Benutzer
Benutzername: 
Christina P.
Wohnort: 
Hamburg

Bewertungen

Insgesamt 1153 Bewertungen
Bewertung vom 16.10.2023
Messenger, Shannon

Der Sternenmond / Keeper of the Lost Cities Bd.9


ausgezeichnet

Keefe! Keefe! Keefe!
Keefe ist untergetaucht, sehr wahrscheinlich in die Menschenwelt. Sophie ist nun hin- und hergerissen, ob sie sich auf die Suche nach ihm begeben soll oder ob sie damit nur seine Mutter zu ihm führen würde. Gleichzeitig prasseln die unterschiedlichsten Meinungen ihrer Freunde zu ihrer letzten Feueraktion auf sie ein. Auch etwas, was Sophie nun lernen muss: Sie wird es nie allen recht machen können und muss zu ihren Entscheidungen stehen. Frischen Wind bringt Glimmer, ehemaliges Mitglied der Neverseen, in die Handlung. Nicht auf den Mund gefallen lüftet sie nicht nur das Geheimnis um ihre Person sondern konfrontiert Sophie und ihre Freunde mit einer waghalsigen Idee, im Rennen gegen die Neverseen bedeutend an Boden zu gewinnen. Zudem erfahren Sophie und ihre Freunde einige weitere Details, welche Licht in das Rätsel rund um Lady Giselas Sternenmond-Plan bringen.
Der neunte Band wirkt etwas reifer als die früheren Bände. Aus mehreren Richtungen hagelt es Kritik am Glitzerleben der Elfen und ihren diversen Praktiken und Einstellungen. Besonders gefallen hat mir Glimmer, sie nimmt kein Blatt vor den Mund und traut sich, auch mal zu handeln statt alles totzudiskutieren. Für Sophie gar nicht mal so schlecht, mehr Spontanität vorgelebt zu bekommen. Auf mehreren Ebenen gestaltet sich der Band als spannend: Der Schwerpunkt liegt aktuell auf Keefe und den Plänen seiner Mutter. Sophie und ihre Freunde erlangen viele Informationen, welche teilweise noch wie unpassende Puzzleteile wirken. Schnelle Entscheidungen sind gefordert und Sophie muss sind endlich klarmachen, für wen ihr Herz schlägt.
Teamwork und Kombinationsgabe sind diesmal stark gefragt, woran man merkt, dass die Charaktere reifer werden. Die Kommentare von Ro, der Beschützerin von Hammerhaar, bringen auch diesmal wieder Schwung in die Handlung. Einzig die vielen Äh und Ähm in den wörtlichen Reden gingen mir mit der Zeit sehr auf den Keks. Dafür gibt es hier und da so manche gelungene Überraschung.

Bewertung vom 26.09.2023
Morosinotto, Davide

Time Shifters


ausgezeichnet

Zukunfts-Manipulation im Gestern
Die Time Shifters sind eine militärische Spezialeinheit von Geheimagenten. Ihre Aufgabe ist es, dramatische Ereignisse durch Manipulation der Vergangenheit zu verhindern. Die Einsätze werden minutiös von einer Künstlichen Intelligenz (KI) berechnet und geplant. Agentin Micaelas neuester Auftrag ist es, einen Amoklauf samt Bombendetonation in einer Schule in Bologna zu verhindern. Was zunächst wie ein einfacher Einsatz wirkt, entpuppt sich diesmal jedoch als komplizierter Fall, denn die Bombe wird nach ihrem Einsatz weiterhin explodieren.
In diesem spannenden Jugendthriller wird sehr gut dargestellt, wie Ereignisse und das Verhalten anderer Einfluss auf zukünftige Entscheidungen nehmen können. Im Fokus der Agentin stehen zwei Schüler, die mit dem Amoklauf maßgeblich in Verbindung gebracht werden. Zwei Schüler, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sich nicht einmal mögen - und dennoch sollen sie gemeinsam die Schule in die Luft gejagt haben?
Erzählt wird die Story aus hauptsächlich aus den Perspektiven der Agentin sowie der beiden Jungen. Ebenso wechselt die Zeitebene, spielt die Handlung mal vor, mal nach der Explosion. Sowohl die Beschreibung der Zeitreisen, welche starken Einschränkungen unterliegen, als auch die Entwicklung der Jungen in der Zeit vor der Explosion sind spannend, abwechslungsreich und bieten genügend Stoff für eigene Spekulationen. Obwohl der Stil ein wenig distanziert bleibt, sind die Charaktere verständlich und ihr Handeln sowie ihre Gedanken und Emotionen durchaus nachvollziehbar. Zudem darf man sich auf einige überraschende Wendungen in der Handlung freuen.
Ein spannender Jugendthriller mit aussergewöhnlichen Zeitreisen und Jugendproblemen, die in einem Amoklauf enden könnten.

