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Bewertungen

Insgesamt 333 Bewertungen
Bewertung vom 05.06.2015
Me, Tara Sue

Leid und Leidenschaft / Geheime Sehnsucht Bd.3


sehr gut

Abigail und Nathaniel haben nun eine Beziehung, aber von Freitag bis Sonntag ist sie seine Sub und hat zu tun, was ihr Herr von ihr verlangt. Natürlich geht dies nicht ohne Sicherheitswörter, damit Abby sich weigern kann, wenn etwas nicht mit ihr stimmt, oder etwas zu feste ist. In der Woche führen sie hingegen eine normale Beziehung, in der Abigail im gemeinsamen Schlafzimmer schläft und sich frei äußern darf. Das hört sich natürlich komisch an, aber so läuft das Spiel eben. Nathaniel liebt seine aufmüpfige Abigail und möchte sie in keinster Weise ändern. Da es für beide eine neue Erfahrung ist, reden sie viel über ihr Arrangement und es tut beiden gut, sich gegenseitiges Feedback zu geben. Beide lernen vom und mit dem anderen. Sie lernen zu vertrauen und gegen ihre Ängste anzugehen. Felicia, Abigails beste Freundin ist mit dieser Beziehung allerdings nicht zu zufrieden und toleriert diese nur. Sie liebt Abby und will das diese glücklich ist, kann aber nicht ihren Wunsch nach Dominanz nachvollziehen. Wird ihre Freundschaft dadurch zerbrechen? Ich versteh hingegen Abigail sehr gut. Manchmal möchte man die Kontrolle einfach mal abgeben wollen. Mein Problem dagegen wäre aber, wenn ich gehorchen müsste und die Klappe halten sollte. Wer mich kennt, der weiß das passt nicht^^


Dieses Buch von Tara Sue me ist mal wieder sehr gelungen und schön geschrieben. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Was für mich sehr amüsant war, war der geschriebene Telefonsex. Ich musste doch ein wenig lachen. Natürlich kann man diesen nicht mit normalen Telefonsex vergleichen, da die beiden ihn als Sub und Dom ausgeführt haben. Dafür ist er recht gut gelungen muss ich zugeben. Die Autorin vergeudet keine Zeit und in diesem Band geht es auch direkt zur Sache ohne große Umschweife. Was mir sehr gut gefiel war, das man Nathaiels Liebe einfach überall spürte! Das Buch explodiert förmlich vor Leidenschaft und Liebe, aber genau das ist das, was mich ein wenig stört. Wo ist der Streit? Komisch das ich das sage, aber mir persönlich geht es in diesem Buch fast zu viel um Sex als um die Beziehung. Wo sind die Alltagssituationen. Ich denke es ist schwierig das gewisse Maß von der Mischung zu finden. Klar, hier und da gab es welche, aber mir sind es zu wenig. Die Autorin hat den Sex zwar sehr abwechslungsreich gestaltet, was sehr gut ist, denn dadurch langweilt man sich nicht mit dem paar, aber mir fehlte etwas. Ich musste wirklich öfter überlegen, ob dies in meine Bewertung mit einfließt, da es in diesem Teil ja auch um die Beziehung zwischen Nathaniel und Abigail geht. Allerdings kann ich sie nicht mit einfließen lassen, denn es ist ein Erotikroman und die Erotik kommt eben nicht zu kurz.

Bewertung vom 04.06.2015
Leighton, M.

Verführung / The Wild Ones Bd.1


ausgezeichnet

Cami und Jenna sind in einer Bar und warten auf ihre Freunde, als Cami plötzlich von einem Mann angerempelt wird, der sich als „Trick“ vorstellt. Als dieser Fremde anfängt mit ihr zu flirten, wird sie sichtlich rot und es gefällt ihr. Man spürt richtig das Knistern zwischen den beiden, als ob es die Luft erfüllt. Das Problem bei der ganzen Sache ist, das Cami bereits mit Brent zusammen ist und genau dieser kommt einige Augenblicke später zur Tür rein. Doch Cami bekommt Trick ab dem ersten Moment nicht mehr aus dem Kopf und Brent ist eigentlich schon vergessen.

