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kleinbrina
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Köln

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Insgesamt 1388 Bewertungen
Bewertung vom 28.05.2021
Feld, Michael

Dr. Felds große Schlafschule


sehr gut

Da ich besonders bei Vollmond und auch in heißen Sommermonaten immer wieder mit Schlafproblemen zu kämpfen habe, wollte ich einmal dem Ratgeber "Dr. Felds große Schlafschule" von Dr. Med. Michael Feld eine Chance geben und ich muss sagen, dass dieser mich nicht enttäuscht hat.

Natürlich ist so ein Ratgeber nie eine Garantie, dass man am Ende tatsächlich besser und entspannter schlafen kann, allerdings wird hier auf eine Art und Weise der Schlaf und dessen Wichtigkeit genauestens erklärt, sodass man ein besseres Verständnis dafür bekommt und sich möglicherweise besser darauf einlassen kann. Gleichzeitig gibt es hier jede Menge kleinere Tipps und Tricks, die das Einschlafen verbessern sollen.

Der Schreibstil ist dabei nicht zu trocken und das 8-Wochen "Besser Schlafen"-Programm wirkt gut ausgearbeitet, sodass dieser Ratgeber für alle Schlaflosen zumindest einmal in Betracht gezogen werden sollte.

Bewertung vom 12.05.2021
Quedenbaum, Martin

Zoom - Meetings, Besprechungen, Chat - Effizient im Team organisieren und arbeiten


ausgezeichnet

In Zeiten, in denen die Menschen sich immer mehr im Home Office befinden, sind Programme wie Zoom oder auch Skype umso wichtiger. Da besonders Zoom zuletzt immer mehr geboomt hat und für den Arbeitsalltag immer wichtiger ist, ist „Zoom: Meetings, Besprechungen & Chat“ von Martin Quedenbaum ein praktisches Helferlein, damit der Einstieg in Zoom leichter fällt.

Auf insgesamt zweihundertvierzig Seiten befasst sich Quedenbaum mit den wichtigsten Merkmalen von Zoom und erklärt dabei Schritt für Schritt, wie man sich registriert, die Zoom-Software kennen lernt, Meetings plant und an ihnen teilnimmt.

Die einzelnen Kapitel sind dabei gut geschrieben. Das Thema ist zwar an sich ein wenig trocken, allerdings auch mindestens genauso hilfreich, sodass keinerlei Fragen offen bleiben.

Somit ist „Zoom: Meetings, Besprechungen & Chat“ insgesamt ein gelungenes und praktisches Buch, das einen Schritt für Schritt in die Zoom-Welt einführt, sodass ich es nur empfehlen kann.

Bewertung vom 05.05.2021
Sanderson, Brandon

Die Kinder des Namenlosen / MAGIC(TM): The Gathering - Die Romane Bd.1


weniger gut

Bereits seit einigen Jahren steht das Kartensammelspiel "Magic: The Gathering" bei mir sehr hoch im Kurs, sodass ich es regelmäßig spiele. Dementsprechend gefreut habe ich mich, als ich entdeckt habe, dass Brandon Sanderson tatsächlich eine Geschichte aus dem Magic-Universum veröffentlicht hat. Hier wurde ich jedoch leider sehr enttäuscht, da die Geschichte mit "Magic: The Gathering" nicht allzu viel zu tun hat.

Normalerweise schätze ich Brandon Sanderson als Schriftsteller sehr und ich habe auch einige Bücher bereits gelesen, mit denen er mich gut unterhaltem konnte. "Die Kinder des Namenlosen" konnte mich dagegen nicht überzeugen, da die Geschichte oftmals viel zu ausschweifend und belanglos erzählt wird. Der Charme des Magic-Universums ist hier leider überhaupt nicht spürbar und hat meiner Meinung nach auch nicht allzu viel mit "Magic: The Gathering" zu tun, sondern entpuppt sich vielmehr als eine gewöhnliche Fantasy-Geschichte, wie man sie schon allzu oft gelesen hat.

Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf Tacenda, die tagsüber blind ist und die Gabe besitzt, ihre Familie vor Monstern und Dämonen mit ihrem Gesang zu beschützen. Als eines Nachts ihre Gabe jedoch nicht ausreicht, um ihre Familie zu beschützen, wird diese getötet. Für Tacenda bricht dabei nicht nur eine Welt zusammen, sondern sie sinnt auch nach Rache. Ihrer Meinung nach ist Lord Davriel für Mord ihrer Familie verantwortlich, da dieser bekanntlich einige Dämonen kennt. Als sie jedoch erkennt, dass Lord Davriel zu Unrecht beschuldigt wurde, beginnt ihre Suche nach dem wahren Verursacher für die Angriffe auf ihre Familie.

Die Geschichte wird dabei abwechselnd aus der Sicht von Lord Davriel und Tacenda erzählt, was eigentlich interessant sein müsste, sich jedoch als ein ellenlanger Monolog entpuppt, der nicht nur sehr ausschweifend ist, sondern sich vor allem wie Kaugummi zieht. Man muss zwar zugeben, dass man die Figuren hier großteils gut kennen lernt, allerdings waren sie mir nicht so sehr sympathisch, sodass ich leider nicht mit ihnen mitfiebern konnte.

