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kleinbrina
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Köln

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Insgesamt 1388 Bewertungen
Bewertung vom 09.09.2021
Stevens, Nica

Road Princess (eBook, ePUB)


weniger gut

Interpretationen von "Romeo und Julia" gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, die mal mehr, mal weniger gut gelungen sind. Somit war ich schon sehr gespannt, wie mir "Road Princess" gefallen wird. Hierbei handelt es sich um eine sehr moderne Version des Klassikers, die in Boston spielt und auf den ersten Blick doch recht vielversprechend klang. Leider konnte mich die Geschichte jedoch am Ende nicht so überzeugen, wie ich es mir im Vorfeld erhofft habe.

Der Schreibstil ist eines der Dinge, die mir leider nicht so sehr zugesagt haben. Ich fand die Idee zwar ganz nett, dass man sich hier an "Romao und Julia" als Vorbild herangetraut hat, allerdings verlief dies immer mehr im Sande, da es sich am Ende lediglich um eine 0815 Liebesgeschichte handelt, bei dem es natürlich auch unbedingt ein Bad Boy sein musste. Leider wird die Geschichte auch lediglich nur aus der Perspektive von Tara erzählt, sodass Jay in diesem Fall viel zu kurz kam.

Ein weiterer Kritikpunkt sind die Figuren, die leider sehr klischeehaft sind und sich von Figuren aus anderen Büchern des Genres kaum unterscheiden. Hier geht es wieder einmal um zwei Figuren, die unterschiedlicher nicht sein können und aus verschiedenen Welten stammen. Auf der einen Seite hat man Tara, die Tochter des Bostoner Bürgermeisters, die wohlbehütet aufwächst. Auf der anderen Seite lernen wir Jay kennen, der sich von etlichen anderen Bad Boys nicht großartig unterscheidet. Er wächst in einer Welt auf, in der Gewalt im Vordergrund steht, denn er gehört der berüchtigten Moterradgang "Road Kings" an, welche bereits seit Jahren ein Dorn im Auge von Taras Vater sind.

Die Machtverhältnisse untereinander sind hier und da dabei gar nicht mal wirklich schlecht, das Problem ist viel mehr, dass in "Road Princess" kaum überraschende Wendungen geschehen, sodass man schnell ein Gespür dafür bekommt, wie der komplette Verlauf der Geschichte sein wird. Dadurch habe ich nicht nur sehr schnell das Interesse an der Geschichte verloren, sondern mich auch zunehmends gelangweilt, da sich besonders der Mittelteil an vielen Stellen wie Kaugummi zog.

Ich hätte "Road Princess" wirklich sehr gern gemocht, denn die Geschichte klang anfangs noch sehr interessant und vielversprechend, leider sollte es jedoch am Ende nicht so sein, da mich weder das Setting, noch die Figuren großartig angesprochen haben. Schade!

Bewertung vom 03.09.2021
Stehl, Anabelle

Breakaway / Away Bd.1


schlecht

Ich kann den Hype leider wirklich nicht verstehen. Ein typisches NA-Buch mit vielen Klischees, langatmigen, vorhersehbaren und vor allem langweiligen Momenten und irgendwie war alles schonmal da gewesen und schrecklich belanglos.

Dazu konnte ich mich auch leider nicht mit den Figuren anfreunden, da sie mir stellenweise zu überzeichnet waren. Wobei ich zugeben muss, dass die Figuren die Geschichte noch einigermaßen gerettet haben, weil ich das Buch sonst längst abgebrochen hätte.

LYX hat so viele tolle Bücher veröffentlicht, warum man ausgerechnet eins ins Programm nimmt, das einfach mehrere Geschichten zu einer macht, die wie ein reiner Abklatsch wirkt, ist mir schleierhaft. Scheinbar denkt man wohl nur noch, dass jedes NA-Buch irgendwie laufen wird.

