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bolie
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Langscheid

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Insgesamt 960 Bewertungen
Bewertung vom 17.07.2023
McCarten, Anthony

Going Zero (eBook, ePUB)


sehr gut

FUSION, so heißt ein gemeinsames Projekt vom Geheimdienst der US und dem Unternehmen des Cy Baxter. Dieser gilt als Mogul von Social Media und kennt sich bestens aus. Jetzt endlich ist es soweit und das Programm soll an den Start gehen. 10 Probanden gibt es, die einen Vertrag unterschrieben. Sollten sie für die Macher von FUSION ganze 30 Tage unauffindbar sein, bekommen sie 3 Millionen Dollar als Prämie. Eine der Teilnehmerinnen ist Kaytlin Day. Sie lebt als Bibliothekarin in Boston und fühlt sich der Aufgabe gewachsen. Dabei sieht es anfangs so aus, als wurde sie bereits nach wenigen Stunden entdeckt.

Der Autor stellt in „Going Zero“ jeden Teilnehmer vor. Welcher Tätigkeit geht er nach und warum macht er bei dieser nervenaufreibenden Aktion mit? Ist es vielleicht so, dass die hohe Summe zwar gesetzt ist, aber die Entscheider davon ausgehen, dass sie nie zur Auszahlung kommt? Dass die Aufgabe zu schwierig ist? Immerhin handelt es sich um einen Gegner, der alle notwendigen Mittel zur Verfügung hat. Drohnen und Gesichtserkennung bei Überwachungskameras sind nur zwei Beispiele dafür.

Inspiriert von einer wahren Begebenheit schrieb Anthony McCarten diesen Roman. Ein CIA-Agent namens Robert Levison verschwand spurlos und wurde nie gefunden. Neben den vielen modernen Überwachungsmöglichkeiten heute zeigt McCarten auf, wie leichtsinnig doch viele Menschen mit ihren privaten Daten umgehen. Wie leicht wir im Netz verfolgt werden können. Und nicht nur das. Auf diese Weise sind wir ebenfalls verwundbar. Der spannende Roman hat mich mitgenommen auf eine Reise, die ich so niemals erleben möchte. Aber als Lesestoff zog er mich mit.

Bewertung vom 10.07.2023
Wolf, Klaus-Peter

Das Versprechen / Ein mörderisches Paar Bd.1 (eBook, ePUB)


sehr gut

Was mögen Eltern und Schulfreunde denken? Soll das Gerechtigkeit sein? In der Zeitung steht: „Freispruch für Lodwijk von Eeden“. Dieser Mensch ist Dealer und bringt sogar Schüler dazu, seine Drogen zu kaufen. Und das auf sämtlichen Schulhöfen des Landes. Auch Dr. Sommerfeld und seine Lebensgefährtin Frauke sind entsetzt. Warum kippten Zeugen um und warum gibt es plötzlich so viele Polizisten, die an Vergesslichkeit erkrankten?

Dr. Sommerfeld lebt mit seiner Frauke in Ostfriesland. Ruhig sollte ihr künftiges Leben sein. Aber so einfach ist das nicht. Der Gerechtigkeitssinn des Doktors spricht eine andere Sprache. Er sieht sich als Mann fürs Grobe und will jenen helfen, die von der Justiz im „Regen stehen gelassen“ wurden. Seine Methoden sind nicht astrein, aber nachweisen kann ihm keiner etwas. Auch wenn einige Mitarbeiter der Polizei von gewissen Ahnungen getrieben werden.

„Ein mörderisches Paar – Das Versprechen“ ist kein bierernster Krimi. Dafür gibt es zu viele humoristischen Einlagen und die Wendungen sind nicht immer nachvollziehbar. Aber, wie alle Krimis des Autors, ist er angenehm zu lesen. Die Spannung kommt in Wellen und ist mal mehr, mal weniger hoch. Am Ende gibt es einen fiesen Cliffhanger, der wohl Lust auf den Folgeband machen soll.

Bewertung vom 26.06.2023
Benedict, Marie

Die einzige Frau im Raum (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Wien im Jahr 1933, Fräulein Hedwig Maria Kiesler spielt die von vielen Österreichern so geliebte Kaiserin Sissi und erntet nicht nur tosenden Applaus. Ein glühender Verehrer schickt ihr nach der Vorstellung zahlreiche Rosen auf die Bühne. Das ist eigentlich nicht gestattet und nicht nur Hedwig irritiert. Aber dann stellt sich heraus, dass ihr Gönner einer der
reichsten Männer Österreichs ist. Friedrich Mandl heißt er und ihm gehört die Hirtenberger Patronenfabrik. Nur wenige Wochen nach diesem Auftritt heiraten die beiden und Hedwig fühlt sich, wie im siebten Himmel. Das Glück währt nicht lange und Hedwig flieht vor ihrem Mann. In Hollywood beginnt sie dann eine erfolgreiche Karriere als Hedy Lamarr. Dass sie nicht nur hübsch, sondern auch klug ist, wird erst viel später erkannt.

Als Ehefrau Mandl´s kommt Hedwig mit etlichen „Größen“ der Nationalsozialisten zusammen. Aufmerksam hört sie denen zu und wird ihr Wissen später nutzen. Leider wurden zu jener Zeit Frauen nicht wie gleichwertige Partner gesehen. Sie sollten hübsch sein, Kinder aufziehen und das Haus in Ordnung halten. Es stellt sich die Frage, wie viele Menschen hätten gerettet werden können, wenn die Verantwortlichen der Kriegswaffen sich mit Erfindungen Frau Lamarrs näher befasst hätten. Aber sie war nur „Die einzige Frau im Raum“.

Was sie zunächst ihrem Vater zu gefallen tat, wurde später für viele Menschen ein Segen. Ihr Wissen um Konstruktionen und ihre Erfindungen sind bis heute nicht aus unserem Alltag wegzudenken. Bezeichnend, dass sie erst im Jahr 2014 in die National Inventors Hall of Fame aufgenommen wurde.

Bewertung vom 23.06.2023
Edvardsson, Mattias

Die Wahrheit


gut

„Die Wahrheit“ ist der Titel des neuen Romans von Mattias Edvardsson Gleichzeitig ist das Wort ein dehnbarer Begriff. Was nach außen als Wahrheit angenommen wird, ist es nicht automatisch. Zwei der Hauptpersonen, Regina und Steven Rytter leben in einem großen Haus. Hier wird Karla, eine Studentin, als Putzhilfe arbeiten. Sie wohnt bei Bill, einem Witwer und Vater einer kleinen Tochter. Ja, und dann ist da noch Jennica, die ehemalige Freundin von Bills verstorbener Frau. Alle meinen, dass sie die Wahrheit kennen…

Der ausführliche Klappentext irritierte mich zwar zunächst, je weiter ich aber im Buch vorankam, desto mehr schätzte ich ihn. Es gibt so viele Personen und deren Geschichten. Sie finden sich zwar alle irgendwie zusammen, aber das dauert. Eine Tochter, die für meinen Geschmack zu viel Rücksicht auf die Alkoholkranke Mutter nimmt, ist eine davon. Oder Bill als Vater, der für seine Tochter alles tun würde und dabei sich selbst vergisst.

Ja, spannend war das Buch schon und der Schreibstil angenehm zu lesen. Der Schluss gefiel mir aber überhaupt nicht. Für meinen Geschmack zu konstruiert und es gibt noch immer offene Fragen. Und nein, atemberaubend war er ebenfalls nicht.

Bewertung vom 09.06.2023
Büttner, Olaf

Die Frau am See (eBook, ePUB)


sehr gut

Emily, 17 Jahre alt, lebt mit ihrem Vater zusammen. Die Ehefrau und Mutter starb vor etlichen Jahren und Emiliy meint, dass ihr Vater dann doch bald mal wieder eine Frau an seiner Seite haben müsse. Ihre Freundin Lena bringt sie auf eine hervorragende Idee. Ein Photo von Paul, dem Vater, etwas Biographisches von ihm und schon steht eine Anzeige in der Singlebörse. Und tatsächlich meldet sich schon bald eine attraktive Frau. Das erste Date ist gesichert.

Emily und Lena wissen nicht, was sie sich und ihren Liebsten mit diesem Einfall antun. Was zunächst so vielversprechend beginnt, entwickelt sich bald zu einem Alptraum. Wer ist Vera, so heißt die Dame, wirklich? Warum verhält sie sich so unvorhersehbar? Mal herzensgut und dann wieder mit im wahrsten Sinne des Wortes „blitzenden Augen“ und eiskalt?

„Die Frau am See“ ist eine nette Unterhaltung für heiße Sonnentage. Für mich ist die Story nicht ganz ausgereizt und es fehlen kluge Wendungen. Und ja, sie ist vorhersehbar. Zum Schluss gibt es zwar noch ein wenig Aufregung, aber das brachte auch keine wirkliche Spannung. Was mir sehr gefiel ist aber das Thema und daher gebe ich auch vier Sterne.

Bewertung vom 07.06.2023
Rehse, Angelika

Josses Tal (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Beim Aufräumen findet Helen eine Ansichtskarte aus Norwegen. Geschrieben an ihre Großmutter und unterschrieben von einem Mann namens Josef. Voll Entdeckerfreude macht sie sich auf die Suche nach diesem Josef und reist dafür sogar bis nach Norwegen. Dort, im „Jessetal“ trifft sie ihn und erfährt, welche Schuld er auf sich lud und warum es so geschah.

Josef ist ein uneheliches Kind und erfährt weder von Mutter noch Großeltern Liebe. Im Gegenteil. Der Großvater schlägt und drangsaliert ihn. Als sie in eine andere Stadt ziehen und ein junger Mann hört, wie der Großvater mal wieder auf den Kleinen losgehen will, hören alle Beteiligten folgende Worte: „Es hat einen Namen, das Kind. Es hat unser aller Aufmerksamkeit verdient und keine Schläge.“ Das erste Mal in seinem kurzen Leben interessiert sich jemand für Josef und hat damit sein Herz erobert.

Es gibt ja viele Romane, die im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg stehen. „Josses Tal“ ist aber so ganz anders. Erstens ein Debüt und zweitens wird ein Thema angesprochen, das für mich neu ist. Wie werden Kinder zu dem, was sie später auszeichnet? Also, bevor geurteilt wird, warum Menschen handeln, wie sie es momentan tun, immer auch die Beweggründe dafür suchen. Der kleine Josef hat endlich einen Menschen gefunden, der sich für ihn interessiert. Dass es ein Anhänger des „Führers“ ist, versteht der Junge erst viel später.

Für mich die beeindruckende Erstveröffentlichung einer talentierten Autorin. Ich denke, dass wir von ihr noch viel lesen werden. Lebendige Sprache und viele bildhaften Beschreibungen machen diese Lektüre so unterhaltsam.

Bewertung vom 07.06.2023
Mendel, Meron

Über Israel reden (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Nominiert für #DeutscherSachbuchpreis wurde „Über Israel reden“ von Meron Mendel. Er schreibt hier, wie er die unterschiedlichen Debatten über sein Heimatland sieht. Kaum ein anderer Konflikt auf der Welt bringt so viele Emotionen hervor, wie jener im nahen Osten. Woran liegt es? Dürfen wir Deutsche uns überhaupt ein Urteil über das Vorgehen der Israelis oder der Palästinenser erlauben? Wir leben weit weg, haben keine Shoah oder Nakba erleben müssen.

„Über Israel reden“ ist so viel mehr, als ein Sachbuch. Geboren in Israel, lebt der Autor seit Jahren in Deutschland und ist Leiter der Bildungsstätte „Anne Frank“. Er verfolgt die hitzigen Debatten zwischen den unterschiedlichen Meinungen und fragt sich oft, welchen Grund diese hitzigen Diskussionen haben. Und ja, obwohl in Israel geboren, übt auch er Kritik an den Verantwortlichen dort. Wie soll man zum Beispiel damit umgehen, wenn bekannt ist, dass ein rechtsextremer Anwalt als Minister in der Knesset agiert? Wen es interessiert, sein Name ist Itamar Ben-Gvir.

Herr Mendel gibt klar zu verstehen, dass es im Nahostkonflikt kein Schwarz oder Weiß gibt. Und nicht jede Kritik an Israel ist zwingend Antisemitismus. Wer allerdings als Partei den Staat Israel hervorhebt, um damit gegen Muslime zu hetzen, der hat ganz andere Ambitionen. Das Buch ist unterhaltsam und für jeden verständlich geschrieben. Mir hat es die Augen geöffnet und mein zuweilen einfältiges Denken zurechtgerückt. Darf ich schreiben, dass ich einen Sternenregen schicke? Für ein Sachbuch zu diesem ernsten Thema? Ich mache es jetzt einfach.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 03.06.2023
Lindemann, Clara

Das Erbe unserer Zeit (eBook, ePUB)


sehr gut

Was machen Kinder, wenn sie feststellen, dass der Vater nicht der Held war, für den sie ihn hielten? So geschehen im Jahr 1958, als der wohlhabende Fabrikant Heiner Branniger vor seiner gerechten Strafe flüchtete. Als gesuchter Kriegsverbrecher musste er Deutschland und somit auch seine Familie verlassen. Doch, was geschieht mit dem Hopfenimperium? Auf Wunsch des Vaters soll der Sohn übernehmen, der hat allerdings so ganz andere Pläne für seine Zukunft. Ja und die Tochter Gerda könnte die Firma leiten, lebt aber im falschen Körper. Zu der Zeit damals war es nämlich nahezu undenkbar, dass eine Frau an der Spitze eines Betriebes steht. Auf die Familie kommen stürmische Zeiten zu.

„Das Erbe unserer Zeit“ ist mit einem besonders hübschen Cover geschmückt. Es zeigt reifen Hopfen und davon wird in diesem Roman auch viel berichtet. Neben Anbau und Verwendung gibt er Aufschluss über Schädlinge und Krankheiten sowie deren Bekämpfung. Die Autorin hat also viel recherchiert und das gefiel mir gut. Wie das Bild der Frau in den 60er Jahren noch war, ist ebenfalls perfekt dargestellt. Sie musste kochen und putzen können, dem Mann den „Rücken freihalten“. Keine Frau durfte ohne Zustimmung des Ehemanns arbeiten.

Immer adrett gekleidet und niemals den arbeitenden Mann mit Kittelschürze empfangen, das machte die gute Hausfrau aus. Dass sie damit aber nicht immer auf Gegenliebe stieß, das zeigt sich bei der Schwester Gerdas. Und Gerda wiederum war mehr als erschüttert zu erfahren, wie der von ihr so verehrte Vater tatsächlich war. Das Buch ist unterhaltsam geschrieben und lässt sich selbst ohne erhebliche Konzentration gut lesen. Auch wenn das Geschehen für mich oft vorhersehbar war, empfehle ich es.

Bewertung vom 23.05.2023
Spreckelsen, Tilman

Das Nordseekind (eBook, ePUB)


sehr gut

Peter Söt ist Schreiber beim Advokaten Theodor Storm. Seine junge Frau und das Baby fordern viel Aufmerksamkeit von ihm. Wäre seine Schwägerin nicht so hilfsbereit, könnte er seine Pflichten für Herrn Storm kaum erfüllen. Der bekommt überraschenden Besuch von einer Frau, die behauptet, dass ihr ein großes Erbe streitig gemacht worden war. Weder Söd noch Storm glauben ihr. Sie gehen so gar nicht auf das Ansinnen der Dame ein, ihr beim Durchsetzen ihrer Forderungen zu helfen. Als dann allerdings einige Todesfälle den Ort Husum erschüttern, kommen die beiden Herren doch ins grübeln und nehmen die Ermittlungen auf.

Die Grundlage des „Das Nordseekind“ bildete eine Novelle, die Theodor Storm vor vielen Jahren schrieb: „Auf dem Staatshof“. Erfolg und Niedergang einer Familie spielte damals eine Rolle und ist auch in diesem Roman die Grundlage der Geschichte. Historische Fakten und dichterische Freiheit sind zu einem unterhaltsamen historischen Krimi verwoben. Der Ich-Erzähler Peter Söt beschreibt nicht nur die Ereignisse rund um das Schicksal der jungen Frau. Vor jedem Kapitel gibt es ein Zitat, das Originalgetreu aus der Feder des Dichters Storm stammt.

Obwohl mir die Erzählung rund um Storm und die Sage der Halbinsel Eiderstedt dann doch zu ausführlich erschien, empfehle ich das Buch. Der Autor hat es verstanden, mir die Figur des Theodor Storm so ganz privat näher zu bringen.

Bewertung vom 23.05.2023
Storks, Bettina

Die Kinder von Beauvallon - Der Spiegel-Bestseller nach wahren Begebenheiten


ausgezeichnet

Lily war gerade mal 9 Jahre alt, als es plötzlich an der Türe schellte. Dunkle Gestalten forderten die Menschen im „Judenhaus“ auf, ihre Sachen zu packen und zu einem Sammelplatz zu kommen. Sämtliche Juden des kleinen Ortes nahe Freiburg, werden in Fahrzeuge gequetscht und abtransportiert. Gerade noch kann die kleine Agnes, eine Freundin von Lily, ihr ein „auf Wiedersehen“ hinterherrufen. Das war im Jahr 1940.

1965 reist Agnes, eine Moderatorin des SWR Freiburg, nach Frankreich. Sie recherchiert unter anderem in Dieulefit, einem Dorf, das sich gegen die Nazis stellte und viele Juden vor dem Tod rettete.

Es war im Jahr 1929 als zwei Frauen am Ortsrand von Dieulefit eine Internatsschule gründeten. Und hier, etwa ab 1940, wurde das „Wunder von Dieulefit“ erschaffen. Diese Schule ist Grundlage des neuesten Romans von Bettina Storks. Und immer dann, wenn sie ein Buch veröffentlicht ist gewiss, dass es ein Bestseller wird. Warum ist das so?

Die Autorin schreibt in zwei Zeiträumen. Einmal ab 1940, wie es der kleinen Lily erging und zum anderen ab 1965, wo die Recherche der Agnes beginnt. Neben Größen der Résistance lernt der Leser auch widerwärtige Menschen kennen. Klaus Barbie war einer von ihnen, der in Lyon sein Unwesen trieb.

Neben vielen Fakten gibt es spannende Elemente und auch eine Liebesgeschichte darf nicht fehlen. Die Sprache ist gewohnt bildhaft und viele Unterhaltungen lockern das ernste Thema ein wenig auf. Zwei Erkenntnisse für mich, die ich beim Lesen erlangte:

- Die Traumata der Überlebenden kann niemand nachvollziehen und wir dürfen nicht schweigen.
- Nein, das Leid ist nie vorbei und der Satz „Einmal muss doch mal Schluss sein“, darf nicht gelten.