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kleinbrina
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Köln

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Insgesamt 1388 Bewertungen
Bewertung vom 13.11.2016
Vetten, Detlef;Kühne-Hellmessen, Ulrich

Olympia 2016


gut

Da ich die Olympischen Spiele regelmäßig verfolge und dabei nahezu keine Sportart auslasse, habe ich mich sehr auf "Olympia 2016: Stars & Spiele" gefreut. Hier erhält man einen guten Rückblick auf die Spiele, die im August stattfanden, sodass man hierbei auch später noch an das ein oder andere Ereignis zurückdenken kann.

Die Fotos sind allesamt sehr hochwertig und spiegeln die meisten Emotionen perfekt wieder, allerdings gibt es auch hier die ein oder andere Schwäche, über die ich leider nicht hinwegsehen kann. So sind die größten Kritikpunkte wohl die Texte, denn diese wirken auf mich stellenweise sehr ausgereift und so, als wären diese zum Teil für eine Schülerzeitung geschrieben worden.

Damit möchte ich nun nicht sagen, dass man sich keine Mühe gegeben hat, allerdings merkt man dem Buch an, dass es doch sehr schnell gehen musste, wenn man bedenkt, dass das Buch nur wenige Tage nach Beendigung der Olympischen Spiele veröffentlicht wurde. Hier hätte ich mir eher gewünscht, dass man sich noch mindestens einen weiteren Monat Zeit genommen hätte, denn dann wäre auch alles deutlich professioneller gewesen.

Sehr schade. Dennoch: Eine tolle Erinnerung an Olympia 2016 - wenn auch mit Schwächen.

Bewertung vom 12.11.2016
Pfeffer, Anna

Für dich soll's tausend Tode regnen


sehr gut

"Für dich soll's tausend Tode regnen" ist mir aufgrund von sehr vielen positiven Bewertungen aufgefallen, sodass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ich habe mir eine interessante Geschichte mit vielseitigen Charakteren erhofft. Letztendlich habe ich dann doch so viel mehr bekommen.

Anna Pfeffer ist das Pseudonym von Ulrike Myrhofer und Carmen Schmit, die auch gemeinsam unter dem Namen "Rose Snow" Geschichten schreiben. Da ich bereits einige Bücher von Rose Snow gelesen habe, habe ich hier einen ähnlich angenehmen Schreibstil erwartet und ich wurde nicht enttäuscht. "Für dich soll's tausend Tode regnen" liest sich nicht nur unglaublich leicht und flüssig, sondern auch sehr humorvoll, sodass ich an sehr vielen Stellen schmunzeln musste.

Hierbei geht es um Emi, die mitten in der Pubertät steckt und ihren Mitmenschen gerne mal den Tod wünscht. Obwohl sie stellenweise sehr verwöhnt ist und sich oftmals in die ein oder andere skurrile Situation manövriert, fand ich sie dennoch sympathisch und erfrischend anders, da sie doch gar nicht in das typische Schema von Mädchen in Jugendbüchern passen möchte.

Dennoch merkt man auch schnell, dass sie auch eine weiche Seite besitzt, denn ihr Umzug von Heidelberg nach Hamburg hat sie alles andere als kaltgelassen, sodass sie nicht nur ihre beste Freundin vermisst, sondern auch in Hamburg mehr oder weniger keinen Anschluss findet und als Freak abgestempelt wird. Ihr Gegenstück ist dabei Erik, der mindestens genauso schlagfertig ist und immer seinen Willen durchsetzen möchte, aber auch bei ihm merkt man, dass er eigentlich ganz anders ist, als er auf dem ersten Blick zu sein scheint.

Dabei sind besonders die Dialoge zwischen Erik und Emi oftmals so witzig, dass man sie einfach mögen muss. Hier ist einfach immer etwas los, zumal sie dann auch noch zwangsweise miteinander im Unterricht zusammen arbeiten müssen, was noch mehr Salz in die Suppe hineinbringt. Anna Pfeffer hat die Figuren dazu noch sehr vielseitig und liebevoll gestaltet, sodass ich mich sowohl in Emi als auch in Erik hineinversetzen konnte und sie sympathisch fand - auch wenn ich mich mit ihnen wohl niemals gerne angelegt hätte.

Das Cover ist aufgrund der Farben ein absoluter Hingucker und besticht mit vielen kleinen Details, sodass es hier einiges zu entdecken gibt. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen und hat mich sofort neugierig gemacht, sodass ich "Für dich soll's tausend Tode regnen" sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Für dich soll's tausend Tode regnen" ist eine humorvolle und vielseitige Geschichte rund ums Thema Erwachsenwerden und Selbstfindung und konnte mich nicht nur mit interessanten Figuren, sondern auch mit einem sehr angenehmen Schreibstil überzeugen. Ich bin begeistert und kann die Geschichte somit nur empfehlen.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 10.11.2016
Chris J.Murray,Brit Shaw,Ivy Georg

Paranormal Activity: Ghost Dimension Bd (Extended


weniger gut

Da ich ein großer Fan der "Paranormal Activity"-Reihe bin, wollte ich auch unbedingt den sechsten Teil "Ghost Dimension" schauen. Da der Film anfangs wieder einmal sehr gut klang, waren meine Erwartungen relativ hoch, aber ich wurde letztendlich doch sehr enttäuscht, da bei diesem Film für mich einfach zu vieles falsch war. Ich habe dabei übrigens die "Extended Cut"-Version gesehen, die insgesamt acht Minuten länger als die Kinofassung geht.

Hierbei geht es um Ryan und Emily, die gemeinsam mit ihrere Tochter Leila in dem früheren Haus von Katie und Kristie leben und plötzlich durch eine alte VHS-Kamera ihr Haus aus ganz anderen Blickwinkeln erleben, weil sie durch die Kamera "wasserähnliche Schwingungen" sehen. Allein da musste ich ehrlich gesagt zum ersten Mal lachen, denn für mich ist der Zauber immer sofort vorbei, wenn man einen Geist oder Dämonen durch alte Kameras - oder wie im vierten Teil mit der XBox - sehen kann.

Natürlich findet man dann auch noch neben der Kamera alte Videos von 1988, auf denen Katie und Kristie bei ihren Ritualen zu sehen sind und natürlich gibt es selbstverständlich eine Verbindung zum Jahr 2013, in dem der Film spielt. Wie es der Zufall dann auch noch so will, wird Leila von dem Dämonenen heimgesucht und das kleine Mädchen verändert sich schlagartig.

Apropos "kleines Mädchen": Leila soll laut dem Film angeblich acht Jahre alt sein, was mich sehr verwundert, da sie laut den Eltern noch immer im Kindergarten ist und somit eigentlich vier oder fünf Jahre alt sein müsste. Egal, ob Logikfehler oder nicht, dies hat ebenfalls sehr stark den Zauber aus dem Film genommen, was ich doch sehr schade finde.

Der Film hatte durchaus Potential und hat auch die Geschichte rund um Kristie und Katie gut weitergeführt, über deren Kindheit man zuletzt nicht mehr allzu viel erfahren hat. Das Problem waren jedoch der stellenweise doch sehr unsympathische Cast, die vielen Logikfehler und Special Effects, die bei mir lediglich zu einem Schulterzucken geführt haben. Außerdem war es schon fast eine Frechheit, dass man ständig den Dämon sehen konnte, denn auch so ist der Zauber vollkommen flöten gegangen. Ist dazu eigentlich mal jemanden aufgefallen, dass der Dämon aussieht wie die Dementoren in der "Harry Potter-Reihe?

So gern ich die Reihe auch habe, aber "Ghost Dimension" kann nicht mal ansatzweise mit den bisherigen Filmen mithalten, was schon arg enttäuschend ist, wenn man bedenkt, dass der vierte und fünfte Teil ebenfalls keine Meisterwerke mehr waren. Hier war deutlich mehr drin, aber die vielen Logikfehler haben mir leider den Spaß an der Reihe genommen. Schade.

Bewertung vom 30.10.2016
Estep, Jennifer

Die helle Flamme der Magie / Black Blade Bd.3


ausgezeichnet

"Die helle Flamme der Magie" ist der dritte und letzte Band der "Black Blade"-Trilogie und wurde von mir bereits seit vielen Monaten sehnlichst erwartet, sodass ich das Buch direkt am Erscheinungstag verschlingen musste. Nachdem ich die ersten beiden Bände nahezu perfekt fand, waren meine Erwartungen enorm hoch und ich bin froh, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Der Schreibstil ist nach wie vor ganz großes Kino, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin und den Humor der Autorin, sowie die Dialoge zwischen Lila, Felix und Co. sehr genossen habe. Dazu muss man sagen, dass die Ähnlichkeiten zur „Mythos Academy“ weniger werden und "Die helle Flamme der Magie" für mich am besten ausgearbeitet wirkt, da auch die Figuren in diesem Band enorm an Reife zulegen.

Ich muss zwar sagen, dass man sich die ein oder andere ständige Wiederholung hätte sparen können, aber das ging für mich gerade noch so in Ordnung. Ein Beispiel ist hierbei Lilas Vorliebe für Speck, was in jedem Band an die zehn Mal erwähnt wird. Weniger wäre da mehr gewesen. Ansonsten muss man aber sagen, dass sich alle Figuren enorm gut entwickelt haben und man endlich mehr über die Fehde zwischen Lilas Mutter und Victor erfährt, die in der Trilogie stets präsent war.

Dazu kommen wirklich toll ausgearbeitete Kämpfe, die zwar oftmals sehr blutig, aber dafür auch spektakulär erzählt werden. Außerdem ist es interessant zu sehen, wie jede einzelne der Mafia-Familien auf Victor und dessen Pläne reagiert. Zwar stehen auch hier wieder hauptsächlich die Sinclairs und die Draconis im Vordergrund, allerdings fand ich es auch mal sehr schön zu sehen, wie sich andere Verhalten, wenn der Kampf der schwarzen Klingen tatsächlich ausbricht.

Das Ende an sich war für mich jetzt nicht die allergrößte Überraschung, da bereits vom ersten Band an klar war, worauf am Ende alles hinauslaufen wird, allerdings war der Weg dorthin sehr gut gemacht, sodass ich dem großen Showdown herbeigesehnt habe und dieser für mich nahezu perfekt umgesetzt wurde und sämtliche Fragen am Ende auch beantwortet wurden.

Das Cover ist wieder einmal ein absoluter Hingucker. Es unterscheidet sich von den ersten beiden Bände zwar nur sehr minimal und ist auch wieder mit dem Gesicht von Lila versehen, allerdings gefällt es mir weiterhin sehr und alle drei Bücher sehen nebeneinander toll aus. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen, sodass ich das Buch umgehend lesen musste.

Kurz gesagt: "Die helle Flamme der Magie" ist für mich der perfekte Abschluss der "Black Blade"-Trilogie. Dieser ist zwar deutlich düsterer und brutaler als seine Vorgänger, was jedoch nur schlüssig ist. Ebenso begeistert hat mich wieder einmal der wahnsinnig tolle Schreibstil und gut ausgearbeitete Figuren, die ich sehr vermissen werde. Jennifer Estep ist einfach großartig!

Bewertung vom 30.10.2016
Vogel, Maja von

Die drei !!! - Der Adventskalender


ausgezeichnet

Nachdem ich bereits im vergangenen Jahr den Adventskalender von "Die drei !!!" sehr gemocht habe, war ich schon sehr neugierig darauf, was man sich in diesem Jahr hat einfallen lassen und ich muss sagen, dass ich wieder einmal nicht enttäuscht wurde, denn der Adventskalender, in dem erneut Geschenkpapier enthalten ist, ist sehr vielseitig, sodass er alles andere als langweilig ist.

Neben der üblichen Geschichte, die in 24 Kapitel eingeteilt ist, gibt es dazu noch Backideen, kleinere Rätsel und Tipps, die wohl jedes junge Mädchen ansprechen dürften. Da der Adventskalender ein Alter von 10 bis 12 Jahren empfiehlt, sind sämtliche Tipps altersgerecht, sodass man voll und ganz seinen Spaß dabei haben darf.

Der wohl wichtigste Punkt, weshalb ich auch in diesem Jahr wieder den Adventskalender von "Die drei !!!" haben wollte, ist die Tatsache, dass man hier vollkommen ohne Schokolade oder anderen Süßigkeiten auskommt, dafür aber das Lesen gefördert wird und somit auch Kinder zum Adventskalender greifen, die sonst eher weniger lesen.

Eine sehr schöne Idee und eine noch schönere Zusammenstellung!

Bewertung vom 29.10.2016
Corenblit, Rachel

Einmal lieben geht noch


sehr gut

Der Pinguin Verlag ist in Deutschland gestartet und mit ihm zahlreiche Bücher. Da mich "Einmal lieben geht noch" von Rachel Corenblit dabei direkt angesprochen hat, wollte ich dem Buch sehr gerne eine Chance geben und hatte hohe Erwartungen. Zum Glück wurde ich dabei nicht enttäuscht, denn ich habe die Geschichte sehr genossen.

Eins muss man der Autorin lassen: So schnell das Buch in den Händen lag, so schnell war es auch wieder ausgelesen. Grund dafür ist nicht nur die geringe Seitenanzahl, sondern vor allem, weil sich das Buch sehr leicht und flüssig lesen lässt und mich aufgrund der stets vorhandenen Melancholie direkt in den Bann ziehen konnte. Rachel Corenblit hat zudem die Dialoge bestens ausgearbeitet und die Figuren so gut gezeichnet, dass man sie ausreichend kennen lernt und sich stellenweise auch in sie hineinversetzen kann.

Besonders schön ist es hier, dass es nicht der typische Chick-Lit/Liebesroman ist. Zwar weiß man auch hier, wohin die ganze Geschichte rund um Lucy und ihr Liebesleben führen wird, allerdings hat man auf die typischen Klischees aus dem Genre weitesgehend verzichtet und somit schildert die Autorin hier die knallharte Realität. Wer die große Liebe finden möchte, der sollte auch auf der Jagd sein und sich nicht verstecken. Wo bei anderen Büchern aus dem Genre oftmals alles zugeflogen kommt, wird hierbei auch über Misserfolge berichtet, in die sich wohl jede Leserin in irgendeiner Art und Weise hineinversetzen kann.

Das Cover ist wunderschön anzusehen und passt nicht nur hervorragend zum Genre, sondern auch zur Geschichte selbst, sodass es ein richtiger Hingucker geworden ist. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen und konnte mein Interesse wecken, sodass ich "Einmal lieben geht noch" gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Einmal lieben geht noch" ist eine unterhaltsame und gleichzeitig melancholische Suche nach Mister Right, die mir aufgrund einer interessanten Protagonisten und eines angenehmen Schreibstils sehr gefallen hat. Die Geschichte hätte zwar meiner Meinung nach ruhig länger ausfallen können, aber ansonsten kann man sich hier wahrlich nicht beschweren, sodass ich "Einmal lieben geht noch" nur allzu gerne empfehlen kann.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.10.2016
Kepler, Lars

Playground - Leben oder Sterben


gut

Ich habe vor "Playground - Leben oder sterben" noch nichts von Lars Kepler gelesen und war sehr gespannt darauf, was mich hierbei erwarten wird. Leider musste ich allerdings für mich feststellen, dass mich dieser Thriller nicht gänzlich überzeugen konnte.

An sich ist die Geschichte ganz nett geschrieben und man merkt auch, dass sich das Autorenduo hier viele Gedanken gemacht hat, allerdings konnte mich die Geschichte nie so packen, wie ich es mir im Vorfeld gewünscht habe. Dazu besitzen die Figuren zwar eine gewisse Tiefe, jedoch wurde ich mit ihnen nie richtig warm, sodass mir stellenweise ihr Schicksal egal, was doch sehr schade ist.

Das wohl größte Problem, das ich mit der Geschichte hatte, ist die Tatsache, dass die Kurzbeschreibung sehr vielversprechend klingt, die Geschichte allerdings nicht mithalten konnte, denn obwohl ich gerne auch mal Mystery- und Fantasyelemente in Thrillern mag, fand ich die sogenannte Zwischenwelt dann doch etwas zu viel, da diese für mich nicht so richtig zur Geschichte passen wollte. Hier wäre in diesem Fall weniger mehr gewesen.

Das Cover ist zwar an sich recht düster, aber dennoch ein toller Hingucker und passt ganz gut zur Geschichte, gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die mein Interesse wecken konnte, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe. Sehr schade, dass es mich dann letztendlich doch nicht packen konnte.

Kurz gesagt: "Playground - Leben oder sterben" ist ein netter Thriller für zwischendurch, der mich allerdings nie ganz packen konnte, da der Roman doch die ein oder andere Schwäche besitzt, über die ich nicht hinwegsehen kann. Dennoch: Wer sich für Thriller und Schweden interessant, sollte dem Buch eine Chance geben.