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leseratte1310
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Niederrhein
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Bewertungen

Insgesamt 3728 Bewertungen
Bewertung vom 17.06.2024
Karnick, Julia

Man sieht sich (eBook, ePUB)


sehr gut

Friederika, genannt Frie, und Robert lernen sich in der 11. Klasse kennen, als Robert an Fries Schule kommt. Sie freunden sich an, obwohl Robert vom ersten Moment an in Frie verliebt ist. Immer wieder begegnen sie sich, gestehen sich ihre Gefühle nicht ein und dennoch zieht es sie zueinander. Immer ist es kompliziert zwischen ihnen. Sie sind bereits über fünfzig, sind jeder für sich ihren Weg gegangen, doch dann gibt es ein Klassentreffen. Ob das eine Chance für die beiden ist?
Diese Geschichte liest sich angenehm und man fühlt mit den beiden. Es ist eine Geschichte über Jugendträume, verpasste und neue Chancen. Die Erzählperspektiven wechseln zwischen Frie und Robert, so dass man als Leser nahe an ihnen dran ist und ihre Gefühle nachvollziehen kann.
Frie und Robert stammen aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen, aber eins eint sie, schwierige Familienverhältnisse. Sie haben ihre Träume, sind verliebt, aber nichts passt zusammen und so verpassen sie die Chance auf eine gemeinsame Zukunft. Doch aus den Augen verlieren sie sich nie und die Gefühle sind auch nach Jahren noch da. Wird bei dem Klassentreffen wieder etwas zwischen ihnen stehen?
Mir hat diese unterhaltsame Geschichte gut gefallen.

Bewertung vom 16.06.2024
Eyssen, Remy

Verräterisches Lavandou / Leon Ritter Bd.10


ausgezeichnet

Rechtsmediziner Leon Richter und die stellvertretende Polizeichefin Isabelle Morell genießen den Spätsommer in Lavandou. Doch dann gibt es einen grausamen Mord. Die Tatumstände erinnern an einen früheren Mord. Der Verdächtige wurde in einer Nervenheilanstalt untergebracht. Bei den Ermittlungen kommen Leon und Isabelle nicht richtig voran, doch ihr Chef Zerna will Ergebnisse, denn der Besuch des Präsidenten steht an. Als es dann einen weiteren Mordfall gibt, wird die Sache in den Medien zusätzlich angeheizt.
Dies ist bereits der zehnte Band dieser Reihe. Wie schon bei den vorigen Fällen ist es auch dieses Mal wieder spannend. Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen. Die besondere Provence-Atmosphäre lässt Urlaubsfeeling aufkommen.
Der deutsche Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter ist eine interessante und sympathische Persönlichkeit. Er hat sich inzwischen gut in der Provence eingelebt und schätzt die Lebensart der Franzosen. Er hat einen geübten Blick für Details, die so manch anderer eventuell nicht bemerkt. Seine Lebensgefährtin Isabelle Morell ist ebenfalls sympathisch und eine fähige Polizistin. Die beiden ergänzen sich sehr gut bei ihrer Arbeit, aber ihr Vorgesetzter macht es ihnen nicht immer leicht, denn sein Ansehen in der Öffentlichkeit ist ihm sehr wichtig. Isabelles Tochter Lilou möchte ihr Leben gerne nach eigenen Vorstellungen leben, aber Isabelle kann schlecht loslassen.
Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, so dass es spannend bleibt. Die Geschichte entwickelt sich so, dass es dann für Leon noch ziemlich persönlich wird.
Mir hat auch dieser Provence-Krimi wieder gut gefallen und ich begleite Leon und Isabelle auch gerne wieder bei einem weiteren Fall.

Bewertung vom 14.06.2024
Windebruch, Martin

Auricher Kiste. Ostfrieslandkrimi (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Einige Jugendliche ziehen eine Kiste aus dem Kanal. Doch die birgt eine böse Überraschung, denn darin befindet sich die Leiche eines Mannes. Da der Tote wohl einige Tage im Wasser war, ist seine Identität nicht gleich festzustellen. Aber unter den Vermisstenmeldungen gibt es nur ein mögliches Opfer, nämlich Harro Beninga. Da seine Frau den Toten nicht als ihren Mann identifizieren kann, muss der Zahnstatus erst geklärt werden. Nachdem nun feststeht, dass es sich um Beninga handelt, stellt sich die Frage nach dem Motiv. Es gibt so einige Verdachtsmomente. Persönliche wie auch geschäftliche Konflikte könnten eine Rolle spielen. Doch dann gibt es eine weitere Leiche.
Auch dieser zehnte Fall für die Kommissare Wiebke Jacobs und Dr. Evert Brookmer von der Kripo Aurich ist wieder spannend. Der Schreibstil des Autors Martin Windebruch lässt sich gut und flüssig lesen.
Der Tote Harro Beninga war ein Mensch, dem sein Beruf über alles ging. Da musste die Familie schon mal zurückstecken. Aber auch beruflich ist er mächtig angeeckt mit seinem Projekt, das er in Ostfriesland durchziehen wollte. Sein Stellvertreter und langjähriger Freund Tjabbo Trimborn bezeichnet ihn als ehrlich und gradlinig, hat aber andere Vorstellungen vom Geschäft als Beninga. Aber sind das Mordmotive? Wiebke und Evert sind sich nicht sicher. Die beiden sind ein tolles Team, das bei ihren Ermittlungen durch Brookmers Labrador Fiete begleitet wird. Bei Oma Tieske gibt es nicht nur Kaffee und Schlickerkram für Evert und Streicheleinheiten für Fiete, sondern auch manchmal einen nützlichen Hinweis. Zum Team gehört auch noch Klaas Behrends, der für die Tatortsicherung zuständig ist.
Ich hatte schon früh so eine Ahnung, wer der Mörder sein könnte, was sich dann auch bestätigte, doch warum es zu dieser drastischen Tat kam blieb bis zum Schluss im Dunkeln.
Es ist ein spannender Ostfrieslandkrimi mit einem sympathischen Ermittler-Team.

Bewertung vom 13.06.2024
Hjorth, Vigdis

Ein falsches Wort (eBook, ePUB)


sehr gut

Nach dem Tod des Vaters geht es um die Erbschaft. Während sich die Geschwister um das Erbe streiten, kommen alte Verletzungen und Kontroversen wieder hoch. Besonders Bergljot leidet unter den traumatischen Erinnerungen. Immer wieder kreisen ihre Gedanken und die Schatten der Vergangenheit werden immer deutlicher. Sie möchte, dass die anderen anerkennen, was ihr widerfahren ist. Doch was ist die Wahrheit?
Diese Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Daher kann das Ergebnis eigentlich nicht zuverlässig sein. Es kommen auch andere zu Wort, aber immer nur aus der Perspektive der Erzählerin.
Es ist schrecklich, was der Erzählerin widerfahren ist. Es hat Einfluss auf ihr weiteres Leben. Ich konnte mit ihr fühlen, aber Sympathie für sie empfinden konnte ich nicht. Sie wollte ihr Leid mitteilen, aber niemand hat ihr geglaubt oder wollte ihr glauben. Der Anschein nach außen war wichtiger, als sich um ein harmonisches Familienleben zu kümmern. Sie muss erkennen, dass sie von der Familie keine Unterstützung erwarten kann und selbst den Kampf gegen ihre Dämonen aufnehmen muss, auch wenn sie nie vergessen wird.
Dieser Roman ist nicht leicht zu lesen, denn es gibt natürlich immer und immer wieder Wiederholungen bei diesen kreisenden Gedanken. Aber es lohnt sich dennoch, dieses Buch zu lesen, zeigt es doch, wie die alten Wunden ein Leben lang nicht verheilen und die Menschen um das Opfer herum ebenfalls beeinträchtigt werden.
Keine leichte Kost!

Bewertung vom 08.06.2024
Beck, A. von

Nichts bleibt verborgen (eBook, ePUB)


sehr gut

Hannahs Schwester Jette verschwand vor zig Jahren spurlos. Doch nun findet sie eine Leiche. Den Toten kennt sie aus der Vergangenheit. Daher entschließt sich Hannah herauszufinden, was damals geschehen ist. Doch damit bringt sie sich in Gefahr.
Ich hatte bisher noch nichts von A. von Beck gelesen. Der Schreibstil gefällt mir gut und die Geschichte ist auch spannend.
Hannah ist erfolgreich im Beruf. Als sie nun die Leiche findet, kommen lange verdrängte Erinnerungen hoch. Sie will herausfinden, was damals geschehen ist und reist zurück in den kleinen Ort, wohin sie eigentlich nie zurückkehren wollte. Sie stellt den Bewohnern ihre Fragen, doch immer hatte ich das Gefühl, dass man sie freundlich abwimmelt. Alle scheinen ihre Geheimnisse zu haben und sie wahren zu wollen. Hannah ist sich wohl bewusst, dass die Wahrheit schmerzlich sein könnte, aber sie will nun endlich wissen, was geschehen ist. Zu lange hat das Verschwinden ihrer Schwester ich Leben beeinflusst. Nach und nach legt sie die Wahrheit frei. Doch was sie entdeckt, hatte sie so nicht erwartet. Ich konnte mich in die Protagonistin gut hineinversetzen.
Es bleibt lange im Dunkeln, wer der Täter ist und was ihn angetrieben hat.
Mir hat dieser spannende Thriller gut gefallen

Bewertung vom 07.06.2024
Kowa, Thomas

Dunkle Wahrheit (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

In diesem Band bekommt es Kommissar Erik Lindberg mit einer sehr verstrahlten Geschichte zu tun. Es gibt einen radioaktiv verseuchten Toten und Lindbergs Chef setzt ihn unter Druck. Doch dabei bleibt es nicht, denn schon bald gibt es im Umfeld von einem Atomkraftwerk und einem angeblichen sicheren Lager für Atommüll mehrere verstrahlte Umweltaktivisten, die sterben. Doch noch ahnt niemand die wahre Bedrohung.
Es ist ein erschreckendes Szenario, dass Thomas Kowa in diesem Thriller beschreibt, erschreckend weil es gar nicht mal unwahrscheinlich ist, denn es gibt überall Reaktoren, die veraltet sind und immer wieder Störungen haben. Solange sie Geld bringen, hat niemand Bedenken, sie zu nutzen. Auch in diesem Fall ist Profit das einzig Wichtige für einen Investor. Es ist eine Geschichte, die sehr spannend ist und einen ziemlich nachdenklich stimmt. Der Schreibstil des Autors ist packend und gut zu lesen.
Lindberg ist ein interessanter und sympathischer Charakter und seien Ermittlungsmethoden sind auch schon mal recht speziell. Sein Chef hat ihn in der Hand und verlangt die Bespitzelung des Staatsanwaltes. Lindberg muss sich um die Zukunft sorgen. Außerdem plagen ihn privater Probleme, denn seine Freundin Paula ist noch nicht wieder fit nachdem sie im Koma gelegen hatte. Da kommt ein spezielles Jobangebot eigentlich wie gerufen.
Auch die Kollegen aus Lindbergs Team sind gut dargestellt; sie haben alle so ihre Eigenheiten, aber ich mochte sie. Dagegen kommen die Gegner etwas klischeehaft daher.
Die Spannung ist die ganze Zeit über hoch, steigert sich aber am Ende zu einem fulminanten Showdown.
Mir hat dieser spannende Thriller wieder gut gefallen.

Bewertung vom 04.06.2024
Dützer, Volker

Im Sturm Ein spannender Küstenkrimi um den Ermittler Steve Cole (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Thomas McCallum, der aus persönlichen Gründen als Detective Chief Inspector Steve Cole auf der Kanalinsel Alderney ist, bekommt es mit einem mysteriösen Fall zu tun. Der vom Dienst suspendierte Polizist Louie Harris verschwindet spurlos. In einer stürmischen Nacht ist Harris anscheinend mit seinem Boot rausgefahren und ertrunken. Niemand auf der Insel ist traurig darüber, hassten sie ihn doch alle. Kein leichter Fall für Steve Cole, denn niemand will mit ihm reden. Dann trifft ihn auch noch ein Schicksalsschlag, der ihm den Boden unter den Füßen wegzieht.
Auch dieser zweite Band aus der Reihe um Detective Chief Inspector Steve Cole hat mich gleich wieder gepackt. Der Schreibstil von Volker Dützer lässt sich gut und flüssig lesen.
Die Charaktere sind alle gut und facettenreich dargestellt. Steve Coles Leben ist bisher immer aufregend und risikoreich gewesen, aber für Abby hat er sein Leben geändert. Er will sie unter allen Umständen schützen, doch er muss sich von ihr fernhalten. Daher ist er auf die Insel gekommen, wo er immer wieder mit Baxter aneinandergerät. Steves Mitarbeiterin Penny steht ihm zur Seite wie auch der noch etwas unerfahrene Dave. Dagegen hatte sich Gordon Hoffnungen auf Steves Posten gemacht. Aber er erkennt langsam Steves Fähigkeiten. Natürlich tauchen auch Sorokin und sein Ziehsohn Cataldo wieder auf.
In diesem Krimi wirkt Alderney düster und bedrohlich und seine Bewohner sind ziemlich verschlossen. Doch der Fall ist spannend und immer wieder gibt es Wendungen, die diese Spannung hochhalten.
Mir hat dieser spannende und atmosphärische Krimi gut gefallen.

Bewertung vom 31.05.2024
Yarros, Rebecca

Weil ich an dich glaube - Great and Precious Things


sehr gut

Cam ist in den kleinen Ort Alba zurückgekehrt, da sein Vater an Alzheimer erkrankt ist. Die Bewohner des Ortes sind nicht erfreut, dass Cam wieder da ist und auch nicht wieder weggehen will. Er galt immer als der Böse der Daniels-Brüder. Auch sein Vater will Cam nicht in seinem Haus haben. Cam hat sich vorgenommen, seine Kindheitsliebe Willow auf Abstand zu halten. Doch Willow sieht das wohl anders. Als es zu Konflikten mit den Bewohnern des Ortes kommt, schlägt sie sich auf Cams Seite.
Die Autorin Rebecca Yarros hat einen tollen Schreibstil, der sich sehr angenehm liest. Abwechselnd wird aus der Perspektive von Cam und Willow berichtet. Die Gegend um den kleinen Ort Alba mit dem historischen Kern und der Mine ist sehr atmosphärisch dargestellt.
Eigentlich bin ich nicht der Fan von Liebesromanen, da man den Ablauf und das Ende fast immer voraussehen kann. Auch dieser Roman bedient doch einige Klischees, aber er ist tiefgründiger und spricht auch ernste Themen an. Mir hat er jedenfalls gut gefallen.
Die Charaktere sind interessant gezeichnet. Willow hat in ihrer Kindheit immer mit den Daniels-Brüdern zusammengehangen und mochte alle drei, zu Camden aber hatte sie eine ganz besondere Beziehung. Als die beiden sich nun nach vielen Jahren wiedersehen, sind die Gefühle immer noch stark. Doch Cam trägt Schuldgefühle mit sich herum und denkt, dass er es nicht wert ist, mit Willow glücklich zu sein. Da scheinen die Bewohner von Alba ausnahmsweise mal seiner Meinung zu sein. Sie sehen in Willow die Witwe von Sully, die ihm die Treue halten muss – über den Tod hinaus. Doch Willow ist jung und hat das Recht auf ihr eigenes Leben. Alexander war mir von Anfang an nicht wirklich sympathisch, obwohl – oder vielleicht gerade deshalb – ihn alle als den Guten betrachten.
Natürlich kommen Cam und Willow am Ende zusammen. Aber zuvor gibt es eine Menge zu klären und so erfahren wir nach und nach, was in der Vergangenheit geschehen ist und was doch einige Überraschungen hervorbringt.
Diesen emotionalen Roman habe ich gerne gelesen.

Bewertung vom 28.05.2024
Raabe, Marc

Die Dämmerung / Art Mayer-Serie Bd.2 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Im Königswald wird eine Leiche gefunden. Sie ist absonderlich arrangiert - halb Mensch, halb Tier. Es handelt sich um die Wohltäterin Charlotte Engel, die Witwe eines Waffenhändlers. Sie war nominiert für den wichtigsten Medienpreis des Landes. Schon bald steht die einundzwanzigjährige Tochter Leo unter Verdacht, die kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter hatte. Doch Art Mayer glaubt nicht an die Schuld der jungen Frau. Doch dann gibt es ein weiteres Opfer, auch sie war nominiert.
Dies ist der zweite Band der Art Mayer-Serie und für mich ist es das erste Buch aus der Reihe. Mich hat dieser Thriller von Anfang an gepackt. Der klare Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. Allerdings ist dieses Buch nichts für Leser mit schwachen Nerven. In einem Nebenstrang wird die Geschichte von Jo und Bellerzählt.
Art Mayer und seine Kollegin Nele Tschaikowski sind ein interessantes Ermittlerteam. Art hat Ecken und Kanten, ist mir aber sympathisch. Obwohl er sich ziemlich hart gibt, sieht es innen doch anders aus. Bei den Ermittlungen hält er sich nicht immer an die Vorschriften. Seine junge Kollegin Nele ist schwanger und voller Selbstzweifel. Für sie gibt es nur gut oder böse. Auch die anderen Charaktere sind gut dargestellt.
Viele Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung immer hoch bleibt bis zum Showdown.
Mir hat dieser komplexe und spannende Thriller gut gefallen.

Bewertung vom 26.05.2024
Quast, Tobias

Weißglut


weniger gut

Durch die Heirat mit einem Profifußballer ist Sarah in die Münchner Schickeria geraten. Auch mit ihrer zweiten Ehe läuft etwas schief. Daher flieht Sarah nach Finnland, wo sie in der Einsamkeit zu sich finden will. Doch auch in Finnland läuft einiges schief, denn kaum hat sie eine Leiche gefunden, scheint sie für Kommissar Toivo Aalto die Mörderin zu sein. Sie will dann gemeinsam mit Anhalterin Ilvi den Mörder finden. Dabei gerät Sarah aber auch ins Visier des Mörders, der noch einen Teil fehlt, um seinen Job abschließen zu können. Aber auch Onni Järvinen ist auf der Suche.
Ich hatte erwartet, mit diesem Buch einen spannenden Krimi lesen zu können, doch mir war die Geschichte zu aberwitzig und Spannung fehlte auch.
Die Charaktere sind alle auch ein wenig seltsam. Auf ihrem Trip in die Einsamkeit Finnlands ist sie ausstaffiert, als würde sie sich Sarah in der Schickeria aufhalten. Auch als sie in ein Haus gerät, das sie für ihr gemietetes Objekt hält und dass dreckig und vermüllt ist, legt sie sich zum Schlafen hin. Die rebellische Ilvi ist nicht ganz einfach, aber die Frauen sind sich sympathisch und tun sich zusammen, um den Mörder zu jagen. Kommissar Toivo Aalto ist sich gleich sicher in Bezug auf die Verdächtige, scheint aber wenig davon zu halten, vernünftige zu ermitteln. Dann ist da noch Onni Järvinen, der für seine Forschung eine Statue sucht. Er ficht seine Kämpfe mit dem Asperger-Syndrom aus.
Ich konnte mich weder mit den Personen anfreunden, noch fand ich diesen Kriminalroman spannend. Der Humor erreichte mich auch nicht. War einfach nicht mein Buch.