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Stadtkyll

Bewertungen

Insgesamt 1036 Bewertungen
Bewertung vom 05.11.2022
Schwartz, Gesa

Ash und die Welt der Schatten


ausgezeichnet

Rezension „Ash und die Welt der Schatten“ von Gesa Schwartz




Meinung

Nach „Ophelia Nachtgesang“ zaubert und vor allem kreiert Gesa Schwartz eine neue Geschichte voller Fantasie, Magie und Abenteuern in der düsteren Welt der Schatten. Wenige Seiten reichten um mich in diese lebendige Geschichte zu ziehen und nicht mehr los zu lassen. Mein Herz war erfüllt von Staunen und Begeisterung.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar detailreich und auch für junge Leser leicht verständlich. Dank ihrer Worte fühlte ich mich als lebhaften Teil der Welt und konnte auf jeder Seite einen wunderbaren Zauber entdecken. Die Welt der Schatten war unheimlich gut und vor allem bildhaft beschrieben. Das Abenteuer rund um Ash und Lucy war erfüllt von Ereignissen, eines mitreißender als das andere.

Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Wir begleiten die junge Lucy, die auf der Suche nach ihrem Vater ist. Sie ist ein mutiges Mädchen und ich konnte sie schnell ins Herz schließen. Die Gefühle und Gedanken waren mir so nahe, als seien es meine eigenen. Ash fasziniert durch seine geheimnisvolle Art und verleiht der Geschichte etwas mystisches.

Die Handlung war durchweg spannend und fesselnd. Langeweile ist hier fehl am Platz. Die perfekte Mischung aus düster und gruselig, sowie phantasievoll und magisch ließ mich bis zum Ende hin mit geweiteten Augen lesen. Das Ende war absolut stimmig und es blieben keine offenen Fragen zurück. Rundum perfekt.



Fazit

Gesa Schwartz entführt in eine düstere und phantastische Welt der Schatten. Die Geschichte ist gespickt mit vielen Elementen und Figuren, die dank des Stils lebendig werden. Junge und ältere Leser erleben hier ein Abenteuer der besonderen Art.



Ich vergebe 5 von 5 Sterne

Bewertung vom 05.11.2022
Buehlman, Christopher

Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1)


ausgezeichnet

Rezension „Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1)“ von Christopher Buehlman




Meinung

Einst war High Fantasy wie eine verblassende Erinnerung und ich entfernte mich immer mehr von diesem Genre, das ich einst doch so sehr liebte. Doch mit „Der schwarzzüngige Dieb“ kehrte nicht nur die Liebe zurück, sie wurde auch so hoch entfacht, dass es mir regelrecht an Worten für diese Geschichte fehlt!

Christopher Buehlman hat eine sehr ausschweifende Art die Geschichte um Kinsch zu erzählen. Seine Detail Verliebtheit ist wahrlich grenzenlos und sucht seinesgleichen, doch oftmals habe ich es als etwas störend empfunden, insbesondere bei seitenlangen Beschreibungen zu einer Partie Kartenspiel.

Der Autor hat seine ganz eigene Welt erschaffen und erfindet einiges neu. So gibt es zum Beispiel eine weitere Jahreszeit, oder ein neues Währungssystem. Es war absolut faszinierend und interessant diese vielen Schichten und Facetten zu erkunden. Doch auch hier war es manchmal zu viel Detailreichtum, denn so wurde definitiv das ein oder andere zu langgezogen.

Tatsächlich konnte ich aber über diesen Hauch des „zu viel“ hinwegsehen, denn sein Stil strotzt vor lebendigen Bildern und ich wurde von ihnen erbarmungslos mitgerissen. Die Handlung bedient sich kaum klassischer Elemente und ist somit absolut außergewöhnlich und episch. Allein in dieser allumfassenden Welt gibt es nichts, was es nicht gibt: Hexen, Kobolde, Magier, Diebes Gilden, Riesen und noch so vieles mehr.

Die Geschichte wird aus Kinschs Perspektive erzählt und wir lernen nicht nur ihn, sondern auch seine Vergangenheit sehr gut kennen. Kinsch flucht gern und zeigt auch in den unpassendsten Momenten eine herrlich sarkastische Art. Ich würde ihn kaum als typischen Helden bezeichnen, doch gerade seine skurrile Art macht ihn zu etwas besonderem.

Galva ist der Ruhrpol in der Geschichte und doch verteidigt sie auf temperamentvolle Art ihre Freunde und strotzt vor Stärke. Sie ist eine Kriegerin durch und durch. Auch die anderen Figuren, auf die die beiden während ihrer Reise treffen hatten etwas ungewöhnliches an sich, sodass ich mich tatsächlich genauestens an jeden erinnere.



Fazit

Christopher Buehlman erschafft eine neuartige und überwältigende High Fantasy Welt, in der ihr Detailreichtum zwar manchmal zu dick aufgetragen wirkte, welche aber dennoch mit seinen skurrilen Charakteren und den verschiedensten Elementen zu einem epischen und außergewöhnlichen Hochgenuss wurde. Ein Abenteuer gewürzt mit Magie, Intrigen, Fantasy Wesen, Humor und teilweise kuriosen Figuren. Ein Wordbuilding, das seinesgleichen sucht.



Ich vergebe 5 von 5 Sterne

Bewertung vom 05.11.2022
Drum, Nikolina

The Rain Upon Us / Damien & Birdie Bd.2


sehr gut

Rezension „The Rain Upon Us (Damien & Birdie 2)“ von Nikolina Drum




Meinung

„The Rain Upon Us" schließt perfekt an den Vorgänger „Million Dollars Between Us“ an und ich fühlte mich direkt wieder ein der Geschichte. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, wenngleich mich Band 1 noch intensiver abholte.

Der Schreibstil ist wunderbar angenehm und ließ mich nur so dahinfliegen. Die Charaktere sind uns bereits bekannt, doch lernen wir hier insbesondere Damien noch besser kennen und vor allem lieben. Gerade aber aus seiner Sicht hätte ich gern mehr gelesen.

Denn seine Familie ist ein wichtiges Thema und seine Stimme fehlte mir oftmals sehr. So blieben teilweise die Gefühle etwas oberflächlich und nicht vollends greifbar, auch wenn die Autorin wirklich alles sehr gut hervorbringt.

Gerade auch bei Birdie gibt es einige neue Details und Hintergrundwissen und ich empfand die Einblicke sehr emotional sowie aufschlussreich. Die Vergangenheit irgendwann hinter sich zu lassen und mit gewissen Dingen abzuschließen wird hier sehr verdeutlicht. Eine Menge wichtiger Botschaften geben Anlass zum nachdenken.

Die Geschichte zeigt sich trotz des Damien Aspekts sehr tiefgreifend und ich habe das Gefühl, dass noch nicht alles geklärt ist und noch einiges auf die Figuren wartet, weshalb ich die Reihe auch weiterhin gespannt verfolge.



Fazit

Mit „The Rain Upon Us“ gelingt eine emotionale und tiefgründige Geschichte, die nicht nur voller Botschaften steckt, sondern auch Charaktere jenseits des klassischen Standards mit sich bringt. Oft fehlte mir Damien’s Stimme, doch auch so erlebte ich aufschlussreiche und aufregende Momente.



Ich vergebe 4 von 5 Sterne

Bewertung vom 05.11.2022
Saint, Jennifer

Elektra, die hell Leuchtende


sehr gut

Rezension „Elektra, die hell Leuchtende“ von Jennifer Saint




Meinung

Griechische Mythologie fasziniert mich schon seit Kindesbeinen an. Mit seiner grenzenlosen Vielfalt und den vielen Elementen kann ich auch heute noch so einiges lernen. Gerade deshalb war das Buch für mich ein Muss. Und schon das Cover weckte eine tiefe Neugierde.

Der Schreibstil gestaltete sich als sehr angenehm und detailreich. Ich habe mich sehr schnell in der Geschichte zurechtgefunden und vor allem ins antike Griechenland versetzt gefühlt. Die Autorin versteht es, die griechische Mythologie neu und interessant zu erzählen, gleichzeitig mit einem Hauch Feminismus und jeder Menge Spannung.

Die Schicksale rund um die Charaktere waren mir nicht neu, sind sie doch aus historischen Ereignissen bekannt, und dennoch fieberte ich mit ihnen. Gerade für Mythologie unerfahrene gibt es reichlich Erklärungen, sodass der Leser hier nicht im Dunkeln gelassen wird.

Die Geschichte wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt: Elektra, Klytämnestra und Kassandra. Drei Frauen, die unweigerlich miteinander verbunden sind und jede auf ihre Weise anders ist. Die häufigen Wechsel haben mir sehr gut gefallen, insbesondere da es nie langweilig wurde, allerdings fiel es mir doch etwas schwer eine Bindung zu ihnen aufzubauen.

Der trojanischen Krieg in all seinen Facetten. Neu und spannend erzählt.



Fazit

Drei Frauen.
Drei unterschiedliche Charaktere.
Doch unweigerlich miteinander verbunden.
Mythologie von seiner besten Seite, neuartig, spannend, interessant und vielseitig.
Eine Geschichte, die mich mitten ins antike Griechenland zog.



Ich vergebe 4 von 5 Sterne

Bewertung vom 04.11.2022
Schnell, Carina

When the Night Falls / Sommer in Kanada Bd.2


ausgezeichnet

Rezension „When the Night Falls (Sommer in Kanada 2)“ von Carina Schnell




Meinung

„When the Night Falls“ eroberte mein Herz im Sturm. Eine besondere Second Chance Geschichte, die mit ihrem einfühlsamen, authentischen Stil schon nach wenigen Worten süchtig macht und absolute cozy Vibes ausstrahlt.

Carina Schnell schafft eine perfekte Mischung aus ergreifenden und humorvollen Dialogen, die mir das Herz wärmten. Ich konnte nicht anders als immerzu lesen. Es waren magische Momente, Herzens und Geborgenheits Momente.

Die Handlung wird aus der Sicht beider Charaktere erzählt und ich hatte von Beginn an ein Gefühl der Vertrautheit. Es war, als kenne ich sie ewig und doch gerade erst Sekunden lang. Ich konnte mich voll und ganz auf sie einlassen.

Eigentlich war von Anfang an klar, dass Liv und Will das perfekte Paar waren. Und dennoch gab es bei Liv Wünsche, die Will nicht teilte. Jahre später sehen sie sich wieder und es scheint, als habe sich nichts verändert. Ihre Gefühle sind immer noch stark.

Dennoch ist Will vorsichtig und bedacht, denn Liv hat ihn unglaublich verletzt und ich konnte ihn so gut verstehen. Wills ruhige Art gar seine Gründe, die wir auch nach und nach aufdecken und ich fand es sehr authentisch, wie dies in die Geschichte gewoben wurde.

Auch Liv mochte ich sehr. Während sie ihr altes Leben hinter sich ließ um ihren Platz im Leben zu finden, schien sich in der Kleinstadt nicht viel verändert zu haben und gemeinsam mit Will finden sie später gemeinsam ihren Platz.

Die Handlung war wunderschön. Die Charaktere wachsen über sich hinaus und stellen fest, dass egal wie schmerzhaft die Vergangenheit ist, gemeinsam schafft man alles und Zusammensein ist immer noch das beste.

Es gab so viele Momente, die ich nie vergessen werde. Das Lagerfeuer, die Berge, oder Livs Tat für Wills Boot. Gerade diese sind es, die die Geschichte auch so besonders machen und ein Stück weit liebe ich sie mehr als ihren Vorgänger.



