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Insgesamt 1463 Bewertungen
Bewertung vom 15.06.2025
Benning, Anna

To Tempt a God / Götterlicht-Saga Bd.1


ausgezeichnet

Wow wow wow

Ich lese ja inzwischen auch recht viel Fantasy, wobei ich so mythische Göttergeschichten immer noch besonders gern mag. Diese Geschichte ist eine tolle Mischung aus Urban Fantasy (auch wenn es dafür lediglich einen einzigen Hinweis gibt), Romantasy und Götter-Saga. Fands richtig geil.

Die menschliche Welt mit den Eben ist ja mal mega heftig konstruiert. Hatte so nen dystopischen Touch, hab ich sehr gefühlt. Und in all dem Elend: Aurora. Diebin, liebende Schwester, verwaiste Tochter, schwacher Mensch, als Sklavin der Götter erwählt. Wenn das nicht mal schon an sich Wow-Faktor besitzt, dann weiß Ichs auch nicht. Ganz ehrlich, Aurora ist einfach cool. Sie ist willensstark, mutig, selbstlos. Die perfekte Protagonistin für diese Geschichte.

Und alles rund um die Götter und ihre grausame Welt war super stark geplottet. Ich hing so gebannt an den Seiten. Selten so gehyped von Fantasy gewesen. Es ist spannend, mitreißend, emotional ergreifend und voller Überraschungen.
Und auch unter den Göttern gab es ein paar absolut hinreißende Figuren. Klar Golden steht sehr um Fokus und seine beschützerische, selbstgeißelnde Art hatte natürlich total was, aber auch ein paar der anderen waren ziemlich cool und ich hoffe in den Folgebänden noch mehr von ihnen zu lesen.

Es gab ein paar richtig krasse Überraschungen, wo ich regelrecht sprachlos war, dass ich das nicht habe kommen sehen. Die Handlung funktioniert einfach richtig gut und die aufgeladene Atmosphäre aus Gefahr und Geheimnissen macht regelrecht süchtig. Bitte mehr davon.

Bewertung vom 15.06.2025
Wibberley, Emily;Siegemund-Broka, Austin

Heiress Takes All / Heiress Bd.1


sehr gut

Coole Heist- Geschichte

High Society trifft Oceans 11: eigentlich eine richtig coole Idee und den elitären, abgehoben Vibe mochte ich tatsächlich auch richtig gern. Das hat einfach gepasst. Hatte jetzt eigentlich keine konkreten Erwartungen an das Buch und war dann doch positiv überrascht, wie sehr mich das abgeholt hat. Bin zwar alterstechnisch vermutlich nicht unbedingt die Zielgruppe, aber ganz ehrlich: ich war hooked. Könnte mir das ganze einfach auch mega genial verfilmt vorstellen.

Es gibt einiges an Geheimnissen, die im Verlauf der Geschichte gelüftet werden und auch innerhalb der Gruppendynamik gibt es immer wieder Momente der Schwäche, des Misstrauens und Schwankens. Aber generell war die Teamkonstellation, der Zusammenhalt und die Freundschaft die sich daraus bildet wirklich toll zu verfolgen. Und gerade weil es so viele Kipppunkte gibt, will man unbedingt weiterlesen.

Die Geschichte rund um den Plan enthält einiges an Twists und Komplikationen, sodass es eigentlich durchweg spannend und interessant ist. Und ganz ehrlich Olivias Familie bzw. Ihr Vater tut mir einfach null leid. Diese ganze Hochzeits-Farce war einfach nur ein Witz. Hab da sehr mit Olivia mitgefühlt und finds ja eigentlich immer mega genial wenn man als Leser auf Seite der Underdogs steht.

Das Ende war nochmal etwas unerwartet und überraschend. Könnte also sein, dass es einen zweiten Band gibt. Fände ich cool, denn ich hab dieses Buch echt einfach weggesuchtet. Liest sich super leicht, ist unterhaltsam mit einer Prise Nervenkitzel und Badass Give no Shit Vibes. Sehr cool

Bewertung vom 15.06.2025
Kliesch, Vincent

Auris. Puls der Angst / Jula Ansorge Bd.6


gut

Ansorges abstruse Familiengeheimnisse

Die Auris-Reihe begleitet mich nun schon sehr lange und der vorherigen Band für mich vermutlich der beste der gesamten Reihe; aber dieser hier war in meinen Augen einfach drüber. Vielleicht liegt es daran, dass Jula und Hegel mittlerweile so ziemlich alles erlebt haben, aber das hier war einfach irgendwie abstrus und unglaubwürdig.

Um Julas Familie ranken sich seit Band 1 ja bereits viele Geheimnisse, unter denen vor allem immer Jula zu leiden hat. Aber dieses Buch setzt dem ganzen die Krone auf: Terrorismus, eine unerwartete Offenbarung von Verwandtschaftsverhältnissen und Team Hegel/Ansorge, das der Polizei gefühlt 10 Schritte voraus ist.

Die Geschichte ist temporeich, keine Frage. Und irgendwie auch Nervenaufreibend. Phonetik spielt in diesem Buch eigentlich keine Rolle mehr, stattdessen gibt es schnelle Szenenwechsel, Waffen, Gifte, Racheakte. Ja, kann man machen, aber irgendwie war das von allem für mich zu viel und dadurch wird eigentlich nichts so richtig vertieft.

Dann wirds am Ende noch ganz schön dramatisch und irgendwie schräg, bevor auch schon wieder alles vorbei ist. Polizei darf am Ende auch mal kurz mitspielen. Liest sich ein bisschen wie ein wilder Fiebertraum. Hat mich dieses Mal nicht so abgeholt.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 09.06.2025
McLean, Jay

Loving Lucas / Preston Brothers Bd.1


ausgezeichnet

wow, bin sprachlos

Diese Bücher, die einem die Brust so eng werden lassen vor Emotionen, dass man kaum atmen kann, sind so was wunderbar schönes und schmerzliches zugleich. Und genau so ein Buch ist das hier. Ich habs so gefühlt, jede einzelne Seite.

Friends to Lovers ist so ein wunderbarer Trope und was könnte mehr Slow Burn schreien als die große Liebe bereits mit 11 zu finden? Schweig still, mein Herz! Ganz ehrlich, dieses Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt und ich hatte zwischendurch richtig Herzschmerz. Nicht nur, weil ich die Protagonisten so liebe und mit ihnen mitgefiebert habe, die ganze Familie Preston ist einfach der absolute Knaller.

Ich hab das Buch wortwörtlich verschlungen. Ich konnte und wollte es nicht weglegen, selten so ein Pageturner-Romance-Buch gelesen. Hatte zwischendurch echt Gänsehaut und für mich war das ein echter Ugly-Cry-Roman. Zwischendurch immer wieder echt heftig und gleichzeitig aber auch so nahbar und wichtig. Ist teilweise wirklich tough zu lesen, ganz ehrlich, wer da sensibel ist, sollte hier vielleicht die Trigger beachten.

Dieses Buch war gleichzeitig zu viel und doch viel zu wenig, weshalb ich froh bin, dass es noch weitere Bände gibt und die Geschichte um die Prestons noch nicht auserzählt ist. Will unbedingt direkt auch den nächsten Band lesen, ich glaube da kommen noch ein paar tolle Stories um die Ecke.

Bewertung vom 09.06.2025
Reid, Taylor Jenkins

Atmosphere


sehr gut

Was wirklich zählt

Bücher von Taylor Jenkins Reid punkte für mich vor allem immer mit den starken Frauenfiguren und dem tollen Vibe, der den Geschichten innewohnt. Dieses Buch kam für mich durch die wissenschaftliche Komponente tatsächlich fast schon überraschend, weil sonst eher die soziale Stellung der Protagonistin stärker im Fokus liegt, aber ich mochte diesen wissenschaftlichen Ansatz. Denn wen faszinieren die Sterne nicht?

Verglichen mit den anderen Werken der Autorin fehlt dieser Geschichte in meinen Augen die glamouröse Leichtigkeit, die man von ihren Büchern kennt. Dafür gewinnt man hier aber mehr Tiefe, mehr Ernsthaftigkeit, mehr Einblick in ein System, das Frauen lange diskriminierte. Das Buch ist meinen Augen nicht nur Unterhaltungslektüre, es betreibt fast schon Aufklärungsarbeit darüber, wie schwer es war nicht nur als Frau, sondern als homosexuelle Frau, in einer Männerdomäne Fuß zu fassen.

Joan ist einfach so eine starke und beeindruckende Persönlichkeit. Sie weiß was sie will und sie ist bereit alles für ihren Traum zu geben. Und gleichzeitig ist sie ein perfekte Beispiel dafür, dass Träume sich ändern können und dürfen. Diese Botschaft hat mir fast mit am besten gefallen.

Die Erzählweise ist vllt anfangs ungewohnt- während einer laufenden Weltraummission wird Joans und Vanessas Geschichte rekapituliert. Vor allem die Szenen an Bord des Space Shuttles fand ich super spannend und auch nervenaufreibend. Ich mochte die vielem Gegensätze innerhalb der Erzählung, die Stärke und Weichheit wie Joan und Vanessa verkörpern.

Das Buch liest sich unglaublich packend und richtig flüssig. Joan ist eine eher ungewöhnliche Heldin, aber dafür umso faszinierender. Mochte ich sehr.

Bewertung vom 09.06.2025
Mas, Jasmine

Blood of Hercules / Villains of Lore Bd.1


ausgezeichnet

unerwartet, aber ziemlich cool

Göttergeschichten, Mythologie und tödliche Spiele sind so eine Kombination, die eigentlich nie langweilig wird und nie enttäuscht. Und dieses B ich war tatsächlich überraschend anders. Anders, als alle anderen Bücher, die ich in dieser Richtung gelesen habe und vor allem anders als von mir erwartet. Hat mich im positiven Sinne total überrascht.

Eine Protagonistin mit einer dezenten Todessehnsucht, brutaler Macht und gestochen scharfem Intellekt? Lieben wir! Und dann noch ihre bitterböse Gewitztheit?! Ich glaube ich bin verliebt.

Alexis ist einfach nur ein absoluter Knaller und meine neue heimliche Heldin. Wenn ich groß bin, will ich sein wie sie. Spaß beiseite, wow ist die tough. Und ihre amourösen Obsessionen mit dem toten Mathematiker Carl Gauß sind einfach zum brüllen komisch. Wie sie spielerisch auf dem schmalen grad zwischen Genialität und Wahnsinn tänzelt macht einfach Spaß.

Auch die anderen Figuren sind durchaus vielschichtig und interessant angelegt, auch wenn man nicht so recht weiß, wem von ihnen man trauen kann, da sie alle sehr eigennützige Interessen zu vertreten scheinen. Am Ende gibts ein paar echt wilde, spektakuläre Enthüllungen, die total neugierig auf Band 2 machen.

Ganz ehrlich, selten ein Buch derartig genossen und dermaßen viel gelacht. Absolut genial.

Bewertung vom 09.06.2025
Wesseling, Antonia

Loverboy - Niemand liebt dich so wie ich


sehr gut

Bin absolut mindblown

Also wow, tough topic. Ich hatte ja vorher absolut keine Idee, welch absolut erschütterndes, ernstes Thema dieses Buch anschneidet. Hatte vom Klappentext her tatsächlich eine ganz andere Richtung erwartet. Wer zart besaitet ist, sollte hier unbedingt die Triggerwarnung lesen. Bin ganz ehrlich, hat mich richtig fertig gemacht. Trotzdem super wichtig, dass grade in „Frauenlektüre“ auf sowas aufmerksam gemacht wird, finde ich richtig stark.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus Lolas Sicht erzählt, daneben gibt es ein paar Kapitel aus Elias Sicht, die für mein Empfinden ein bisschen die Spannung rausnehmen, was das Ende und die Auflösung angeht und dazu sind auch noch Tagebucheinträge von Vivi eingestreut. Der Leser erhält also eine ziemlich gute Rundumsicht.

Die Tagebucheinträge lesen sich wie ein Schlag in die Magengrube. Trotzdem waren sie so ein bisschen mein Highlight und geben der Geschichte einen besonders abgründigen Twist. Hier wird richtig Spannung abgebaut. Ich war total in dem düsteren Sog der Geschichte gefangen, für mich war das ein absoluter Pageturner.

Und dann das Ende- extrem. Ich habs tatsächlich ein bisschen kommen sehen, es war trotzdem aber ein absoluter Mindf*ck. Bin geschockt und begeistert zugleich. Darf man das gut finden? War auf jeden Fall richtig

Bewertung vom 09.06.2025
Rubin, Gareth

Holmes & Moriarty


ausgezeichnet

Wilde Story

Sherlock Homes Romane gehen ja ehrlich gesagt für mich immer. Bin einfach großer Fan des deduktiven Genies und seines drolligen Sidekicks. Dass hier nun ein Bündnis mit Moriarty angedeutet wird, machte das ganze für mich nur noch interessanter und auch der Fall selbst war äußerst ansprechend skurril. Bei Adaptionen aus fremder Feder muss man sich einfach bewusst sein, dass diese nie den selben Charme wie das Original haben, wobei der Vize hier an vielen Stellen gut eingefangen wurde.

So weit, so gut eigentlich. Die Erzählweise ist etwas unglücklich, die Perspektive wechselt nämlich stetig zwischen den zwei Parteien, erzählt aus der Sicht der beiden Sidekicks. Und das ohne Kennzeichnung (zumindest in meiner Ebook-Version). Gerade am Anfang fand ich das super anstrengend da passend umzuswitchen und habe einige Passagen zweimal lesen müssen, um wieder im richtigen Geschehen anzukommen. Ich finde schon, dass man in den Flow reinfindet, da die Erzählung einem Muster folgt, aber das hätte man besser mal gekennzeichnet.

Nachdem die eigentlich verfeindete Parteien aufeinander treffen kommt ein bisschen Pfiff in die Geschichte rein. Die Todesfälle sind sowohl spektakulär als auch skurril, also absolut passend zum neuen Bündnis Holmes/Moriarty, das sich hervorragend ergänzt. Trotzdem plätschert die Geschichte eher gemütlich dahin, lässt eine ruhige Beschaulichkeit nicht missen.

Die Auflösung ist fast schon hanebüchen. Kann man machen, war aber doch für mich ein bisschen drüber. War halt aber trotz allem durchaus unterhaltsam, auch wenn es nicht an das Original heranreicht.

Bewertung vom 09.06.2025
Mclean, Jay

Losing Logan / Preston Brothers Bd.2 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Herzzerreißend

Ich dachte ja schon, ich würde Band 1 lieben und war richtig so heftig gehyped, dass ich unbedingt Nachschub brauchte. Aber wow, wie geil legt Jay McLean hier bitte nach? Hätte nicht gedacht, dass es potentiell noch besser werden könnte, aber man, dieses Buch ist der Wahnsinn. Ich hab gelacht, geweint, gelitten. Richtige Herzenslektüre hier, nach Band 1 direkt ein weiteres Highlight.

Ic h liebe ja ungleiche Paare und dieses "graue Maus trifft Badboy", nur dass Aubrey eigentlich alles andere als eine graue Maus ist. Sie ist so cool, empathisch, talentiert, mutig- ganz ehrlich, diese Reihe setzt Maßstäbe was starke, beeindruckende Protagonistinnen anbelangt. Und Logan wird seinem Badboy Image und verruchtem Ruf eigentlich null gerecht und entwickelt sich zum echten Boyfriend Material. Sorry, aber der hat die Messlatte jetzt tierisch hoch gehängt. Generell die ganze Lovestory ist toll geplottet und sehr stimmig, mit Höhen und Tiefen, Reibungspunkten und greifbarer Spannung. Aubrey und Logan haben einfach eine wahnsinnig tolle Dynamik- ich bin hin und weg.

Ich weiß gar nicht, ob ich diesen Band nicht sogar noch eine Spur heftiger fand, als den ersten, wenn auch auf eine ganz andere Art. Auf jeden Fall hat auch diesen Buch mein Herz gebrochen, nur um es glücklicherweise wieder zusammenzusetzen. Die Figuren wachsen einfach so unfassbar ans Herz und ich liebe es, dass sich auch nie Nebenfiguren spürbar entwickeln.

Ich hab dieses Buch wieder sehr geliebt.

Bewertung vom 09.06.2025
Savas, Anna

Beyond Shattered Moons / London is Lonely Bd.2


gut

Bin unentschlossen

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich von diesem Buch halten soll. Ich habe Band 1 so geliebt und mit Maddie und Wes tatsächlich sehr mitgefiebert. Und dieser Band ist da ein bisschen wie ein Schlag ins Gesicht, der dazu führt, dass man sich als Leser fragt, wieso es diesen ersten Band überhaupt gibt, wenn das jetzt gefühlt alles nichts wert ist. Wenn alles austauschbar ist.

Unabhängig davon fand ich natürlich Adams Geschichte richtig stark, sogar eigentlich besser als Band 1. Und Adams Liebe die ist so verdammt besonders. Wäre dies das erste Buch der Reihe dann wäre es einfach alles. Aber das ist es nicht und davon werden diese ganzen wunderbaren Seiten irgendwie überschattet. Ganz ehrlich, zu Anfang von Band 1 war ich sowas von Team Adam, aber dann hat sich die Lovestory zwischen Wes und Maddie so unglaublich schön entwickelt, dass das für mich auch mehr als fein war. Und dann wirft dieser zweite Band einfach alles über den Haufen.

Was ich trotzdem sehr geliebt und sehr gefühlt habe, das war die Bücherliebe, die hier gefühlt aus allen Seiten fließt. Ich mochte einfach wieder alles rund um den Verlag, Maddies Liebe zu Büchern und zum Buchbinden und welche Rolle Bücher in Adams und Maddies Leben, aber auch in ihrer gemeinsamen Geschichte spielen. Das war wieder so so schön.

Das Buch liest sich wieder richtig gut, ist emotional, tiefgängig und irgendwie herzzerreißend. Aber ach man, ich kann der Geschichte irgendwie nicht so ganz vergeben, wie mit Band 1 abgerechnet wurde. Würde dieser Band allein stehen wärs für mich ne 5/5, aber bin ganz ehrlich, auf Band 3 hab ich eigentlich nicht so richtig Lust. Daher nur 3 Sterne insgesamt von mir.