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MarTina

Bewertungen

Insgesamt 832 Bewertungen
Bewertung vom 10.03.2019
Pauliks, Janita

Mit Herz und Hufen - Chaostage


ausgezeichnet

Bei diesem Buch handelt es sich um das dritte Abenteuer mit Emma und Nele. Da anfangs kleine Rückblenden auf Ereignisse in den Vorgängerbänden vorhanden sind, bietet es sich an, die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen.

In diesem Band gibt es große Aufregung wegen einer tragenden Stute. Außerdem dürfen die Mädels das "Balve Optimum" besuchen. Und dann sorgen auch noch neue, tierische Bewohner auf dem Reiterhof für einigen Trubel. Es ist also einiges los. In Neles und Emma Leben gibt es nicht viel Langeweile. Das ist natürlich auch für den Leser sehr unterhaltsam. Neben den schönen Erlebnissen muss die Freundschaft der Mädchen aber auch kleinere Streitigkeiten und auch Emmas Schwärmerei für einen Dressurreiter aushalten. Doch am Ende raufen sich Nele und Emma immer wieder zusammen.

Nach wie vor ist die Freundschaft der Beiden einfach klasse. Sie können sich aufeinander verlassen, auch wenn es ab und zu Unstimmigkeiten gibt. Am Ende wissen Beide, was wirklich wichtig ist. Schön ist auch, dass man die Gedanken und Gefühle der Mädels immer nachvollziehen kann. Außerdem ist die Einbeziehung des Glaubens wieder wunderbar gelungen. Emma schöpft immer wieder neue Kraft und Mut aus einigen Bibelstellen. Das gefällt mir sehr.

Fazit:

Ein unterhaltsame und abwechslungsreiche Geschichte mit sympathischen Hauptpersonen. Da macht das Lesen Spaß!

Bewertung vom 07.03.2019
Hach, Lena

Grüne Gurken


ausgezeichnet

Die Geschichte dreht sich um die 14jährige Lotte und ihre Familie. Sie sind gerade nach Berlin gezogen. Lotte mag die Stadt überhaupt nicht und weiß auch nicht was sie dort soll. Doch dann gerät sie unversehens an einen Job. Damit ändert sich erst einmal ihr Alltag und mit der Zeit auch ihre Einstellung. Vielleicht ist Berlin gar nicht so schlimm wie gedacht? Auf alle Fälle kann man sich hier verlieben ...

Meine Meinung:

Lotte mochte ich sofort. Sie ist ein bisschen tollpatschig und gerät dadurch immer wieder in Situationen, bei denen ich schmunzeln musste. Sie meistert diese dann aber so souverän wie möglich. Das fand ich klasse. Daneben kann man ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen. Es machte richtig Spaß, die Geschichte aus ihrer Sicht mitzuerleben.

Aber auch die anderen Personen haben mir gefallen. Man hat von ihnen sofort ein Bild vor Augen.

Der Schreibstil ist flüssig und mitreissend. Er trägt auch zur lockeren und leichten Stimmung bei. Daneben sind immer wieder von Lotte entworfene Diagramme zu finden, die den humorvollen Grundton ebenfalls unterstreichen.

Fazit:

Eine leichte und humorvolle Geschichte mit einer total sympathischen Hauptperson. Empfehlenswert!

Bewertung vom 05.03.2019
Kennedy, A. L.

Onkel Stan und Dan und das ungeheuerlich ungewöhnliche Abenteuer / Onkel Stan und Dan Bd.2


sehr gut

Im kleinen Städtchen Pandrumdroochit gibt es viele ungewöhnliche Dinge. Auch den marmeladenbrot-werfenden Onkel Stan und seinen sprechenden Dachs Dan kann man dort treffen. Für die Menschen ist dies normal. Sie denken sich nichts dabei und sind glücklich. Doch das ändert sich, als Dr. P'Krall dort auftaucht. Er kann die ganze Ungewöhnlichkeit nicht ausstehen. Also versucht er, diese aus der Stadt und ihren Bewohnern zu vertreiben. So gerät auch bald Onkel Stan in große Gefahr. Doch Dan, die Lamas und ihre Freunde lassen Onkel Stan natürlich nicht im Stich.

