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MsChili

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Insgesamt 1461 Bewertungen
Bewertung vom 12.04.2022
Robrahn, Mikkel

Die Jagd auf den Jadefuchs / Signs of Magic Bd.1


ausgezeichnet

Mit "Die Jagd nach dem Jadefuchs" hält man den ersten Band der Reihe in Händen. Mich hat ja das Cover direkt verzaubert und der Klappentext klang auch vielversprechend. Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht!

Matilda Godwin ist die Tochter eines ehemals reichen Kaufmanns und steht kurz davor ihr Haus zu verlieren. Ihre einzige Chance genug Geld zu bekommen, ist die Teilname an der Jagd nach dem Jadefuchs. Mit ins Boot holt sie Wiktor Botzki als Fallensteller und Albert Tubbs aka Abraham Kadabraham als Zauberer. Doch ganz so leicht ist es nicht und sie kämpfen an mehr Fronten als erwartet.

Ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert und habe mich aber der ersten Sekunde zu Hause gefühlt. Albert ist ein Trickzauberer, der sich damit seine Freizeit vertreibt. Bis Matilda ihn engagiert und er über sich hinauswächst. Seine charakterliche Entwicklung zu mehr Selbstbewusstsein, gerade auch in Bezug auf seine Wünsche, ist grandios und wundervoll. Doch auch Matilda ist mir ans Herz gewachsen, denn sie ist mutig und kämpft mit allen Mitteln darum, ihre Mutter nicht gänzlich zu verlieren. Die Geschichte wird aus der Sicht der Beiden im Wechsel erzählt, was mit ihren Namen am Kapitelanfang gekennzeichnet ist. Zeitgleich habe ich auch immer das Hörbuch gehört und hier gefällt mir besonders der Stimmenwechsel zwischen Max Felder für Albert und Lara Trautmann für Matilda. Es hilft enorm, der Geschichte besser folgen zu können und es war einfach eine Wohltat ihnen zu lauschen.

An sich ist manches doch recht vorhersehbar, doch der Autor hat es immer wieder geschafft mich mit Kleinigkeiten zu überraschen und mit seinen bildhaften Beschreibungen in den Bann zu ziehen. Ich wollte das Buch nicht zur Seite legen und habe mit gefiebert. Das Ende der Geschichte ist an sich abgeschlossen und schafft dennoch viel Spielraum für die Fortsetzung, die definitiv bei mir einziehen wird! Die Magie an sich ist hier nicht immer offensichtlich, sondern oft versteckt und kommt erst im Laufe der Geschichte ans Licht, doch ich denke im Folgeband wird sich das ändern.



Ein fesselnder Auftakt mit ein wenig Magie und Charakteren, die lernen auf andere zu vertrauen. Anders als ich erwartet hatte (wobei ich mir gar nicht sicher bin, was ich eigentlich erwartet habe) und doch ein Highlight dieses Jahr! Her mit Band zwei!

Bewertung vom 12.04.2022
Uschmann, Oliver; Witt, Sylvia

Lange Krallen (eBook, ePUB)


gut

Leonie lebt mit ihren Eltern, die Mutter ist Reporterin und der Vater zuhause, und ihrem treuen Kater Bobby in einem Dorf, bei dem das Tierheim aus dem Bobby stammt, auf Spenden angewiesen ist. Doch der Dorfadel lässt natürlich nichts springen und plötzlich kommt es zu mehreren Diebstählen im Ort. Wer steckt nur dahinter? Leonie und Bobby machen sich auf die Spur.
Mir fällt es ehrlich gesagt sehr schwer das Buch zu bewerten. Einerseits ist für mich die Freundschaft mit der Katze top und ich fand es genial, wie die beiden sich nur durch Blicke verständigen und Leonie eben nicht das Frauchen ist und über Bobby entscheidet, sondern das die beiden eine Einheit sind und sich gegenseitig helfen und unterstützen. Das ist einer der Pluspunkte, wie auch letztendlich der Ausgang fürs Tierheim und ein paar andere Dinge. Doch es gibt leider auch einige negative Punkte. Was mich sehr gestört hat, war die Tatsache, dass Diebstahl verharmlost wird. Denn ein Diebstahl ist nichts, was man nachmachen sollte und ich finde irgendeine Strafe hätte schon sein müssen. Mir fehlen einfach noch ein paar Informationen oder Erklärungen, damit es rund ist und man vielleicht auch etwas daraus lernen kann. Andererseits kann man aus dem Buch mitnehmen, dass man auf Tiere acht geben sollte und Tierschutz wichtig ist, wie auch einfach nette Worte für seine Mitarbeiter und Mitmenschen. Das Buch ist relativ dünn und in großer Schrift, somit also auch für ungeübtere Leser gut geeignet.

