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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: justitia
Wohnort: Erfurt
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Bewertungen

Insgesamt 84 Bewertungen
Bewertung vom 11.03.2013
Wen küss ich und wenn ja, wie viele? / Lilias Tagebuch Bd.1
Andeck, Mara

Wen küss ich und wenn ja, wie viele? / Lilias Tagebuch Bd.1


ausgezeichnet

Mit "Wen küss ich, wenn ja wie viele?" ist Mara Andeck ein wirklich tolles Debüt gelungen und man darf auf die nächsten Bände dieser Jugendbuchreihe wirklich gespannt sein.

Zum Cover:
Schon das Cover hat mich sofort mitgerissen und zum Schmunzeln gebracht. Die vielen Kussmünder sind herrlich gelungen und passen perfekt zum Genre. Auch der "Fühleffekt" des Buches ist grandios. An sich zwar ein schlichtes, aber dennoch genau passendes Cover. Im Buchladen wäre ich daran sicher nicht vorbeigegangen.

Zum Inhalt:
16!! Klasse, denkt sich Lilia. Doch am Abend ihres Geburtstages sitzt sie allein auf ihrem Zimmer und ist eher gefrustet, hatte sie doch eine tolle Überraschungsparty erwartet. Und was passiert - nichts!! Auch in Sachen Jungs hat Lilia kein Glück - nun ist sie 16 und immer noch ungeküsst. Das muss sich ändern, doch wie? Als sie ein Referat über das Balzverhalten im Tierreich halten soll, kommt Lilia auf eine Idee: Warum nicht die Fakten aus dem Tierreich auf den Menschen übertragen - schließlich ist er ja auch ein Tier, nur eben ohne Fell. Um dies nicht nur theoretisch zu erörtern, macht Lilia zudem noch den Praxistest und landet im Liebeschaos...

Meine Meinung:
Ein sehr witziges und lockeres Jugendbuch, in dem die 16-jährige Lilia in Tagebuchform in leichter, aber dennoch sehr authentischer Form von ihrem täglichen Leben erzählt. Der Leser taucht von Beginn an in Lilias Welt ein und ist sofort darin gefangen. Der Schreibstil der Autorin ist für ein Jugendbuch perfekt gelungen - es ist leicht verständlich und mit viel Humor geschrieben. Auch wenn man schon aus dem Jugendalter hinaus ist, macht es viel Spaß dieses Buch zu lesen und man fühlt sich stets an seine eigene erste Liebe und auch die ersten Flirtversuche erinnert.
Besonders gut gefallen haben mir auch die Zeichnungen, mit denen die Tagebucheinträge versehen waren. Sie passten stets sehr gut zum Inhalt und lockerten das Lesen auf. Zudem erfährt man am Ende des Buches, dass es wohl im Herbst 2013 mit Lilias Tagebuch weitergeht - Man darf also gespannt sein...
Insgesamt ein wirklich gelungenes Buch über das Teenagerleben und die erste Liebe. Eine echte Leseempfehlung für alle jungen Mädchen und auch junggebliebenen Frauen. ;-)

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.02.2013
Der Beobachter
Link, Charlotte

