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Christina P.
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Hamburg

Bewertungen

Insgesamt 1153 Bewertungen
Bewertung vom 05.03.2020
Suchanek, Andreas

Die 12 Häuser der Magie 1: Schicksalswächter (MP3-Download)


ausgezeichnet

Rasantes Urban Fantasy Abenteuer mit Magie und uralten Geheimnissen
Ein neuer Lebensabschnitt beginnt für Nic und seine besten Freunde Jane und Matt: Das Orakel wird sie einem der 12 Häuser der Magie zuordnen, in welchem sie ihre magischen Kenntnisse und Fähigkeiten auf den entsprechenden Gebieten erweitern. Statt aber wie seine Freunde in einem so coolen Haus wie den Schattenspringern zu landen kommt Nic ins 13. Haus. Moment - ins 13. magische Haus? Es gibt doch nur 12, oder? Von dem Moment an beginnt für Nic ein spannendes Abenteuer, welches ihn und seine Freunde recht schnell in große Gefahr bringt. Dabei kommen sie Intrigen und uralten magischen Geheimnissen auf die Spur.
Schicksalswächter ist der erste Band einer Urban Fantasy Trilogie. Nachdem man Nic, Jane und Matt kurz kennengelernt hat, geht es auch schon recht schnell ins Abenteuer. Der Roman geht flott voran, es gibt Spannung ebenso wie lustige Momente. Die magische Welt lernt man so nach und nach im Buch kennen, ebenso diverse magische Tricks und wie die Magie überhaupt genutzt werden kann.
Die Charaktere sind vielfältig, in erster Linie begleitet man Nic bei seinen Erlebnissen, der sein Herz auf der Zunge trägt und mehr so der Typ liebenswerter Frechdachs ist. Bei so einigen Charakteren bleibt lange unklar, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört, wer welche Ziele verfolgt und wem Nic vertrauen kann. Überraschende Wendungen runden das Buch gelungen ab.
Einen halben Stern möchte ich wegen des Sprechers abziehen, da in meinen Ohren sein Stil der Spannung und Lebendigkeit des Romans nicht ganz gerecht werden konnte.

Bewertung vom 05.03.2020
Engstrand, Maria

Code: Orestes - Das auserwählte Kind


sehr gut

Schnitzeljagd für junge Codeknacker
Ein mysteriöser Fremder drückt der jungen Malin eines Abends einen Brief in die Hand, welchen sie dem Kind geben soll, welches in 100 Tagen bei ihnen auftauchen wird. Tatsächlich zieht 100 Tage später Orestes mit seiner Mutter ins Haus gegenüber ein. Allerdings ist der Junge so ganz anders, als Malin ihn sich erhofft hat, und für den Brief interessiert er sich zunächst ebenfalls nicht. Nach einer Weile versuchen beide jedoch, den Brief zu enträtseln und begeben sich dabei auf eine Schnitzeljagd voller Kryptographie und Geheimverstecke.
Die Kinder und ihre Eltern sind auf ihre Art etwas ausgefallen, aber jeweils noch glaubhaft gestaltet und dadurch mal erfrischend anders. Der verschlüsselte Brief stellt die beiden Kinder vor immer neue Rätsel und verschlüsselte Nachrichten. Dabei lernt der Leser einige Verschlüsselungstechniken kennen, die im Buch anschaulich erklärt werden, was ich als recht spannend empfand. Leider ging mir zum Ende hin ein wenig die Spannung verloren, die Handlung hing mir zu sehr in der Schwebe, statt weiterhin wie vorher voran zu schreiten. Zudem blieb mir der große Bösewicht, welcher nach einiger Zeit hinzu kam, zu blass und unspektakulär, obwohl Potential vorhanden gewesen wäre. Und was es nun genau mit dem Brief und den vielen Rätseln auf sich hat, ob es für alles eine logische Erklärung gibt oder doch eine gewisse Magie im Spiel war, bleibt am Ende ein wenig offen. Da hoffe ich, dass es einen weiteren Band gibt, welcher auch die restlichen Rätsel lösen wird. Ansonsten ist das Buch zu großen Teilen spannend und unterhaltsam.

