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Tintenherz
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Kronshagen

Bewertungen

Insgesamt 540 Bewertungen
Bewertung vom 30.12.2011
Lippke, Mila

Morgen bist du noch da


gut

Die Toten der Vergangenheit


"Morgen bist du noch da" von Mila Lippke
erschienen im Ullstein Verlag, Seitenanzahl: 344


Inhalt:

Lioba, 42 Jahre alt, provokante Künstlerin, wird von ihrer Mutter von Kindheit an zurückgewiesen. Sie lädt ihre Mutter zu ihrer Ausstellung ein, um das Verhältnis zu verbessern und mehr über ihre Herkunft zu erfahren. Gleich darauf erleidet aber die Mutter einen Schlaganfall. Lioba kümmert sich um sie und arbeitet ihre Vergangenheit auf und versucht ihren Weg zu finden.


Autorin:

Mila Lippke, geb. 1972, arbeitet als Buch- und Fernsehautorin und lebt mit ihrer Familie in Köln. Mit "Irgendwie mein Leben" hat sie einen Roman vorgelegt, der autobiographische Züge trägt. Zurzeit schreibt sie an einem neuen Roman, der sich dem Thema "Erinnerungen" widmet.


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Der Roman liest sich mit einem lebendigen Erzählstil angenehm und flüssig. Die Geschichte "springt" in ihrer Handlung zwischen der Gegenwart und Vergangenheit hin und her.
Durch die anschaulichen Beschreibungen hatte ich das Gefühl mitten im Geschehen zu sein und habe mit Lioba ihre Gefühlswelt und Versagungsängste durchlitten. Die Autorin hat den Hang, sich im Detail zu verlieren, was aber der Handlung auf keinen Fall schadet, sondern die Geschichte noch interessanter erscheinen lässt.


Fazit:

Ein ergreifender Roman über Liebe, Freundschaft und Vergebung, der einen nachdenklich zurück lässt.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 06.12.2011
Naumann, Robert

Ich hartz dann mal ab


weniger gut

Angestrebtes Ziel: Rentner


"Ich hartz dann mal ab" von Robert Naumann
erschienen im Rowohlt Taschenbuchverlag, Seitenanzahl: 233


Inhalt:

Der Langzeitarbeitslose Robert Naumann wird mit einer neuen Persönlichen Ansprechpartnerin (PAP) in der Agentur für Arbeit konfrontiert, die mit allen Mitteln versucht, ihn an die Arbeit heranzuführen. Aber der Schmarotzer drückt sich, wo er nur kann. Wird er von seiner PAP erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert?


Autor:

Robert Naumann, geb. 1973 in Jena, lebt seit 1987 in Berlin. Dort gehört er zu den festen Mitgliedern der bekannten "Chaussee der Enthusiasten". Nach dem Studium der Sonderschulpädagogik und 3 Wochen einer Druckerlehre kletterte er die Karriereleiter steil nach oben: Tiefbau, Hochbau, Trockenbau, Schriftsetzer. Angestrebte höchste Stufe: Rentner


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Das Buch liest sich einfach und leicht verständlich.
Man erfährt einiges über das "anstrengende" Leben eines Arbeitslosen, seinen beruflichen Werdegang und wie man sich erfolgreich vor der Arbeit drückt.
Selbstironisch und recht amüsant erzählt Robert Naumann über sein "menschenunwürdiges parasitäres" Dasein und wie er halbherzig versucht, dem "Grauen" zu entfliehen.
Die Illustrationen sind abstrakt, gut gelungen und vervollständigen mein Bild des Schmarotzers.
Anfangs fühlte ich mich gut unterhalten, doch recht bald wurde es eintönig mit den PAP-Gesprächsterminen und Vergangenheitsbewältigung des Drückebergers.


Fazit:

Dieses "Sachbuch" versucht, selbstironisch das ernste Thema "Arbeitslosigkeit" an den Leser zu bringen, was aber leider nicht so gut gelingt. Für eine kurzweilige Unterhaltung zwischendurch ist das Buch ganz nett.

Bewertung vom 22.11.2011
Johansen, Iris

Pandoras Tochter


weniger gut

Übersinnlich?


"Pandoras Tochter" von Iris Johansen,
erschienen im Ullstein Verlag, Seitenanzahl: 427


Inhalt:

Von klein auf hört Megan Stimmen, die ihr zusammenhanglose Dinge zuflüstern. Ihre Mutter Sarah hält sie davon ab, mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Plötzlich wird Sarah ermordet und Megan wächst bei ihrem Onkel Philipp auf. 12 Jahre später, Megan ist 27 Jahre alt und als Ärztin tätig, wird sie von ihrem Widersacher aufgespürt und muss sich ihrer besonderen Begabung stellen.


Autorin:

Iris Johansen begann zu schreiben, als die Kinder aus dem Haus waren. Von ihren zahlreichen Büchern, darunter mehrere Serien mit Frauenthrillern und historischen Liebesromanen, wurden weltweit mehr als 25 Mio. Exemplare verkauft. Sie liebt bei Atlanta, Georgia.


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Der Schreibstil ist einfach und verständlich zu lesen.
Megan wird als emotional und empfindsam beschrieben. Sie hat eigenartige Träume und beschießt, sich ihren Dämonen zu begegnen. Die Gefühlwelt wird nicht ausreichend herausgearbeitet. Die Autorin hätte mehr auf die Empfindungen eingehen können. So ist das Verhalten der Protagonistin unglaubwürdig und kommt sehr unsympathisch bei dem Leser an.
Auch die parapsychologischen Phänomene (Lauscher, Heiler usw.) werden nur am Rande angesprochen. Eine detaillierte Beschreibung dieser Fähigkeiten hätte das Buch interessanter erscheinen lassen.
Die Bezeichnung "Thriller" ist für dieses Buch nicht passend, fällt eher in das Genre Fantasy. Die Merkmale "Nervenkitzel und Spannung", die eigentlich einen Thriller ausmachen, fehlen. Es wird zwar anfangs Spannung aufgebaut, die aber nach und nach abfällt. Es folgen keine neuen Aspekte und die Geschichte "plätschert" vor sich hin, ohne besondere Höhen und Tiefen. Die einzelnen Handlungen werden nicht ausreichend behandelt. Die Spannung leidet darunter.


Fazit:

Leider ein sehr langweiliger "Thriller", der den Leser nicht mit einer Gänsehaut zurücklässt.

Bewertung vom 24.10.2011
Candlish, Louise

Wunder geschehen morgen


weniger gut

Sehnsucht nach Glück


"Wunder geschehen morgen" von Louise Candlish
erschienen im Marion von Schröder Verlag, Seitenanzahl: 475


Inhalt:

Um neuen Lebensmut nach dem Tod ihres Kindes zu finden, fahren Ginny und Adam an den Lago d'Orta. Adam versucht alles, um seine apathische Frau auf andere Gedanken zu bringen. Parallel verbringen Bea und Martin samt Kindern dort auch ihren Urlaub und versuchen den Schein der Familienidylle aufrecht zu erhalten. Beide Paare haben die Sehnsucht nach Glück und treffen aufeinander.


Autorin:

Louise Candlish arbeitete nach ihrem Literaturstudium für verschiedene Buch- und Zeitschriftverlage in London. Dann wechselte sie als Texterin zu einer Werbeagentur. Dort kündigte sie plötzlich, um Schriftstellerin zu werden.


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Der Schreibstil ist angenehm und einfach zu lesen.
Das Cover vermittelt mir eine idyllische Urlaubsgeschichte, aber weit gefehlt. In diesem Buch geht es um Trauer, Tragödien und Schicksalsschläge. Lt. Klappentext erwartet man eine wunderbare Freundschaft zwischen zwei Frauen, die sich in ihrer depressiven Phase gegenseitig stützen, aber leider wird diese Thematik nicht herausgearbeitet. Die Trauer und der Wunsch nach seelischer Nähe wird aber sehr detailliert an den Leser herangebracht.
Das Buch ist nicht klar strukturiert. Verschiedene Themen werden parallel "abgearbeitet", aber keines wird wirklich abgeschlossen.
Die Freude beim Lesen dieses Buches bleibt leider "auf der Strecke" und ich habe mich doch sehr durch die Seiten gequält.


Fazit:

Leider ein sehr oberflächlicher Roman. Das Wunder und auch die Kraft der Freundschaft bleibt dem Leser verborgen.

Bewertung vom 16.10.2011
Riesco, Nerea

Der Turm der Könige


sehr gut

Der ewige Kampf


"Der Turm der Könige" von Nerea Riesco
erschienen im Scherz Verlag, Seitenanzahl: 535


Inhalt:

Die iberische Halbinsel ist in islamischer Hand und wird in Königreiche aufgeteilt. Die Christen geben sich nicht geschlagen und erforschen die Schwächen ihrer Gegner. Im Jahre 1078 wird die Stadt Sevilla von König Alfons VI von Kastilien belagert. Der Herrscher der Muslimen sieht nur einen Ausweg: Eine Partie Schach und der Sieger soll das wunderbare Minarett der Moschee, die Giralda, erhalten. Der Kampf durchzieht viele Jahrhunderte.
1755 erschüttert ein schweres Erdbeben die Stadt Sevilla. In diesem Jahr beginnt die Geschichte um Julia de Haro, die in der schweren Zeit eine Druckerei betreibt und der Kampf um die Giralda entbrennt aufs Neue.

Autorin:

Nerea Riesco, geb. 1974 in Bilbao, schrieb Kolumnen für die große spanische Zeitung "El País", unterrichtete Journalismus an der Uni in Sevilla und arbeitet für den spanisch-arabischen Radiosender "Wahatu al Andalus". Von der Autorin sind bisher 2 Bücher erschienen: El País de las mariposas (2004), Die Spur der Hexe (2007). Der Turm der Könige erscheint in über 20 Ländern.


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Der wunderschöne Einband mit innen liegender Karte der Stadt Sevilla ist für diesen historischen Roman perfekt gestaltet.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und angenehm zu lesen.
Die Protagonisten werden gut herausgearbeitet, so dass man sich in Julias Familie sofort verlieren konnte und neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte war.
Das Buch gibt einen guten Einblick über den Schauplatz Sevilla und über die Geschichte dieser Stadt und deren Einwohner. Auch der Konflikt zwischen den Christen und Muslimen wird anschaulich beschrieben. Im Vordergrund stehen aber die de Montenegros mit ihrer Druckerei. Diese Familie wird in die bedeutungsvolle Schachpartie um die Giralda, dem Turm der Kathedrale, mit eingebunden.
Bis die Partie endlich entschieden ist, sind noch viele "Bauernopfer" nötig.


Fazit:

Ein herausragender historischer Roman, der von Schachpartien, Herrscher, Ehre, Verrat und Intrigen handelt, gespickt mit einem Hauch Romantik. Sehr empfehlenswert!

Bewertung vom 01.10.2011
Helgason, Hallgrímur

Eine Frau bei 1000° - Roman. Aus den Memoiren der Herbjörg María Björnsson


gut

Meine Freundin, die Handgranate!

"Eine Frau bei 1000°" von Hallgrímur Helgasson
erschienen im Tropen Verlag, Seitenanzahl: 400


Inhalt:

Herbjörg María Björnsson, seit 18 Jahren an Krebs erkrankt, fristet ihr Dasein in einer Garage. Die 80jährige alte Dame ist neugierig auf jede Art der Kommunikation und verbringt ihr Warten auf den Tod mit ihrem Laptop und schwelgt in Erinnerungen über ihr bewegtes Leben.


Autor:

Hallgrímur Helgason, geb. 1959 in Reykjavik, arbeitet seit 1982 als Autor und bildender Künstler in seiner Heimatstadt. Neben seinen bislang vier Romanen hat er Bühnenstücke und Gedichte verfasst und zeichnet eine Comicserie für eine isländische Zeitung.


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Das Cover zu diesem Roman ist passend mit dem Bild einer alten Frau mit Sonnenbrille und Zigarette gestaltet, das in einer Buchhandlung sofort ins Auge fällt.
Der Schreibstil ist einfach und angenehm zu lesen. Nur die Schreibweise der isländischen Namen ist etwas ungewohnt. Die Erzählung über das Leben der alten Dame springt von der Gegenwart in die Vergangenheit hin und her.
Herbjörg María Björnsson lässt ihr Leben an sich vorbeiziehen und erzählt die ungeschminkte Wahrheit über sich, ihre Ehe und Liebschaften. Der Roman "trieft" vor Selbstironie und die Protagonistin zieht über "Gott und die Welt" her und lässt an keinem an gutes Haar.
Man erfährt viel über Island, deren Bewohner und über ihr bisheriges Leben in Deutschland in Zeiten des 2. Weltkrieges. Manche Passagen in der Vergangenheit sind etwas langweilig zu lesen, die Gegenwart finde ich interessanter. Die Frau wird sehr bissig und ironisch beschrieben, kommt aber trotzdem sympathisch herüber.


Fazit:

Ein gelungener bissiger Roman, der eine schwere Krankheit mit einschließt, aber durch die Ironie in den Hintergrund verschwinden lässt.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 28.08.2011
Williams, Amanda Kyle

Cut / Keye Street Bd.1


gut

Der Jäger

"CUT" von Amanda Kyle Williams
erschienen im Wunderlich Verlag, Seitenanzahl: 427


Inhalt:

Keye Street, verdient in Georgia ihr Geld als Privatdetektivin und Kautionseintreiberin. Früher hatte sie einen Job als psychologische Gutachterin beim FBI, den sie aber durch ihre Alkoholschwäche verloren hat. Lieutenant Aaron Rauser, ihr Freund beim FBI, bezieht Keye auf der Suche nach einem Serienmörder in die Ermittlungen mit ein. Und die Jagd nach dem Mörder beginnt.


Autorin:

Amanda Kyle Williams lebt in Atlanta und hat als Journalistin für verschiedene Zeitungen gearbeitet. Für die Keye-Street-Reihe hat sie Kurse bei Brent Turvey, bekannter Kriminologe und Profiler, genommen, als Privatdetektivin und Gerichtsbotin gearbeitet. Der nächste Fall von Keye Street ist in Arbeit.


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Die Umschlagsgestaltung mit den angedeuteten Schnitten ist für diesen Thriller perfekt.
Der Schreibstil liest sich leicht und verständlich und Keye Street erzählt ihre Geschichte in der Ich-Form. Die Arbeit der Ermittlungsexperten und der Profilerin Keye wird anschaulich und detailliert beschrieben.
Keye Street ist emotional abgestumpft und versucht, mit Arbeit ihre innere Leere auszufüllen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin die Gefühlswelt noch mehr erläutert hätte.
Die Spannung auf der Suche nach dem Serienkiller verliert sich mitten im Buch etwas, baut sich aber zum Ende hin wieder auf und es wird dem Leser ein unerwartetes Ende präsentiert.


Fazit:

Ein Thriller mit Spannungsdefiziten, aber mit einem spektakulären Ausgang.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 28.08.2011
Kremser, Stefanie

Die toten Gassen von Barcelona


ausgezeichnet

Morde unter Pinien und Palmen

"Die toten Gassen von Barcelona" von Stefanie Kremser
erschienen im Kiepenheuer & Witsch Verlag, Seitenanzahl: 246


Inhalt:

Anna Silber erhält nach einer Familientragödie den Auftrag, einen Reiseführer über ihre Geburtstadt Barcelona zu schreiben. Bei ihrer Ankunft in der kosmopolitischen Hafenstadt ereignet sich ein Mord. Sie gerät ins Visier des Serienkillers und muss um ihr Leben bangen.


Autorin:

Stefanie Kremser, geboren 1967 in Brasilien, zog mit 20 Jahren nach Deutschland und studierte Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik in München. Sie schrieb den Roman "Postkarte aus Copacabana" und mehrere gefeierte Drehbücher für den Münchener Tatort.
Als Autorin lebt sie in Barcelona und München.


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Der Schreibstil dieses Krimis ist leicht verständlich und flüssig zu lesen. Nach einigen Stunden konnte ich das Buch leider schon wieder aus den Händen legen.
Die Eindrücke über das malerische Barcelona werden detailliert und liebevoll erzählt. Man erfährt vieles über die Schutzheilige Eulália, die über die Stadt wacht. Auch das Elend dieser Hafenstadt wird ans Tageslicht gebracht. Viele Bewohner kämpfen ums Überleben.
Menschen aller Herren Länder werden ermordet. Auf der Suche nach dem Serienkiller wird das Puzzle gekonnt zusammengesetzt. Die Ermittlungsarbeit der Polizei unter Annas Mithilfe ist gut nachvollziehbar.
Die Spannung durchzieht das gesamte Buch und es kommt absolut keine Langeweile auf.


Fazit:

Ein interessanter und spannungsgeladener Krimi, der auch die Sehnsucht nach Urlaub stillt.

Bewertung vom 03.08.2011
Desrochers, Lisa

Zwischen Himmel und Hölle / Angel Eyes Bd.1


gut

Böse vs. Gut


"Angel Eyes" (Zwischen Himmel und Hölle) von Lisa Desrochers
erschienen im Rowohlt Polaris Verlag, Seitenanzahl: 381


Inhalt:

Bei der ersten Begegnung mit Luc in der Haden Highschool, verschlägt es Frannie, die sonst ziemlich schlagfertig ist, die Sprache. Genau ihr Typ: gutaussehend und mit dunkler Aura. Luc ist ein Dämon mit dem Auftrag, Frannies Seele für die Hölle zu sichern. Das Mädchen besitzt eine wertvolle Gabe, von der sie aber nichts ahnt. Doch auch der Himmel, in der Gestalt des Engels Gabe, ist hinter ihr her. Nun steht sie zwischen Himmel und Hölle und der Kampf beginnt.


Autorin:

Lisa Desrochers betreibt eine Physiotherapiepraxis in Kalifornien. Sie ist begeisterte Leserin von Fantasy-Romanen und hat sich mit "Angel Eyes" einen Traum erfüllt. Zurzeit arbeitet sie an einem Folgeband. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie in Kalifornien.


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Das Cover mit dem eindringlichen Blick eines Mädchens ist für diesen Fantasy-Roman passend gestaltet. An diesem Buch wäre ich nicht achtlos vorbeigegangen.
Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig zu lesen und die Sprache ist der der Jugendlichen angepasst. Evtl. hätte die Sprache für die "breite Masse" noch ein wenig abgeändert werden können, um mehr Leser zu "ködern".
Luc und Frannie erzählen die Geschichte jeweils abwechselnd aus ihrer Sicht und Lucs Part ist für mich interessanter zu lesen gewesen. Der Aspekt mit den Düften (z.B. Ingwer, Anis usw.), welche Luc die jeweiligen Gefühle der Menschen aufzeigen, ist besonders zu erwähnen.
In diesem Buch geht es zum einen um Liebe und Frieden und zum anderen um Lust und Leidenschaft. Frannie wird zwischen den Männern hin- und hergerissen. Sie lässt sich sehr leicht beeinflussen, was manchmal doch ein wenig anstrengend war. Die Spannung kann dadurch nicht immer gehalten werden.


Fazit:

Alles in allem ist dieser Fantasy-Roman für die jugendlichen Leser ein Muss. Das Buch ist in einem "Rutsch" durchzulesen und beinhaltet zusätzlich zwischen den Fantasy-Einlagen auch einen guten "Schuss" Spannung und Romantik.