Trick ist nicht nur heiß, sondern auch noch ein guter Mensch, denn er kümmert sich um seine Mutter und seine zehnjährige Schwester, die er über alles liebt. Nach dem tödlichen Unfall seines Vaters hat er sich die Schuld daran gegeben, was passiert ist und weil er Verantwortungsvoll ist, hat er die Uni auf unbestimmte Zeit verlassen, um seine Familie zu versorgen. Doch auch er kann Cami nach der ersten Begegnung nicht mehr vergessen. Aber als er erfährt, wer Cami wirklich ist, scheint das Glück dahin, denn sie ist die Tochter seines Chefs und der hat ausdrücklich verlangt, dass Trick sich von ihr fernhält. Und warum sind die Mütter der beiden geschockt, als sie die beiden zusammen sehen?

Alle Protagonisten sind mir sehr sympathisch. Jeder hat jemandem, dem er sich anvertrauen kann und jeder hat auf seine Art ein großes Herz. Sie sind alle recht unterschiedlich, aber das macht dieses Buch einfach auch aus. Es gibt keine negative Rolle in diesem Buch, oder zumindestens keine die ich als negativ bezeichnen würde, denn alle haben ihr Herz am rechten Fleck!

Das Buch ist in kurze Abschnitte unterteilt. Im Wechsel liest man die Sicht von Cami und von Trick. Auch wenn die Abschnitte nicht zu lang sind, kann man sich in jeden einzelnen hinein versetzen, was ich sehr wichtig finde. Die Autorin hat hier großes geschaffen! Viele Autoren schaffen es nicht, dass man sich in die Protagonisten hineinfühlen kann, doch das ist hier super gelungen! Ich habe viele Emotionen beim lesen dieses Buches durchgemacht. Ich müsste lächeln, schmunzeln und ich habe sogar ein paar Tränen verdrückt. Es ist eine wahre Schande das der zweite Teil erst im Oktober erscheint!!!

Bewertung vom 21.05.2015
Kavanagh, Marianne

An jedem einzelnen Tag


sehr gut

Kirsty ist Tess` beste Freundin, die sie am liebsten mit George verkuppeln will, da sie meint, die beiden wären Seelenverwandte. Auch George Freunde denken das von den beiden. Doch obwohl Tess an Seelenverwandtschaft glaubt hat sie bereits einen Freund mit dem sie schon Jahre lang zusammen ist. Und schließlich ist sie George noch nicht einmal begegnet. Jahrelang liegt Kirsty Tess mit George in den Ohren, weil sie unbedingt möchte, dass die beiden sich endlich kennenlernen, aber da immer etwas dazwischenkommt hat Tess keine Lust mehr auf die Nervereien ihrer Freundin, die daraufhin verspricht, nie wieder einen Versuch zu unternehmen, die beiden unbedingt zusammenbringen zu wollen. Seit 2002 hört sie immer wieder von diesem unbekannten George, was er gerade macht, wie es ihm geht und wie er sein Leben gerade lebt. Sie ist neugierig auf ihn, aber macht sich kaum noch Gedanken darum. Doch erst acht Jahre später stehen sie sich wirklich gegenüber und es ist, als ob sie sich schon ewig kennen. Plötzlich merken beide, wie unglücklich sie in ihrer Vergangenheit waren und fragen sich, wie sie ohne den anderen weiterleben sollen...

Ach, ich finde dieses Buch einfach herrlich. Am Anfang war es zwar etwas ruhig um die beiden, aber trotzdem fiebert man die ganze Zeit dem unvermeindlichem Trefffen der beiden entgegen. Viele sagen so etwas wie Seelenverwandte gibt es nicht. Theoretisch muss sich ja nur einer falsch entscheiden und der eigentliche Seelenverwandte geht leer aus. Aber irgendwie glaube ich schon daran. Ich denke aber es gibt für jeden mehrere Seelenverwandte. Und ich denke alles passiert, wie es passieren soll. Natürlich gibt es Momente, in denen man sich anders entscheiden kann und in denen man anders hätte handeln können. Wenn es so ist, wird das Schicksal eben neu ausgewürfelt. Man lernt aus jeder Entscheidung und auch aus jedem Partner und jeder Freundschaft. Die beiden hatten eine schwere Wahl, die sie zu treffen hatten. Sie hätten den einfachen Weg wählen können und in ihrem Leben stehenbleiben können. Doch ist es der einfache Weg, wenn man damit unglücklich ist?