Ein Buch, das für mich keine klare Botschaft übermittelt. Am besten hat mir das Verhältnis von Leonie zu Bobby gefallen, die Geschichte selbst schwächelt etwas.

Bewertung vom 12.04.2022
Louis, Saskia

Die Lügendiebin


sehr gut

Wieder mal ein Reihenauftakt und zwar einer mir nicht gänzlich unbekannten Autorin, sind mir doch die zahlreichen Bücher schon häufiger über den Weg gelaufen. Gelesen habe ich bisher jedoch nur den ersten Teil der Geheimnis der Götter – Reihe, auch wenn ich dieser Reihe natürlich weiter verfolgen werde.
Fawn lebt mit ihrer Schwester in Mentano, den Vater hat sie länger nicht gesehen und auch ihren Bruder mit seiner schwangeren Frau sieht sie nicht so oft. Denn in Mentano gibt es verschiedene Bereiche und nicht jedem ist es erlaubt, die Ringe zu wechseln. Fawn ist eine Lügendiebin, sie kann erkennen, ob jemand lügt. Doch bei einem ihrer Einbrüche geht etwas schief und sie wird erwischt. Doch statt sie zu verraten, soll sie Lügen in den oberen Kreisen aufdecken.
Dieses Buch hat mich gleich gereizt, ich bin ein Fan von Magie und hier gibt es zwei Varianten, die rote und die weiße Magie. Eine faszinierende Grundidee und auch die vorgestellte Welt mit vorgegebenen Berufen und Bereichen hat mir gefallen, auch wenn das natürlich nicht neu ist.
Die Lügendieben ist der Auftakt einer Dilogie und somit kommt nur noch ein weiterer Band in dem alles geklärt werden muss, was meines Erachtens noch relativ viel ist. Denn schon die allgemeinen Erklärungen sind eher dürftig und ich hätte gerne gleich mehr erfahren. Doch die Autorin spielt hier mit verschiedenen Geheimnissen und wirft uns als Leser nur kleine Brocken hin. Wovon die Geschichte lebt sind jedoch die Dialoge und ganz besonders die zwischen Fawn und Caeden. Es gab viele Momente, in denen ich lachen oder wenigstens schmunzeln musste. Die Beziehung der beiden zueinander ist so amüsant, denn jeder hat die größten Vorurteile dem anderen gegenüber und erst im Laufe der Geschichte lernen sie sich kennen und auch ein wenig verstehen. Der erste Eindruck kann nämlich auch täuschen.
Fawn ist selbstbewusst, kämpferisch und auch etwas vorlaut. Sie lässt sich nicht so leicht einsperren und will ihr Leben leben. Caeden wirkt auf den ersten Blick kühl und distanziert, doch man merkt, wie viel ihm seine Familie bedeutet.
Es dauert jedoch etwas bis es spannend wird und dann endet die Geschichte mit einem fiesen Cliffhanger. Zum Glück erscheint die Fortsetzung zeitnah.

Das Buch lebt vom Schlagabtausch zwischen Caeden und Fawn, der Magie und den vielen Geheimnissen, die sich hoffentlich in der Fortsetzung lüften.

Bewertung vom 12.04.2022
Gelder, Ann-Kristin

The Evil of Salwood (eBook, ePUB)


sehr gut

Das Cover und auch der Klappentext versprechen eine düstere Geschichte, die man durchaus erhält. Wenn auch altersgerecht und daher nicht so extrem gruselig/blutig. Punkten kann sie mit einigen Überraschungen, die ich so nicht erwartet habe und mit der Stimmung, die im Buch vorherrscht, bedingt durch den Nebel und die Geister.
Faye ist die Tochter des Reverends und lebt etwas zurückgezogen. Um doch auch mal dazu zu gehören, geht sie mit den anderen Jugendlichen eines nachts los, um den Salzkreis zu übertreten. Eine Mutprobe, die ungeahnte Folgen bringt und das Leben aller auf den Kopf stellt.
Ich mochte die Atmosphäre im Buch, das schafft die Autorin auch durchweg düster und spannend zu halten. Ich konnte mir den dichten Nebel vorstellen, das Dorf darin eingeschlossen. Die Charaktere waren auch greifbar, auch wenn für mich manchmal das Verhalten nicht so gepasst hat, doch auch das erklärt sich. Ich habe zwischen Buch und Hörbuch gewechselt und muss leider sagen, dass mir die Sprecherin nicht so gefallen hat. So genau kann ich nicht sagen woran es lag, aber Stimmlage und Betonung fand ich nicht passend. Der Sprecher hingegen passt gut und spricht fließend.
Die Geschichte konnte mich in ihren Bann ziehen und ich fand die Auflösung richtig gut am Ende, wenn auch manches vorhersehbar war.

