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Blueberry87

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Insgesamt 437 Bewertungen
Bewertung vom 26.08.2020
Carr, Robyn

Happy End in Virgin River / Virgin River Bd.3


ausgezeichnet

Die Liebe überwindet alles

Brie ist eine erfolgreiche Staatsanwältin. Doch eines nachts wird sie vergewaltigt. Um sich zu erholen verbringt sie einige Wochen in Virgin River. Mike lebt in dem wunderschönen Örtchen und kennt Brie von vergangenen Treffen. Er ist fasziniert von ihr und nähert sich ihr ganz langsam und behutsam. Derweil geht in Virgin River ein Vergewaltiger um, der junge Mädchen mit k.o.-Tropfen gefügig macht. Mike setzt alles daran diesen Täter zu schnappen.

Dies ist der 3. Teil der Reihe und ich empfehle jeden die richtige Reihenfolge einzuhalten. Sonst geht das schöne Zugehörigkeitsgefühl der Virgin-River-Charaktere verloren. Das besondere an dieser Reihe ist, das eine Liebesgeschichte im Vordergrund steht und das Leben der Dorfbewohner weiter läuft und man mitten im Geschehen ist.

Die Charaktere muss man einfach lieben. Jeder ist einzigartig und liebenswert. Robyn Carr beschreibt sie wunderbar detailgenau und eine gewisse Tiefe ist immer vorhanden.

Brie ist eine starke Persönlichkeit, die an einem Tiefpunkt in ihrem Leben angekommen ist. Und doch gibt sie nicht auf. Sie ergreift die Chance, die Mike ihr bietet. Sie lässt sich von ihm beschützen und öffnet sich dadurch. Selbst Mike entwickelt sich weiter. Er geht auf Bries besondere Situation ein und hilft ihr sich wieder im Lebe zurechtzufinden.

Fazit:
Ein wunderbarer 3. Teil der Reihe mit einer einfühlsamen Liebesgeschichte und einem ernsten Thema, das sehr gut aufgearbeitet wurde

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 18.08.2020
Mansell, Jill

Das zauberhafte Hochzeitshotel


ausgezeichnet

Das Liebeschaos im Hochzeitshotel

Daisy führt das Hochzeitshotel ihres Vaters. Leider hat sie selbst mit der Liebe eher Pech gehabt. Auch ihre beste Freundin Tara hat mit den Männer zu kämpfen. Und die dritte im Bunde ist Taras Tante Maggie, die heimlich in Hector, Daisys Vater verliebt ist. Als die Hochzeit von Taras Ex-Freund vor der Tür steht kommt es zum Eklat und der Trauzeuge Dev bringt Daisys wohl geordnetes Leben ins Wanken.

Dieser quirlige Roman wurde schon 2002 verfasst und im Jahr 2006 unter dem Titel "Mitten im Gefühl" veröffentlicht. Besonders hat man das gemerkt, da keiner der Protagonisten ein Handy besitzt oder plötzlich Batterien für einen Walkman gebraucht werden. Wenn man sich an solchen Details nicht stört, kann man ein paar schöne Lesestunden verbringen.

Die Charaktere sind treffend gezeichnet und jeder ist ein wenig verrückt und doch liebenswert. Es war schön zu sehen wie die Paare sich finden. Daisy ist total sympatisch und ihre Freundin Tara ist leicht chaotisch und doch sind beide fast wie aus dem Leben gegriffen. Am Anfang fand ich Dev furchtbar. So überheblich und ätzend charmant. Doch dann merkt man immer mehr das er doch ein weiches Herz hat, besonders als sie Clarissa aus dem Tierheim holen.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Auch wenn die ganzen Liebesirrungen ganz schön viel waren. Ich muss zu geben, das ich manchmal nicht wusste wer mit wem anbandelt.

Fazit:
Ein wunderbar verrückter Liebesroman, mit vielen Liebeswirrungen und witzigen Dialogen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 16.08.2020
Adams, Lyssa Kay

Die Liebesroman-Mission / The Secret Book Club Bd.2


ausgezeichnet

Ein ernstes Thema verpackt in einer schönen Liebesgeschichte

Liv arbeitet als Konditorin im Savoy. Ihr Chef ist ein Choleriker und Heuchler wie er im Buche steht. Als Liv ihn erwischt wie er eine Kollegin sexuell belästigt, wird sie von ihm bedroht und verliert ihren Job. All das bekommt Mack, ein Freund ihrer Schwester Thea mit. Er möchte sie unterstützen, da er auch der Meinung ist, das Livs Chef das Handwerk gelegt werden muss. Und so beginnt eine etwas ruppige Zusammenarbeit der beiden. Da Liv Mack nicht ausstehen kann, fliegen des öfteren die Fetzen.

Dies ist der zweite Band der The Secret Book Club Reihe. Leider habe ich den Vorgänger nicht gelesen. Aber das hat dem Lesegenuss keinen Abbruch getan. Ich bin wunderbar in die Geschichte rein gekommen und die Figuren werden so vorgestellt, das man nicht unbedingt den Vorgänger kennen muss.

Der Plot ist so brisant wie nie. Das Frauen sexuell belästigt werden und sie gegen so viele Widerstände kämpfen müssen, das hat mich gereizt dieses Buch zu lesen. Die Autorin hat das ernste Thema sehr gut umgesetzt. Nicht nur die Sicht der Frauen wird hier dargestellt, sondern auch wie Männer damit umgehen. Ich fand es toll, das auch gesagt wird, das solche Männer nicht aufgehalten werden, weil andere Männer wegschauen. Und die Protagonisten nehmen sich das zu Herzen, daher ist es beachtlich das sie sich alle mit voller Eifer daran machen Mack und Liv zu unterstützen.

Liv ist eine sehr widersprüchliche Protagonistin. Sie ist laut, eigenständig und ständig auf Konfrontationskurs. Und dieser ist eingestellt auf Mack. Er ist ein Charmeur, der alten Schule, ist ehrlich und opfert sich auf, doch er hat auch ein düsteres Geheimnis. Das im Finale gelüftet wird.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich ruhig und stetig. Was mir sehr gut gefallen hat. Es hat zu den beiden gepasst.

Besonders Schmunzeln musste ich über die Jungs des Buchclubs. Sie sind ein tolles Team. Jeder hat seine Eigenheiten und wie sie sich mit einander aufziehen, war wirklich köstlich zu lesen.

Fazit:
Ein spritziger Liebesroman mit einem ernsten und wichtigen Thema.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 10.08.2020
Bay, Louise

King of London / Kings of London Bd.1


ausgezeichnet

Eine Chartertour wie keine andere

Avery ist Stewardess auf Charterbooten. Meist in der Karibik oder im Mittelmeer. Sie kümmert sich um das Wohl ihrer Gäste und stellt ihre eigenen Bedürfnisse hinten an. Sie hat alle ihre Träume von einem Studium aufgegeben um ihren Bruder finanziell zu unterstützen, der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt.

Hayden hingegen ist CEO seiner eigen Firma. Er kauft Firmen auf, um sie wieder aufzubauen und um sie dann mit Gewinn wieder zu verkaufen. Er ist ein selbstsicherer Mann, der alles bekommt, was er will. Als er sich auf eine Jacht im Mittelmeer zurückzieht, lernt er die außergewöhnliche Avery kennen.

Dies ist der Auftakt des KINGS-OF-LONDON-Duetts. In diesem Duett geht es um die beiden Brüder Hayden und Landon Wolf. In diesem ersten Teil geht es um den CEO Hayden.

Louise Bay ist für mich keine Unbekannte. Ihre New York Royals-Reihe habe ich verschlungen. Und auch hier konnte ich mich wieder davon überzeugen, das diese Autorin einen wunderbaren Schreibstil hat. Ihre Geschichten sind einfallsreich und ihre Figuren sind mit so viel Herz kreiert, das man ihre Bücher nicht aus der Hand legen kann.

Der Plot ist klasse und das Leben auf der Jacht hat sie großartig beschrieben. Auch das Städtchen Taormina wurde so eindrucksvoll gezeichnet, das ich sofort ein neues Lieblingsziel habe.

Avery und Hayden sind wie Feuer und Wasser. Avery ist eine loyale und aufopfernde, junge Frau, die ihre Träume zurücksteckt um ihren Bruder und ihren Vater zu unterstützen.

Hayden hingegen ist ein ehrgeiziger und mustergültiger CEO, der alles für seine Firma tut und dem persönliche Beziehungen nicht so wichtig sind.

Und doch passen die beiden so gut zu einander, das es eine Freude war den beiden dabei zu zu sehen wie sie sich finden und lieben lernen.

Fazit:
Ein unterhaltsamer, sommerlicher Liebesroman, mit einem fantastischen Plot, einem faszinierenden Paar und einer Prise Erotik.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 09.08.2020
Pettrey, Dani

Im Sog der Furcht


ausgezeichnet

Ein rasantes Finale der Baltimore-Team-Reihe

Luke ist CIA-Agent und muss für seinen Fall in seine Heimatstadt Baltimore zurückkehren. Dort trifft er auf seine große Liebe Kate, die er damals für den Job verließ. Sie ist eine brillante Privatermittlerin und die beiden müssen zusammen arbeiten um den gefährlichen Gegner zu stoppen.

Prompt ist man schon im ersten Kapitel mitten im Geschehen und man hat das Gefühl das die Autorin Dani Pettrey während der ganzen Geschichte über die Spannung hoch hält.

Leider kenne ich die Vorgänger Bücher nicht, dennoch bin ich sehr gut in die Geschichte hinein gekommen. Gleichwohl würde ich jedem empfehlen die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man so viel besser auf die Hintergründe und Querverweise reagieren kann. Auch die Menge an Charakteren sind so viel besser zu zu ordnen.

Die Autorin zeichnet ein tadelloses Bild der Charaktere und des Teams. Eine so eingeschworene Gemeinschaft ist fantastisch und Kate und Luke sind nahbar erfasst, das sie sympatisch und real rüberkommen.

Der Plot an sich war sehr gut strukturiert und auch die Nebenhandlung, den Mörder von Griffins Schwester zu fassen, war spannend aufbereitet. Dieser Plot des ehrgeizigen, nach Rache sinnenden Gegners war sehr durchdacht und manchmal musste ich zwei Seiten zurückblättern um zu schauen, wie alles miteinander vernetzt war. Eine sehr gute Arbeit der Autorin, die trotz der vielen Fakten ein klares, strukturiertes Bild gezeichnet hat.

Fazit:
Ein spannungsgeladenes Finale, bei dem es an Nervenkitzel nicht fehlt und Luke sein Glück mit Kate findet.

6 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 08.08.2020
Pishiris, Christina

This Is (Not) a Love Song


sehr gut

The First Cut Is the Deepest

Zoe ist Musikjournalistin mit Leib und Seele. Sie opfert sich für das Magazin und für ihre Kollegen auf. Sie ist erschüttert als das Blatt eingestellt werden soll. Es muss ein Interview mit dem Star Marcie Tyler her. Das soll der PR-Berater Nick ihr beschaffen. Doch der ist alles andere als begeistert von Zoe und lässt sie abblitzen.

In ihrem Privatleben läuft es auch nicht gerade rund. Sie schwärmt schon seit sie 13 Jahre alt ist, für ihren besten Freund Simon. Nun da er seine Scheidung hinter sich hat, verbringt er wieder mehr Zeit mit Zoe. Doch hat er auch so starke Gefühle für sie, wie sie für ihn?

Dies ist der Debütroman der griechisch-zypriotischen Autorin Christina Pishiris. Wie nicht anders zu erwarten, ist ihre Protagonistin Zoe auch Griechin. Die Autorin beschreibt ihre Figuren sehr detailliert, genauso wie der Plot in der Musikbranche. Sie gibt viele Hintergrundinformationen zu vielen Song und auch viele Querverweise.

Der Schreibstil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig, da sie versucht so viele Informationen wie möglich in einen Satz zu packen und dadurch wirken die einzelnen Kapitel manchmal überladen. Infolgedessen hat man das Gefühl, das das Buch ein paar unnötige Längen hat.

Die Charaktere Zoe und Nick sind sehr sympathisch und die Autorin hat sich sehr viel Mühe gemacht, diese zu entwerfen und ihnen Leben einzuhauchen.

Besonders fand ich die spezielle Playlist, die extra für das Buch erstellt wurde. Ein witziges Highlight sind auch die Kapitelüberschriften die Songtitel wiedergeben, passend zu dem was in dem Kapitel passiert.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Liebesroman, in der Musikbranche, mit vielen witzigen Querverweisen und einer Protagonistin, die so in ihren besten Freund verschossen ist, das sie den Mann ignoriert, der ihr die Welt zu Füßen legen will.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 31.07.2020
Mallery, Susan

Wer nicht liebt, der nicht gewinnt / Mischief Bay Bd.3


ausgezeichnet

Der 3. Teil der Mischief Bay Reihe

Jen liebt ihren Sohn Jack über alles. Sie behütet ihn, trägt ihn auf Händen. So sehr, das ihr Umfeld sich schon Sorgen macht. Ihr Mann und ihre Mutter Pam, sowie ihre beste Freundin Zoe versuchen ihr ihre Helikopter-Manier aufzuzeigen, doch Jen ist der Meinung alles richtig zu machen.

Auch Zoe muss sich mit ihrem Leben auseinandersetzten. Als sie sich versehentlich auf dem Dachboden ihres Hauses einschließt, beginnt sie ihr Leben neu zu strukturieren. Sie mag ihren Job nicht, hängt an ihrem Ex und fühlt sich rastlos.

Pam, Jens Mutter, hingegen hängt in ihrer alltäglichen Routine fest. Doch dann lernt sie Zoes Vater Miguel kennen und dieser wirbelt ihr ruhiges Leben durcheinander.

Dies ist der dritte Teil der Mischief Bay Reihe. Das Buch kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden, doch ist es schöner die Vorgänger zu kennen, da man so die Zusammenhänge und die Figuren besser kennen lernt. Besonders Pam bekommt dadurch viel Tiefe, weil man ihre Trauer und ihr Handeln ihren Kindern gegenüber nachvollziehen kann.

Susan Mallery schreibt wie immer sehr anschaulich und bildhaft. Ich mag es wie sie die Dialoge aufbaut und darum herum die Beschreibungen der Landschaft und der Häuser drapiert. Besonders hat mir in diesem Buch, die Verbindung der drei Frauen untereinander gefallen. Auch die etwas andere Beziehung zwischen Jen und Lucas, der Arbeitskollege von ihrem Mann, war toll und ich war begeistert wie diese sich entwickelt.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Roman aus dem schönen Mischief Bay. Sehr zu empfehlen.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 20.07.2020
Hannon, Irene

Die Lavendelfarm


ausgezeichnet

Die Lavendelfarm der Neuanfänge

Logan zieht mit seiner Nichte in das beschauliche Hope Harbor. Nach dem Tod seines Bruders und seiner Mutter, muss er sich allein um seine Nichte kümmern. Die Beziehung der beiden ist mehr als problematisch. Auch seine Nachbarin Jeannette, die eine Lavendelfarm und ein Teesalon betreibt, hat ihre Probleme. Sie zieht sich sehr zurück und vermeidet jeglichen persönlichen Kontakt. Desweiteren kommt eine Flüchtlingsfamilie nach Hope Harbor und die Gemeinde muss zusammen halten um die neuen Bewohner zu unterstützen.

Dies war das erste Buch, welches ich von der Autorin Irene Hannon gelesen habe. Und ich bin positiv überrascht. Der Schreibstil ist flüssig und ruhig. Dadurch ist das Lesen ein Vergnügen.

Die Protagonisten sind wunderbar ausgearbeitet und durchdacht. Man merkt wie sehr die Autorin sich um den Charakteraufbau Gedanken gemacht hat. Die unterschiedlichen Eigenschaften fügen sich ausgezeichnet zusammen.

Jeannette war mir von Anfang an sympatisch. Sie trägt eine tiefe Trauer in sich und doch betreibt sie ihre Teesalon mit so viel Liebe und Herzensgüte. Als Logan und Molly in ihr Leben treten, beginnt ihre Zurückgezogenheit zu bröckeln. In ihr wächst eine große Sehnsucht nach Zuneigung und Nähe.

Fazit:
Ein wunderbar einfühlsamer Roman, über das Leben, nach einem großen Verlust und das Streben, diesen zu verarbeiten.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 16.07.2020
Ganshert, Katie

Das kleine Café im Herzen der Stadt


ausgezeichnet

Die Trauer, ein Café und die Liebe, die abwegig scheint

Robin besitzt ein kleines Café in der Innenstadt. Sie liebt ihr Café, das sie nach dem Tod ihres Mannes aufgebaut hat. Und sie liebt ihren Sohn. Doch die Trauer um ihren Mann bestimmt ihren Alltag und sich neu zu verlieben scheint unmöglich. Das ändert sich als der Bauunternehmer Ian ihr Café kaufen will um dort Eigentumswohnungen zu bauen.

Robin ist eine bemerkenswerte Frau. Sie stemmt die Arbeiten im Café, ist für ihren Sohn ein Fels in der Brandung und hilft auch noch der Organisation One Life sich um Menschen aus sozial schwachen Schichten zu kümmern. Sie ist wunderbar warmherzig und gibt alles was sie hat. Die Autorin beschreibt sie detailreich, was ihr eine gewisse Tiefe gibt. Auch die anderen Charaktere haben eine vielschichtige Tiefe, welches dieses Buch zu einem Highlight macht.

Ian, als Gegenpart zu Robin, war mir von Anfang an sympathisch. Er ist zwar ein selbstbewusster Charmebolzen, der alle im Nu um den Finger wickelt, doch in ihm steckt viel mehr als es auf den ersten Augenblick scheint. Er ist ein warmherziger und gefühlvoller Zuhörer auf den man immer zählen kann.

Die Autorin schreibt flüssig und die Gedanken und Gefühle der Protagonisten werden anschaulich dargelegt. Die Dialoge sind nachvollziehbar und realitätsnah.

Auch muss ich anmerken, das ich zu erst Bedenken hatte, das das Buch zu sehr auf christliche Themen eingeht und zu überladen wirkt. Doch ich wurde positiv überrascht. Der Glauben ist eine schöne Ergänzung zu den Figuren und wirkt überhaupt nicht belehrend oder aufdringlich.

Fazit:
Ein wunderbarer Liebesroman, über neue Wege, die man nach einem schweren Schicksalsschlag einschlägt und damit sich neue Perspektiven eröffnen. Sehr zu empfehlen!

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 16.07.2020
Miles, Olivia

No sweeter Summer / Sweet Bd.1


sehr gut

Lila ist Werbetexterin und hat ihre eigene kleine Firma. Ihr ganzes Geld steckt sie in den Traum ihrer Schwester. Nämlich das Eiscafé ihrer Großeltern wieder zu eröffnen. Als sie einen großen Auftrag von der Firma Reed Sugar an Land ziehen will, kreuzt der attraktive Sam ihren Weg. Vor Jahren hat er sie auf das Tiefste verletzt und nun konkurrieren die beiden um den selben Auftrag.

Dies war nicht der erste Roman, den ich von der Autorin Oliva Miles lese. Ich war begeistert von ihrer Briar Creek Reihe. Auch hier waren die Protagonisten wunderbar beschrieben. Die Liebe zu den Figuren spürt man in jeder Seite.

Doch Lila und Sam bleiben ein wenig blass. Natürlich könnte das auch an der Kürze des Romans liegen. Mit nur 233 Seiten ist er doch recht kurz geraten. Dadurch fehlt den Figuren ein wenig die Tiefe und ich hätte mir gewünscht mehr über Sams Vergangenheit und auch über Lilas Verbundenheit zu ihrer Schwester zu erfahren.

Dennoch ist die Geschichte süß und kurzweilig. Was nicht zu letzt an den zuckersüßen Plot mit dem Eiscafé liegt.

Fazit:
Ein süßer, kurzweiliger Liebesroman, bei dem mir ein wenig die Tiefe gefehlt hat. Dies hat aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.