Allgemein hätte man hier viel mehr aus dem Magic-Universum herausholen können: Mehr über die Gaben erzählen, sich mehr mit den einzelnen Ebenen beschäftigen können und vieles mehr. Doch so blieb die Geschichte leider bis zum Schluss durchweg oberflächlich, überschaubar und oftmals auch vorhersehbar, was mehr als schade ist.

Wer gerne einfach nur Fantasy liest und Bücher von Brandon Sanderson mag, der wird hier sicherlich seinen Spaß an der Geschichte finden. Wer allerdings eingefleischter Fan von "Magic: The Gathering" ist, sollte lieber die Finger von "Die Kinder des Namenlosen" lassen. Ich kann somit leider keine Empfehlung aussprechen.

Bewertung vom 30.04.2021
Hollweg, Clara

Frauchens Glücksjournal


ausgezeichnet

Der KOSMOS Verlag hatte mit „Frauchens Glücksjournal“ wieder einmal eine wunderschöne Idee, denn hierbei handelt es sich um ein Tagebuch für Hundehalter.

Hierbei kann man nicht nur täglich seine Erlebnisse mit seinem Hund eintragen, sondern immer mal wieder Trainingsfortschritte oder auch einmalige Momente mit seinem Hund festhalten. Gleichzeitig gibt es auch immer wieder Tipps und Tricks, wie man den Alltag mit dem Hund vielseitig gestalten können und wie man besser Routinen für den Hund entwickeln kann.

Einmalig ist auch die wunderschöne Gestaltung des Buches, denn dieses ist in Pasteltönen gestaltet und überzeugt mit einem wunderschönen Design und genügend Platz für Erinnerungen.

Ich kann es somit nur empfehlen.

Bewertung vom 30.04.2021
Agrawal, Miki

DISRUPT-HER


weniger gut

Bücher über Selbstliebe, Feminismus und Selbstbestimmung gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Da ist es besonders wichtig, hier die wahren Perlen dabei zu entdecken. „DISRUPT-Her: Ein Manifest für die selbstbestimmte Frau“ von Miki Agrawal gehört leider nicht dazu.

Das Buch ist eine Ansammlung von Motivationssprüchen und Weisheiten, die man auch in ähnlicher Form immer wieder auf Instagram und anderen Plattform entdeckt.
Dazu ruft die Autorin, die selbst mehrere Sozialunternehmen gegründet hat, die Frauen dazu auf, konsequenter ihren Weg zu gehen und auf die angeblichen Zwänge der Gesellschaft zu pfeifen.

Nun, vielleicht bin ich auch einfach nicht feministisch veranlagt genug, aber vieles, was die Autorin hier schreibt, ist mir doch too much und alles viel zu sehr mit einem erhobenen Zeigefinger versehenen. „DISRUPT-Her: Ein Manifest für die selbstbestimmte Frau“ hätte sicherlich gut in den fünfziger und sechziger Jahren funktioniert, aber jetzt, in den 2020ern sehe ich das Buch dann doch stellenweise als zu übertrieben und zu fordernd an.

Hier habe ich mir einfach insgesamt mehr Tipps und Tricks gewünscht und nicht nur ein Fordern, was man als Frau doch eigentlich alles machen müsste, um den eigenen Weg zu gehen und erfolgreich zu werden. Die Autorin drängt die Frauen somit in meinen Augen von einen gesellschaftlichen Zwang in den nächsten, was für mich nicht Sinn der Sache ist.

Somit konnte ich aus „DISRUPT-Her: Ein Manifest für die selbstbestimmte Frau“ leider nicht viel mitnehmen und sehe das Buch doch als große Enttäuschung an, denn hier habe ich einfach mehr erwartet, als nur eine Ansammlung von Motivationssprüchen und dem Draufhauen der angeblich doch so bösen Gesellschaft.

Bewertung vom 30.04.2021
Hemm, Dagmar;Noll, Andreas

Die Organuhr


sehr gut

Vorab sollte gesagt werden, dass sich „Die Organuhr: Gesund im Einklang mit unseren natürlichen Rhytmen“ besonders für Anfänger auf dem Bereich eignet, denn hier wird einem direkt von Grund auf alles in verständlichen und klaren Worten Schritt für Schritt erklärt, sodass man nicht nur die westliche Naturheilkunde gut kennen lernt, sondern vor allem auch die traditionelle chinesische Medizin.

Immer wieder hört man davon, dass die sogenannte Organuhr bloß eine Spinnerei ist, wer sich jedoch etwas mehr mit dem Thema beschäftigt, wird schnell merken, dass tatsächlich etwas Wahres dran ist.

Dagmar Hemm und Andreas Noll sprechen das Thema sehr gut an, beschreiben es hier und da mit Fachwörtern, aber immer so, dass es auch für Anfänger bestens geeignet ist. „Die Organuhr: Gesund im Einklang mit unseren natürlichen Rhytmen“ liest sich flüssig, ist informativ und sorgt dafür, dass man sich und seinen Körper noch besser versteht und vor allem auch Warnsignale des Körpers erkennt.

Somit ist „Die Organuhr: Gesund im Einklang mit unseren natürlichen Rhytmen“ insgesamt ein sehr gelungenes Werk, das ich nur empfehlen kann.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 30.04.2021
Seidl, Denise

Spiel & Spaß für Katzen


gut

Die Sachbücher aus dem KOSMOS Verlag haben es mir schon immer angetan, da hier nicht nur Kinder und Jugendliche einiges entdecken können, sondern auch vor allem noch Eltern einiges lernen können. Bei „Spiel & Spaß für Katzen“ bin ich jedoch ein wenig zwiegespalten.

An sich ist das Buch von Denise Seidl ganz nett gestaltet und es werden auch insgesamt fünfzig Ideen niedergeschrieben, wie man sich mehr mit seiner Katze beschäftigen, aber auch sie und ihre Bedürfnisse mehr versehen kann. Das Problem ist hierbei jedoch, dass das Buch eher für diejenigen geeignet ist, die sich entweder erst noch eine Katze holen möchten oder erst frisch eine Katze haben, denn die meisten Tipps und Tricks sind für Anfänger geeignet.

Dies ist nicht einmal besonders schlimm, nur hätte man dies in der Beschreibung oder auch im Titel anmerken sollen, damit langjährige Katzenbesitzer schon vorab gewusst hätten, dass man hierbei möglicherweise nicht mehr allzu viel Neues erfährt und man somit eher zu einem anderen Buch über Katzen greifen sollte.

Somit kann ich aus dem Buch leider nicht allzu viel neues für mich mitnehmen, sodass es insgesamt zwar ganz nett ist, mich aber nicht sonderlich viel weitergebracht hat.

Bewertung vom 30.04.2021
Oftring, Bärbel

Matsch & Möhren


ausgezeichnet

Die Sachbücher aus dem KOSMOS Verlag haben es mir schon immer angetan, da hier nicht nur Kinder und Jugendliche einiges entdecken können, sondern auch vor allem noch Eltern einiges lernen können. So auch bei „Matsch & Möhren: Mit den Kindern den Garten entdecken“ von Bärbel Oftring.

In diesem Buch wird nicht nur erklärt, wie man den Garten besser gestalten kann, sondern vor allem auch, dass die Natur sehr viele Möglichkeiten mit sich bringt und definitiv wert ist, sich genauer damit zu beschäftigten. So lernt man hier nicht nur, wie man bestimmte Pflanzen am besten einpflanzt, sondern auch, wie man Insekten und Vögel am besten beobachten kann, ohne diese zu verscheuchen.

Zusätzlich erfährt man aber auch etwas über Heilpflanzen und deren Wirkung, was ich doch sehr interessant finde, da Heilpflanzen allgemein besser sind, als immer direkt zu Tabletten zu greifen.

Somit ist „Matsch & Möhren: Mit den Kindern den Garten entdecken“ insgesamt ein interessantes und vielseitiges Helferlein, bei dem es einiges zu lernen und zu entdecken gibt.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 30.04.2021
Schenck, Klaus

Vom Engagement-Lehrer zum Lehrer-Zombie


schlecht

Obwohl ich bereits sehr viel negatives über „Vom Engagement-Lehrer zum Lehrer-Zombie: Ungeschönter Schulalltag“ gelesen habe, wollte ich dem Buch trotz aller Zweifel eine Chance geben und wollte selbst herausfinden, was es mit dem Buch auf sich hat.

Leider kann ich mich den negativen Kritiken nur anschließen, denn einen wirklichen Sinn erkenne ich in dem Buch nicht. Dies ist weder ein Mutmach-Buch, noch ein Power-Buch, wie es in der Kurzbeschreibung beschrieben wird, sondern lediglich ein Buch, in dem sich der Autor in einer Tour selbst lobt und sein Handeln und Denken als das einzig Wahre erscheinen lässt.

In diesem Buch beschreibt der mittlerweile pensionierte Oberstudienrat seine Erlebnisse an einem Gymnasium, an dem er jahrelang unterrichtet hat. Seiner Meinung nach hat er dort als einziger Lehrer wirklichen Erfolg gehabt, was er immer wieder in seinen Anekdoten erwähnen muss.

Auf den insgesamt knapp 160 Seiten geht es dabei immer wieder nur um ihn, seine Lernmethoden und die Erfolge, die er damit feiern konnte. Hier und da mal eine humorvolle Erinnerung, bei der er mal nicht so gut weg kam? Fehlanzeige.

Ob Herr Schenck ein guter Lehrer war, mag ich nicht beurteilen. Allerdings muss ich doch sagen, dass mir in diesem Buch und somit auch bei seinem Verhalten als Lehrer, doch sehr der Humor und das „sich selbst nicht allzu ernst nehmen“ doch sehr gefehlt hat, sodass ich von dem Buch leider alles andere als begeistert gewesen bin.