Bewertung vom 15.05.2015
McKenzie, Catherine

Letzte Nacht


gut

Ich habe mir von diesem Buch viel erhofft. Der Klappentext klingt sehr vielversprechend. Eine Frau, die ihren Mann verliert und eine unbekannte Frau, die plötzlich auf der Beerdigung ihres Mannes auftaucht. Leider konnte dieses Buch meinen Erwartungen nicht entsprechen. Am Anfang war es recht verwirrend. Alle paar Seiten gab es einen neuen Abschnitt, so das man sich zu Beginn nicht wirklich in die einzelnen Personen hineinversetzen konnte. Es gibt immer drei verschiedene Abschnitte. Einmal von Claire, dann von Tish und zu meinem Bedauern auch noch von Jeff. Ich finde es okay, wenn man in die Vergangenheit zurückblicken kann. Wieso ist etwas geschehen, was ist passiert etc. Aber dadurch das Jeff seine eigenen Abschnitte hatte, konnte ich garnicht wirklich mit Claire trauern. Sie hat zwar ihren Mann verloren, was tragisch ist, aber für mich war er die ganze Zeit vorhanden. Es muss grausam für eine Frau sein, ihren Mann zu verlieren, aber dann noch mit ansehen zu müssen, wie das eigene Kind darunter leidet zerbricht einer Frau sicher noch mehr das Herz. Die Autorin hat vieles Richtig gemacht. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man fliegt richtig durchs Buch. Alle Protagonisten wirken auf ihre Art sympathisch. Jeder hat seine Probleme und geht anders damit um. Ich könnte auf anhieb garnicht sagen, wer mein Lieblingsprotagonist ist. Jeder hat Fehler gemacht, die er nicht leichtfertig begangen hat und jeder bereut etwas, das er getan hat. Ich denke, jetzt, nach einigem Überlegen ( und das musste ich wirklich) , ist es Zoey, Tish`s Tochter. Sie ist sehr stark. Trotz ihrer Fehler und ihres umkippen bei einem Wettbewerb rappelt sie sich wieder auf und versucht es erneut.

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Bewertung vom 26.04.2015
Hänisch, Felix

Das Biest in Dir - Die Brücke ins Jenseits


sehr gut

Das Abenteuer geht weiter. Nachdem Darius und Therra den Tempel lebend verlassen konnten und auf ihre Weggeährten treffen, von denen nur wenige überleben konnten, müssen sie sich etwas neues überlegen, um Loës zu töten. Da ihnen keine andere Wahl bleibt, müssen sie die Elfen um Hilfe bitten. Aber auch Saparin bleibt nicht Tatenlos. Er taucht bei Barmbas, dem hinterhältigem Zwerg auf und verlangt die Unterwerfung von ganz Mittelberg. Er will die Kontrolle über all seine Kämpfer, die Loës im Kampf unterstützen sollen, damit der mit Finsternis und Schrecken über ganz Epsor herrschen kann. Dazu verlangt er nach einigen der außergewöhnlichen achtundsechzig. Zwei davon besitzt Therry, die den Brüdern nach ihrem Tod, die Schwerter abgenommen hatte. Saparin ruft nicht nur die Zwerge zum Kampf auf, sondern stattet den Vergessenen auch einen Besuch ab, um sie zu überzeugen für eine gute Sache mit in den Krieg zu ziehen. Währenddessen ist Loës so stark geworden, dass er seine Krieger aus dem jenseits zurückholen kann. Nur Therry, das Biest, macht ihm große Sorgen. Doch bei der Streitkraft der dunklen Seite scheint der Kampf für die Guten schon so gut wie verloren, und dann ist auch noch ein Verräter unter ihnen.
Wow, ich habe den zweiten Teil dieser Reihe gerade beendet und bin immer noch ganz aufgeregt. Auch beim zweiten Teil geht es am Anfang etwas ruhiger zu, denn auch hier lernt man erst Mal die neuen Protagonisten kennen, was einem nicht schwer fällt, denn die Namen kann man sich recht schnell merken. Ich hatte zwar erst Probleme Norbix und Nubrax auseinanderzuhalten und musste des öfteren in der Protagonistenliste schaun, doch mit der Zeit war dies kein Problem mehr. Und als ich dachte, das Buch liest sich recht entspannt, kamen die Kämpfe oder Dinge die mich aufgeregt weiterlesen ließen. Normalerweise mag ich diese Fantasy- Kriege gar nicht, doch ich habe hier richtig mitgefiebert. Die Kämpfe liefen wie ein Kinofilm in meinem inneren Auge an mir vorbei. Ich sah nicht nur jede Bewegung, ich roch sogar das Blut. Da merkt man das meine Fantasie auch nicht von schlechten Eltern ist. Ich bin natürlich für die Guten und wollte immer wissen, wie der Kampf ausgeht und so las ich schneller und immer schneller. Nicht immer ging jeder Kampf so aus, wie ich es wollte, aber so muss das vielleicht auch sein. Ich habe sogar schon einen Lieblingsprotagonisten. Nubrax, der Prinz, rechtmäßiger Thronfolger von Norbix, der durch die Intrigen von Barmbas verstoßen wurde, ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich bin gespannt, wie es mit ihm, aber auch mit allen anderen weitergeht.

