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Sommer
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Bewertungen

Insgesamt 463 Bewertungen
Bewertung vom 23.05.2018
Lang, Mara

Vergessen / Almost a Fairy Tale Bd.2


ausgezeichnet

Einfach fantastisch

Almost a Fairy Tale - Vergessen von Mara Lang ist der zweite und letzte Teil dieser Märchenadaption.

Die Stadt Mitran ist gespalten, die Magischen und die Menschen bekämpfen sich gegenseitig. Die Hexe Raikun ist besessen von ihrem Wunsch nach Macht, sie scheut vor nichts zurück. Sie hat das Leben von Natalie bereits unerträglich gemacht, ihr ihre Eltern genommen, den Großvater seiner Macht beraubt, und ihren kleinen Bruder Liam in ihren Bann gezogen. Nun nimmt sie ihr durch einen bösen Fluch auch noch die Liebe ihres Freundes Killian.
Doch Natalie ist entschlossen einen Weg zu finden den Fluch zu brechen und die Stadt Mitran von der Geißel zu befreien.
Auf diesem Abenteuer wird sie von vielen lieb gewonnenen Charakteren begleitet, so zum Beispiel Jolly, ihrer Freundin, die in eine Schlange verwandelt wurde. Deren Schwester Paige offenbart in diesem Teil ihre wahre Bestimmung, und muss nebenher ihr eigenes Abenteuer bestreiten. Und außerdem muss auch sie sich mit einigen Schicksalsschlägen auseinandersetzen. Fast jeder muss in diesem Teil einen harten Kampf bestreiten. Sogar die Familien untereinander sind verfeindet, die meisten sind blind, bekämpfen sich lieber gegenseitig, als gemeinsam zu kämpfen.

Mara Lang hat es schon im ersten Teil geschafft mich zu überzeugen, ihre Märchenadaption ist fantastisch und spannend, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Viele Gestalten aus mir bekannten Märchen sind auf wunderbare Weise in die Handlung verwoben. Wir treffen auf den Spiegel der bösen Königin, auf das Tischlein Deck dich, Frau Holle und viele märchenhafte Wesen mehr. Auch Drachen, Zwerge und Feen bereichern dieses Buch.
Ich habe die gesamte Zeit mit Natalie, Jolly, Paige und Killian mitgefiebert. Kapitel um Kapitel flogen nur so dahin.

Das Ende ist gut gelungen, und wie ich finde realistisch. Denn es ist nicht nur alles Friede, Freude und Sonnenschein. Man kauft der Autorin das Ende ab, freut sich sehr über einige Wendungen, muss aber auch akzeptieren, dass es die Magie ihre Grenzen hat und nicht alles direkt im Lot ist.

Schade, dass ich dieser Welt nun den Rücken kehren muss. Mitran und deren Bewohner, sowohl die Menschen, als auch die Magischen haben mir viele tolle Lesestunden beschert, mich in ein fantastisches Abenteuer mitgenommen. Gerne mehr von Mara Lang!

Bewertung vom 15.05.2018
Hartung, Alexander

Auf zerbrochenem Glas / Nik Pohl Bd.1


ausgezeichnet

Eine sehr spannender Reihenauftakt

Alexander Hartung war mir bereits durch seine Thrillerreihe um den Ermittler Jan Tommen bekannt. Daher war ich sehr neugierig, was es mit der Einführung des neuen Ermittlers auf sich hat. Alexander Hartung beschreitet hier andere Wege, definitiv. Mit Nik Pohl führt er einen hartgesottenen und problembehafteten Kripobeamten ein. Nik hat es nicht so mit der Disziplin, macht sein eigenes Ding und nimmt es für die Sache auch nicht immer ganz genau mit dem Gesetz. Dies stößt vielen natürlich sauer auf, aber auch das lässt Nik kalt.
Genau diese Eigenschaften macht Jon sich zunutze und erpresst Nik, damit er ihm bei dem Fall von Viola Rohe hilft. Sie ist seit längerer Zeit verschwunden, doch niemand scheint sich ernsthaft für diesen Fall zu interessieren. Als Nik merkt, dass einige einflussreiche Leute verhindern wollen, dass er seine Nase in den Fall steckt, ist sein Polizeiinstinkt und vor allem sein Sinn nach Gerechtigkeit geweckt.

Ein toller und fesselnder Thriller. Nik ist ein eigenwilliger Charakter, der eine Vergangenheit mitbringt die interessant zu sein scheint, und in weiteren Teilen dem Leser vielleicht Antworten auf Niks Verhalten liefern wird. Jon, der Nik zwangsweise beauftragt, ermöglicht diesem Thriller viel Handlungsspielraum, da er viel Geld hat und über hohes technisches Know-how verfügt. Der Dritte im Bund ist der Pathologe Balthasar, der enorm viel Witz in das Trio bringt. Alles in allem eine Kombi, der ich durchaus Potential zuschreibe, ich hoffe auf weitere spannende Fälle.
Absolute Leseempfehlung!

Bewertung vom 15.05.2018
Kiernan, Olivia

Zu nah / Frankie Sheehan Bd.1 (6 Audio-CDs)


gut

Gut, aber nicht fesselnd

Zu nah von Olivia Kearnan, das Thrilerdebüt der irischen Autorin

Eleanor Costello wurde erhängt in ihrem Schlafzimmer gefunden. Alles deutet auf Selbstmord hin, doch die Dubliner Ermittlerin Frankie Sheehan vermutet schnell, dass mehr hinter allem steckt. Eleanor scheint den Täter gekannt zu haben, doch wer sollte der renommierten Wissenschaftlerin so etwas antun wollen?
Ihr Mann Peter ist spurlos verschwunden, ist er der Täter? Ein schwieriger Fall für Frankie, vor allem da sie immer noch angeschlagen ist, wegen eines Falls der sie selbst fast das Leben gekostet hat. Als Amy, die Geliebte von Peter tot aufgefunden wird, ist klar, dass die Ermittler sich beeilen müssen. Erste Ermittlungen die ins Darknet führen, scheinen vielversprechend. Frankie und ihr Team geraten in einen Strudel aus Macht und Verlangen, sie geraten in eine Szene wo die Grenzen ausgesetzt werden.

Diesen Thriller habe ich als Hörbuch gehört. Die Sprecherin in Form von Sabina Godec hat ihren Job sehr gut gemacht. Sie hat eine sympathische Stimme und betonte die einzelnen Charaktere gekonnt, so dass das Zuhören sehr angenehm war.
Die Handlung als solche war spannend, ich habe mir aber insgesamt mehr Nervenkitzel erhofft, richtig mitgefiebert habe ich nicht. Die Charaktere waren insgesamt gut beschrieben, aber eine tiefe Verbundenheit könnte ich nicht aufbauen. Das ist schade, denn gerade wenn dies gelingt, gehen mir einige Dinge eher zu Herzen und man leidet mit den Protagonisten mit. Ebenso vermisst habe ich den irischen Flair. Es wurde lediglich erwähnt das Frankie bei der Dubliner Gardia, der dortigen Polizei, arbeitet. Hintergrundinformationen über das Land und die Kultur, über die Stadt Dublin, hätten für mich diesen Thriller abgerundet.
Alles in allem ein unterhaltsamer Thriller, der mich aber nicht vollends packen könnte.

Bewertung vom 13.05.2018
Motte, Anders de la

Sommernachtstod


sehr gut

Spannender Krimi

1983 verschwindet der 4 jährige Billy spurlos, er kam vom spielen nicht mehr heim.Er wird nie gefunden, weder tot noch lebendig. Eine schlimme Erfahrung für die Familie, so schlimm, dass sich Billys Schwester Vera 20 Jahre später auf die Suche nach Wahrheit macht, denn sie bekommt ihre Leben einfach nicht auf die Reihe. Sie hat vielfältige Probleme, greift oft zum Alkohol und Drogen. Die Tatsache, dass wieder ein Junge in ihrem Heimatort in Südschweden verschwunden zu sein scheint, gibt ihr noch mehr Rätsel auf. Ein Mann, den sie durch ihre Arbeit als Therapeutin kennt, weiß erschreckende Dinge. Isak erzählt Vera Details die sehr viele Parallelen zu Billys Fall aufweisen.
In ihrem Heimatort merkt Vera aber schnell, dass nicht jeder ein Interesse an der Aufklärung hat. Warum wollen einige Einwohner verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt? Was haben sie zu verbergen? Was ist damals geschehen?

So erzählt der Autor Anders de la Motte diesen Krimi zum einen aus Veras Sicht und zum anderen aus Sicht des damaligen Ermittlers und Polizeichefs Mansson. Eine logische Aufteilung, da so dem Leser ein komplettes Spektrum an Informationen geliefert wird. Der Erzählstil war sehr spannend und leicht verständlich.
Dieser Krimi hatte es wirklich in sich. Ich habe die einzelnen Kapitel mit Spannung verfolgt. Sie sind relativ kurz und schaffen es die Neugier auf neue Informationen zu wecken. So verfliegt schnell ein Kapitel nach dem anderen, echt toll gemacht.
De la Motte hat mit Sommernachtstod ein Glanzstück hingelegt, daher werde ich auf weitere Krimis achten die aus seiner Feder kommen.

Bewertung vom 01.05.2018
Laurin, Nina

ESCAPE - Wenn die Angst dich einholt


sehr gut

Psychothriller der mich fesseln konnte

Escape - Wenn die Angst dich einholt von Nina Laurin

Laine Moreno hat ein schweres Schicksal hinter sich. Sie hieß früher Ella Santos wurde als junges Mädchen entführt. Als ihr Entführer sie nach drei Jahren freiließ, war sie von ihm schwanger. Das Kind nahm man ihr damals weg, und nun 10 Jahre später, blickt sie auf Leben zurück, dass aus Drogenabhängigkeit und Ängsten besteht, denn der Täter konnte nicht gefasst werden.
Als Laine das Bild der vermissten Olivia Shaw sieht, das ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist, ahnt sie, das es sich um ihre Tochter handelt. Ist sie dem miesen Verbrecher, dem sie selbst damals erlag, in die Hände gefallen?
Um ihrer Tochter zu helfen muss sie sich an alles erinnern, wieder durch die Hölle gehen, die Hölle die sie nie überwunden hat.

Dieser Psychothriller war sehr interessant. Mich persönlich hat die Tatsache schockiert, was aus dem Leben eines Menschen werden kann, wenn er schlimmes erlebt hat und niemand sich wirklich um die betreffende Person kümmert. Laines Leben spiegelt dies sehr gut wieder. Sie kann zwar die Gefangenschaft und Misshandlungen hinter sich lassen, an den psychischen Folgen hat sie aber wohl ein Leben lang zu kämpfen. Sie versucht zu vergessen, aber das funktioniert mit Drogen und Tabletten leider nicht.
Im weiteren Verlauf der Handlung stellt Laine sich aber den alten Erinnerungen um ihre Tochter aus den Fängen dieses schrecklichen Menschen zu retten.

Mir persönlich hat dieser Thriller gut gefallen, spreche daher eine Leseempfehlung aus für Liebhaber von Psychothrillern die tiefer gehen.

Bewertung vom 01.05.2018
Stevens, Chevy

Ich beobachte dich


ausgezeichnet

Spannend, wie immer

Chevy Stevens - Ich beobachte dich

Dieser Spannungsroman befasst sich mit einem heiklen Thema. Die Autorin durchleuchtet hier wunderbar die Höhen und Tiefen im Leben von Lindsey, die mit 19 Jahren Andrew kennen und lieben lernt. Doch die Idylle währt nicht allzu lange....Andrew beginnt zu trinken, und entwickelt einen Kontrollzwang. Lindsey darf nichts, Andrew ist tierisch eifersüchtig. Als ihre Tochter Sophie geboren wird, versucht Lindsey sie abzuschirmen, aber das ist gar nicht so leicht.
Doch irgendwann schafft Lindsey die Flucht, anders kann man es nicht nennen, wobei Andrew einen folgenschweren Unfall verursacht bei dem eine Frau ums Leben kommt. Andrew geht dafür ins Gefängnis.
Lindsey baut sich mit Sophie in Kanada ein neues Leben auf, doch Andrew tritt irgendwann wieder in ihr Leben, Sophie hat nämlich den Kontakt zu ihm gesucht. Die alten Wunden brechen wieder auf......

Ein spannender Roman, der durchweg und konstant interessant ist. Chevy Stevens schaffte es mich zu überzeugen. Ich litt mit Lindsey und hasste Andrew, dann säte sie auch ab und an Zweifel, die es mir schwer machten am gelesenen festzuhalten. Wirklich genial gemacht.
Die Geschichte wird sowohl im hier und jetzt als auch aus der Vergangenheit heraus beschrieben. Diese Sicht verschafft einem nach und nach einen guten Gesamteindruck. Das Ende war relativ überraschend, das rundete den Roman perfekt ab.

Für mich hat die Autorin auch mit diesem Roman wieder bewiesen, dass sie den Leser fesseln kann. Ich würde das nächste Buch auf jeden Fall lesen!

Das E-Book wurde mir von Netgalley zur Verfügung gestellt.

Bewertung vom 26.04.2018
Rother, Stephan M.

Ein Reif von Bronze / Die Königs-Chroniken Bd.2


ausgezeichnet

Und es geht fantastisch weiter

Die Königschroniken - Ein Reif von Bronze bildet den zweiten Teil um das fantastischste Reich der Esche aus der Feder von Stephan M. Rother der bereits durch andere Romane einen Namen in der Welt der Bücher hat.

Morwa, der Stammesfürst, hat die Nordlande geeint und trägt nun den Reif von Bronze. Doch die Welt ist aus den Fugen, die Heilige Esche ist krank, und sein eigener Sohn stellt sich gegen ihn.

Die Fortsetzung erzählt wieder von den bekannten Personen aus dem ersten Teil. Sölva, Morwas Tochter, kommt der Magie ein Stückchen näher, scheint sie nun greifen zu können. Ildris, die im ersten Teil schwer verletzt wurde, liegt ihr sehr am Herzen.
Pol ist auf dem Weg um die Götter zu besänftigen, eine interessante Reise, auf der mit Teriq ein neuer Charakter eingeführt wird.
Leyken ist nach wie vor in der Rabenstadt, sie bangt um ihre Schwester Ildris, hofft das es ihr gut geht. Des weiteren wird sie in die Geheimnisse der Esche eingeweiht, sie muss sich einigen schlimmen Erkenntnissen stellen.
Bjorne tritt auch neu ins Geschehen. Ein Charakter dem ich zu Beginn nicht viel abgewinnen konnte, aber nun da ich die gesamte Handlung kenne, ist mir klar wie wichtig er für die Geschichte ist.

Die Geschichte ist geprägt von Magie und einem Kampf der nicht immer fair ausgetragen wird und vielen fantastischen Elementen. Die Welt der Esche ist sehr komplex, der Autor hat eine sehr detaillierte Welt geschaffen, die dem Leser sehr viel zu bieten hat. Im ersten Band musste ich mich erst an den Schreibstil gewöhnen. Rother bedient sich einer sehr gewählten Ausdrucksweise, die mir hier im Nachfolger aber direkt vertraut vorkam. Die Reise könnte nahtlos weitergehen, denn nicht nur sprachlos wird angeknüpft, auch die Handlung setzt direkt dort an, wo sie aufgehört hat.

Nun heißt es warten, denn auch wenn einige Fragen nun geklärt sind, wurden auch neue aufgeworfen. Das Ende ist offen und lädt dazu ein, den dritten Teil zu lesen. Ich übe mich also in Geduld und lasse die Eindrücke dieses Epos erst mal sacken, und freue mich auf ein Wiedersehen der mir liebgewonnenen Charaktere.

Bewertung vom 26.04.2018
Haruf, Kent

Lied der Weite


ausgezeichnet

Eine Geschichte (fast) aus dem Leben gegriffen

Kent Haruf beschreibt in seinem Roman "Lied der Weite" sehr eindrucksvoll das Leben einiger Menschen in dem Städtchen Holt in Colorado. Er schafft es den Leser in das Leben dieser Menschen einzubinden, erzählt deren Geschichte ruhig aber dennoch so, dass man sich dem Sog nicht entziehen kann.

Victoria Roubideaux ist 17 Jahre alt, sie geht noch zur Schule, als sie u gewollt schwanger wird. Das Mädchen wendet sich an ihre Lehrerin Maggie Jones, da ihre Mutter kein Verständnis aufbringt, sondern sie einfach nicht mehr ins Haus lässt. Bei Maggie kann sie aber nicht bleiben, da deren an Demenz erkrankter Vater in dem Mädchen eine Fremde sieht. Maggie beschließt einen unkonventionellen Weg zu gehen und fragt zwei ältere Brüder, die ihr ganzes Leben allein auf ihrer Farm gelebt haben, ob Sie Victoria aufnehmen können. Nach kurzem Zögern stimmen die McPherons zu, und eine einfühlsam erzählte Geschichte beginnt.

In Holt leben noch andere Menschen, deren Leben mehr oder weniger eng mit Victoria, Maggie und den McPherons verbunden ist. Auch deren Schicksal erzählt Kent Haruf uns hier auf seine Art und Weise.
Da wäre Guthrie, ein Kollege von Maggie, der von seiner depressiven Frau mit den beiden Söhnen Ike und Bobby verlassen worden ist. Die Mutter selbst bleibt relativ blass, was aber wohl dem weiteren Verlauf der Geschichte geschuldet ist. Guthrie muss sich nicht nur um die Erziehung der Kinder sorgen, er steht beruflich stark unter Druck, da er Probleme mit einem Schüler hat.
Eine einsame alte Frau in Form von Mrs Stearns ist für Ike und Bobby so etwas wie eine Kummertante, sie versucht den Jungen ein wenig Halt zu geben, backt mit ihnen Plätzchen.

Das ist das Grundgerüst um das Kent Haruf seinen Roman verfasst hat. Ein Roman der mich sehr gut unterhalten hat. Ich fühlte mich vom Erzählstil gefangen genommen, verfolgte mit Spannung was in dem kleinen Städtchen passiert und wie deren Bewohner mit ihren Sorgen und Ängsten umgehen.
Wie im wahren Leben gibt es von allem etwas, auch Glück und Humor trifft man hier an. Es gibt nicht auf alles eine Antwort, aber wer hat die schon, genau das machte den Roman für mich wie aus dem Leben gegriffen.

Für mich war es ein tolles Leseerlebnis. Ich habe mich wohl gefühlt als stiller Beobachter dieses kleinen Städtchens.