Der Beobachter


sehr gut

Dieser Thriller fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. So wird der Leser immer wieder auf falsche Fährten gelockt und erfährt erst ganz am Ende, wer der wahre Mörder ist. Der Schreibstil ist typisch für Charlotte Link - schlicht und dennoch geheimnisvoll.
Das Cover macht an sich nicht allzu viel her, ist es aber dennoch typisch für die Bücher von Charlotte Link. Am meisten hat mich an diesem Buch der Titel gereizt. Es klingt doch schon sehr unheimlich, wenn man sich vorstellt, ständig beobachtet zu werden. Die bloße Vorstellung allein, dass jemand den gesamten Tagesablauf von einem kennt, lässt mir schon einen Schauer über den Rücken laufen. Also musste ich diesen Krimi lesen und habe es nicht bereut...
Inhaltlich dreht sich zunächst alles um den schüchternen und erfolglosen Samson Segal, der noch bei seinem Bruder und seiner Schwägerin lebt. So langweilig sein eigenes Leben ist, so spannend findet er das Leben der anderen. Insbesondere die nach außen so perfekt Familie von Gilian Ward hat es ihm angetan. Und so schleicht er sich Tag für Tag um dessen Haus und weiß einfach alles über diese Familie. Als es eines Tages zu mehreren misteriösen Mordfällen kommt, scheint es klar zu sein, wer der Mörder ist. Doch irgendwas passt nicht zusammen....
Ein purer Lesegenuss, der einen nicht mehr loslässt. Obwohl es im mittleren Teil des Buches zeitweise etwas langatmig wurde, hat mich dieser Thriller durchweg begeistert. Die Autorin versteht es voll und ganz den Leser zu packen und ihn stets auf neue (falsche) Fährten zu führen. So bleibt die Spannung bis zum, dann doch eher abrupten, Ende auf eine hohen Level. Man kann einfach nicht anders, man muss weiterlesen... Genau das ist es, was für mich einen guten Krimi ausmacht!! Einfach super gelungen!!

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.02.2013
Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, Grün vor Neid
Engelmann, Gabriella

Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, Grün vor Neid


sehr gut

Ich hatte über die modernen Märchen von Gabriella Engelmann schon jede Menge positive Bewertungen gelesen und gehört, umso gespannter war ich auf mein erstes Gabriella-Engelmann-Märchen.
Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und weckt das Interesse an dem Buch. Die Farben und die gesamte Gestaltung ist sehr typisch für ein Jugendbuch - jung, frisch und farbenfroh. Ob ich in einem Buchladen darauf aufmerksam geworden wäre, glaube ich eher nicht. Dafür wäre mir das Cover trotz seiner aufwendigen farblichen und ideenreichen Gestaltung, doch zu unauffällig gewesen. Dennoch finde ich das Cover für ein Jugendbuch und für einen solchen Inhalt (Märchen) durchaus gelungen.
Inhalt: Sarah muss mit ihrer verhassten Stiefmutter Bella in dem ödesten Stadtviertel Hamburgs leben. Und das auch noch ganz ohne ihren Vater, den Bella bereits erfolgreich vergrault hat, so dass dieser sein Leben auf Expeditionen in der ganzen Welt verbringt. Wie es sich für eine Frau namens Bella (= Schönheit) gehört, achtet sie stets auf ihr Äußeres und besitzt sogar ein Spiegelzimmer…
Als Sarah spontan für ein Fotoshooting ausgewählt wird, sieht Bella rot und setzt von nun an alles daran, ihre junge Konkurrentin auszuschalten. Dabei schreckt sie vor nichts zurück und klappt es auch nicht gleich bei ersten Mal, dann sicher beim nächtsten oder übernächsten Mal... Doch zum Glück stehen Sarah acht Zwerge bei, die sie schon bald in ihr Herz schließt - jeden auf ihre eigene Weise....
Insgesamt ein schönes modernes Märchen, das mit einiger Spannung gespickt ist... Dennoch merkt man beim Lesen der doch recht überschaubaren Kapitel immer wieder, dass es eben ein Jugendbuch ist. Die Liebesgeschichte, die die Autorin ins Märchen gepackt hat, erscheint von Anfang an sehr vorhersehbar und somit wenig überraschend. Leider hat mich das Märchen nicht zu hundert Prozent überzeugt, waren die crime-Elemente, also die Mordversuche der Stiefmutter, doch das einzig Spannende am ganzen Buch. Alles andere wirkte für mich etwas krampfhaft aufgesetzt. Doch habe ich auch gemerkt, dass ich wahrscheinlich aus dem Alter für Jugendbücher langsam heraus bin. So denke ich, dass sich dieses Buch durchaus eignet, um Jugendliche dazu zu bewegen sich mit Märchen auseinanderzusetzen - daher sind es für mich letztlich auch vier Sterne. ;)

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.02.2013
Take me there
Colasanti, Susane

