Benutzer
Benutzername: 
kitap
Wohnort: 
Hannover

Bewertungen

Insgesamt 88 Bewertungen
Bewertung vom 03.09.2025
Liu, Muqiao

Saved the Public Enemy by Mistake


ausgezeichnet

Auch im dritten Band von "Saved the Public Enemy by Mistake“ schafft es die Autorin Muqiao Liu ihre Charaktere sich weiterentwickeln zu lassen und zusätzlich der Handlung mit einigen sehr spannenden Szenen aufzufrischen.

Nachdem wir immer wieder sehr viele Informationen erhalten, wird es in diesem Band sehr schnell brenzlich. Xie Qingshuang hält Lu Qingyun und Liu Jianghe weiterhin gefangen, da sie noch keine Informationen erhalten hat. Doch Liu Jianghe heckt einen sehr perfiden Plan aus, der sein Leben bedroht und gleichzeitig Xie Qingshuang austricksen soll.

Auch hier merkt man den sehr klaren Zeichenstil von der Autorin Muqiao Liu, der nicht zu überladen wirkt und doch wunderschön anzusehen ist. Man kann der Handlung und den Bildern gut folgen und es gibt keine Verwirrung über den Handlungsverlauf. Die Manhua Bände sind leider sehr schnell vorbei und bevor man richtige Antworten enthält schreitet die Handlung wieder voran und es entstehen immer mehr Fragen. Nach und nach lichten sich einige Verhältnisse und Beziehungen der Protagonisten und wir erhalten mit dem Verlauf der Handlung unsere Antworten. Trotz Manhua muss man hier sehr genau lesen und alles gut im Hinterkopf behalten, denn viel wird auch nur angedeutet oder entsteht aus dem Kontext.

Besonders gut hat mir in diesem Band die Charakterentwicklung vor allem von Lu Qingyun gefallen. Man hat zum Ende hin einen Eindruck von seiner Macht bekommen, obwohl er immer noch nicht richtig genesen ist. Band drei endet mit dem 15. Kapitel und einer sehr interessanten Wendung, daher bin ich sehr neugierig auf den vierten Band der Serie, der aber noch nicht angekündigt wurde.

Wenn ihr bereits an dieser Stelle seid und immer noch liest, kann ich auf jeden Fall diese Serie empfehlen.

Bewertung vom 03.09.2025
Liu, Muqiao

Saved the Public Enemy by Mistake


sehr gut

Es geht im zweiten Band von "Saved the Public Enemy by Mistake“ direkt weiter und Muqiao Liu kann wieder mit tollen Zeichnungen und einer spannenden Handlung überzeugen.

Man merkt die Komplexität der Handlung in diesem Band sehr und es kommen sehr viele Fragen auf, die die Protagonisten zu klären haben. So gelingt es Xie Qingshuang, die Schwester von Lu Qingyun, hinter die Fassade des Ausrottungsfeldzugs gegen die Ekstase-Schule zu blicken und sie vermutet einen komplett gegen den damaligen Anführer Liu Jianghe. Dafür braucht sie ihn, doch Liu Jianghe ist schwer verletzt und sie muss ihn bei Leben erhalten und möglichst alle Informationen zu erhalten. Dies tut sie auch nur widerwillig, da sie selbst ihre Kräfte für die anstehenden Ereignisse braucht.

Muqiao Liu hat einen wunderen klaren Zeichenstil, der nicht zu überladen wirkt. Man kann der Handlung und den Bildern gut folgen und es gibt auch einige Chibi Momente, die die sehr düstere Handlung ein wenig auflockern ohne zu kindisch zu wirken.
Die Handlung wirkt sehr gut ausgearbeitet und es gibt sehr viele Verstrickungen unter den großen Schulen. Dazu streben viele Hintergrundpersonen nach sehr viel Macht und versuchen sich immer Vorteile zu schaffen. Aber auch Verrat und Vertrauen spielen in dieser Handlung eine große Rolle.

Wer sehr offensichtliche Danmei Elemente sucht, wird vorerst noch enttäuscht sein, da sich die Beziehung der beiden Hauptcharaktere Lu Qingyun und Liu Jianghe erst nach aufbauen und entwickeln muss. Dennoch sind die ersten Andeutungen da und die Vertrauensbasis wird größer. Ein toller zweiter Band der mich überzeugen konnte.

Bewertung vom 01.09.2025
Hoskins, Hayley

Whisperling - Die Geister-Detektivin


ausgezeichnet

„Whisperling - Die Geister-Detektivin“ ist ein düsteres Kinderbuch ab dem Lesealter von 10 Jahren von der Autorin Hayley Hoskins.
Wir schreiben das Jahr 1897 und wir befinden uns in England. Peggy Devona ist ein Whisperling, sie kann mit den Seelen Verstorbener kommunizieren kurz vor ihrem letzten Aufleuchten, oder wenn diese noch nicht gehen wollen und bei uns Menschen verweilen. Doch das 12-jähriges Mädchen darf niemanden von ihrer Gabe erzählen, denn die Gabe macht den Menschen Angst und sie halten es für eine Teufelsgabe. Leider verschwindet Peggys beste Freundin Sally spurlos und sie ist sich sicher, dass sie mit ihrer Gabe helfen kann, Sally aufzuspüren und zu retten. Auch ihr Peggys Onkel, der ein ominöses Hellseher-Geschäft betreibt, bietet ihr an zu helfen. Doch schnell scheint klar zu sein, dass Sallys Leben in Gefahr ist und Peggy die Zeit davon läuft ihre Freundin zu retten.
Die Geschichte ist insgesamt düsterer als erwartet. Die schwierige und trostlose Zeit von 1897 ist sehr real und schonungslos beschrieben und steckt voller Leid. Die Autorin hat auch die Geschichte vom Bergbau und den Kumpels mit in die Handlung eingebaut und so sehr spannende und schreckliche Szenen beschrieben. Ich war tatsächlich öfter mal verwirrt, ob dieses Buch tatsächlich ab dem Lesealter von 10 Jahren empfohlen wird. Denn ich würde eher sagen, dass + 14-Jährige etwas mit den Kumpels und mit der düsteren Atmosphäre anfangen können.
Ab dem ersten Drittel, wenn Peggy zu ihrem Onkel in die Stadt zieht, lockert sich die Handlung etwas auf und wir lernen weitere sehr interessante Charaktere kennen. Der Bösewicht in dieser Handlung ist schnell ausfindig gemacht und seine Motive, sind mehr als nur moralisch verwerflich. Es gibt einen sehr spannenden Showdown mit einem dynamischen Kampf, doch insgesamt fehlt ein wenig von den angepriesenen Begriffen. So empfinde ich die Geschichte nicht, als eine Kriminalgeschichte, da Peggy selbst gar nicht so wirklich ermitteln kann. Zudem habe ich mir die Kommunikation mit den Geistern auch anders vorgestellt. Im Prinzip ist sie noch gar nicht in der Lage ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen, da ihr Vater sie schützen möchte und ihr das Wissen aus dem Grimoire ihrer Familie vorenthält. Neben der düsteren Story, wäre es sicherlich interessant gewesen, wenn Peggy während der Handlung ihre Kräfte zu beherrschen lernt. Die Geschichte ist hier vollständig zu Ende erzählt worden, aber durch das Ende könnten noch weitere Bänden kommen.
Dennoch ist der Schreibstil sehr flüssig und interessant und es kommt immer wieder zu spannenden Szenen. Ich hätte mir mehr Humor gewünscht um mit den Themen Tod, Todesangst, sterbende Personen, Hunger, Unglücke und Hinrichtungen vielleicht etwas besser zurecht zu kommen, so bleibt es eben eine sehr realistische Darstellung der Zeiten von 1897, die nicht unbedingt kindsgerecht sein muss. Die sehr erdrückende Grundstimmung ist für ein Kinderbuch doch sehr ungewöhnlich, obwohl ich insgesamt sehr angetan von der Geschichte bin.

Bewertung vom 23.08.2025
Koch, Boris

Schule des Schreckens, Bd. 1


ausgezeichnet

„Die Gruftis sind los“ ist der erste Band der Serie- „Schule des Schreckens“ von dem Autor Boris Koch mit Illustrationen von Michael Hülse.

Kilians Eltern haben die Chance bekommen für das Internat Buchenschlag im Teufelsforst zu arbeiten und direkt einen Schulplatz für Kilian erhalten. Zuerst war Kilian gar nicht begeistert davon umziehen zu müssen, aber er hat direkt mit Ole und Yunai neue Freunde gefunden. Aber damit ist die Geschichte noch nicht wobei. Denn seit diesem Jahr steigen ehemalige Lehrerinnen und Lehrer des Internats aus ihren Gräbern und Gruften, um die Schüler zu unterrichten. Zwischen lustigen Unterricht und altertümlichen Lehrmethoden gibt es aber auch diejenigen, die nicht begeistert von den neuen alten Lehrern sind. Aber Kilian und seine Freunde versuchen alles zu tun, damit die Lehrer bleiben können.

Der Schreibstil ist sehr humorvoll und sehr flüssig zu lesen. Dabei wird das Thema Zombies und der Tod sehr lustig und kindgerecht beschrieben. Schon nach nur sehr kurzer Zeit nehmen die Grufti Lehrer ihre Aufgabe sehr ernst und unterrichten mal sehr enthusiastisch und dann wieder sehr altmodisch die Schüler. Kilian und seine Freunde müssen sich aber auch einer sehr wichtigen Herausforderung stellen. Denn nicht nur sie sind hinter das Geheimnis gekommen, warum die Lehrer plötzlich als Zombies zurückgekommen sind. Es gibt auch andere Personen, die nicht unterrichtet werden wollen von Toten und daher alles daransetzten, um die Lehrer loszuwerden.
Die Auflösung zu diesem Geheimnis fand ich richtig gut und super in die Handlung eingebettet. Man will einfach immer weiterlesen und hofft, dass Kilian und seine Freunde es schaffen werden die Gegner zu stoppen. Der besonders lustige Schreibstil macht es leicht in die Handlung zu kommen und sich dort zurechtzufinden.

Insgesamt hat mir dieses Buch richtig gut gefallen und ich kann es kaum erwarten, dass im März 2026 bereits der zweite Band erscheinen soll. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir für dieses tolle Buch.

Bewertung vom 23.08.2025
Mayer, Gina

Der Wald / Wilderland Bd.1


sehr gut

„Der Wald“ ist der erste Band der „Wilderland“-Serie von der Autorin Gina Mayer.

Calum wird in eine neue Wohngruppe gebracht, in der er Jasleen, Skye und Miro kennenlernt. Alle Jugendlichen haben keine Eltern und anfangs scheinen die drei nicht gut auf Calum zu reagieren. Doch sehr bald finden sich heraus, dass sie alle sehr besondere Fähigkeiten besitzen. Als die Jugendlichen zufällig Kameras und Abhörgeräte in der Wohngruppe finden, erkennen sie, dass sie rund um die Uhr beobachtet werden. So begehen sie sich auf die Flucht vor wem wissen sie da noch nicht. Erst später erfährt Calum, dass sie alle sind das Ergebnis von einem wissenschaftlichen Gen-Experiment sind. Dabei wurden aus Menschen und Tieren Hybride erschaffen, was bedeutet dies nun für die Jugendlichen?

Die Autorin hat einen leichten Schreibstil, der für das Lesealter ab 11 Jahren angepasst wurde. Auch die Kapitellänge und die Wortwahl ist zu der Leseempfehlung passend. Die 240 Seiten lassen sich spannend lesen und sind für ein Jugendbuch wirklich ausreichend.

Die Protagonistin habe alle unterschiedliche Charakter und sind auf ihre Art sympathisch. Der Klappentext verrät leider schon den sehr spannenden Teil der Handlung und so kommt das große Geheimnis eher verhalten rüber. Man kann direkt schon erahnen welche Tiere sich hinter den Charakteren verbergen. Dennoch bleibt das wie und wieso noch ein großes Thema und die Flucht der Jugendlich war zudem sehr spannend.

Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den nächsten Band der Serie, aber hätte mir gewünscht, dass bereits einige Fragen beantwortet worden wären.

Bewertung vom 10.08.2025
Müller, Nina

Der magische Kater Schnurrifluff (Bd. 1)


ausgezeichnet

„Der magische Kater Schnurrifluff und das Wegwünsch-Gewusel“ ist ein tolles Kinderbuch ab 5 Jahren von der Autorin Nina Müller.

Mit einem Schreck bis in die Schnurrhaarspitzen findet sich Der magische Kater Schnurrifluff findet sich plötzlich in einer fremden und magischen Welt wieder. An einer Bushaltestelle erkennt er, dass er in WODERPFEFFERWÄCHST gelandet ist. Aber warum? Eben war doch noch zu Hause bei der Hexe Zwiederwurz und plötzlich hat ihn ein Strudel erfasst und hierhergebracht. Schnurrifluff will so schnell wie möglich wieder nach Hause! Doch leider funktioniert dies nicht so wie er sich das vorstellt und er stellt mit seinen Zaubern unfreiwillig Unsinn an. Doch auf seiner Suche einen Weg nach Hause zu finden trifft er auf den Vogel Papperlapapp und die süße Pfefferkuchenschnecke Snelli. Werden die beiden den Kater helfen können?

Die Autorin Nina Müller hat wunderschöne Bilder zu ihrer Geschichte designiert und diese magische Welt zum Leben erweckt. Die Bilder sind gut lesbar und verständlich, dazu auch passend zu dem Text illustriert. Das Buch hat 144 Seiten und es steckt ein tolles Abenteuer hinter diesen Seiten. Die Kapitel sind nicht sehr lang, aber man möchte eh direkt schnell weiterlesen.

Die Handlung ist toll und wirklich lustig beschrieben. Die Wörter sind auch sehr verständlich für das Lesealter von 5 Jahren und dazu sehr humorvoll. Man kann den Kater Schnurrifluff nur sympathisch finden und auch seine zwei kleinen Freunde den Vogel Papperlapapp und die süße Pfefferkuchenschnecke Snelli.

Es ist ein wirklich tolles Kinderbuch, dass mich von der ersten Seite an begeistert hat und ein tolles Vorlesebuch für den Abend ist. Wir können das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Bewertung vom 07.08.2025
Lambertus, Hendrik

Venatrix - Dämonenjäger von nebenan / Venatrix Bd.1


ausgezeichnet

In „Dämonenjäger von nebenan“ lernen wir Gero und seine Familie die Venatrix kennen. Sie sind eine alte Dämonenjäger Familie, die sich es zur Aufgabe gemacht hat Dämonen zu jagen und zu vernichten. Gero findet nach einem Kampf einen kleinen Höllenhund und nimmt ihn kurzer Hand mit nach Hause. Er weiß, dass dies gefährlich für den kleinen Hund werden kann und versteckt ihn daher vor seiner Familie. Doch seine Schwester Belladonna findet den Hund und Gero kann sie überzeugen zusammen mit ihm einen Plan zu schmieden, damit der Dämonenhund in der Familie bleiben kann.

Der Autor Dr. Hendrik Lambertus hat mit diesem ersten Band ein wirklich spannendes Abendteuer geschaffen. Die Charaktere sind nahbar und auch authentisch, dabei vielleicht etwas naiv, wie eben 12-Jährige so sind. Die Geschichte wird mit ausdrucksstarken Bildern von der Illustratorin Sarah-Lisa Hleb untermalt, die wirklich gut zu der Handlung passen und das Buch insgesamt abrunden.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nicht erwarten den zweiten Band der Serie zu lesen. Die Hauptgeschichte ist für diesen Band abgeschlossen, aber wir werden bereits darauf vorbereiten, dass der Feind noch nicht fertig mit seiner Rache ist. So kann es im zweiten Band direkt weitergehen mit neuen Dämonenabenteuer.

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall für Jugendliche weiterempfehlen und ich werde mit Sicherheit auch den zweiten Band lesen.

Bewertung vom 06.08.2025
Oh, Axie

Das Mädchen aus der Schwebenden Welt (Floating World-Dilogie, Band 1)


sehr gut

Die Autorin Axie Oh hat mit „Das Mädchen aus der Schwebenden Welt“ einen wunderbaren ersten Band einer neuen Retelling Dilogie geschaffen.
Wir begleiten Ren, die als junges Mädchen vor Soldaten fliehen musste und von einer Frau und ihrer Familie aufgenommen wird. Doch eines Tages wird ihr Onkel verletzt und vergiftet durch einen Dämonenangriff und sie will sich bedanken, indem sie ein Heilmittel findet. Also macht sie sich auf den Weg und trifft auf Sunho, der als Kopfgeldjäger, eigentlich darauf angesetzt wurde sie zu finden. Doch ihrer beiden Schicksale sind auf wundersame Weise miteinander verbunden und sie ziehen sich gegenseitig an.
Ren und Sunho sind zwei sehr starke Hauptprotagonisten. Ren verbirgt ihre Lichtmagie, da diese sie entlarven würde. Doch sie wird gezwungen diese einzusetzen und dies macht nun einen Angriff von den Soldaten sehr wahrscheinlich. Aus diesem Grund und für ihren Onkel ein Heilmittel zu finden, verlässt sie ihre Adoptivfamilie.
Sunho ist zunächst sehr geheimnisvoll, da er selbst keine Erinnerungen mehr hat, aber etwas dunkles lauert ihn ihm. Er ist Kopfgeldjäger und sucht dabei seinen Bruder, wobei dies sich durch den Erinnerungsverlust als sehr schwierig herausstellt. Aber ein General scheint Informationen über seinen Bruder zu besitzen und möchte dafür in Austausch, das Mädchen mit der Lichtmagie haben, also Ren.
Die Handlung hat einige sehr ruhige Szenen und wir können in dieser Zeit die Charaktere mehr kennenlernen. Auch die Dynamik zwischen Ren und Sunho wird so sehr viel deutlicher und auch was sich draus ergeben könnte. Das Ende ist allerdings sehr emotional und es bleiben sehr viele Fragen für den zweiten Band offen. Dies macht aber nur Neugierig auch diesen Band zu lesen.
Ich finde den Schreibstil sehr gut und insgesamt waren die vielen Beschreibungen richtig super, um die Welt besser verstehen zu können. Anfangs hatte ich etwas Probleme mit den koreanischen Namen, aber dies hat sich schnell gelegt und der Lesefluss wurde dann nicht mehr unterbrochen.
Ich kann diesen ersten Band wirklich weiterempfehlen, auch wenn zugeben muss, dass ich tatsächlich die original koreanische Sage nicht kenne.

Bewertung vom 03.08.2025
Höck, Maria

Ein Einhorn namens Oktober


ausgezeichnet

„Ein Einhorn namens Oktober“ ist von der Autorin Maria Höck geschrieben und wurde von der Illustratorin Juliana Kralik mit wunderschön Bildern ausgestattet.
Wie lernen das kleine Einhorn Oktober kennen, das seinen Namen von seinem Geburtsmonat Oktober erhalten hat. Sehnsüchtig wartet das kleine Einhorn auf seinen ersten Geburtstag, denn dann erhalten die Einhörner ihre magischen Kräfte. Doch oh Schreck, das kleine Einhorn Oktober kann überhaupt nichts neues an sich feststellen. Zusammen mit seinem Freund, das freche Einhörnchen, begibt sich Oktober auf die Suche nach seiner größten Zauberkraft.
Das Buch ist unglaublich toll illustriert und mir gefielen die kindgerechten Bilder seit der ersten Seite. Dazu haben die Bilder eine gute Aussagekraft und sind auch leicht zu lesen. Das Lesealter ist ab 3 Jahren angegeben und so ist auch der Text und die Bilder an dieses Lesealter angepasst worden. Ein wirklich tolles Buch für Kinder mit einer tollen Message. Letztendlich lag die Zauberkraft in Oktober schon immer in ihm selbst, es musste es noch erkennen.

Bewertung vom 03.08.2025
Wills, S.J.

Kein Entkommen / Bite Risk Bd.1


sehr gut

S.J. Wills schafft in seinen Fantasy Roman „Bite Risk-Kein Entkommen“ eine spannende dystopische Welt. Seit 25 Jahren hat das Virus „Corpus pilori“ die Welt heimgesucht und auch das abgelegene Städtchen Tremorglade ist nicht verschont geblieben. Dabei verwandeln sich die Erwachsenen bei jedem Vollmond in Werwölfe und die Kinder und Jugendliche müssen die Werwölfe sicher verfahren und warten die Zeit ab, bis sich die Erwachsenen wieder zurück verwandeln. Doch in letzter Zeit passieren noch mehr merkwürdige Dinge und Sel versucht mit seinen Freunden herauszufinden, was hier wirklich los ist.

Ich fand die Idee mit dem Virus und die Verwandlung in Werwölfen nur bei Erwachseneren wirklich sehr interessant. Dabei ist eben die lauernde Gefahr für Jugendliche geben sich irgendwann selbst in Werwölfe zu verwandeln. Dabei gibt es auch sehr wenige Menschen die immun gegen das Virus sind und sich eben nicht verwandeln. Sel entdeckt bei den letzten Vollmondnächten immer mehr Ungereimtheiten und es passieren immer mehr merkwürde Sachen. So greifen plötzlich Vögel an oder das Schloss von dem Käfig seiner Mutter scheint plötzlich nicht mehr zu funktionieren. Es wird immer wieder sehr viel Spannung aufgebaut, auch weil Sel das eine oder andere Problem mit anderen Jugendlichen hat. Dazu legt er einige Regeln seht weit aus und überschreitet einige, wenn es um die Sperrnacht geht bei Vollmond. Immerhin gibt es keine Erwachsenen die, die Kinder kontrollieren können, da sich alle in Werwölfe verwandeln.

Den Schreibstil fand ich sehr gut, da man auch einen guten Lesefluss hat und alles auch sehr gut erklärt wird. Natürlich erhalten wir nach und nach immer mehr Informationen und Sel hat mir als Hauptprotagonist wirklich gut gefallen. Das Lesealter ist ab 12 Jahren angegeben und dies habe ich auch so wahrgenommen. Die Kapitellängen und auch die Wortwahl sind an das Lesealter angepasst worden und mit den 320 Seiten ist dies ein wirklich gutes Jugendbuch.

Dies ist der erste Band und er endet wirklich sehr spannend. Die Geschichte geht dann mit Band zwei "Totgesagt" im November weiter. Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Buch und ich kann diese spannende Geschichte nur weiterempfehlen.