Fazit

Berge, Lagerfeuer, Kanada mit all seinem Charme und Flair - inmitten dessen stehen Liv und Will, die am Ende erkennen, dass ihr Weg nur gemeinsam perfekt ist. Wie das Leben selbst schreiben auch sie Hürden, schmerzhaftes, aber auch unglaublich gefühlvolles. Und schon jetzt freue ich mich auf die explosive Mischung in Band 3.



Ich vergebe 5 von 5 Sterne

Bewertung vom 03.11.2022
Bätcke, Tine

Lua und Caelum 2: Zwischen Dämonenherz und Engelstränen (eBook, ePUB)


sehr gut

Rezension „Lua und Caelum 2: Zwischen Dämonenherz und Engelstränen“ von Tine Bätcke




Meinung

Der Nachhall des ersten Bandes ist noch immer so gewaltig, wie konnte ich da nicht sofort zur Fortsetzung greifen? Auch der Stil zeigt sich wieder so unglaublich schön wie in Band 1. Mitreißend und angenehm.

Doch der Anfang der Geschichte war mir dieses Mal zu langgezogen und ereignislos. Es passierte kaum was. Lua, Caelum & Kieron schienen auf der Stelle zu treten und jede Spur verlief sich schnell.

Ab der Mitte rasten Spannung, Action und Ereignisse an mir vorüber, wie Meteoriten, die auf die Erde prasseln. Besonderes Highlight war für mich hier, dass aus der Sicht von Kieron erzählt wurde. Sein Humor ist beispielhaft und seine coolen Sprüche brachten mich unentwegt zum Lachen.

Die Chemie zwischen Lua & Caelum stimmt einfach. Doch gelegentlich fehlte mir das Necken, wie es noch im ersten Band war. Besonders Lua zeigt eine starke Entwicklung und muss so einiges durchmachen.

Auch das Ende zeigte sich Blockbuster würdig und fixt den Leser direkt für Band 3 an.



Fazit

Lua & Caelum: Zwischen Dämonenherz und Engelstränen konnte nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten. Insbesondere die Neckereien und Aufregung zu Beginn fehlten mir. Doch liebe ich die Geschichte und insbesondere Lua, Caelum & Kieron, sodass die Fortsetzung ein Muss ist!



Ich vergebe 4 von 5 Sterne

Bewertung vom 03.11.2022
Murges, Eva

Gretas Gespür für Geister


ausgezeichnet

Rezension „Gretas Gespür für Geister“ von Eva Murges




Meinung

Könnt ihr die Geister hören?
Oder sprecht ihr gar mit ihnen?
Wie Oma Gigi?
Durch ihre Mikrowelle!

„Gretas Gespür für Geister“ entführt uns in eine zauberhafte und vor allem originelle Welt der Geister und des Spuk.

Eva Murges hat ihrer Geschichte eine wundervolle Stimme verliehen, die voller Witz und Charme ist, sodass auch ich als Erwachsene dem Zauber erlag und durchweg schmunzeln musste.

Greta ist ein aufgewecktes und kluges Mädchen, das einem großen Geheimnisse auf der Spur ist. Denn ihre Oma spricht mit Geistern! Nicht nur diese originelle und kreative Idee findet sich im Buch, sondern noch vieles mehr.

Es gab Momente zum Lachen und Momente, die das Herz erwärmten. Es gibt wichtige Themen, denn zum Beispiel hat Greta zwei Papas und ich fand es ganz toll, wie natürlich die Autorin mit Diversität umgeht.

Auch Oma Gigi fand ich wunderbar, insbesondere da sie Greta ganz schön auf Trab hält. Werte wie Freundschaft und Familie sind hier von großer Bedeutung. Diese Vielfalt und die vielen Elemente machen die Geschichte zu etwas besonderem.