Alles in allem ein gelungenes, düsteres Abenteuer mit Geistern, das mich teilweise überraschen konnte. Ich kann es empfehlen.

Bewertung vom 12.04.2022
Clover, Peter

Wie Sheltie zu uns kam / Sheltie Bd.1


sehr gut

Ein Buch über ein Pony, auch wenn es eigentlich zum Selberlesen ist, habe ich es doch meinem fast 5-Jährigen Sohn vorgelesen. Und er hat es für gut befunden.
Emma muss mit ihrer Familie aufs Land ziehen. Eine ganz doofe Idee, findet sie. Doch dann wartet dort Sheltie auf sie und plötzlich ist der Umzug gar nicht mehr so schlimm. Wenn da nur nicht der Kohldieb wäre. Der Nachbar verdächtigt auch noch Sheltie, doch wer steckt wirklich dahinter?
Das Buch ist wirklich gut geeignet zum Vorlesen und durch die einfachen Sätze auch zum Selberlesen perfekt. Beim Stöbern ist mir aufgefallen, dass es sich wohl um eine Neuauflage der Reihe rund um Sheltie handelt mit neuem Cover. So ist es einfach etwas moderner und uns hat es gut gefallen.
Die Geschichte selbst ist für Erwachsene sehr vorhersehbar, mein Sohn fand es total spannend, wie der Dieb immer wieder etwas stehlen kann ohne gefasst zu werden. Das Ende fand er auch schön, da sich alle wieder vertragen. Ich fand es nur ok, für mich war es nicht ganz rund. Letztendlich hätte der Dieb ja schon eine Strafe verdient, denn stehlen ist für mich nicht in Ordnung.
Viele Bilder ergänzen die Geschichte und mein Sohn konnte es sich so besser vorstellen.

Ein süßes Buch für kleine Leser, auch wenn mich das Ende nicht ganz zufriedenstellen konnte.

Bewertung vom 12.04.2022
Schomburg, Andrea

Mattwoch, der 35. Miau


ausgezeichnet

Wortspielereien mag ich gerne und hier findet man ein lustiges Bilderbuch mit den komischsten Worterfindungen.
Man begleitet Herrn Käsemeer durch seinen Tag auf dem Weg zu seiner Mimi. Dabei geht es sehr lustig zu, denn nicht nur im Text selbst sind verdrehte Wörter zu finden, auch in den Bildern sind sie überall versteckt. Da gibt es die Lokoschade, die echt locker ist oder den Wackbaren-Laden mit Bretter und Buzeln. Das Vorlesen war nicht immer einfach und man sollte es eventuell einmal vorher alleine lesen, da ich sonst oft das verbesserte Wort gelesen habe.
Auf den großen Bildern findet man richtig viel zu entdecken und kann so auch Buchstaben mit den kleinen Zuhörern üben, denn auch diese verstecken sich überall darin. Da fliegen zum Beispiel As, die Giraffe fährt ein G spazieren oder die Vögel zwitschern ein E und i. Auch so sind in den kunterbunten Bildern viele lustige Dinge versteckt und man sollte sich Zeit nehmen und alles zu entdecken, dann gibt es auch viel zu lachen. Manches musste ich meinem Sohn erst noch erklären, doch vieles hat er auch selbst verbessert und sich so die Buchstaben genauer angeschaut.
Die Texte auf jeder Seite sind sehr kurz, so zwei bis drei Zeilen jeweils (nur einmal fünf) und in Reimform verfasst. Schon beim Vorlesen muss man aufpassen, dass man sich nicht verliest und das hat auch schon so manches Mal für Lacher gesorgt. Die Geschichte selbst fand ich schön, wobei mir das in der Stadt, am Frühstückstisch und im Wald doch am besten gefallen hat. Und Wickelpudding mit Vanillesuse und Himbärknuddel hätten wir auch gern zum Essen.

Ein lustiges Vorlesebuch, das schon den Vorleser zum Stolpern und Lachen bringt. Uns hat es viel Spaß bereitet und wir nehmen es immer wieder gern zur Hand, denn es gibt viel auf den Seiten zu entdecken.