Bewertung vom 26.08.2021
Poznanski, Ursula

Blutkristalle


sehr gut

Bücher, auf denen der Name Poznanski steht, wecken schon seit Jahren direkt mein Interesse, da ich von den Büchern der Autorin fast noch nie enttäuscht wurde und sie mich immer wieder mit tollen und spannenden Geschichten für sich gewinnen konnte. Somit habe ich mich auch sehr auf "Blutkristalle" gefreut und habe auch dabei eine interessante Geschichte vorgefunden.

Mit gerade einmal knapp achtzig Seiten handelt es sich hierbei um einen sogenannten "Thriller für eine Nacht", wie es so schön vom Verlag beworben wird. Diese achtzig Seiten haben hier allerdings auch vollkommen ausgereicht, denn Poznanski hat es direkt geschafft, über diesen kurzen Zeitraum ausreichend Spannung aufzubauen, um eine packende und interessante Geschichte zu schreiben, in der man das Handeln und die Gedanken eines Stalkers sehr gut und glaubwürdig kennen lernt.

In "Blutkristalle" geht es um Wolfram, der es sich schon fast zur Lebensaufgabe gemacht hat, Ella von anderen Männern fernzuhalten, denn er ist sich sicher, dass er genau der Richtige für Ella ist und somit sorgt er dafür, dass immer wieder die Männer aus Ellas Leben verschwinden. Als Ella ihren neuen Freund Paul kennen lernt, steht für Wolfram fest, dass er die Beziehung zwischen ihnen beenden muss, in dem er einen Anschlag auf Paul plant. Diesen möchte er während er einer Wanderung aus dem Weg räumen, um Ella endlich für sich zu gewinnen, allerdings muss Wolfram schnell feststellen, dass sich die Wanderung als schwerer herausstellt, als er zunächst angenommen hat.

Die Idee, eine Geschichte aus der Sicht eines Stalkers zu schreiben, gefällt mir insgesamt sehr gut, denn man bekommt hier einen guten und glaubwürdigen Einblick in die doch teilweise sehr kranke Welt von Wolfram, der es auf Ella abgesehen hat. Sein Hass auf andere Männer ist dabei gerade zu erschreckend und es ist erstaunlich, unter welchem Druck ein Stalker dabei auch teilweise ausgesetzt ist.

Obwohl mich "Blutkristalle"an sich packen konnte, war ich am Ende doch ein wenig enttäuscht, denn das Ende kam viel zu plötzlich und war mir fast schon zu sehr gewollt, denn hier wurde ohne große Erklärungen ein Twist geschaffen, der zwar an sich interessant ist, aber durchaus mehr Zeit gebraucht hätte. Die 80 Seiten haben für den kompletten Verlauf der Geschichte vollkommen gereicht, aber das Ende alleine hätte noch locker zehn Seiten mehr verdient gehabt.

Dennoch konnte mich Ursula Poznanski wieder einmal von sich überzeugen, denn "Blutkristalle" ist insgesamt eine spannende und packende Geschchte, die mit interessanten Figuren, einem gut ausgewähltem Schauplatz und verstörenden Gedanken eines Stalkers daher kommt. Ich kann die Kurzgeschichte somit nur empfehlen.

Bewertung vom 24.08.2021
Prinzen,Die

Krone der Schöpfung


ausgezeichnet

Ich bin mit den Prinzen aufgewachsen und habe die Lieder all die Jahre immer sehr gerne zwischendurch gehört, sodass ich mich sehr auf das neue Album "Krone der Schöpfung gefreut habe". Neben zahlreichen neuen Songs gibt es zusätzlich auch fünf Remakes, die mit anderen deutschen Künstlern, u.a. Eko Fresh oder auch Jennifer Weist, neu aufgelegt wurden.

Die Songs gehen allesamt gut ins Ohr, sind teilweise gesellschaftskritisch und bringen allesamt den typischen Prinzen-Charme mit sich, der auch nach dreißig Jahren noch zieht. Mein persönlicher Favorit ist hierbei "Immer auf mich zählen", der direkt ins Ohr geht, nachdenklich stimmt und eine shcöne Liebeserklärung ist.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.08.2021
Kristoff, Jay

Stormdancer / Der Lotuskrieg Bd.1


schlecht

Da ich die Werke von Jay Kristoff bislang immer mochte und auch ein großer Japan-Fan bin, habe ich bei "Stormdancer", dem Auftakt der "Lotuskrieg"-Reihe, eine grandiose, wortgewaltige und spannende Geschichte erwartet und wurde doch so bitter enttäuscht, denn hier mochte für mich einfach so gar nichts zusammenpassen, sodass ich das Buch sogar abgebrochen habe.

Dabei hatte man hier alles, um ein Meisterwerk zu schaffen: Ein tolles Setting mit einem Steampunk-Hintergrund, eine auf den ersten Blick starke Heldin und einen Autor, bei dem man weiß, dass er durchaus tolle Bücher schreiben kann. Leider wollte hier der Funke doch gar nicht überspringen, da ich mich im Laufe der Geschichte zunehmends gelangweilt habe und das Gefühl bekam, dass die Geschichte einfach nicht voran geht und auch in jedem anderen Land der Welt hätte spielen können, was doch sehr schade ist.

Allein die ersten 100-150 Seiten leben von unendlich vielen Erklärungen, Aufzählungen und Umschreibungen, die mal mehr, mal weniger relevant sind. Das kann sicherlich interessant sein, allerdings war mir das auf Dauer zu viel des Guten, da ich mir einfach mehr Handlung und mehr Action versprochen habe, als eine Einleitung, die nahezu kein Ende fand und somit sehr holprig und langatmig daher kam.

Gleiches gilt leider auch für die Figuren. Yukiko machte auf mich in der Kurzbeschreibung einen interessanten und starken Eindruck, allerdings verpuffte der im Laufe der Geschichte immer mehr, da es mir an Tiefe und Sympathie gefehlt hat, sodass ich mit ihr leider nicht mitfiebern konnte und immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren habe.

Somit ist es nur wenig verwunderlich, dass ich das Buch nach etwas mehr als 250 Seiten abgebrochen habe und keinerlei mehr Interesse hatte zu erfahren, wie der erste Band der "Lotuskrieg"-Reihe letztendlich ausgeht.

Bewertung vom 10.08.2021
Schels, Ignatz

Windows 10 Sehen und Können


sehr gut

Wer mit den Programmen von Windows bislang noch nicht allzu gut vertraut ist und zudem sich noch nicht allzu sehr mit Windows 10 anfreunden konnte, für den ist "Windows 10 - Bild für Bild" von Ignatz und Schels genau richtig. Hier wird tatsächlich Bild für Bild alles genau erklärt, sodass man einen guten Überblick erhält, die wichtigsten Programme kennen lernt und dazu noch die kleinen Tricks erfährt, die das Betriebssystem so besonders machen.

Ich bin somit sehr positiv überrascht und konnte sogar noch etwas hinzulernen, obwohl ich das Betriebssystem bereits länger nutze. Für Anfänger ist es somit bestens geeignet.

Bewertung vom 29.07.2021
Lama Shenpen Hookham

Beim Sterben geht es um mehr als den Tod


gut

Da ich mich zwischendurch immer mal gerne mit dem Buddhismus beschäftige, war ich schon sehr auf "Beim Sterben geht es um mehr als den Tod: Inspirationen aus der Weisheit des Buddhismus" von Lama Shenpen Hookham gespannt.

Das Sterben gehört zum Leben dazu, auch wenn wir dies oftmals gerne verdrängen und uns eher mit dem Leben an sich beschäftigen. In diesem Buch beschäftigt sich die Autorin jedoch ganz bewusst mit dem Tod und gibt Tipps, wie man sich mit diesem noch ausführlicher befassen und sogar darauf vorbereiten kann.