Meine Meinung:

Das Buch ist sehr verrückt und unterhaltsam. Vor allem die Lamas fand ich toll. Sie bringen mit ihrer Art und ihrem Verhalten viel Witz in die Geschichte. Aber auch Onkel Stan ist interessant. Er ist voller schräger Ideen und Lebensfreude. Dadurch erscheint er sehr ungewöhnlich. Als er dann in Dr. P'Kralls Fänge gerät, wird es spannend.
Daneben zeigt das Buch aber auch auf, dass gerade ein bisschen Ungewöhnlichkeit gute Laune und Glück bringen kann. Man sollte sich zumindest immer treu bleiben, um glücklich zu sein.

Die vielen comicartigen Illustrationen unterstützen den Witz in der Geschichte und lockern den Text auf. Das hat mir gefallen.

Fazit:

Eine sehr verrückte Geschichte mit sehr ungewöhnlichen Hauptpersonen. Witzig und unterhaltsam.

Bewertung vom 02.03.2019
Boie, Kirsten

Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte


ausgezeichnet

Der kleine Fuchs verliert bei einem großen Feuer seine Familie. Mama Reh hat Mitleid und nimmt ihn bei sich auf. Doch bald merken alle, dass Füchse und Rehe doch ziemlich verschieden sind. Und dann verschwindet auch noch eine kleine Waldmaus. Die anderen sind sich sicher: Daran kann eigentlich nur der kleine Fuchs schuld sein. Denn jeder weiß, dass Füchse Mäuse fressen. Doch auch wenn die anderen nicht immer nett zu ihm sind, lässt er sie in der Not nicht im Stich ...

Meine Meinung:

Ich habe das Buch unseren Mädels (5 und 7 Jahre) vorgelesen.
Der Schreibstil ist ganz besonders und eignet sich wunderbar zum Vorlesen. Er schafft eine richtig gemütliche Stimmung. Unsere Mädels waren immer aufmerksame und begeisterte Zuhörerinnen.
Der kleine Fuchs ist auch ein ganz sympathischer kleiner Kerl, den man gerne bei seinem Abenteuer begleitet. Daneben wurden auch vor allem Mama Reh und ihr Kitz Vielpunkt von unseren Mädels geliebt.

Lustig fanden meine kleinen Zuhörerinnen die Gedanken der Tiere über Menschen und Autos. Hier hat vor allem unsere Kleine den Behauptungen der Tiere immer widersprochen. Dass Tiere diese Dinge nicht wissen können und sich darum eigene Erklärungen suchen, hat aber auch sie verstanden.
Daneben war die Geschichte auch spannend, da so ein Tierleben auch böse Überraschungen bereithält. Doch am Ende wird fast alles gut.

In der Geschichte stecken auch viele wichtige Aussagen. Z. B. verurteilen die Tiere den kleinen Fuchs sofort, als die Waldmaus verschwindet, nur weil er ein Fuchs ist. Man spürt sofort, dass dies nicht richtig ist. Das fanden auch unsere Mädels sehr gemein.
Auch das Bemühen des kleinen Fuchses, sich wie ein Reh zu verhalten, war zum Scheitern verurteilt. Auch dies war den Kindern von Anfang an bewusst. So etwas kann natürlich nicht gelingen. Am Ende wird klar, dass man, auch wenn man komplett verschieden ist, tolle Freunde sein kann.

Begleitet wird der Text von wunderschönen, farbenfrohen Illustrationen. Bei uns wurden die Bilder geliebt. Auch ich habe mich während des Vorlesens auf jedes Bild gefreut. Sie tragen auch zu dieser besonderen Stimmung bei.

Fazit:

Die Geschichte ist so warmherzig und kindgerecht geschrieben, dass unsere Mädels und auch ich als Vorleserin einfach begeistert sind. Außerdem sind die Bilder dazu total schön. Uns hat dieses Buch wunderbare Vorlesestunden beschert. Empfehlenswert!

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 20.02.2019
Schwarz, Jesse

Ein Held auf vier Hufen / Superpony Murphy Bd.1


ausgezeichnet

Pony Murphy kommt auf einen neuen Hof. Da der erste Eindruck zählt, will er sich natürlich bestens präsentieren. Leider geht sein erster Auftritt in die Hose und so ist er bei den Großpferden gleich eine Lachnummer. Nach einiger Zeit wird er zu den Miniponys verfrachtet. Erst ist er damit gar nicht einverstanden, doch dann mag er die Ponys doch. Und als er es dann mit Pferdedieben zu tun bekommt, kann er auf die Hilfe seiner Freunde zählen.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch unseren Mädels (5 und 7 Jahre) vorgelesen.

Die Geschichte wird aus Murphys Perspektive erzählt. Unsere Mädels mochten das Pony sofort. Er ist ein total sympathischer Kerl. Man muss ihn einfach liebhaben. Auch sein kleiner Mäusefreund Leonardo kam bei uns gut an. Diese ungewöhnliche Freundschaft sorgte für viel Unterhaltung. Die Beiden sind ein tolles und außergewöhnliches Team. Als dann auch noch die Ponystute Tini dazukommt, waren unsere Mädels total begeistert. Sie fanden die Kleine und ihre Ponyherde nämlich sehr witzig.

Es machte uns großen Spaß, mit den drei Freunden das Abenteuer zu erleben. Durch viel wörtliche Rede kann man die Geschichte sehr lebendig vorlesen. Der humorvolle Schreibstil sorgte auch immer wieder für Heiterkeit. Daneben trugen die kräftigen, farbenfrohen Illustrationen zur witzigen Grundstimmung des Buches bei. Diese wurden von unseren Mädels immer begeistert betrachtet.
Und mit dem Auftauchen der Pferdediebe kam auch noch Spannung in die Geschichte, so dass unsere Mädels bis zum Ende sehr aufmerksam bei der Sache waren.

Die tolle Freundschaft, der Zusammenhalt der Ponys und die Tatsache, dass Murphy und Co. nicht aufgeben, auch wenn ihnen ihre Mission nicht immer leicht gemacht wird, ist einfach wunderbar. Da steckt also neben der Spannung und dem Humor noch viel mehr in der Geschichte. Das hat mir sehr gefallen.

Fazit:

Eine total witzige und unterhaltsame Geschichte. Da ist gute Laune garantiert. Empfehlenswert!

Bewertung vom 10.02.2019
Oftring, Bärbel

Stell dir vor, du wärst...ein Tier im Wald


ausgezeichnet

Ich habe das Buch zusammen mit unseren Mädels (5 und 7 Jahre) gelesen. Man kann hier 20 große und kleine Waldtiere ganz genau kennenlernen. Man trifft beispielsweise auf den Fuchs, das Wildschwein oder den Wolf, aber auch auf den Waldmistkäfer, die Kreuzotter oder den Waldkauz. Es beschränkt sich hier also nicht nur auf die bekanntesten Waldtiere, sondern es gibt auch Infos über einige Vögel und kleine Krabbler. Diese Mischung hat uns gefallen.

Der Aufbau des Buches gefällt uns sehr. Alles ist sehr übersichtlich angeordnet. Man bekommt sehr viele Fakten rund um das einzelne Tier. Diese umfassen z. B. das Aussehen, die Feinde, die Nahrung und auch die Superkräfte. Alle Infos sind verständlich und kindgerecht geschrieben und auch kompakt zusammengefasst. Witzig ist, dass man selbst sozusagen in das Tier schlüpft und Welt aus dessen Augen betrachtet. Das hat unseren Mädels sehr gefallen.

Auch habe ich hier als Erwachsener noch einiges Neues erfahren. Z. B. war mir bisher nicht klar, dass der Eichelhäher spezielle Warnrufe ausstößt, wenn seine Feinde auftauchen. So genau habe ich mich bisher noch nie mit diesem Vogel beschäftigt. Das ist sehr interessant. Auch unseren Mädels macht es richtig Spaß, die einzelnen Tiere genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Buch wird immer wieder begeistert durchgeblättert und gelesen.

Die Informationen werden außerdem durch tolle, farbenfrohe Illustrationen ergänzt. Diese tragen sehr dazu bei, dass man über das jeweilige Tier mehr erfahren möchte. Schön ist hier auch, dass bei den meisten Tieren neben der Illustration auch noch ein Foto dabei ist.

Fazit:

Ein tolles Sachbuch, bei dem die Informationen rund um die einzelnen Waldtiere sehr kindgerecht und spannend verpackt werden. Empfehlenswert!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.