Take me there


sehr gut

Mal wieder ein tolles Jugendbuch: Schon das Cover des Buches hat mich total begeistert. Die Farben und die gesamte Aufmachung gefallen mir sehr gut. Besonders begeistert hat mich das Glitzer - typisch Mädchen halt. Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches und zum Schreibstil der Autorin.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von drei Freunden erzählt: Einmal Rihannon, die gerade von ihrem Freund Steve verlassen wurde, diesen aber unbedingt zurückhaben möchte; dann Nicole, die beste Freundin von Rihannon, die ebenfalls mit ihrem Freund Danny Schluss gemacht hat, für ihren Lehrer schwärmt und zudem noch ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt. Zu guter letzt wird die Geschichte noch aus der Perspektive eines Jungen erzählt: James, dem besten Freund von Rihannon, der aber gleichzeitig auch in sie verliebt ist, doch diese ahnt nichts davon.
Für mich waren diese drei unterschiedlichen Erzählperspektiven irgendwie Segen und Fluch zugleich. Einerseits fand ich es durchaus interessant, die Geschichte aus den unterschiedlichen Perspektiven erzählt zu bekommen und so zu erfahren, wie jede der Hauptdarsteller die Situationen individuell erlebt hat. Doch gleichzeitig wurde es dadurch stellenweise etwas langweilig, da man die gleichen Situationen dreimal erzählt bekommen hat und somit Wiederholungen nicht zu vermeiden waren. Dennochf hat die Autorin immer wieder neue Einzelszenen hinzugefügt, die das Lesen dann wieder zu einem kleinen Erlebnis werden ließen und die langsam aufkommende Langeweile wieder milderten. Von den Perspektiven hat mir jene von Nicole am besten gefallen, da in ihrer Geschichte und in ihrem Charakter das größte Potential steckte und so auch die Spannung hier am größten war. Stellenweise hat mir bei den Perspektivschilderungen etwas die Detailtiefe gefehlt, die Personen wurden teilweise etwas zu platt dargestellt. Auch das Geheimnis von Nicole war mir nicht tiefgründig genug erzählt. Da hätte ich schon gern noch etwas mehr über die Umstände und Hintergründe erfahren, als es am Ende des Buches einfach präsentiert zu bekommen.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen - ein schönes Buch für junge Mädchen. Kann es nur empfehlen, es macht wirklich sehr viel Spaß es zu lesen, auch wenn man nicht mehr ganz so jung ist... ;)

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.02.2013
Gegen jede Chance
Hannon, Irene

Gegen jede Chance


sehr gut

Dieses Buch "Gegen jede Chance" bildet den Auftakt einer Heroes-of-Quantico Reihe von Irene Hannon. Schon der Klappentext lässt jede Menge Spannung gepaart mit viel Gefühl vermuten...

Zum Cover
Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen, als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt. In einem wunderbaren Blau gehalten hat es gleichzeitig etwas Kaltes und Geheimnisvolles, und lässt zudem durch die Frau und das Auto auf dem Cover einen Teil der Geschichte vermuten ohne allerdings zu viel Preis zu geben. Das Cover ist für mich in jedem Fall gelungen und hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht.

Zum Inhalt:
Monica ist eine selbstständige und erfolgreiche Frau und hat gerade ihr erstes Buch "Lass Taten Worte folgen" herausgebracht, als ich ihr Leben auf einen Schlag ändert. Vom FBI muss sie erfahren, dass ihr Vater David Callahan, der als Diplomat in Afghanistan stationiert ist und zu dem sie seit mehreren Jahren keinen Kontakt mehr hat, von Terroristen bedroht wird. Das FBI und auch die amerikanischen Spezialeinheiten setzen daraufhin alles daran, das Leben der jungen Frau zu schützen. Doch dann wird Monica entführt und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

Meine Meinung:
Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und weiß es gekonnt den Leser immer wieder in den Bann der Geschichte zu ziehen. So findet man sehr leicht in die Handlung hinein und ist von der ersten Seite an gefesselt. Man kann und will das Buch einfach nicht weglegen und möchte wissen, ob es dem FBI und den Spezialeinheiten gelingt, die Terroristen zu überführen bevor sie die Geiseln und auch Monica umbringen können. Gespickt wird diese Spannung noch durch eine seichte Liebesgeschichte zwischen Monica und einem Agent der Spezialeinheit, die in dieser schwierigen Situation ihren Weg findet. Leider wird die Spannung zeitweise von dieser Liebesgeschichte überlagert, sodass die Grundhandlung für mich manchmal etwas darunter gelitten hat. Auch habe ich es manchmal als einen Hauch zu langatmig empfunden - viele Dinge (etwa Monicas Entführung), von denen der Leser genau wusste, dass sie passieren würde, ereigneten sich leider erst gegen Ende des Buches. Dies erhielt zwar einerseits die Spannung beim Lesen, andererseits war es eher störend, dass man solange auf diese Ereignisse "warten" musste. Dadurch ist bspw. die Entführung von Monica etwas kurz und für mich zu unspektakulär geraten. Insgesamt ist "Gegen jede Chance" dennoch ein packender Krimi gewesen, der mich durchaus für sich begeistern konnte. Ich vergebe daher ganz 4 von 5 Sternen und würde das Buch jederzeit weiterempfehlen.

Bewertung vom 26.02.2013
Erebos Bd.1
Poznanski, Ursula

Erebos Bd.1


sehr gut

"Erebos" ist schon ein komischer Name - dennoch wollte ich wissen was dahinter steckt. Naja, ein Buch in dem es um Computerspiele geht, kann ja nicht so packend sein. Doch weit gefehlt: Dieses Buch packt einen, zwar nicht von der ersten Seite an, aber man wird fürs Durchhalten mehr als belohnt.
Bereits das Cover zog mich in seinen Bann - dieses tiefe Rot und auch die Augen auf dem Cover einfach toll - richtig schön schaurig. Er beobachtet dich - heißt es auf der Rückseite. Und ja, das Gefühl hatte ich beim Betrachten des Covers auch. Super, genau so muss es sein.
Irgendetwas äußerst merkwürdiges geht da an Nicks Schule vor sich: Überall wird getuschelt und dann wird etwas ausgetauscht - doch was? Das fragt sich Nick auch - und eines Tages erhält er auch etwas - ein Computerspiel namens Erebos. Von der ersten Minute an ist Nick gefangen in der Welt des Computerspiels - doch ist es wirklich nur reine Fiktion?
Viel erwartet hatte ich von diesem Buch eigentlich nicht - zumal ich kein sonderlich großer Fan von Computerspielen bin. Dennoch fand ich es äußerst reizvoll, einen Roman über die Auswirkung von Computerspielen auf den Sinn von Realität und Fiktion zu lesen. Die ersten Seiten des Buches allerdings befriedigten mich nicht wirklich. Mehrmals überlegte ich abzubrechen, doch ich hielt durch. Ab etwa Mitte des Buches nahm die Geschichte dann rasant an Fahrt auf und entwickelt sich noch zu einem äußerst spannenden Krimi - der mich überrascht und irgendwie auch geschockt zurückließ. Die Autorin verstand es an den richtigen Stellen Spannung aufzubauen und diese auch zu halten. Die Schreibweise lässt sich sehr gut lesen.
Ein wirklicher Geheimtipp, wenn man die erste Hälfte überstanden hat - daher nur 4 von 5 Sternen.

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.02.2013
Im Fadenkreuz des Zweifels
Hannon, Irene

Im Fadenkreuz des Zweifels


sehr gut

Auch mein zweites Buch von Irene Hannon konnte mich wirklich fesseln. Obwohl ich zunächst skeptisch war, ob die Geschichte nicht nur ein Abklatsch aus Crime-Serien ist, musste ich beim Lesen schnell feststellen, dass diese Geschichte doch mehr zu bieten hatte.