An sich sind dabei einige Tipps ganz interessant und vielleicht auch nützlich, wenn man gerade einen geliebten Menschen verloren hat oder gerade jemand im Sterben liegt. Für mich waren es jedoch in diesem Fall fast schon zu viele Tipps im Bezug auf Meditation und den Phasen in bestimmten Zyklen des Lebens.

Gleichzeitig muss man aber auch sagen, dass das Buch sehr gut geschrieben ist und die Autorin definitiv weiß, wovon sie spricht. So gut es auch geschrieben ist: "Beim Sterben geht es um mehr als den Tod: Inspirationen aus der Weisheit des Buddhismus" ist kein Buch, dass man einfach so weglesen kann. Das Buch benötigt seine Pausen und sollte lieber nur kapitelweise gelesen werden, damit man die Tipps und Sichtweisen verinnerlichen und darüber nachdenken kann.

Somit ist "Beim Sterben geht es um mehr als den Tod: Inspirationen aus der Weisheit des Buddhismus" für mich zwar insgesamt interessant und hilfreich, allerdings ist es auch sehr speziell, sodass ich es eher für Leser empfehlen würde, die sich bereits sehr ausführlich mit dem Buddhismus befasst haben.

Bewertung vom 15.07.2021
Bergmann, Renate

Fertig ist die Laube / Online-Omi Bd.15


weniger gut

Da ich bereits einige Bücher von dem Online-Phänomen Renate Bergmann gelesen habe und von den Büchern auch häufig gut unterhalten wurde, war ich schon sehr gespannt auf "Fertig ist die Laube", bei dem die rüstige Renterin sich im Schrebergarten nützlich macht und sich um den Garten eines Freundes kümmert, der aufgrund einer Operation verhindert ist. Leider empfand ich das Buch jedoch nicht so gelungen, wie die anderen Werke, sodass ich letztendlich ein wenig enttäuscht bin.

Renate Bergmann ist das Pseudonym von Torsten Rohde, der regelmäßig die neuesten Abenteuer von der Rentnerin auf Papier bringt. "Fertig ist die Laube" liest sich dabei leicht und flüssig, ist an sich auch unterhaltsam, allerdings hat mir dieses Mal das gewisse Etwas gefehlt, um vollends begeistert zu sein. Manche Anekdoten empfand ich leider als sehr flach und wenig kreativ, sodass ich insgesamt schon bessere Bücher von der Online-Omi gelesen habe.

Das Thema Gärtnern an sich ist interessant und es gibt tatsächlich den ein oder anderen guten Tipp, allerdings empfand ich alle weiteren kleinen Anekdoten, wie z.B. das Verhalten auf Hochzeiten oder auch, wie man sein Gewürzregal sortiert, als sehr uninspiriert und erschreckend unlustig, teilweise sogar unsympathisch, was man bislang von der Online-Omi nicht gewohnt war. Beim Lesen fühlte es sich teilweise sogar so an, als sei bei Renate Bergmann die Luft raus, was doch sehr schade ist.

Dennoch ist hier nicht alles so schlecht, wie es auf dem ersten Blick klingt, denn mit "Fertig ist die Laube" hat man die richtige Jahreszeit zur Veröffentlichung gewählt, sodass man hier tatsächlich gute Einblicke in das Thema Garten und Gemüseanbau erhält und manche Tipps direkt umsetzen kann. Man kann also durchaus auch gute Dinge aus dem Buch mitnehmen, nur leider hat es mich nicht so sehr begeistert, wie die Werke zuvor.

Kurz gesagt: "Fertig ist die Laube" bietet zwar hin und wieder einige humorvolle Momente und interessante Tipps, allerdings wollte der Funke bei mir nicht komplett überspringen, da mir die Geschichte oft zu flach und unkreativ war. Somit ist es für mich das bislang schlechteste Buch über die Online-Omi, da ich mir mehr erhofft habe.