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MarTina

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Insgesamt 832 Bewertungen
Bewertung vom 25.11.2016
Durand, Maria

Zitrönchen


ausgezeichnet

Jo ist glücklich, denn ihr Pferd Zitrönchen und sie werden ein immer besseres Team. Doch leider gibt es auch Grund für Sorgen: Irgendetwas stimmt nicht mit Kimba, einem Schulpferd des Reiterhofs. Was wird mit Kimba passieren, wenn er nicht mehr im Schulbetrieb laufen kann?
Und auch Penelope, eine Austauschschülerin aus Irland, sorgt für einigen Trubel.
Ob am Ende alles gut ausgeht?

Meine Meinung:

Bei dieser Geschichte handelt es sich um den dritten Zitrönchen-Band. Zum besseren Verständnis sollte man die Vorgänger auch gelesen haben.

Die Mädels Jo und Mücke mag ich nach wie vor gerne. Sie haben das Herz am rechten Fleck. Und ihre Oma ist einfach toll. Sie ist jemand, der nicht nur gute Ratschläge gibt, sondern auch anpackt bzw. sofort Lösungen sucht. Das gefällt mir sehr.

Durch den leichten Schreibstil lässt sich auch dieser Band wieder flott lesen. Man kann sich alle Begebenheiten aufgrund des anschaulichen Schreibstils wunderbar vorstellen.

In der Geschichte geschieht wieder einiges: Mit Penelope kommt ziemlich viel Wirbel in die Stallgemeinschaft. Es passieren einige unschöne Dinge und am Ende weiß keiner, was wirklich passiert ist bzw. wer die Wahrheit sagt. Darüber reden klappt irgendwie auch nicht. Dieser Zwiespalt wurde gut und nachvollziehbar beschrieben.

Bei der Sache mit Kimba, macht der Reitlehrer Seba keine so gute Figur, aber man kann sein Verhalten verstehen. Dafür hat er aber eine großartige Idee, wie er alle etwas aufmuntern kann. Diese bringt Spaß und wieder einen besseren Zusammenhalt in die Reitergruppe. Hier lernt man dann (evtl.) auch noch das ein oder andere rund ums Pferd dazu.

Fazit:

Auch diese Geschichte war wieder sehr unterhaltsam. Auf die Fortsetzung bin ich schon gespannt!

Bewertung vom 23.11.2016
Heuer-Diakow, Sabrina

Das Pampelmusenküken und das Klammerelfchen


sehr gut

Das Pampelmusenküken träumt von einem seltsamen Ding. Als es aufwacht, macht es sich danach auf die Suche. Ob es am Ende Erfolg hat?

Meine Meinung:

Ich habe das Büchlein meinen Töchtern (3 und fast 5 Jahre) vorgelesen.

Wir kennen bereits die Pampelmusen-CD, daher kennen wir den Aufbau der Geschichte bereits. Die Kinder waren wieder gespannt, was das Pampelmusenküken am Ende wohl finden würde. Das Pampelmusenküken und auch das Türkistier mögen meine Töchter gerne. Auch das Klammerelfchen fanden sie lustig. Einzig den Schlauwurf mochten sie nicht.
Die Illustrationen sind fröhlich und farbenfroh und werden gerne betrachtet.

Zwei tolle Extras sind in diesem Büchlein auch noch zu finden:
Es gibt zur Geschichte einen Hörbuchdownload. Das gefällt mir sehr. Die Geschichte wird hier sehr lebendig und sympathisch erzählt.
Dazu sind auch noch die verschiedenen Charaktere als Spielfiguren zum Ausschneiden enthalten.

Fazit:

Eine weitere, fantasievolle Geschichte aus dem Pampelmusenland mit schönen Extras.

Bewertung vom 14.11.2016
Baisch, Milena;Haberstock, Meike

Ein Anton fürs Leben / Anton Bd.3


ausgezeichnet

Anton hat vier beste Freunde, nämlich Marie, Hannes, Karl und Michel. Dann bekommen sie eine neue Mitschülerin: Victoria Elisabeth Wilhelmina von und zu den Eichen. Und plötzlich ist alles anders. Karl und Michel können Victoria nicht ausstehen, Hannes und Marie dagegen folgen Victoria auf Schritt und Tritt. Und Anton steht zwischen allen. Er hofft, die anderen dazu zu bringen, sich wieder zu vertragen. Ob ihm das am Ende gelingt?

Meine Meinung:

Ich habe das Buch meiner Tochter (fast 5) und meinem Neffen (fast 7) vorgelesen.

Anton mochten wir alle sofort. Er ist ein sympathischer Junge, der viel Spaß mit seinen Freunden hat. Und plötzlich drängt sich Victoria dazwischen. Als sich dadurch alles ändert, geht Anton der Frage auf den Grund, was echte Freundschaft ausmacht. Im Laufe der Geschichte lernt er, dass hier viel mehr dazugehört, als er anfangs gedacht hat. Beispielsweise halten echte Freunde zusammen, sie verzeihen einander aber auch. Daneben sieht man auch, dass der erste Eindruck manchmal täuschen kann und man andere Menschen erst dann beurteilen sollte, wenn man sie wirklich kennengelernt hat.
Diese Themen werden hier so schön kindgerecht und verständlich in die Geschichte eingebunden. Da macht das Lesen einfach Spaß.

Außerdem sind Antons Gedanken und Gefühle sehr glaubwürdig. Meine kleinen Zuhörer (vor allem mein Neffe) konnten sein Verhalten und seine Gefühle eigentlich immer nachvollziehen.
Dazu ist die Geschichte sehr humorvoll. Auch die farbenfrohen und fröhlichen Illustrationen brachten uns immer wieder zum Lachen. Die tollen Bilder lockern den Text auch schön auf und wurden bei uns immer sehr ausgiebig betrachtet.
Wir waren bald mit dem Buch fertig, da die Kinder unbedingt wissen wollten, wie die Geschichte weitergeht.

Fazit:

Eine witzige und toll illustrierte Geschichte, die wunderbar erklärt, was eine echte Freundschaft ausmacht. (Vor-)Lesenswert!

Bewertung vom 04.11.2016
Taschinski, Stefanie

Caspar und der Meister des Vergessens


ausgezeichnet

Die Eltern von Caspar und seinen Geschwistern, Till und Greta, sind bekannte Puppenspieler. Eines Tages findet Caspar eine Marionette ohne Kopf. Bald darauf bekommt er unheimlichen Besuch. Und am nächsten Tag ist sein kleiner Bruder Till verschwunden. Das Schlimmste ist aber, dass nur Greta und Caspar sich an Till erinnern. Caspar und Greta wollen herausfinden, was passiert ist und Till retten. Doch dadurch gerät Caspar in große Gefahr ...

Meine Meinung:

Caspar ist ein sympathischer Junge. Auch seine Geschwister mochte ich gerne. Vor allem hat mir gefallen, dass sich die drei so gut verstehen. Es gibt natürlich auch Momente, in denen sie aufeinander sauer sind, dann haben sie aber wieder viel Spaß - wie im richtigen Leben. Als Till dann verschwindet, gehen Caspar und Greta jedes Risiko ein, um Till wieder zu finden. Dieser tiefe Zusammenhalt spielt in der Geschichte eine große Rolle. Das fand ich wirklich schön.

Die Geschichte selbst ist sehr spannend und auch ein bisschen unheimlich. Till befindet sich in Memoria, einem ganz eigenen Ort. Hier herrscht der Meister. Dieser hat auch ganz eigene Methoden, die Kinder bei sich zu halten. Caspar muss schnellstmöglich eine Lösung finden, wie er Till befreien kann. Daneben muss er aber auch noch gegen das Vergessen kämpfen. Denn wenn er sich selbst nicht mehr erinnern kann, sind sie beide verloren.

Der Schreibstil selbst ist leicht, flüssig und mitreißend. Außerdem werden alle Charaktere und Schauplätze so anschaulich beschreiben, so dass ich sofort ein Bild vor Augen hatte. Ich war bald mit dem Buch fertig, da ich es nicht lange weglegen konnte.

Das Ende ist auch grundsätzlich abgeschlossen, es bleiben aber noch (wichtige) Fragen offen, die dann wohl im nächsten Band geklärt werden.

Fazit:

Eine fantasievolle und spannende Geschichte. Mir hat das Lesen Spaß gemacht! Nun bin ich schon auf die Fortsetzung gespannt.

Bewertung vom 03.11.2016
Stewner, Tanya

Ein Eisbär kriegt keine kalten Füße / Liliane Susewind Bd.11


ausgezeichnet

Als der kleine, verwaiste Eisbär Milky im Zoo aufgenommen wird, soll sich Lilli um ihn kümmern, da sie mit ihm sprechen kann. Milky ist ein aufgewecktes Kerlchen und bringt Lilli bald an den Rand ihrer Kräfte. Also suchen Lilli und ihr Freund Jesahja nach einem passenden Aufpasser für Milky. Als sie diesen gefunden haben, scheint alles in Ordnung zu sein. Doch bald schwebt Milky in großer Gefahr. Lilli und Jesahja versuchen, den kleinen Eisbären zu retten...

Meine Meinung:

Bei dieser Geschichte handelt es sich um den elften Band der Reihe um Liliane Susewind. Es ist aber eine in sich abgeschlossene Geschichte, die auch ohne die Vorgängerbände verstanden wird.

Lilli ist ein fröhliches und hilfsbereites Mädchen mit einer ganz besonderen Gabe: Sie kann mit Tieren sprechen und bringt Pflanzen durch ihr Lachen zum Wachsen. Dadurch erlebt sie natürlich tolle Abenteuer.
Begleitet wird Lilli von ihrem Hund Bonsai und ihrer Katze Frau von Schmidt. Bonsai ist ein lieber Kerl, aber die Katzendame ist einfach klasse. Ihre hoheitsvolle Art ist sehr unterhaltsam. In diesem Band macht sich Frau von Schmidt auf, einen passenden Verehrer zu finden. Ihre Suche hat mir sehr gefallen. Sie brachte mich dadurch immer wieder zum Schmunzeln.

Daneben wird die Geschichte auch noch richtig spannend. Als Lilli und Jesahja endlich einen schönen Platz für Milky gefunden haben, entdeckt Lilli, dass Milky in Gefahr ist. Doch bevor sie etwas dagegen unternehmen kann, passiert ein Unglück. Ich war ganz gespannt, wie die Geschichte ausgeht, und habe sie daher in einem Rutsch durchgelesen.

Die Geschichte ist in 13 Kapitel eingeteilt. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und mitreissend. Auch werden die einzelnen Charaktere und Schauplätze so anschaulich erzählt, dass ich sofort ein Bild vor Augen hatte. Gut gefallen haben mir auch die netten, schwarz-weißen Illustrationen, die den Text ein bisschen auflockern.

Fazit:

Eine witzige und spannende Geschichte. Mir hat das Lesen Spaß gemacht!

Bewertung vom 01.11.2016
Langen, Annette

Graciella will ein Einhorn sein


ausgezeichnet

Der größte Wunsch von Graciella, dem Nashornmädchen, ist es, ein Einhorn zu sein. Leider findet ihre Mama diese Idee überhaupt nicht toll. Doch Graciella glaubt fest daran, dass sie ein Einhorn werden kann. Hier kommt ihr dann der Zufall (und die Fantasie) zu Hilfe und schon ist Graciella ein Einhorn. Als Einhorn ist sie natürlich stark und mutig, auch dann noch, wenn ein Jäger auftaucht ...

Meine Meinung:

Ich habe die Geschichte meinen Töchtern (fast 3 und 4,5 Jahre) vorgelesen bzw. sie zusammen mit den Beiden angeguckt.

Anfangs war ich ein bisschen überrascht, da ich eine Geschichte im Fließtext erwartet habe. Die Geschichte ist aber im Comic-Stil geschrieben, d. h. (tolle) Bilder mit ein paar Sprechblasen. So habe ich den Kleinen also erst einmal erklärt, was auf den Bildern passiert und die Sprechblasen dazu vorgelesen.

Graciellas Stimmung (und auch die der Mama) kann man dabei wunderbar aus den Illustrationen sowie aus den Sprechblasen "ablesen". Das kleine Nashornmädchen ist ein kleiner Dickkopf und fühlt sich ungerecht behandelt. Ich musste schmunzeln, wie realistisch die Ausrufe des Nashornmädchens sind. "Ich mach gar nichts!" oder "Das ist soo gemein!" Das kennen wir von unseren Mädels auch :-)

In den Sprechblasen sind immer Wörter "langgezogen" (beispielsweise "sooooo") oder fettgeschrieben. Wenn man diese "Vorgaben" dann auch so vorliest, wird der Text richtig lebendig. Man "hört" hier wirklich kleine Kinder :-)

Unsere Mädels finden die Geschichte toll. Graciellas Ausrufe werden bei uns immer begeistert mitgesprochen. Vor allem die Kleine kann gar nicht genug von Graciella bekommen. Sie ist ganz stolz, dass sie nun ein Buch hat, das sie schon ganz alleine "vorlesen" kann.

Auch die Illustrationen sind wirklich wunderbar. Total süß und farbenfroh. Außerdem erkennt man sofort, ob die Figuren beispielsweise gut oder schlecht gelaunt sind.

Fazit:

Eine fantasievolle und wunderschön illustrierte Geschichte. Der Comicstil - also Bilder mit (wenigen) Sprechblasen - ist natürlich Geschmackssache. Bei uns kam dieses Buch aber sehr gut an. Die Mädels haben viel Spaß beim Angucken und "Vorlesen". Von uns gibt es daher auch volle fünf Sterne.

Bewertung vom 28.10.2016
Bertram, Rüdiger

Gegen uns könnt ihr nicht anstinken / Stinktier & Co Bd.1


ausgezeichnet

An ihrem zehnten Geburtstag wartet auf Zora eine riesige Überraschung: Sie bekommt ein Totemtier. Eigentlich ist diese Nachricht ein Grund zu Freude, denn Zora wollte schon immer ein Haustier, aber ihr magisches Tier ist Dieter, ein Stinktier. Zora würde Dieter am liebsten umtauschen, doch das geht natürlich nicht. Leider haben einige Kinder in ihrer Klasse wirklich tolle Totemtiere. Einzig Leon und Anna hatten auch Pech: Ihre magischen Tiere sind eine Ratte und ein Faultier. Aber mit Leon und Anna hatte Zora bisher auch nichts zu tun. Das will sie auch nicht ändern, oder vielleicht schon?

Meine Meinung:

Die Geschichte wird von Zora erzählt. Zora ist ein aufgewecktes und sympathisches Mädchen. Ihr Verhalten, ihre Gedanken und Gefühle wirken natürlich und nachvollziehbar. Auch ihre Familie mochte ich gerne.

Schon der Einstieg in die Geschichte ist wirklich witzig und fantasievoll. Wie (fast) alle Kinder, hätte Zora gerne ein Haustier. Doch als sie dann an ihrem 10. Geburtstag das Stinktier Dieter als Totemtier bekommt, weiß sie nicht, ob das wirklich so toll ist. Vor allem sind die Begleiter der anderen irgendwie cooler. Sie haben beispielsweise ein Einhorn oder ein Zebra. Durch Dieter ändert sich zumindest Zoras Leben schlagartig. Er ist ein lustiger Begleiter, der durch seine frechen Sprüche bzw. durch sein Verhalten wirklich Leben in die Bude bringt. Er brachte mich immer wieder zum Lachen.

Daneben geht es in der Geschichte aber auch darum, die richtigen Freunde zu finden. Zora ist sich beispielsweise sicher, zur coolen Clique gehören zu wollen. Die Außenseiter in der Klasse interessieren sie nicht. Hier geht es also um Vorurteile bzw. darum, dass Zora erkennen muss, was ihr wirklich wichtig ist.

Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr kindgerecht. Die Geschichte ist in 17 Kapitel eingeteilt und wird von tollen, schwarz-weißen Illustrationen begleitet, die den Text ein bisschen auflockern.

Fazit:

Eine fantasievolle und witzige Geschichte. Gleichzeitig zeigt sie auf, was bei einer Freundschaft wirklich zählt. Mir hat das Lesen Spaß gemacht!

Bewertung vom 24.10.2016
Stearns, Reneé;Stearns, Rich;Larsen, Carolyn

Die Kinderbibel für Weltentdecker


ausgezeichnet

Diese Kinderbibel ist folgendermaßen aufgebaut: Erst wird eine Geschichte aus der Bibel erzählt. Anschließend kommt ein kleiner Bericht von Menschen aus verschiedenen Ländern. Dazu gibt es auch noch eine Kategorie "Hast du das gewusst", in der ein paar interessante Fakten über das jeweilige Land aufgezählt werden.

Ich habe mit meiner Tochter (4,5 Jahre) und meinem Neffen (fast 6,5 Jahre) in der Bibel gelesen.

Die Bibeltexte sind sehr verständlich und kindgerecht geschrieben. Außerdem werden sie von wunderbaren und farbenfrohen Illustrationen begleitet. Die Kinder sind ganz fasziniert von den Bildern und wählen die Geschichten, die sie hören wollen, auch nach den Bildern aus.

Durch die Berichte aus den verschiedenen Ländern wird der Bibeltext ein bisschen in die heutige Zeit geholt. Man sieht beispielsweise, dass es manche Menschen nicht so leicht haben bzw. sie schlimme Dinge erleiden. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie Gott den Menschen Hoffnung gibt und ihnen hilft. Das gefällt mir (auch wenn man den Kindern dazu schon noch etwas erklären muss bzw. eine Verbindung - Bibeltext zu Erfahrungsbericht - finden muss, damit sie aufmerksam bleiben - zumindest bei meinen kleinen Zuhörern. Aber sie gehören ja noch nicht wirklich zur Zielgruppe der Bibel). Wir haben uns dann einen Globus dazugeholt. Dann habe ich immer erst das Land gezeigt, um das es in der jeweiligen Geschichte geht. So waren die Kinder gleich wieder aufmerksam. Außerdem hat man hier auch eine tolle Möglichkeit, sich im wahrsten Sinne über "Gott und die Welt" zu unterhalten.

Fazit:

Die Verbindung der Bibeltexte mit den Erfahrungsberichten gefällt mir sehr. Sie hängen thematisch mit den Bibeltexten zusammen. Dadurch wird auch die Botschaft der Bibeltexte nochmals sichtbar. Auch werden die Illustrationen von meinen kleinen Zuhörern geliebt. Von uns gibt es für die Bibel volle fünf Sterne.