Zum Cover:
Das Cover ist sehr gelungen - es spiegelt sehr genau den Inhalt des Buches wider. Vlt. auch etwas zu genau. Zudem ist es ähnlich gestaltet wie die übrigen Crime-Bände der Autorin, sodass ein Wiedererkennungswert vorhanden ist. Ob ich es allerdings im Buchladen zur Hand genommen hätte, glaube ich eher nicht - dafür erscheint es mir doch zu unauffällig und vorhersehbar.

Zum Inhalt:
Der FBI-Agent Mark Sanders triff beim Joggen auf seine alte Jugendliebe, die Psychologin Emily. Er kann sein Glück kaum fassen und sie verabreden sich zu einem Kaffee. Doch dann geraten sie ins Kreuzfeuer eines Heckenschützen. Dabei wird Emily verletzt. Mark kann sich und Emily vor weiteren Schüssen retten und das FBI informieren. Wer hat hier geschossen und vor allem wer war das eigentliche Ziel?

Meine Meinung:
Auch im zweiten Band von Irene Hannon kommt die Spannung nicht zu kurz. Mit ihrem Schreibstil schafft sie es immer wieder den Leser Schritt für Schritt der Auflösung des Falles näher zu bringen, ohne aber zu viel auf einmal preiszugeben. Neben all der Spannung kommt auch hier die Romantik nicht zu kurz. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass auch die Figuren aus dem ersten Band hier in die Geschichte eingebaut worden sind. So sind einige Fragen und Gedanken, die am Ende des ersten Bandes noch präsent waren, im zweiten Teil aufgelöst und weitergeführt worden. Einfach toll....

Insgesamt ist diese Reihe eindeutig lesenswert - eine tolle Mischung aus Spannung und Romantik, die nie ins Langweilige und Kitschige abrutscht. Die Autorin versteht es auf wunderbare Weise diese beiden auf den ersten Blick sich ausschließenden Stilrichtungen miteinander zu verbinden. Sehr gelungen, daher gibt es vier von fünf Sternen von mir. ;-)

Bewertung vom 26.02.2013
Puppen lügen nicht
Hannon, Irene

Puppen lügen nicht


ausgezeichnet

Für mich war der dritte Teil der "Heroes of Quantico-Reihe" von Irene Hannon der mit Abstand beste und spannenste. Die Geschichte und auch die Figuren waren sehr emotional und spannungsgeladen - von der ersten bis zur letzten Seite hatte ich Gänsehaut.

Zum Cover:
Auch dieses Cover fügt sich perfekt in die Reihe ein. Es ist farblich zwar eher zurückhaltend gestaltet, passt aber dennoch perfekt zum Inhalt des Buches. Auch hier unauffällig aber dennoch gelungen.

Zum Inhalt:
Als die Lehrerin Rebecca zusammen mit ihrer kleinen Tochter in die Kirche geht, um dort Orgelspielen zu üben, ahnt sie nicht, welches Schicksal sie hier ereilen wird. In einem kleinen Moment der Unachtsamkeit schleicht sich die verstörte Debra an die junge Mutter heran, schließt diese ein und stiehlt das Baby. Einige Wochen später findet Rebecca eine Stoffpuppe und immer wenn sie diese Puppe berührt löst diese bei ihr Panikattacken aus. Sie geht zu FBI-Agent Nick Bradley um ihm davon zu erzählen. Zuerst weist dieser den Fall zurück und erklärt Rebecca für verrückt. Doch mit der Zeit entdeckt er immer mehr Zusammenhänge zwischen der Puppe und der Kindesentführung.

Meine Meinung:
Ein wirklich mitreißende Geschichte, die sehr authentisch und emotional geschrieben ist. Die Schilderung der Entführung und die Vorstellung, dass die Mutter dies auch noch machtlos mit ansehen muss, sind der Autorin sehr gut gelungen. Der Schreibstil weist hier eine hohe Emotionalität auf, die sich unmittelbar auf den Leser überträgt. Die Spannung steigt so immer mehr und die Geschichte scheint so real, dass man sich ihr kaum noch entziehen kann. Dieses Buch hat meine kühnsten Erwartungen bei weitem übertroffen - eine ganz eindeutige Leseempfehlung und tolle fünf Sterne. Überzeugend und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite!