Benutzer
Benutzername: 
Sommer
Wohnort: 
Nordhorn
Über mich: 
Leseratte seit der Kindheit
Buchflüsterer: 

Bewertungen

Insgesamt 463 Bewertungen
Bewertung vom 25.05.2015
VanderMeer, Jeff

Auslöschung / Southern Reach Trilogie Bd.1


ausgezeichnet

Ich muss eben vorweg erwähnen, dass ich mittlerweile alle 3 Bände der Southern Reachreihe gelesen habe. Daher hoffe ich, dass ich nicht versehentlich etwas aus meinen Eindrücken der restlichen Bücher mit einfließen lasse.
Jeff Vandermeer ist in meinen Augen eher ein Sience Fiktion Autor, daher überraschte mich das Cover des Buches doch ein wenig. Wobei man eh nur entfernt an ein Sience Fiktion Buch im herkömmlichen Sinne erinnert wird.
Im Buch geht es darum 4 Expeditionsteilnehmer in ein Gebiet zu schicken welches sich Area X nennt. Es existiert dort eine Vegetation die ein verrücktes Eigenleben entwickelt hat. Southern Reach ist das Unternehmen das mit der Erforschung des Areals beauftragt ist. Es gab schon einige Expeditionen, und die jetzige besteht nur aus Frauen. Sie sollen ihre Erfahrungen und Entdeckungen in Tagebüchern festhalten. Das befremdliche ist, dass sie nicht namentlich erwähnt werden, sondern mit ihrer Berufsbezeichnung angesprochen werden. So entsteht eine Anonymität die mir nicht gefallen hat. Ich identifiziere mich immer gern mit den Hauptdarstellern des Buches das ich lese, aber hier sprang der Funke gar nicht über. Wer weiß, vielleicht war das ja von Vandermeer so beabsichtigt.
Mir persönlich hat das Buch nicht so gut gefallen. Ich rätselte die meiste Zeit herum, wie dieses und jenes wohl gemeint ist. Vieles ließ sich auf ganz unterschiedliche Arten deuten. Bis zum Ende des Bandes war ich mir nie sicher was letztendlich dahinter steckt. Dennoch habe ich mir die nächsten Bände gekauft, da ich doch wissen wollte wie es weitergeht, und was es mit den Dingen in Area X auf sich hat

Buchtitel: Auslöschung - Buch 1 der Southern Reach Trilogie

Bewertung vom 06.05.2015
Galbraith, Robert

Der Ruf des Kuckucks / Cormoran Strike Bd.1


ausgezeichnet

Cromargan Strike....allein schon der Name des Detektives, der während seiner Armeezeit im Einsatz ein Bein verlor, regt zum lesen an. Nach dem ersten Kapitel hatte ich mich so mit dem Namen als auch mit der Person an sich vertraut gemacht, dass sie mir den Rest des Buches richtig gehend ans Herz gewachsen ist.
Cormoran gerät in einen brisanten Fall, eigentlich behaupten alle, dass das Supermodel Lula Landry Selbstmord begangen hat. Ihr Bruder beauftragt den fast mittellosen Detektiv Strike das Gegenteil zu beweisen. Doch Cormoran hat Erfahrung mit Lügen und besitzt ausgefeilte Ermittlungsmethoden und enormes Geschick bei der Befragung von Zeugen. Doch reicht das aus, diesen augenscheinlich wasserfesten Fall zu lösen....?
Ziemlich zu Beginn wird ihm durch ein Versehen der Personalfirma seiner ehemaligen Schreibkraft Robin Alcott vermittelt. Sie soll als Sekretärin vorübergehend bei Strike arbeiten. Eigentlich kann er sich wegen seiner miserablen finanziellen Lage niemanden leisten, aber es kommt eins zum anderen und Robin darf vorübergehend bleiben. Und das war die beste Entscheidung überhaupt. In meinen Augen gewinnt das Buch ganz enorm an den Kommunikationen der beiden Akteure. Habe selten ein Buch erlebt, wo nicht auch ein paar Kapitel langweilig oder zäh zu lesen waren. Aber in diesem Buch hatte ich nie das Bedürfnis es zu überfliegen. Im Gegenteil, am Ende google ich direkt nach einer Fortsetzung. Volle Punktzahl

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.