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MarTina

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Insgesamt 833 Bewertungen
Bewertung vom 07.10.2018
Hacks, Peter

Geschichten von Henriette und Onkel Titus


gut

Auf dieser CD sind 15 verschiedene, abgeschlossene Geschichten bzw. Gedichte enthalten. Die Gesamtspiellänge beträgt 74:04 Minuten.

Ich habe die CD zusammen mit unseren Mädels (4 und 6 Jahre) angehört. Die Sprecherinnen haben angenehme und sympathische Stimmen. Man hört ihnen sehr gerne zu.

Der Inhalt der Geschichten hat uns aber nicht immer gefallen. Unsere Mädels fanden die erste Geschichte, die sich um eine Nixe in der Badewanne dreht, lustig. Die restlichen Geschichten wurden von ihnen nicht groß erwähnt bzw. bei diesen hörten sie auch nicht mehr richtig zu.

Auch mein Geschmack wurde nicht immer getroffen. Erwähnenswert ist die Erzählung rund um die Denkmaschine. Diese fand ich gelungen. Auch die Nixengeschichte gefiel mir. Manche Geschichten waren mir aber zu seltsam und kurios. Vor allem ein Tagedieb, der Tage stiehlt, was aber nicht jedem auffällt oder die Geschichte rund ums Affenfangen waren Erzählungen, mit denen ich überhaupt nichts anfangen konnte.

Fazit:

Die Sprecherinnen machen einen tollen Job. Doch der Inhalt der Geschichten hat uns nicht immer überzeugt. Manche Erzählungen waren zu verrückt, aber das ist natürlich auch Geschmackssache.

Bewertung vom 21.09.2018
Robbins, Mel

Die 5 Sekunden Regel


gut

In diesem Buch beschreibt die Autorin ihre 5 Sekunden Regel. Diese Regel soll helfen, Dinge anzugehen, ohne vorher ewig darüber nachzugrübeln. Auch lästige Dinge sollen so schnell aus dem Weg geschafft werden, anstatt sie auf die lange Bank zu schieben. Somit soll man wieder selbstbestimmt und voller Elan sein Leben meistern.

Das Konzept hört sich schlüssig und interessant an. Es ist eine sehr einfache Regel, deren Erklärung nicht viel Zeit beansprucht. Hier dreht sich aber das ganze Buch um diese Regel. So bleibt es nicht aus, dass man desöfteren auf Wiederholungen trifft. Dies macht das Lesen mit der Zeit etwas langatmig.
Außerdem sind viele kurze Erfahrungsberichte zu finden, die sich sehr ähneln. Alle sind voller Lob und begeistert, wie positiv sich ihr Leben verändert hat. Grundsätzlich finde ich Erfahrungsberichte zwar interessant, aber nicht in dieser Menge und in diesem Gleichklang. Ich fand diese auf Dauer einfach nur störend.

Eine schöne Idee ist das Armband, das dem Buch beiliegt und immer an die 5-Sekunden-Regel erinnert. So verliert man diese und das eigene Ziel wohl nicht so leicht aus den Augen. Auch die Seiten, die wohl zum Heraustrennen gedacht sind, gefallen mir.

Fazit:

Die Regel selbst ist interessant und scheint auch zu funktionieren. Doch die vielen Wiederholungen und Unmengen an ähnlichen Erfahrungsberichten fand ich etwas anstrengend.

Bewertung vom 29.08.2018
Egert, Markus;Thadeusz, Frank

Ein Keim kommt selten allein


sehr gut

In diesem Buch dreht sich alles um Keime, Viren, Pilze und Bakterien. Grundsätzlich hört sich dies nicht gerade spannend an. Doch hier gelingt es, das Thema auf eine lockere und humorvolle Art zu vermitteln. Das Buch lässt sich leicht lesen und ist sehr verständlich. Witzig fand ich beispielsweise das Kapitel der meistgesuchten Schurken aus dem Reich der Mikroben, in dem einzelne, unschöne Keime, wie Salmonellen, kurz erklärt werden. Daneben haben mir auch die manchmal auftauchenden Kästchen, in denen das Wichtigste nochmals zusammengefasst wird, gefallen. Das Buch ist unterhaltsam, auch wenn man einige Dinge schon vorher wusste. Manches sieht man jetzt aber auch ein bisschen mit anderen Augen.

Fazit:

Hier wurde ein eher spezielles Thema auf eine humorvolle und leichte Art verpackt. Interessant und unterhaltsam.

Bewertung vom 21.08.2018
Iland-Olschewski, Barbara

Achtung, gruselig! / Tiergeister AG Bd.1


ausgezeichnet

Arik ist ein kleiner Rauhaardackelgeist. Zusammen mit anderen Tiergeistern besucht er die Gespensterschule Spuk Ekelburg. Dort sollen sie lernen, wie sie Kindern das Gruseln lehren. Doch dann ist plötzlich ihre Schule in Gefahr. Also werden von den Lehrern Spukangriffe auf die Menschen geplant. Arik und seine Freunde versuchen, diese zu verhindern und gleichzeitig mit ihrem eigenen Plan die Schule zu retten. Ob ihnen dies gelingt?

Meine Meinung:

Bei diesem Buch handelt es sich um den Auftakt der neuen Kinderbuchreihe "Tiergeister AG".
Die tierischen Hauptpersonen sind hier etwas ungewöhnlich. Sie sind nämlich bereits gestorben und daher Geister. Dazu kommt, dass sie alle etwas ramponiert aussehen, da sie überwiegend bei Unfällen ums Leben gekommen sind. Dies sieht man ihnen dann auch als Geistertier an. Es gibt hier beispielsweise ein Chamäleon mit Loch im Bauch, durch das man seine Rippen sieht. Auch Ariks Auge ist z. B. etwas lose. Diese Beschreibungen machen den Anfang gleich ein bisschen gruselig. Da aber die Bilder, die den Text begleiten, niedlich und harmlos sind, relativiert sich das Ganze gleich wieder. Es sind aber auf alle Fälle interessante Figuren.

Auch gibt es bei den Geistern große Unterschiede: Arik und seine Freunde sind wirklich nette Geister, die Lehrer dagegen sind ein bisschen unheimlich. Das finden auch die Geisterschüler. Eigentlich traut sich niemand, sich den Anweisungen der Lehrer zu widersetzen. Doch Arik lässt sich nicht aufhalten. Seine Freunde helfen ihm tatkräftig und halten zu ihm. Dadurch schaffen sie es letzten Endes, ihren Plan durchzuziehen.

Auch die Verbindung der Geisterschule mit den Menschen ist gelungen. Spuk Ekelberg ist nämlich tagsüber die normale Schule Sankt Ethelburg. Und diese Kinder und Lehrer wollen die Geistertierlehrer vertreiben. Doch es kommt am Ende alles anders als gedacht.

Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge. Außerdem lockern die farbenfrohen Illustrationen den Text auch gleich ein bisschen auf.

Fazit:

Eine unterhaltsame Geschichte mit Spannung, Witz und ein bisschen Grusel. Alles in allem: Ein gelungener Auftakt!

Bewertung vom 08.08.2018
Müller, Karin

Spuk im Stall und überall / Gespensterponychaos Bd.1


sehr gut

Ich habe die Geschichte unserer Großen (6 Jahre) vorgelesen.
Mira mochten wir sofort. Sie wirkt nicht nur auf dem Cover nett und fröhlich, sondern ist auch in der Geschichte ein sehr sympathisches Mädchen. Auch die Katze mochten wir. Einzig ihr Name hat uns gestört. Sie trägt nämlich den Familiennamen und heißt daher "Frau Morgenschön". Da Miras Vater auch oft mit dem ganzen Namen (Bjarne Morgenschön) genannt wird, gibt es eine Häufung von Morgenschön. Ich hatte das Gefühl, dass unsere Tochter dadurch nicht immer ganz aufmerksam war. Da hätte ein eigener Katzenname mehr Abwechslung gebracht.

Ansonsten hat uns die Geschichte gefallen. Sie ist fantasievoll und kindgerecht. Ein unsichtbares Tier ist einerseits etwas Tolles, andererseits bringt dies auch Schwierigkeiten mit sich. Das Gespensterpony stellt ziemlich viel Unfug an, für das Mira dann keine plausible Erklärung hat. Für den Leser bzw. kleinen Zuhörer ist das immer wieder lustig, aber bei den betroffenen Erwachsenen kommt dies verständlicherweise nicht unbedingt immer gut an. Daneben waren Miras und Frau Morgenschöns Versuche, das Gespensterpony zu erwischen, unterhaltsam. Unsere Große konnte es kaum erwarten, das Pony kennenzulernen. Zu ihrer Freude hatten Mira und Frau Morgenschön natürlich Erfolg und die Beiden gewinnen mit dem Gespensterpony eine neue Freundin dazu.

Die Geschichte ist in 8 Kapitel aufgeteilt, was das Vorlesen (und auch das Selberlesen) gleich ein bisschen erleichtert. Auch die größere Schrift und der Zeilenabstand sind sehr kindgerecht. Daneben sind in der Geschichte immer wieder fröhliche Illustrationen zu finden, den den Text gleich ein bisschen auflockern. Auf diese hat sich meine kleine Zuhörerin immer sehr gefreut. Jedes Bild wurde dann auch ganz genau betrachtet.

Fazit:

Fantasievoll und unterhaltsam. Man begleitet Mira gerne bei ihrem kleinen Abenteuer. Alles in allem ein schöner Auftakt.

Bewertung vom 05.08.2018
Kolb, Suza

Eins, zwei, Ponyzei! / Die Haferhorde Bd.11


ausgezeichnet

Ich habe die Geschichte unserer Großen (6 Jahre) vorgelesen. Da wir bisher noch kein Buch der Haferhorde gelesen haben, brauchten wir anfangs ein bisschen, um einen Überblick über die Tiere und Menschen zu bekommen. Eine große Hilfe waren dabei die Illustrationen mit Namen der tierischen Hauptpersonen, die man ganz vorne im Buch findet. So konnte man hier immer wieder kurz nachgucken. Einzig bei den menschlichen Mitwirkenden mussten wir anfangs mehr aufpassen.

Unserer Tochter fand die Ponys total witzig. Ihre Unterhaltungen brachten auch mich zum Schmunzeln. Außerdem hat uns auch das Thema Zeltlager sehr gefallen. Die Kinder und die Ponys unternehmen verschiedene, interessante Ausflüge. Schon das ist unterhaltsam. Als dann aber auch noch ein Dieb unter den Reiterhofbewohnern und -gästen vermutet wird, wird das Ganze auch noch spannend. Hier ermitteln sogar die Ponys mit.

Die Geschichte ist in 11 Kapitel aufgeteilt, was das Vorlesen (und auch das Selberlesen) gleich ein bisschen erleichtert. Schön ist auch, dass immer wieder farbenfrohe, fröhliche Illustrationen auftauchen, da dies den Text gleich ein bisschen auflockert. Auf diese hat sich unsere Tochter immer sehr gefreut.

Fazit:

Die Ponys bringen Witz in die Geschichte, der Diebstahl-Fall macht diese spannend. Wir fanden das Buch abwechslungsreich und sehr unterhaltsam.

Bewertung vom 29.07.2018
Langen, Annette;Hebrock, Andrea

Popelalarm


ausgezeichnet

Bei diesem Buch verspricht schon der Titel lustige Unterhaltung. Daher waren meine Töchter (4 und 6) und ich sehr gespannt auf die Geschichte. Diese fängt schon sehr humorvoll an. Der Popelzist, der normalerweise aufpasst, dass es keine Nasenbohrer gibt, macht nämlich Pause. Also übernimmt der Popelzisten-Vogel - mit Unterstützung der Kinder - diese Aufgabe. Immer wenn jemand in der Nase popelt, wird der "Popel-Alarm" ausgerufen. Das fanden unsere Mädels total toll. Es machte ihnen großen Spaß, die Bilder nach versteckten Poplern abzusuchen und ihr Erfolg war lauthals zu hören. Außerdem brachten uns auch die verschiedenen Missgeschicke der Tiere bei ihren Popelversuchen zum Lachen. Auch das Ende ist toll. Gegen heimliches Popeln kann nämlich niemand etwas sagen. Das ist doch ein guter Kompromiss.
Die Illustrationen sind sehr farbenfroh und fröhlich. Der Text ist kurz und überwiegend in Sprechblasen. Dadurch kann man das Ganze auch sehr lebendig vorlesen.

Fazit:

Das Popelthema fanden unsere Töchter total witzig. Außerdem lädt das Buch die Kinder zum Mitmachen ein. Das hat unseren Mädels großen Spaß gemacht. Von uns gibt es daher auch volle fünf Sterne!

Bewertung vom 28.07.2018
Remington, Laurel

Scarlett Bd.1


ausgezeichnet

Scarletts Mutter ist Bloggerin. Das ist eigentlich kein Problem, doch leider ist Scarlett auch das Hauptthema auf dem Blog. Lustige und peinliche Momente stellt ihre Mutter sofort ins Internet. Jeder in der Schule kennt den Blog und Scarlett fühlt sich total bloßgestellt. Sie will überhaupt nichts mehr unternehmen, da sie Angst hat, bald wieder im Blog darüber zu lesen. Doch dann entdeckt sie bei ihrer Nachbarin ein kleines, selbstgeschriebenes Kochbuch. Dieses zieht sie magisch an. Also fängt sie an, heimlich Rezepte auszuprobieren. Endlich hat Scarlett ein Hobby, von dem ihre Mutter nichts weiß. Ob es dabei bleibt?

Meine Meinung:

Das Buch hat mich gleich von Anfang an in seinen Bann gezogen, da der Schreibstil so mitreissend ist. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig. Außerdem kann man Scarlett total verstehen. Ihre Mutter sieht nur den Erfolg des Blogs und hinterfragt nicht, wie es ihrer Tochter dabei geht. Hier tut mir Scarlett richtig leid. Doch mit der Entdeckung des Kochbuchs ändert sich auf Scarletts Leben vollkommen. Sie findet neue Freunde, lernt ihre Nachbarin Rosemary kennen und hat endlich ein Hobby, das sie ganz erfüllt. Die Back- und Kochsequenzen werden dabei auch so wunderbar beschrieben, dass man das besondere Gefühl, das Scarlett erfasst, gleich selbst spürt. Auch ihre Mutter erkennt langsam, was im Leben wichtig ist. Man kann die Gefühle, Gedanken und Handlungen der Figuren von Anfang bis Ende nachvollziehen und spüren. Das finde ich einfach klasse.

Am Ende wird es dann sehr traurig, aber die Autorin findet hier eine schöne Lösung, so dass man das Buch trotzdem mit einem guten Gefühl beendet.

Fazit:

Die Geschichte ist rundherum stimmig und einfach schön. Auch strahlt sie eine ganz besondere Stimmung aus. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Alles in allem sehr empfehlenswert!