cover, ein Traum, ein Hingucker. Es fängt die Atmosphäre des Buches perfekt ein.



Fazit

Evelyn und Gabriel - zwei Charaktere, die unter die Haut gehen. Bewegen. Ein Feuer entfachen, erst klein, dann lichterloh brennend. Emily Crown hat mich mit jedem Wort zutiefst berührt. Schafft ein Setting, eine Stimmung, die so wundervoll besonders ist. Eine Herzens Empfehlung und jedem Leser sage ich gern: danach braucht ihr mehr.



Bewertung vom 23.03.2022
Danck, Anne

Spielmannsbraut


sehr gut

Rezension „Spielmannsbraut“ von Anne Danck



Meinung

König Drosselbart ist für mich tatsächlich eines jener Märchen, an die ich mich nur noch dunkel erinnern konnte. Doch einmal mit der Geschichte begonnen, erfasste ich schnell, worum es geht.

Gerade dies macht das Buch auch irgendwo zu etwas besonderem, denn König Drosselbart zählt nicht zu den beliebtesten Märchen.

Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, wodurch ich schnell in der Geschichte voran kam. Das Buch ist aus der Sicht von Mirelle geschrieben, wodurch man ihre gehässigen Gedanken hautnah miterlebt.

Mirelle war für mich einer der unsympathischsten Charaktere, die ein Buch nur haben kann. Es gab nur wenige Momente, wo man sie ertragen konnte. Zwar sah sie mit der Zeit ihre Fehler ein, doch bleiben viele schlechte Eigenschaften. Mein Highlight war der Bettler Joakim, der Mirelle mehr als einmal auf eine witzige Weise vorführt.

Die Autorin bringt zu den bekannten Merkmalen des Märchens neue Ideen, was ich erfrischend und sehr gelungen fand. Dennoch bleibt sie im Kern dem Original treu und somit war dann vieles, was man kannte. Mir jedoch hat es den Spaß am lesen nicht genommen.

Die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie war wie eine zarte Pflanze und zeigte dann auch noch mal deutlich die Entwicklungen der Charaktere. Das Ende war anders, als im Original, doch auch hier kann ich nur sagen, es passte. Es war stimmig und unterhaltsam.



Fazit

Anne Danck mag für manche zu nah am Original Märchen König Drosselbart sein, doch mich haben ihre neuen Ideen bestens unterhalten und sie brachten einen frischen Wind in die altbekannte Geschichte. Besonders Joakim war mein Highlight, doch Mirelle erreichte mein Herz nicht, was aber auch keinesfalls schlimm ist, denn das Gesamtbild ist stimmig und gelungen. Zweifellos eine Märchenadaption der anderen Art.



4.5 von 5 Sternen

Bewertung vom 22.03.2022
Oldach, Anne

New Worlds


sehr gut

Rezension „New Worlds: Tod und Vergebung“ von Anne Oldach



Meinung

Mit dem Auftakt der „New Worlds“ Dilogie gelang Anne Oldach ein atemloses, bildhaftes und erschreckend reales Szenario einer Welt, die sich nur allzu greifbar und echt anfühlte. Einer Welt, die von unserer nicht mehr weit entfernt scheint und eben dies sorgte für schockierende, aber auch äußerst reale Empfindungen.

Nun stand die Fortsetzung in den Startlöchern und ich war, trotz kleiner Kritik am ersten Band, Feuer und Flamme auf die Geschichte. Es gab kein halten und kein warten. Ich musste endlich erfahren, was aus Lika, Milo und den anderen geworden war. Welche Geheimnisse sollten noch verborgen liegen?

Ins Geschehen fand ich leicht, denn meine Erinnerungen an den ersten Teil waren noch so präsent, als hätte ich ihn erst gestern gelesen. Obwohl zwischen beiden Bänden einige Zeit liegt, war jeder Moment noch vorhanden, und das passiert mir nicht allzu oft. Nahtlos setzt die Geschichte an das Ende des Vorgängers an und ich fühlte mich gleich wieder mittendrin.

Der Anfang gestaltete sich, wie im ersten Teil auch schon, ruhiger. Nur wenige Ereignisse bekommen wir als Leser präsentiert, wodurch auch die Spannung seine Zeit braucht, um sich aufzubauen. Wenngleich es durchaus interessante Szenen und Wendungen gibt, war mir diese Ruhe etwas zu zäh. Ich hätte mir im ersten Drittel noch mehr Tempo und Atemlosigkeit gewünscht, eben jene Art, wie man sie vom Ende des Vorgängers kannte.

Nach dem ersten Drittel ändert sich dies schlagartig und ich war gefangen zwischen einem rasanten Tempo, Überraschungen, Wahrheiten, Lügen und Emotionen, die mir die Luft aus den Lungen saugten. Anne Oldach schuf unvorhersehbare Twists, ob nun in Punkto Liebe, oder Handlung. Es war mir nicht eine Sekunde möglich, die Geschichte beiseite zu legen.

Insbesondere die Auflösungen und Action sorgten für eine explosive Mischung, die mich haushoch begeisterte. Lika machte eine starke Entwicklung durch und auch wenn es Momente gab, wo ich ihre Gefühle und Gedanken sehr extrem fand, so musste man immer beachten, woher sie kam, was all ihre Handlungen wieder authentisch macht.

Neue Charaktere treten auf den Plan und werden zu Freunden, oder auch Feinden. Man wusste nie, wem zu trauen war und wem nicht. Die wahren Gesichter blieben mir oft lang verborgen. Für mein Herz gab es anfangs zwar nicht den gewünschten Love Interest, doch dass ist eben nur das, was das Herz sagt. Es sehnt sich gelegentlich nach einem anderen. Dennoch, die Wahl und Wendung war goldrichtig.

Das Finale zeichnete sich durch herzerwärmende und zum niederknien schöne Momente aus. Ich habe jede Seite genossen und wollte weder die Welt, noch die Figuren, die längst ein Teil meines Herzen waren nicht verlassen. Ein Abschluss, der ebenso wie sein Vorgänger in Erinnerung bleibt.



Fazit

New Worlds ist eine atemlose und zumeist auch temporeiche Dilogie in einer dystopischen Welt, deren Zeichnung so unfassbar real ist, dass beim lesen Gänsehaut und Unglaube die überhand gewinnen. Anne Oldach zeichnet lebensnahe Charaktere und bietet alles, was ein Page Turner braucht. Nur ihre Anfänge waren für mich etwas zu spannungsarm. Dafür bietet sich ab dem zweiten Drittel eine hoch explosive Mischung, die binnen Sekunden zur Sucht wird.

New Worlds ist lebensnah, real und strotzt vor Bildhaftigkeit und feinster Action.



Bewertung vom 21.03.2022
Völker, Jenny

Götterflüstern. Gefundene Liebe


ausgezeichnet

Rezension „Götterflüstern. Gefundene Liebe: Griechische Götter - Trilogie (Götterflüstern - Saga 1)“ von Jenny Völker



Meinung

Ein atemberaubendes Gewand.
Ein KT, der aufregende Zeiten inmitten von Göttern und Mythologie verspricht.
Eine Autorin, die mein Herz mit jedem ihrer Werke höher schlagen lässt.

Götterflüstern. Gefundene Liebe - ein Jahreshighlight und Schmuckstück für Herz, Seele und das Bücherregal

Jenny Völker hat diesen absolut mitreißenden, bildhaften Stil, der mich jedes Mal aufs Neue von den Füßen haut. Kaum begonnen befand ich mich in einer Welt wieder, die durch ihre Worte, ihre Magie und Beschreibungen zum Leben erweckt wird. Traumhaft.

Mit Protagonistin Elli reisen wir nach Griechenland zu einer Ausgrabung, bei der die Archäologin eine seltsame Statue findet. Mit diesem Fund beginnt ein Abenteuer, welches sich Elli nie im Leben vorgestellt hat. Hinzu gesellt sich ein mysteriöser Gutachter und plötzlich hört Elli Stimmen. Was haben die Götter mit alldem zu tun?

Aus dieser Geschichte sprangen mir unzählige Facetten entgegen. Spannung, Romantik, Fantasie, Überraschungen und vor allem zwei Protagonisten, die so lebensnah gestaltet waren, dass ich glaubte, sie schon ewig zu kennen. Jenny Völker zog mich durch eine Welt, in der Geheimnisse und Magie an jeder Ecke lauern.

Besonders mit Elli konnte ich mich sehr gut identifizieren, denn in der Archäologin brennt die Leidenschaft für Mythologie und Griechenland. Elli wirkte lebendig und Echt und ihren Weg mitzuerleben fühlte sich wunderbar real an. Doch da wäre noch ein Charakter, nämlich Stephanos.

Und mit ihm gelang der Autorin ein echtes Highlight. Fragen und Rätsel umgeben ihn und geheimnisvoll trifft es nicht mal im Ansatz. Er ist das Sahnehäubchen und Juwel der Geschichte, denn wir bekommen nur wenig Eindrücke und dies trieb mich oft in den Wahnsinn.

Jenny Völker zaubert eine Handlung, die mich atemlos und vor allem am Ende voller Unglaube und Staunen zurück ließ. In meinem Kopf sind so viele Empfindungen und Gefühle, so viele Gedanken und Fragen. Ein Feuer wurde entfacht und ich muss es stillen. Die Fortsetzung ist zum Glück schon da und ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich freue.



Fazit

Mit „Götterflüstern. Gefundene Liebe“ schmettert Jenny Völker ein bildgewaltiges, atemloses, spannendes, magisches, göttliches Highlight aufs Papier, das mich in eine Welt voller Abenteuer, Geheimnisse, Romantik und endlosen Fragen zog. Jede Seite ist purer Genuss und die Protagonisten ein Traum. Insbesondere Stephanos. Ich brenne für ihn und ich brenne für diese Geschichte - ein Jahreshighlight.



Bewertung vom 21.03.2022
Hasse, Stefanie

Der verbotene Wunsch / Die vier Göttergaben Bd.1


sehr gut

Rezension „Der verbotene Wunsch“ von Stefanie Hasse



Meinung

Stefanie Hasse zählt für mich zu den All Time Favorite Autorinnen und besonders auf diese Neuerscheinung war ich sehr gespannt. Mit seinem düsteren und doch magischen Cover weckte es sofort mein Interesse.

Der Schreibstil der Autorin war mir bisher immer als einnehmend, flüssig und mitreißend bekannt, doch in diesem Buch traf ich gerade zu Beginn auf verworrene und teils verstrickte Sätze, die es mir schwer machen einzutauchen. Nach und nach gewöhnte ich mich an diese Wirrungen und konnte die Geschichte genießen.

In „Der verbotene Wunsch“ lernen wir drei Perspektiven kennen, was ich sehr spannend und interessant fand. Zuerst begegnen wir Malena und Valerian. Während der Stil etwas holperte, konnte die Handlung selbst mich von Anfang an in den Bann ziehen. Die Idee erinnerte an das römische Reich. Ob es nun die Kleidung oder Orte waren, Allen haftete dieser römische Touch an.

Und so etwas mag ich unglaublich. Erst nach und nach offenbart uns Stefanie Hasse ihre Welt und gibt uns somit den nötigen Raum, um alles in sich aufzunehmen. Malena gefiel mir sehr gut und auch ihre Entwicklung wirkte authentisch. Sie war so herrlich lebensnah. Valerian wirkte zu Beginn etwas farblos für mich und ich konnte ihn nicht richtig greifen.

Doch auch dies änderte sich im Verlauf und besonders sein innerer Kampf wurde ehrlich dargestellt. Mit Taipa bringt Stefanie Hasse Abwechslung in die Geschichte, wenngleich ich auch nicht jede ihrer Ansichten teilte. Der Aufbau und Fortgang der Handlung zeigten sich spannend und geheimnisvoll. Stefanie Hasse liebt es ihre Leser mit kleinen Brocken zu quälen.

Ihre Welt zeigt sich vielschichtig und mit einer Vielzahl an Entdeckungen. Auch Emotionen und Gefühle kommen nicht zu kurz, stehen aber nicht im Vordergrund. Zum Ende hin wurde ich von einem Ereignis zum nächsten gejagt und bekam einen fiesen Chliffhanger präsentiert, der das Feuer für die Fortsetzung entfacht.



Fazit

„Der verbotene Wunsch“ präsentierte sich insbesondere zu Anfang holprig und mit verworrenen Sätzen. Wohin gegen die Welt und ihre Beschreibungen direkt punkten konnten. Stefanie Hasse schafft eine beeindruckende und geheimnisvolle Geschichte, die zwar hier und da Ecken und Kanten bot, aber im gesamten dennoch glänzt. Definitiv brauche ich die Fortsetzung, denn das Ende hatte es in sich.



Bewertung vom 21.03.2022
Messenger, Shannon

Der Verrat / Keeper of the Lost Cities Bd.4


ausgezeichnet

Rezension „Keeper of the Lost Cities – Der Verrat (Keeper of the Lost Cities 4)“ von Shannon Messenger



Meinung

In meinem Zuhause ist das „Sophie Fieber“ ausgebrochen. Schon vor Monaten, mit erscheinen des ersten Bandes, entdeckte ich in Shannon Messenger und ihrer „Keeper of the lost Cities“ Reihe eine neue Sucht, voller Magie, Geheimnisse, Fantasie und Abenteuer.

Doch es reichte mir nicht, dass nur ich allein ein Teil dieser Welt war. Ich musste Begleiter finden, die meine brennende Leidenschaft und Begeisterung teilen sollten. In meinem Vater fand ich mein erstes Opfer. Immer wieder erzählte ich ihm, wie unglaublich phantastisch diese Reihe ist und drängte ihn förmlich sie zu lesen.

Und so geschah es. Innerhalb von 2 Wochen suchtete mein Dad einen Band nach dem anderen. Bis alle bereits vier erschienenen gelesen waren und wir gemeinsam im „Sophie Fieber“ steckten. Eines, das von Band zu Band noch größer brennt und anscheinend nie gelöscht werden kann.

Sophie will immer noch wissen, wer ihre Eltern sind. Zusammen mit ihren Freunden kämpft sie für die Wahrheit. Denn im Hintergrund werden Fäden gesponnen, die nicht zu erkennen sind. Und einmal mehr muss Sophie sich fragen, wem kann sie vertrauen?

Shannon Messenger präsentiert uns mit „Der Verrat“ erneut ein Spektakel der Superlative, in dem ein Geschehen das nächste jagt. Sophie und ihre Freunde rasen mit Lichtgeschwindigkeit von einem Abenteuer zum nächsten und ich war wieder mittendrin. Mit der geheimnisvollen Organisation Black Swan eröffnet die Autorin unglaubliche Dinge.

Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen so gekonnt, dass selbst für einen erfahren Leser nicht erkennbar ist, was offensichtlich und was verborgen liegt. Shannon Messenger lüftet erneut Fragen, doch schafft sie ebenso viele neue und versetzt damit einmal mehr in einen Zustand permanenter Überraschungen.

Die Entwicklung der Figuren fühlt sich weiterhin so lebensnah und Echt an, wie ihre Gestaltung selbst. Besonders Keefe nimmt in diesem Band viel Raum ein und sorgt für allerhand Lach-Momente. Ich bin immer wieder erstaunt, welche Abwechslung Shannon Messenger bietet und wie sehr die Charaktere nach dieser Zeit zu einem festen Platz im Herzen geworden sind.

In „Der Verrat“ sticht einmal mehr das besondere Talent der Autorin hervor, denn keine Handlung ist wie die davor. Ideenreichtum und grenzenlose Vielfalt bieten sich dem Leser hier. Besonders das Ende löste eine fulminante Explosion aus, die alles in den Schatten stellt. Mut und Stärke ebnen den Weg für eine ungewisse Zukunft und wir wollen keinen Moment davon verpassen.



Fazit

Mit „Keeper of the lost Cities“ scheinen Begeisterung, Faszination, Staunen, Geheimnisse und Überraschungen keine Grenzen zu kennen. Denn einmal mehr zeigt Shannon Messenger eine Geschichte, die förmlich im Herzen brennt. Jeder Charakter und jedes Ereignis werden zu einem Spektakel der Superlative. Und wir sind mitten unter ihm. Lebensnah und wahrhaftig real. Längst verdient sich Autorin Shannon Messenger den Titel „Bestseller“ und wir sind bis aufs Äußerste gespannt, was die Zukunft bringt.



Bewertung vom 20.03.2022
Gehm, Franziska

Krümels Abenteuer auf der Träumeburg


ausgezeichnet

Rezension „Krümels Abenteuer auf der Träumeburg: Gutenachtgeschichten“ von Franziska Gehm



Meinung

Wer erinnert sich nicht an seine Kindheit, als unsere Eltern uns zu Bett brachten und wir noch eine schöne Gute-Nacht Geschichte vorgelesen bekommen haben? Süße Träume, lustige Träume, abenteuerliche Träume.

Egal wohin wir reisten, unser kindliches Herz sollte erfüllt sein von Freude. Doch mit dem Alter geraten diese Geschichten in Vergessenheit. Bis wir irgendwann vor einem Buch stehen und uns fragen, warum eigentlich?

Krümels Abenteuer auf der Träumeburg zog meinen Blick magisch an. Denn mit seinem phantasievollen und freundlichen Cover lädt es zum lesen und zurück in die Kindheitserinnerung eintauchen ein.

Schon auf der ersten Seite stachen mir die bunten und lebhaften Illustrationen ins Auge, welche jede Seite schmücken und der Geschichte einen zauberhaften Touch verleihen. Franziska Gehm entführt uns in die Welt des Sandmannes und seiner Träumeburg.

In kurzen Kapiteln erzählt sie von den verschiedensten Träumen auf kreative, ideenreiche und lustige Weise. So gibt es zum Beispiel einen Fußball, oder einen Dinosaurier Traum. Ein jede Gute-Nacht Geschichte entführt den Leser zu einem abenteuerlichen Traum, der vielleicht manchmal, hin und wieder, so ganz anders ist, als man ihn sich vorstellt.

Denn ihr müsst wissen, nicht der Sandmann mixt die Träume, sondern sein kleiner Helfer Krümel. Ein aufgeweckter Junge, der nun endlich an die große Träumemaschine darf. Natürlich hat ihm der Sandmann vorher alles erklärt und ihn ganz besonders auf Gefahren hingewiesen. Aber was soll schon schiefgehen? Immerhin hat Krümel schon unzählige Male dem Sandmann zugeschaut.

Wir erleben hier 10 wundervolle, herzerwärmende, lustige, abenteuerliche Geschichten voller Spaß und ein wenig Chaos. Niemand möchte schließlich perfekte Träume. Hauptsache bunt und mit viel Aufregung. Schnarch langweilig, hier nicht!!

Entdecke ein Gute-Nacht Träume Geschichten Buch für kleine, wie auch große Kinder. Ebenso aber auch für erwachsene, deren Magie und Phantasie im Herzen noch nicht versiegt ist.



Fazit

Krümels Abenteuer auf der Träumeburg ist eine wundervolle, herzerwärmende, zauberhafte, phantasievolle und lustige Reise durchs Land der Träume. Mit lebhaften Illustrationen von Matthias Derenbach. Ein Gute-Nacht Geschichten Buch, das mit Kreativität und erfrischenden Ideen zu einem besonderen Highlight für die ganze Familie wird.



Bewertung vom 19.03.2022
Atkin, Kara

Blue Seoul Nights / Seoul-Duett Bd.1


gut

Rezension „Blue Seoul Nights (Seoul-Duett 1)“ von Kara Atkin



Meinung

Kara Atkin konnte mich schon einmal überzeugen, doch wie stand es um ihre neue Reihe? Tatsächlich muss ich sagen, dass das Cover zwar mein Interesse weckte, ich aber im Buch Laden eher weitergegangen wäre, denn es sticht für mich nicht „besonders“ heraus. Aber im Grunde zählt das Innere und dies war….

Leider enttäuschend.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und definitiv auch gefühlvoll. Doch gingen mir durch zeitliche Sprünge die besonderen Momente der Liebesgeschichte und somit auch ihre Emotionen oftmals verloren. Ich hatte das Gefühl, es fehle was und ich könne die Protagonisten daraufhin nicht richtig greifen.

Jade steht am Rande ihres Tiefpunkts und insbesondere ihr erlebtes tat mir unfassbar leid, aber ihre Entwicklung war für mich nicht immer nachvollziehbar. Bei Hyun-Joon war es umgekehrt. Zu Anfang mochte ich ihn noch sehr gerne, aber im Verlauf gab es Eigenschaften seines Charakters, die ich nicht so toll fand.

Die Liebesgeschichte wurde sehr intensiv, aber auch mit genügend Zeit aufgebaut, was ich wirklich gut fand. Mein Problem waren tatsächlich die zeitlichen Sprünge, denn wo ich noch etwas anderes bei Jade und Hyun-Joon sah, zeigten sie sich schon viel weiter. Dies brachte mich dazu, irgendwann nicht mehr mitzukommen und die Intensität nicht mehr richtig zu spüren.

Für mich ein Punkt, den ich sehr schade finde, denn insbesondere die Kultur und das Setting haben mich umgehauen, ja sogar richtig fasziniert. Dank Jade lernen wir Seoul kennen und lieben. Es entstand der Wunsch, diese Stadt persönlich kennen zu lernen. Doch am Ende bleibt zwar eine beeindruckende Atmosphäre, aber Protagonisten, die mich nicht erreichten.



Fazit

„Blue Seoul Nights“ gestaltete sich als intensive, emotionale Liebesgeschichte mit faszinierenden kulturellen Aspekten. Doch leider konnte der Auftakt nur bedingt überzeugen. Während das Setting und die Atmosphäre atemberaubend waren, verloren die Charaktere immer mehr an Gefühl und konnten vor allem durch die zeitlichen Sprünge mein Inneres nicht erwärmen. Anfänglich war dies noch kein Problem, aber mit der Zeit verlor ich die beiden und das fand ich sehr schade.



Bewertung vom 19.03.2022
Kazi, Yvy

The Reason of Love / St. Clair Campus Bd.2


ausgezeichnet

Rezension „The Reason of Love (St. Clair Campus 2)“ von Yvy Kazi



Meinung

Yvy Kazi schuf schon mit „The Dream of Us“ eine absolute Wohlfühl Geschichte zwischen Sport, dem alltäglichen Leben und Campus. Gerade die Charaktere waren etwas besonderes, denn mit ihren Ecken und Kanten zeigten sie besonders eins: Menschlichkeit, Fehler und das niemand perfekt sein muss.

Auch Mateo und Haley offenbarten und schon einen kleinen Teil ihrer Persönlichkeit im Vorgänger und was man da erkannte machte unglaublich neugierig auf Band 2. Ihre Chemie war greifbar, spürbar bis in jede Zelle und doch kratzte sie in Teil 1 nur an der Oberfläche. Was wir hier lesen ist so viel mehr. So viel intensiver.

Ich habe ihre Geschichte vom ersten Moment an geliebt. Haley und Mateo holten mich binnen Sekunden emotional ab und verzauberten mich mit jeder Seite, jedem Handeln und jedem Gefühl.

Mateo war für mich die größte Überraschung. Denn er ist einfach wundervoll, zeigt deutlich, was er will und was er nicht will. Im Verlauf blicken wir dann auch noch in seine Ängste und spätestens ab da wusste ich, so einen Mann wie ihn wünscht man sich gern. Ich kann Haley nur allzu gut verstehen, wie sie mit ihm umging.

Mateo ist einer jener Figuren, die nicht einfach und besonders nicht leicht zu verstehen sind. Geduld und vor allem hinter die Fassade blicken ist hier die Devise. Doch zeigt er, dass ein jeder es wert ist, um ihn/sie zu kämpfen.

Lasst euch also von Yvy Kazi in den Bann ziehen.



Fazit

Mit New Adult und einer breiten Masse an Autor|innen wird das Rad vielleicht oft nicht neu erfunden, aber das muss es auch gar nicht! Denn wichtig ist, dass ihre Geschichten uns Freude bereiten. Das Herz mit Wärme und Schmetterlingen füllen. Zum Lachen und weinen bringen. An einen Ort ziehen, der Real und authentisch wirkt. Yvy Kazi gelingt all dies und deshalb sind es auch Wohlfühl Herzens Storys, die in Erinnerung bleiben.



Bewertung vom 19.03.2022
Hughes, Maya

The Rules We Break / Fulton University Bd.4


ausgezeichnet

Rezension „The Rules We Break (Fulton University Reihe 4)“ von Maya Hughes



Meinung

Kennt ihr schon die Fulton University Reihe? Für mich war es ein auf und ab, mal stärker, mal etwas schwächer, doch kann ich die Reihe im gesamten jedem ans Herz legen. Und besonders auf das Finale habe ich mich wahnsinnig gefreut.

Marisa und LJ kennen wir bereits aus den Vorgängern und mir war in diesen Geschichten schon klar, dass es eine Achterbahnfahrt werden würde, denn das „Friends-to-Lovers“ Pärchen macht es sich selbst nicht leicht und dies wiederum trieb mich oft in den Wahnsinn (aber einen liebevollen).

An manchen Stellen war die Spannung vielleicht nicht so groß, da der Haupt Teil zeitgleich mit Band 3 spielt. Und dennoch bringt Maya Hughes genug Neues mit rein, um einen wundervollen Abschluss zu schaffen und Momente, die einem ans Herz gehen. Es gibt also noch immer Facetten, die wir nicht kennen und diese zu entdecken war einfach so schön.

Marisa und LJ sind zwei Charaktere, die man sich an seiner Seite wünscht. Herzlich, offen und mit einer tollen Dynamik. Besonders der Schluss hatte es in sich und rief eine Emotionalität hervor, die mich regelrecht durchschüttelte. Es ist ein Finale voller Trauer, aber auch Wärme und ich möchte keinen Moment missen. Fulton hat einen besonderen Charme und ich freue mich riesig auf weitere Werke.


Fazit

LJ und Marisa bilden den perfekten Abschluss einer Herzens Reihe, die seine Höhen und Tiefen hatte. Doch meine ich dies gewiss nicht negativ, denn gerade solch ein Punkt macht Geschichte und Charaktere ehrlich und Echt. Lest sie und lasst euch von der Universität, dem Stil und den Protagonisten verzaubern.