Bewertung vom 12.04.2022
Sage, Angie

Das Kind des Magiers / Falkenreiter Bd.2


sehr gut

Nach dem grandiosen ersten Band war ich sehr gespannt, welche Abenteuer Alex und Benn noch erwarten. Die Geschichte geht direkt weiter und man wechselt auch hier wieder zwischen verschiedenen Sichten. So bekommt man einen umfassenden Überblick über die Geschehnisse beim König, bei Alex und ihrem Vater. Ich mochte ja schon die Atmosphäre im ersten Band und die Geschichte hatte mich auch in ihren Bann gezogen, so ging es hier auch weiter, wobei ich sagen muss, dass mich hier manches Mal die Wiederholungen gestört haben.
Am liebsten mag ich ja die Erzählungen aus Alex´ Sicht. Sie ist so selbstbewusst, wobei sie auch manchmal einfach sich mehr öffnen könnte und reden.
Zerra hingegen ist gar nicht mein Fall und die Wendung zu ihr war für mich doch recht vorhersehbar, damit hatte ich mehr oder weniger schon gerechnet. Auch ihre Entwicklung ging mir zu langsam vorwärts, aber immerhin passiert etwas.
Die Erzählstränge treffen aufeinander, manch einer verbindet sich und trennt sich wieder, doch am Ende laufen sie alle zusammen und das Ende ist in sich stimmig und hat mir so schon gefallen. Auch die Ausblicke auf die Charaktere fand ich gut, so kann man sich selbst noch die Geschichte weiter denken. Allgemein blieb auch dieser Band extrem spannend und man wusste nicht, was die Charaktere noch erwartet. Die magischen Wesen fand ich schon im ersten Band faszinierend und auch hier tauchen noch ein paar neue Wesen auf, die teilweise auch nur verzaubert sind.
Allgemein fand ich diesen Band aber etwas schwächer, was die Charakterentwicklungen, Szenen und Dialoge angeht.

Eine gelungene Fortsetzung, die mich wieder fesseln konnte, wenn auch nicht so sehr wie Band eins. Dennoch empfehlenswert und zwar für Kinder und Erwachsene. Ein spannendes, magisches Abenteuer.

Bewertung vom 05.04.2022
Messenger, Shannon

Der Verrat / Keeper of the Lost Cities Bd.4


sehr gut

Es geht wieder zurück zu Sophie und ihren Freunden, die nach ihrem letzten Abenteuer bestraft werden sollen. Doch sie können fliehen und schließen sich Black Swan an, um mehr über Sophie und anderes herauszufinden. Und dann ist da noch die geheimnisvolle Seuche, die nur die Gnome betrifft.
Wie der Titel Der Verrat schon sagt, geht es natürlich um Verrat im Buch. Doch das kommt erst gegen Ende der Geschichte. Bis dahin ist man mit Sophie und ihren vier Freunden auf der Flucht vor dem Hohen Rat und den Neverseen. Die Gruppendynamik und der Zusammenhalt sind für mich ein großer Pluspunkt der Geschichte. Man lernt in diesem Band Dex, Biana, Keefe und Fitz besser kennen und es lüften sich wieder einige Geheimnisse. Nicht alle sind immer positiv. Letztlich ist der Anfang auch eher informativ, aber nur bedingt. Ich hätte gerne mehr über Black Swan erfahren, einige Dinge lüften sich jedoch glücklicherweise und ich bin gespannt, wie sich die Geschehnisse am Ende auf den nächsten Band auswirken. Es gibt auch hier wieder neue Orte zu erkunden, neue Leute kennen zu lernen und vieles zu entdecken. Ich fand es interessant, mehr über die Gnome und deren Leben und Vergangenheit herauszufinden. Was mich aber, wie schon in den Vorgängern, genervt hat, war dieses Schwärmen und Angeschmachte. Ist für mich überflüssig, aber so ist das wohl, wenn man in dem Alter ist. Einige Punkte waren für mich auch nicht ganz nachvollziehbar,

Ein durchaus spannender Band mit ein paar Schwächen und Ungereimtheiten. Ich werde die Reihe dennoch weiterlesen, da ich die Grundidee und die Charaktere/Wesen sehr mag.

Bewertung vom 05.04.2022
Groult, Jean-Michel

Balkongärtnern super einfach


ausgezeichnet

Ein Ratgeber zum Thema Gärtnern am Balkon, perfekt für Anfänger geeignet. Da ich auch mehr am Balkon anpflanzen möchte, habe ich mich sehr gefreut, als ich dieses Buch entdeckt habe.
Ganz so Anfänger bin ich zwar nicht mehr, aber ich habe noch nicht viele Sorten ausprobiert. Das Buch gliedert sich in verschiedene Bereiche:
Basics - hier findet man die Grundlagen und zwar wirklich von null beginnend. Also auch wenn man keinerlei Ahnung hat vom Gartenanbau findet man hier das wichtigste Basiswissen zu benötigten Geräten, Pflanzgefäßen oder auch Dünger. Mit diesem Vorwissen startet man dann in den Bereich "Los geht's". Hier findet man noch einige Tipps zur Aussaat bzw. dem Eintopfen und zur Pflege der Pflanzen.
Wie auch schon im ersten Teil sind zur Unterstützung und Auflockerung viele Bilder vorhanden in Abwechslung zum Text. Das gefällt mir sehr und so lässt es sich viel angenehmer lesen. Es wirkt nicht überfüllt und man kann sich natürlich besser vorstellen, wie welcher Schritt aus zu sehen hat.
Danach folgen die drei Themen: Gemüse, Obst und Kräuter. Hier kann man sich dann die Sorten herauspicken, die man zuerst probieren möchte. Auf jeder Doppelseite findet man ein großes Bilder der Pflanze und einen kleinen Kasten mit den wichtigsten Informationen zu Standort, Wasserbedarf und Pflanz-/Erntezeit. Am besten hat mir immer der Kasten "Kurz gefasst" gefallen, hier findet man die wichtigsten Informationen in Kürze wie z. B. Ernteertrag. Richtig interessant sind die Obstbäume und -sträucher, die man am Balkon ziehen kann, auch wenn bei den meisten die Ernte doch eher gering ausfällt. Es findet jeder sein passendes Gewächs und kann sich durch das Buch probieren. Durch die Angabe der Schwierigkeit kann man sich auch erst die einfachen Pflanzen heraussuchen und sich dann langsam steigern.
Am Ende findet man dann noch ein alphabetisches Register, um das Gewünschte noch leichter zu finden.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung. Für Einsteiger super geeignet, die wichtigsten Informationen in einem Buch und zur Vertiefung kann man sich dann noch weitere Bücher besorgen oder auch im Internet stöbern.

Bewertung vom 05.04.2022
Gäßler, Helena

Die Seele eines Spukhauses


sehr gut

Ich mag ja Bücher vom Drachenmond Verlag. Meist etwas anders und bisher haben sie mir alle gefallen. Auch hier hat mich gleich der Klappentext angesprochen.
Magnolia ist Exorzistin, auch wenn sie sich offiziell lieber Hausflüsterin nennt. Denn sie befreit Spukhäuser von ihren Geistern. Und diesmal muss sie nach Brixton, zu ihrem bisher größten Auftrag. Shaw Manor ist ein stattliches Anwesen, das jedoch niemand betreten kann. Magnolia wagt es, obwohl ihr Kollege kurz vorher erst über Nacht verschwunden ist. Doch dort angekommen, entdeckt sie Dinge, mit denen sie niemals gerechnet hat und muss sich allerhand bösen Geistern stellen.
Das Buch ist so viel mehr als nur eine Geschichte über ein Spukhaus. Mir gefällt schon die Idee, dass es Menschen gibt, die Schwingungen spüren und mit Häusern kommunizieren können. Doch für zartbesaitete Menschen ist dieses Buch nichts, es gibt jede Menge erschreckende Dinge, die ans Licht kommt, gruselige Szenen und Momente. Gerade der packende Stil der Autorin hat es geschafft Shaw Manor und seine Kreaturen und Geister vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen. Anfangs dauert es ein wenig bis Fahrt in die Geschichte kommt und bis ich richtig angekommen war, doch ab einem bestimmten Punkt, also nach den ersten Tagen von Magnolia dort, war ich regelrecht gefesselt und musste wissen, was Magnolia noch aufdeckt. Erschreckende Tatsachen kommen zu Tage und ich war erstaunt über viele der Wendungen, die die Geschichte so macht.
Sehr mochte ich auch die Einblicke in Magnolias Vergangenheit, die Aufschluss darüber geben, wieso sie sich für diesen Beruf entschieden hat.

Ein gruseliges, spannendes Buch, das mich mehr als einmal überraschen konnte. Doch auch sehr düster und grausam und nichts für zarte Seelen!