Bewertung vom 05.03.2020
Petrowitz, Michael

Der Drache der Berge / Dragon Ninjas Bd.1


ausgezeichnet

Wer will kein cooler Ninja sein?
Eben noch wollte Liam die Kerzen auf seiner Geburtstagstorte auspusten - und kurz darauf findet er sich im Ninja-Internat Chipanea wieder, wo er als Drachenblut zum Dragon Ninja ausgebildet werden soll. Doch die feindlichen Tiger Ninjas, angeführt vom bösen Drachen O-Gonsho, wollen die Macht an sich reißen. Hierfür benötigen sie die vier magischen Waffen, welche von Drachen bewacht werden. Das will Liam um jeden Preis verhindern und macht sich mit seinen neugewonnenen Freunden Sui und Pepp auf, den Tiger Ninjas zuvor zu kommen.
Dragon Ninjas ist ein gelungenes Abenteuer für junge Leser. Obwohl Liam neu an der Ninjaschule ist, ist er natürlich ungeduldig und möchte am liebsten sofort mit Schwert und Wurfstern loslegen. Stattdessen bekommt er ein Holzschwert zum üben - wie öde. Trotzdem stürzt er sich in ein gefährliches Abenteuer und versucht, das Geheimnis um die erste der vier magischen Waffen zu lösen: Wo ist es versteckt und wie bekommt man es?
Das Buch ist spannend und pfiffig, es geht schnell voran und man lernt nebenbei einige Ninjabegriffe kennen. Die drei Freunde haben jeweils ihre besonderen Fähigkeiten, wodurch sie sich recht gut ergänzen und ein super Team bilden. Sehr schön sind auch die vielen Graphiken im Buch, welche im Stil des Covers gehalten sind und das Buch wundervoll aufpeppen. Da es vier magische Waffen gibt wird es für jede Waffe einen eigenen Band geben, wodurch sich je Buch auch eine angenehme Länge für die jungen Leser ergibt. Für Ninja-Fans und junge AbenteurerInnen zu empfehlen.

Bewertung vom 02.03.2020
Lang, Suzanne

Jim ist mies drauf


ausgezeichnet

Es ist okay, mal nicht okay zu sein
Ein sympathisches Buch über Jim Panse, der eines Tages mit mieser Laune erwacht - einfach so, ohne erklärbaren Grund. Wie es im Leben so ist, kommen alle anderen Tiere des Urwalds mit gutgemeinten Ratschlägen bei ihm an, wie er wieder gute Laune bekommen könnte, was die Sache natürlich nicht besser macht.
Ein sehr schönes und liebevoll gestaltetes Buch darüber, dass man nicht für jede Laune eine Erklärung oder Entschuldigung benötigt und dass es okay ist, auch mal nicht gut drauf zu sein.

Bewertung vom 02.03.2020
Orths, Markus

Luftpiraten


ausgezeichnet

Über Luftikusse und Luftpiraten
Pssst, ich verrate euch ein Geheimnis: Oben im Himmel, hoch über den Wolken, leben die Luftpiraten. Sie sind ganz grau, so wie grummelige Gewitterwolken, und grummeln und brummeln am liebsten den ganzen Tag herum. Richtige Stänkerer und Streitsucher sind das. Piraten eben. Doch eines Tages kam ein kleines Piratenkind zur Welt, das so ganz anders war. Ein schäfchenwolkenweißes Piratenkind, das gar keine Lust hatte, zu streiten. Und dessen Abenteuer erfahrt ihr in diesem wundervollen Buch.

Man sagt, dass die Luft, je höher man kommt, immer dünner wird. Aber das Gegenteil ist der Fall! Sie wird immer dichter. Oder, um es anders zu sagen: Oben, am Himmel, herrscht immer dicke Luft. Und das liegt an den seltsamen Bewohnern der Luftlöcher. Man nennt sie Luftpiraten. (Zitat S. 7-8)

Um es gleich vorweg zu nehmen: Dieses Buch hat mich voll und ganz begeistert. Es ist randvoll gefüllt mit faszinierendern Wortkreationen und Einfällen rund ums Wetter und Zankereien und liefert mit ausgeklügelter Logik Erklärungen zu Luftlöchern, Wetterphänomenen und vielem mehr. Die Vorstellung, wie die vielen Luftpiraten mit ihren Flügelfüßen durch die Gegend fliegen und in stolzer Piratenmanier Streit suchen ist ebenso liebenswert und unterhaltsam wie der ausgefallene Unterricht für die Piratenkinder. Als Zwolle, das friedliebende Piratenkind, welches es eigentlich gar nicht geben dürfte, ausgerechnet bei Piratenlehrer und Streitprofi Adiaba landet, gerät dessen bisheriges, grummeliges Leben nach und nach vollständig aus den Fugen. Viel mehr will ich gar nicht verraten, lest es lieber selbst.
Ebenfalls möchte ich die vielen Illustrationen von Lena Winkel loben, welche das Buch wunderschön und vielfältig bereichern. Neben Luftikus Kaspar lernt man so u. a. Regenratten, Windhunde, Luftschlangen und geflügelte Worte kennen, welche die Welt der Luftpiraten bevölkern.
Macht euch bereit auf ein spannendes Abenteuer mit Luftpiratenkind Zwolle und seine Freunde und entdeckt die Welt über den Wolken, wie ihr sie noch nie gesehen habt.

Bewertung vom 02.03.2020
Colfer, Chris

Eine düstere Warnung / Land of Stories Bd.3


ausgezeichnet

Erneut wird das magische Land bedroht
Nach ihren ersten Abenteuern im magischen Land lässt sich Alex dort zur Guten Fee ausbilden, während Conner weiterhin in unserer Welt die Schulbank drückt. Auf einer Veranstaltung, bei der bisher geheime Schriftstücke der Gebrüder Grimm veröffentlicht werden, erkennt Conner die Warnung, welche darin versteckt ist: Das magische Land ist in Gefahr und Conner bleibt nur wenig Zeit, Alex und den gesamten Märchenrat rechtzeitig davor zu warnen.
Der dritte Band ist der bisher spannendste. Auch diesmal bin ich überwältigt von der Ideenvielfalt, welche Chris Colfer sich erdacht hat. Die beiden Zwillinge Alex und Conner sind das erste Mal für längere Zeit getrennt und entwickeln sich zu Teenagern. Da lässt die erste Verliebtheit nicht lange auf sich warten. Leider bleibt dafür nur wenig Zeit, denn eine Armee rüstet sich, das magische Land zu erobern. Und während Connor mit Hilfe seiner Klassenkameradin Bree und Mutter Gans versucht, dem magischen Land zu helfen, muss Alex ihrerseits zeigen, was in ihr steckt.
Eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Action und Humor. Für garantierte Schmunzler sorgen Alex' erste Versuche, ihre magischen Fähigkeiten für einen guten Zweck einzusetzen. Jede Menge weitere Abwechslung bieten Mutter Gans, Rotkäppchen und andere altbekannte Charaktere ebenso wie neue Figuren. Das Cover lässt bereits so einiges erahnen. Und diesmal gibt es am Ende sogar einen kleinen Cliffhanger, der neugierig auf Band 4 macht.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 24.02.2020
Engman, Pascal

Feuerland


ausgezeichnet

Organspender zum Ausschlachten verzweifelt gesucht...
Nach einem Überfall auf einen exklusiven Uhrenladen Stockholms werden zwei reiche Geschäftsleute gegen ein hohes Lösegeld entführt. Zeitgleich versucht eine Klinik in Chile, an Organe für die Behandlung reicher Patienten zu gelangen, die die offiziellen Wartelisten umgehen wollen, und lässt schwedische Straßenkinder entführen. Ungeplant geraten beide Verbrechen miteinander in Verbindung. Vanessa Frank, aktuell wegen Trunkenheit am Steuer suspendierte Kriminalkommissarin und Gruppenführerin bei der Spezialeinheit Nova, wird durch Zufall auf die Fälle aufmerksam und gerät durch ihre Emittlungen schnell ins Visier der organisierten Kriminalität. Hilfe erhält sie dabei von unerwarteter Seite.
Feuerland liegt am Südzipfel Chiles. Hierüber wurden bisher die Kinder eingeschleust, welche für die illegalen Organtransplantationen in der exklusiven chilenischen Klinik ausgeschlachtet wurden. Eine neue Quelle an Spendern muss her, warum nicht die Straßenkinder in Schweden? Die vermisst keiner. Auf diese Weise entsteht die Verbindung hochorganisierten Krimineller auf verschiedenen Kontinenten, von denen man anfangs so einige kennenlernt. Vanessa Frank bleibt zunächst etwas im Hintergrund, bevor auch sie langsam zum Zug kommt und zeigen kann, was sie als toughe Ermittlerin so drauf hat. Gewundert habe ich mich nur über die Aussage, dass sie wegen Trunkenheit am Steuer sogar ihren Job verlieren könnte. Aber da kenne ich die schwedische Gesetzgebung diesbezüglich nicht.
Ein weiterer, interessanter Charakter ist Nicolas Paredes,ein unehrenhaft entlassener Elitesoldat, der sich als Tellerwäscher durchschlägt und eine gewichtige Rolle im Roman spielt.
Im Roman erlebt man sowohl in Chile wie auch in Schweden angesiedelte Szenen, liest über gute Bösewichte ebenso wie über böse Menschen mit nach aussen hin blütenreiner Weste. Erstaunt hat mich Vanessas unkonventionelle Art dahingehend, in welche Gefahren sie sich freiwillig begibt, um den Fall aufzuklären. Gegenwind bekommt sie dabei nicht nur von den Kriminellen, sondern auch von einem Verräter aus den eigenen Reihen.
Alles in allem hat mir der Roman sehr gut gefallen. Das Buch ist recht abwechslungsreich durch die verschiedenen Szenen- und Perspektivwechsel gestaltet und bleibt bis zum Ende hin spannend. Zudem wird nicht das komplette Schweden als düster beschrieben, wie es bei anderen skandinavischen Thrillern gern der Fall ist, sondern sowohl in Chile wie auch in Schweden hat vielmehr die normale Bevölkerung unter den Kriminellen zu leiden. Ein packender Schweden-Thriller mit interessantem, realem Hintergrund der chilenischen Vergangenheit.