Bewertung vom 19.04.2015
Hänisch, Felix

Das Biest in Dir - Das Urteil der Götter


sehr gut

Darius ist 16 Jahre alt und will mehr, als nur ein Dieb sein. Mit seinem Bruder raubt er reiche aus, um sich und seine Geschwister versorgen zu können. Er würde lieber Ehrenwerte Arbeit verrichten und Söldner oder Kopfgeldjäger werden. Als die beiden von einem Raubzug zurück ins Dorf kehren, warten dort zwei Fremde auf Darius und wollen ihn mitnehmen. Sie unterbreiten ihm das Angebot ein Iatas- Kämpfer zu werden, ohne ihm eine Wahl zu lassen, denn mitnehmen werden sie ihn auf jeden Fall. Er entscheidet für die Reise nach Siegburg, dem Hauptsitz der Iatas und lässt sich viel über ihre Geschichte erzählen. Viel erfährt er von Aaron und Ramir, seinen Begleitern allerdings nicht. Nur das Aaron nicht Darius` Meister wird. Er muss sich also noch gedulden, bis er versteht, was hier gerade mit ihm passiert. In Siegburg angekommen lernt er seinen Meister kennen. Skal wird ihn die nächsten zehn Jahre unterrichten. Der hatte eigentlich schon einen Schüler und in Normalfällen ist es einem Meister nicht gestattet zwei Schüler zu unterrichten, doch für Skal werden einige Regeln außer Kraft gesetzt. Da Darius` training schneller endet, als gedacht, zieh Skal mit seinem Schüler zum Albenwald. Dort will er Darius auf sich allein gestellt lassen. Es kommt anders als gedacht, denn den beiden begegnen Therry und ihre Meisterin Irys. Irys hat einen Auftrag vom hohen Rat bekommen und Skal bietet sich an, sie zu begleiten. Ihren beiden Schülern tragen sie auf, vor dem Wald auf sie zu warten. Therry ist zickig, besserwisserisch und trotzig, da sie mit ihrer Meisterin gehen will, doch muss sie lernen ihrer Meisterin zu gehorchen. Darius und Therry werden in der Nacht von Orks angegriffen und irgendetwas übernimmt die Kontrolle über Darius. Ungeahnt gewinnen die beiden den Kampf und suchen ihre Meister gegen ihre Anweisungen. Als sie Skal finden, erklärt er ihnen nur kurz das sie sofort nach Siegburg müssen, um den Hohen Rat Bericht zu erstatten. Was ist passiert? Was hat die Kontrolle übernommen und was verbindet Darius und Therry?
Es ist mein erstes Buch in dieser Richtung Fantasy und ich bin total begeistert. Am Anfang ging alles recht ruhig los, die Charaktere wurden beschrieben und selbst, wenn man Namen vergessen hat, konnte man sie vorne noch ein Mal nachschlagen. Das war einfach super. Toll find ich das die Namen nicht zu schwer sind. So kann man sie auch wirklich aussprechen und braucht keine zwei Minuten, um den Namen erst ein Mal zu lesen. Ich war froh das am Anfang nicht alles schlag auf schlag passierte. So konnte ich mich richtig in das Buch versetzen. Als ich dann drin war, fing es aber auch genau zur richtigen Zeit an spannend zu werden und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen.