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Fornika
Buchflüsterer: 

Bewertungen

Insgesamt 402 Bewertungen
Bewertung vom 16.01.2016
Rhodes, Kate

Eismädchen / Alice Quentin Bd.3


sehr gut

Sie sind der Inbegriff von Unschuld: junge Mädchen, in weiße, wallende Nachthemden gehüllt. Und sie sind tot. Ermordet von einem Serientäter, der die Taten eines gewissen Kinsellas haargenau zu kopieren scheint. Kinsella jedoch sitzt seit Jahr und Tag hinter Schloss und Riegel. Psychologin Alice Quentin soll den Psychopathen auftauen und ihm seine Geheimnisse entlocken. Bevor die nächste Kinderleiche im Schnee auftaucht.

Ich kenne keinen der beiden Vorgängerbände, kam aber trotzdem sehr gut klar. Natürlich wird ab und an Bezug auf alte Fälle o.ä. genommen, aber das ließ sich verschmerzen. Alice fand ich auf Anhieb sympathisch, auch weil sie ihre kleinen Macken hat. Man kann sich ganz gut in sie hineinversetzen, auch wenn mir manche Dinge mit der Zeit auf die Nerven gingen; ihre unterschwellige Schwärmerei für den Kollegen zum Beispiel. Kinsella erinnerte mich zwar eine Spur zu oft an den guten, alten Hannibal Lector, aber das tat der Lesefreude nicht wirklich weh, dafür war der Fall einfach viel zu spannend. Rhodes erzählt sehr flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Perfide ausgedacht, sehr fesselnd erzählt und ohne unnötiges Gemetzel, ist man schneller am Ende angekommen als einem lieb ist.

Fazit: spannender Krimi mit kleinen Schwächen.

Bewertung vom 27.09.2015
Louth, Nick

Die Suche


sehr gut

Max und Erica sind ein Traumpaar. Er ist engagierter Künstler, sie aufstrebende Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der Parasitologie. Auf einem renommierten Kongress in Amsterdam will sie ihre bahnbrechenden Erkenntnisse zur Malaria vortragen. Und verschwindet in der Nacht zuvor spurlos. Max begibt sich auf die Suche.

Nick Louth stellt hier eine Erkrankung in den Mittelpunkt, die auch heute noch jährlich viel zu viele Todesopfer fordert. Nicht zuletzt, weil das Interesse der großen Pharmafirmen an neuer Medikation, sagen wir mal, zurückhaltend ist. Louth weiß wovon er schreibt, hat jahrelang als Journalist in diesem Themenbereich gearbeitet und man merkt dem Buch seine Recherche zur Malaria an. Auch wenn man keinen medizinischen Hintergrund hat, kann man den Ausführungen doch gut folgen. Rund um diese harten Fakten, spinnt er eine gelungene fiktive Story. Die „heutige“ Handlung wird durch Tagebucheinträge Ericas ergänzt; diese war vor einigen Jahren in Afrika zu Forschungszwecken. Das Geschehen wird somit von zwei Richtungen aufgerollt. Leider wird die Story gegen Ende doch sehr actionlastig, sodass der wissenschaftliche Aspekt schnell hinter atemlosen Verfolgungsjagden verschwindet. Ich persönlich hätte das nicht gebraucht, Louths Schreckensszenario war mir an sich schon spannend genug.

Fazit: gut recherchierter Thriller.

Bewertung vom 26.09.2015
Rose, Karen

Dornenmädchen / Dornen-Reihe Bd.1


sehr gut

Faith Corcoran hat alle Zelte abgebrochen, ihre Heimat und ihre Identität hinter sich gelassen um einen Neuanfang zu wagen. Ihr Leben wurde von einem Stalker bedroht, die Polizei war keine große Hilfe. Zuflucht sucht sie ausgerechnet in einem alten Familienanwesen, das ihr schon in der Kindheit mulmige Gefühle bescherte. Doch dort geht es wirklich nicht mit rechten Dingen zu und so findet sich Faith bald in einer großangelegten Polizeiermittlung. Der außergewöhnliche FBI-Agent Deacon Nowak wird schnell zu ihrer wichtigsten Stütze. Und mehr…

Die Bücher der Autorin ähneln sich vom Grundschema her alle, diesmal wirkte die Geschichte auf mich jedoch etwas überzogen. Die beiden Hauptcharaktere sind diesmal doch extrem triebgesteuert, das sollte wohl das gewisse Etwas bringen. Gerade gegen Ende wurde dann für meinen Geschmack eine Schippe zu viel Drama und Thrill aufgelegt. Im Großen und Ganzen liest sich Dornenmädchen aber sehr gefällig, weiß durch Spannung zu unterhalten und macht Lust auf weitere Bücher der Autorin. Die Story ist sehr schnelllebig, sodass man trotz der Dicke des Buches schnell bis zum Ende weiterlesen muss. Den smarten Deacon kennen geübte Rose-Leser schon aus anderen Romanen der Autorin, auch verschiedene andere bekannte Gesichter tauchen im Laufe der Geschichte auf. Somit fügt sich Dornenmädchen gut in das Gesamtkonstrukt, auch wenn mir andere Bücher der Autorin etwas besser gefallen haben.

Fazit: unterhaltsamer Thriller, der jedoch hinter anderen Büchern der Autorin etwas zurückstecken muss. (3,5 Sterne)

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 19.09.2015
Salvalaggio, Karin

Brennender Fluss / Macy Greeley Bd.2


sehr gut

Brütende Hitze in Flathead Valley. Als wären die bedrohlichen Waldbrände nicht schlimm genug, wird ein junger Ex-Soldat tot aufgefunden. Ermordet. Die Stimmung ist aufgeheizt, mittendrin soll Macy ermitteln. Doch so wirklich ergiebig gestaltet sich ihre Arbeit nicht.
Nach „Eisiges Geheimnis“ ist dies der zweite Band mit der sympathischen Macy Greeley, die Ereignisse spielen etwa 2 Jahre nach dem Vorgänger. Wieder hat sich die Autorin eine spannende Geschichte ausgedacht, auch wenn der Spannungsbogen zwischenzeitlich doch etwas schwächelt. Das Buch war wieder sehr flüssig zu lesen, die eine oder andere Wendung sorgte für Überraschungen, die Protagonisten wirkten zumeist authentisch. Mich hat dieser Fokus auf Macys Privatleben etwas gestört, die Problematik verheirateter Freund – Kind – Karriere wurde doch zu oft thematisiert. Das Ende fand ich doch sehr übertrieben und es passte für mich auch nicht so recht zur Geschichte, wirkte künstlich aufgebauscht. Alles in allem ein unterhaltsamer Thriller, der jedoch in keiner Weise aus der breiten Masse heraussticht.
Fazit: nicht ganz so gut wie der Vorgänger, aber durchaus unterhaltsam. (3,5 Sterne)

Bewertung vom 19.09.2015
Einzlkind

Billy


sehr gut

Billy ist ein Serienmörder. Ein Serienmörder mit Anstand, mit Moral. Er gönnt seinen Opfern ein letztes Schwelgen in Erinnerungen, einen letzten Lieblingssong. Ein Serienmörder mit philosophischen Anwandlungen, ein Denker. Einer, der die Menschheit gerne beobachtet, betrachtet, abwägt. Und dann seine ganz eigenen Schlüsse zieht. Gerade zieht es ihn nach Las Vegas, um einen alten Mitstreiter zu treffen.
Zuallererst: nein, es ist kein Thriller. Wer das trotz des Klappentextes glaubt, sollte das Buch wieder zurücklegen. Ja, es geht um einen Serienmörder, aber NEIN, es ist wirklich kein Thriller. Eher eine philosophische Betrachtung der Menschen und ihrer Eigenheiten.
Ich mochte Billy mit jeder Seite mehr, er ist trotz seines Berufs – oder sollte ich sagen seiner Berufung? – ein sympathischer Kerl. Teilweise schelmisch-bitterböse Betrachtungen seinerseits haben mich oft zum Schmunzeln gebracht, seine Gedanken über Gott und die Welt hallen lange nach. Wo, wenn nicht in Vegas lässt sich so vorzüglich über die Menschheit sinnieren?
Der Schreibstil mag tatsächlich nicht jedermanns Sache sein. Einzlkind nutzt kurze Sätze, unterbricht den Lesefluss oft künstlich. Mir hat das gefallen, ergibt sich doch so oft eine besondere Betonung des Inhaltes. Trotz dieses Kunstgriffes liest sich die Geschichte flüssig und man ist schneller am Ende angelangt als einem lieb ist.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 19.09.2015
Lessing, Martina

Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste


gut

Das Kochbuch ist klassisch-edel aufgemacht, ohne großen Schnickschnack und Farbwirrwarr. Die Gerichte stehen immer im Mittelpunkt. Geschmackvolle Fotos begleiten jedes Rezept. Die Anleitungen sind leicht verständlich erklärt, jedoch nicht unbedingt für den blutigen Kochanfänger geeignet. Ein bisschen Küchenerfahrung sollte man schon mitbringen.
Zwar titelt das Buch Fingerfood, dahinter verbirgt sich jedoch oft die Idee „normale“ Gerichte in Miniportiönchen verpackt als Fingerfood anzubieten. Der „echte“ Fingerfoodanteil unter den Rezepten ist doch eher gering. Da erwarte ich dann doch etwas ausgefallenere Ideen. Für meinen Geschmack kommen einige Fertigprodukte wie TK-Strudelteig eine Prise zu oft vor. Insgesamt bietet die Autorin Rezepte aus den verschiedensten Küchen, der Fokus liegt meiner Meinung nach allerdings stark auf klassisch österreichischer Küche. Zudem sind die Rezepte doch eher schwer, für eine Feier bei wärmeren Temperaturen also eher nicht geeignet. Sehr gut gefallen haben mir die Rezepte für die Nachspeisen, hier gab es doch einige Schätzchen zu entdecken.
Für mehrere Rezepte benötigt man laut Anleitung einen Food Processor. Der ist aber nun wirklich nicht in jedem Haushalt zu finden, schade, dass hier nicht auf die vermeintliche Zielgruppe eingegangen wurde. Auch wird im Vorwort vollmundig versprochen, dass die benötigten Zutaten leicht im Supermarkt erhältlich seien. Man darf mir gerne mal den Supermarkt zeigen, wo man Panir, Ölperlen, Wasabierbsen, Kaviar, Trüffel- und Sardellenpaste erwerben kann. Auch hier schießt man eindeutig über die Zielgruppe hinaus.
Negativ stachen für mich zudem die zahlreichen Fotos der Cateringveranstaltungen hervor, die wirkten auf mich sehr fehl am Platze und gestellt.
Fazit: mag sein, dass ich mit falschen Vorstellungen an das Buch herangegangen bin. Fingerfood ist für mich etwas gänzlich anderes als hier geboten wird.

Bewertung vom 19.09.2015
Gablé, Rebecca

Der Palast der Meere / Waringham Saga Bd.5


ausgezeichnet

England, 1560. Isaac of Waringham ist entsetzt: sein Bruder Francis eröffnet ihm, dass wohl ER der nächste Earl werden soll, da der eigene Sohn eher nicht in Frage kommt. Doch ein Leben mit so viel Verantwortung ist nichts für Isaac und so sucht er sein Heil in der Flucht. Er landet auf einem Schiff, und entdeckt, dass die Welt noch viel mehr zu bieten hat als das kleine idyllische Kent.
Ganz anders da seine Halbschwester Eleanor. Seite an Seite ist sie mit Königin Elisabeth aufgewachsen, hat mit ihr die schwierige Kindheit verbracht, die dunkelsten Stunden durchlebt. Jetzt steht sie ihr mit Rat und Tat zur Seite, ist ihr „Auge“ am Hof, eine der engsten Vertrauten und Weggefährten.
Endlich wieder Waringham! Über den Mönchskopf wandern, den Rosengarten bewundern, im Gestüt herumstrolchen. Doch diesmal befinden wir uns oft weit weg von altbekannten Gefilden; zu Anfang etwas ungewohnt, doch dann umso packender, wenn man sich einmal „eingewöhnt“ hat. Ein Waringhamband, der anders ist als seine Vorgänger.
Die Geschehnisse um El und Isaac könnten unterschiedlicher nicht sein, sodass man zwischenzeitlich fast das Gefühl hat zwei Bücher gleichzeitig zu lesen. Das ist einerseits sehr spannend, abwechslungsreich und informativ, andererseits kommen so manche Aspekte etwas kurz. Eben weil zwei so unterschiedliche Lebenswege zwischen zwei Buchdeckel passen müssen. Obwohl El der Königin so nahe steht, hatte ich so zuweilen das Gefühl, dass die politischen Entscheidungen Elisabeths an mir vorbei gingen. Oder zumindest hätte ich mir manches einfach ausführlicher erzählt gewünscht, wie etwa die Geschehnisse um Maria Stewart. Isaacs Weg fand ich recht abenteuerlich, ab und an jedoch etwas uninteressant. Die großen Freibeuterromane waren noch nie so meins.
Die Charaktere – allen voran natürlich die der beiden Hauptfiguren - sind (wie immer möchte ich fast sagen) sehr schön herausgearbeitet, selbst die kleinsten Nebenrollen sind mit viel Leben gefüllt. Man trifft auf allerlei historische Personen, denen mit Anekdoten und Anekdötchen wunderbar Leben eingehaucht wird. Das Elisabethanische Zeitalter ist auch ein Zeitalter des Aufbruchs, man merkt wie klein die Welt auf einmal geworden ist. Gablé versteht es sehr gut, diese Aufbruchsstimmung rüberzubringen, die Renaissance ist definitiv auch in Waringham angekommen.
Die Autorin erzählt auf gewohnt hohem Niveau, geschichtliche Fakten sind ansprechend verpackt, Zusammenhänge verständlich erklärt, die fiktive Handlung sehr schön entwickelt. Mir hat bei diesem Buch einfach das berühmte Tüpfelchen auf dem I gefehlt. Und vielleicht ein Schuss mehr Waringham.
Fazit: ohne Zweifel wieder ein hervorragendes Buch. Auch Band 5 kann sich also sehen lassen. (4,5/5 Sternen)

3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.07.2015
Haig, Matt

Ich und die Menschen


sehr gut

„Das Leben der Menschen, begriff ich, verschlechterte sich zusehends, je älter man wurde. Man kam auf die Welt mit Babyhänden und Babyfüßchen und kannte nichts als unendliches Glück, und dann ließ das Glück allmählich nach, im gleichen Maß, in dem Hände und Füße wuchsen.“ (S. 146)
Ein namenloser Vonnadorianer wird zigtausend Lichtjahre zur Erde geschickt. Seine Mission: verhindern, dass der Mathematiker Andrew Martin seine neueste Entdeckung publik macht. Dabei geht man als Vonnadorianer schon mal über Leichen, schließlich sind Menschen egoistisch und primitiv und überhaupt. Der Extraterrestrische nimmt Andrews Gestalt an und merkt bald, dass das Leben auf der Erde doch irgendwie… lebenswert ist. Und die Menschen gar nicht sooo schlimm wie gedacht.

Matt Haig beschreibt in seinem Nachwort wie es zu dieser Buchidee kam, aus einer ausgewachsenen Panikattacke heraus nämlich. Ihm seien die Menschen damals ähnlich fremd gewesen wie wenn er von einem anderen Stern käme. Nach der Lektüre dieses Buches neigt man dazu ihm zuzustimmen, menschliches Verhalten ist schon manchmal wirklich komisch und absurd. Die Geschichte regt also auf jeden Fall schon mal zum Nachdenken an. Der Autor schlägt dabei aber einen amüsanten, leicht ironischen Ton an, der mir wahnsinnig gut gefallen hat, sodass die Story nie zu ernst wird. Trotzdem findet er auch immer wieder die Überleitung zu sehr weisen Betrachtungen und Zitaten. Leider nehmen die zwischenzeitlich Überhand, sodass ich mich mit Abreißkalendersprüchlein überhäuft sah. Doch das legt sich erfreulicherweise wieder, sodass man dem Autor diesen Ausrutscher schnell verzeiht. An sich entwickelt sich die Handlung etwas vorhersehbar, doch auch das tut der Lesefreude keinen Abbruch.

Fazit: Wer gerne mal einen schrägen Blick auf den menschlichen Alltag werfen möchte, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 24.07.2015
Adler-Olsen, Jussi

Erbarmen / Carl Mørck. Sonderdezernat Q Bd.1


sehr gut

Dänemark, 2002: die junge Politikerin Merete Lynggaard verschwindet spurlos von einer Fähre. Die Ermittler folgen einigen Spuren, doch sie bleibt unauffindbar.
2007: nach einem fatalen Einsatz hat sich Vizepolizeikommissar Carl Mørck einige Monate lang erholt um bei der Rückkehr an seinen Arbeitsplatz festzustellen, dass er aufs tote Gleis geschoben werden soll. Sein zukünftiger Wirkkreis sind die Cold Cases von ganz Dänemark, die er nur mithilfe einer ungelernten Hilfskraft Hafez el-Assad lösen soll. Carls minimale Motivation sinkt schon beim Anblick seines verstaubten Kellerbüros.

Dieser Auftakt zur Reihe hat mir sehr gut gefallen. In zwei Handlungssträngen rollt Adler-Olsen die Geschichte um Merete auf und der Leser fiebert die ganze Zeit mit. Carl und Assad als Ermittlerpaar sind klasse gemacht; auf der einen Seite der muffelige Carl, der eigentlich auch damit zufrieden wäre seine Tage im Büro zu verschlafen. Der sich dann aber natürlich doch in den Fall verbeißt und seine ermittlerische Klasse zeigt. Auf der anderen Seite Assad, der ursprünglich nur als Telefonist und Putzhilfe gedacht war, der dann aber durch seinen Grips und seine Neugier Carls wertvollste Stütze wird. Zudem scheint er eine interessante Vergangenheit zu haben, die nur sehr langsam ans Tageslicht kommt. Auch Merete ist dem Autor hervorragend gelungen, er beschreibt ihre Gefühle und Gedanken unglaublich realistisch. Überhaupt ist der Stil von Adler-Olsen zwar oft nordisch gemütlich, aber immer mitreißend. Schnell ist man mittendrin und mag nicht mehr aufhören zu lesen. Kleine Abstriche gibt es für den nicht ganz so gut gelungenen Familienclinch von Carl (nein ich brauche keinen 354ten Ermittler, der sich gerade von seiner Frau getrennt hat) und für etwas konstruiert wirkende Ereignisse wie den Hackerangriff.

Fazit: ein toller Reihenauftakt. Weiter geht es mit Teil 2 „Schändung“