Die Story bietet jede Menge Rätsel und Spannung, gewürzt mit einer guten Prise Spuk, doch nicht zu gruselig, sodass auch die kleinen unter uns ihre Freude haben. Die kurzen Kapitel eignen sich perfekt zum selber lesen oder vorlesen und sind geschmückt mit Illustrationen.

Auch wurde ich beim lesen das ein oder andere mal überrascht, womit die Geschichte selbst für Große unvorhersehbar bleibt. Ein All Age Hit, der nicht nur zu Halloween begeistert!



Fazit

Gretas Gespür für Geister ist ein humorvolles, spukiges und phantasievolles Abenteuer zum rätseln und entdecken. Mit Charme und pfiffigen Figuren schafft die Autorin eine Geschichte für Große und Kleine Helden*innen. Lasst euch von den Geistern verzaubern.



Ich vergebe 5 von 5 Sterne

Bewertung vom 03.11.2022
Bähr, Emily

Counting Rainbows / Queens University Bd.2


ausgezeichnet

Rezension „Counting Rainbows“ von Emily Bähr




Meinung

Emily Bähr hat mich mit dieser Geschichte emotional in einen tobenden Wirbel gesteckt, der, je weiter das Geschehen voran schritt, nur noch gewaltiger und intensiver wurde. Ich habe mich in der Geschichte verloren, war erfüllt von Wärme, Geborgenheit und Zuversicht.

Es war so unglaublich schmerzhaft, all die Zweifel von Cameron und Toast zu erleben. So viele Gefühle steckten hier drin, wie Sterne am Firmament. Ich war aufgewühlt und wollte sie schütteln, wollte ihnen sagen, was für wundervolle Menschen sie sind. Ich wollte sie im Arm halten und ihnen Mut und Kraft geben.

Ich wollte mit ihnen weinen und doch wollte ich auch, dass sie ihren Weg gehen. Ich wollte in jedem Augenblick ein Teil von ihnen sein. Die Autorin schafft eine traumhafte Mischung aus cozy Feelings, prickelnderer Liebesgeschichte und nerdigen Gesprächen. Es geht aber auch um wichtige Themen wie das Coming Out und sich im Leben zurecht zu finden.

Auch die Nebenfiguren sind so schön gezeichnet und geben in den richtigen Momenten Cameron und Toast Zuversicht und Mut. Das Zusammenspiel war beispiellos. Die Dialoge strotzten vor Leichtigkeit und Witz. Es war so ein unglaublich schönes Gefühl, ein Teil ihrer Mitte zu sein.



Fazit

„Counting Rainbows“ ist eine Geschichte voller cozy und Herzens Momente, so bunt und vielfältig wie ein Regenbogen und gespickt mit Millionen Gefühlen. Ich habe mich in den Momenten um Cameron und Toast verloren und jeden Augenblick erfüllt von Wärme und Zuversicht erlebt. Wie die Farben des Lebens ist auch ihre Geschichte.


Ich vergebe 5 von 5 Sterne

Bewertung vom 02.11.2022
Hepke, Pia

24 Türchen zum Glück


ausgezeichnet

Rezension „24 Türchen zum Glück“ von Pia Hepke




Meinung

Auch wenn die Temperaturen dieses Jahr zu Beginn den November noch ungewöhnlich mild sind, so holte ich mir mit „24 Türchen zum Glück“ nicht nur die weihnachtliche Stimmung nach Hause, sondern ließ mich auch von deren Kälte umgarnen, sodass ich eingehüllt in eine Decke den Worten lauschen konnte.

Pünktlich am 01. Dezember findet Felicitas auf ihrer Fußmatte ein wunderschönes Päckchen mit dem Vermerk „1“. Jeden Tag folgen weitere, die mit einer Aufgabe verbunden sind. Was Felicitas allerdings nicht weiß, wer ihr diese Päckchen vor die Tür legt…

Die Idee hinter der Geschichte fand ich wunderschön, denn anders als in klassischen Adventskalendern gibt es hier auch Dinge, die nichts mit Weihnachten zu tun haben, die für Felicitas eher persönliche Gründe haben.

Gemeinsam erfahren wir durch die Türchen einiges wissenswerte rund um Weihnachten, was mir selbst nicht bewusst war und es gibt sie in unterschiedlichen Kapitel Längen, sodass manche mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen.

Über die gesamte Geschichte hinweg habe ich mir Felicitas gerätselt, wer denn der Mensch ist, der ihr diese außergewöhnlichen Geschenke macht und warum. Genau wie Felicitas wollte ich ab einem gewissen Punkt gar nicht, dass der 24. Dezember da war und somit die Auflösung.

Denn Pia Hepke zaubert hier wirklich einen Traum aus Weiß und Schnee, der nicht nur Liebhaber von Weihnachten begeistert, sondern auch die größten Grinch. Die Atmosphäre ist absolut cozy und mit jeder Seite fühlte ich mich mehr von einem warmen, prasselnden Feuer umgeben.

Ein besonderes Extra in diesem Buch sind die Aufgaben, die dem Leser selbst gestellt werden, denn so begleitet man nicht nur Felicitas, sondern wird selbst ein Teil der Türchen.

24 Türchen zum Glück bringt die Magie der wohl zauberhaftesten Zeit nach Hause und das auf liebevolle Art und Weise.



Fazit

Ein Adventskalender der besonderen Art.
24 Türchen zum Glück ist die perfekte Einstimmung auf die weihnachtliche Zeit. Mit jeder Menge Magie, Zauber und außergewöhnlichen Aufgaben. Wer steckt wohl hinter den wunderschönen Päckchen?
Findet es unbedingt heraus!



Ich vergebe 5 von 5 Sterne

Bewertung vom 01.11.2022
Perko, Marion

Vega - Der Wind in meinen Händen


gut

Rezension „Vega - Der Wind in meinen Händen“ von Marion Perko




Meinung

„Vega“ ist der Auftakt zu einer neuen Reihe in der es um die Folgen der Klimakrise geht. Gerade zu Beginn verspürte ich ein Gefühl von hautnah dabei zu sein. Die Handlung beginnt in einem rasanten Tempo und entfachte gleich Adrenalin und Spannung. Nach diesem Start erwarte ich zweifellos, dass der Rest ebenso „windig“ sein würde.

Doch verlor sich dieses Gefühl leider sehr schnell. Die Autorin legt sehr viel wert auf detailreiche Beschreibungen der Orte, doch gingen dabei die Hintergründe verloren und ich war erfüllt von zu vielen Fragen, die kaum eine Auflösung fanden. Warum geschah das alles? Was passierte mit Vegas Freund?

Auch nahm die Flucht von Vega, bedingt durch ihr Geheimnis, sehr viel Raum ein und so wurde es oftmals eintönig. Die Romanze fand ich eher herbei gezwungen und kam in Punkto Emotionen nicht so recht bei mir an. Zudem hatte ich das Gefühl, dass sie eher oberflächlich blieb, wie auch leider vieles andere in der Geschichte.

Vega ist eine sympathische Protagonistin, aber auch bei ihr fehlte es an Hintergrundwissen, um sie vollends greifen zu können. Die anderen Charaktere wirkten manchmal wie Randfiguren und mir fehlte leider der Bezug zu ihnen.

Die Handlung selbst punktet aber dennoch mit durchaus interessanten Aspekten und Wendungen. Am Ende bleiben aber zu viele offene Fragen und ein Gefühl des Zwiespalt.



Fazit

Leider konnte „Vega - Der Wind in meinen Händen“ mein Leser Herz nicht vollends für sich gewinnen. Gerade die Thematik und Stellen der Handlung waren durchaus sehenswert und auch die Protagonistin Vega gefiel mir. Doch verloren sich die Charaktere und die Storyline in zu wenigen Hintergründen und somit blieb das Geschehen leider sehr oberflächlich.



Ich vergebe 3.5 von 5 Sterne