Bewertung vom 24.09.2023
Suchanek, Andreas

Stolen Kisses


ausgezeichnet

Kreuz und queer mit der Emotions-Achterbahn
Eigentlich sollte es nur ein One-Night-Stand über eine Dating-App sein. Eine einmalige Sache, wie der Name schon sagt. Dass Jannis und Kai der jeweils andere nicht mehr aus dem Kopf geht war so nicht geplant. Ebenfalls nicht, dass beide kurz darauf als gegnerische Parteien bei einem Business-Meeting aufeinandertreffen. In weiteren Rollen: Eine kreative Mutter, ein Workaholic-Vater, ein undurchsichtiger Finanzier, jede Menge gute Freunde und eine Dackeldame.
In seinem queeren Liebesroman lässt Andreas Suchanek Gegensätze prickelnd aufeinanderprallen: Berlin vs. München, modern vs. konservativ, geoutet vs. nicht geoutet, Nerd vs. Yuppie und zudem einige weitere Themen rund um Queerness. Schon die beiden Männer zu beobachten, wie sie umeinander herum scharwenzeln, während Ungesagtes zwischen ihnen schwebt, macht einfach Spaß. Neben einigen Sidestories, welche sich in die Handlung einfügen, entwickelt sich auch das berufliche Problem, welches Kai und Jannis erst zu Gegnern macht, spannend und bietet so manche Überraschung. Eingeschobene Rückblenden an ihre heiße Liebesnacht im Hotel, an welche die Männer sich zwischendurch erinnern, ziehen zudem den romantisch-erotischen Faktor immer wieder nach oben.
Wer auf eine erfrischend freche Liebesstory in Berlin Lust hat, in der so manche familiäre und berufliche Hürden umschifft werden müssen und emotional gewichtige Themen ihren Platz finden, liegt mit den Stolen Kisses goldrichtig. Und ganz ehrlich: Ich hätt die beiden einfach knuddeln können!

Bewertung vom 13.09.2023
Bohnke, Christin

Japan


ausgezeichnet

Traumhaft schönes Japan-Buch mit vielen Informationen
Ein sehr schönes Buch für alle jungen Japan-Interessierten, sowohl inhaltlich wie auch optisch. Die Autorinnen widmen sich vielen unterschiedlichen Themen: Die Geographie und Geschichte Japans, wie die Menschen dort leben und an welche Religionen und Legenden sie glauben. Wichtige Feste und Bräuche. Und natürlich der Alltag der Kinder, wie deren Zuhause aussieht und die Besonderheiten der japanischen Sprache.
So erfährt man zum Beispiel, welche Zahl in Japan als Unglückszahl gilt, was dort traditionell zu Weihnachten gegessen wird (ihr werdet überrascht sein), wo es die höflichen Rehe gibt, wie die Samurai damals bezahlt wurden und woher der Brauch der Schuluniformen stammt.
Sämtliche Seiten sind wunderschön graphisch gestaltet und laden zum Fernweh ein. Ebenso gibt es auf manchen Seiten kleine Extra-Infos zu entdecken.
Für Kinder, die neugierig auf Japan sind, z. B. durch Manga und Anime, sehr zu empfehlen.

Bewertung vom 13.09.2023
Lin, Judy I.

A Venom Dark and Sweet - Was uns zusammenhält / Das Buch der Tee-Magie Bd.2


sehr gut

Mit Mythen und Magie gegen den Feind
Der zweite Band der „Das Buch der Tee-Magie“-Dilogie schließt an die Handlung des ersten Bandes an: Kangs Vater, der einst verbannte Prinz, hat den Drachenthron durch eine geschickt gewobene Intrige erobert. Prinzessin Zhen ist auf der Flucht und die junge Tee-Magierin Ning wird als angebliche Kaisermörderin gesucht. Und doch scheint eine noch viel größere Bedrohung über allem zu schweben.
Auch der zweite Band lebt wieder von starken Frauen wie Magierin Ning und Prinzessin Zhen. Diesmal ist die Handlung deutlich politischer, es geht viel um Macht und Machtmissbrauch, wobei der intrigante Kanzler des Reiches eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Mir hat diesmal das Magische etwas gefehlt, diese feinen Teezeremonien, durch welche Magie gewirkt wurde wie im ersten Band. Stattdessen findet die Magie nun meist auf einem höheren Level statt, wie Zwischenwelten, Mythologien und Gottheiten. Statt aufwendiger Tee-Rituale, wie im ersten Band, werden diesmal teilweise einfach nur die verwendeten Zutaten und deren Wirkung erwähnt, damit Ning ihre Ziele erreichen kann. Denn auch der Feind ist nun längst nicht mehr unter den Lebenden zu finden, sondern magischer Natur, wie sich nach und nach herauskristallisiert.
Die Perspektive wechselt zwischen Kang und Ning, wobei beide demselben Geheimnis auf der Spur sind, auch wenn sie zunächst auf unterschiedlichen Seiten stehen. Doch das Böse lässt sich nur gemeinsam besiegen und dies erfordert seinen Preis.
Mir gefiel der zweite Band nicht ganz so gut wie der erste. Die Charaktere reisen viel durch die Gegend, Magierin Ning befindet sich mehrfach in der Zwischenwelt, dadurch wirkt es wie eine Aneinanderreihung von Episoden. Teilweise werden Charaktere nur oberflächlich beschrieben, wenn sie lediglich für ein bestimmtes Detail wichtig sind und danach nicht weiter vorkommen. Durch dieses viele Hin und Her hab ich die Tiefe vermisst, fühlte mich manchmal nur von Ort zu Ort gehetzt, um das nächste Detail zu erfahren, den nächsten Gegenstand zu finden. Das ist schade, da der Grundgedanke des Endgegners sehr gut ist, ebenso der Endkampf, bei welchem die Hauptcharaktere nochmal alles geben können. Nur der Weg dahin war mir zu holprig, zu unmagisch, zu viele Wechsel von Ort zu Ort mit diversen Ausflügen in die Zwischenwelt. Dafür bietet auch der zweite Band wieder ausreichend Details, um die jeweilige Atmosphäre der Szenen spüren zu können, egal, ob im Palast, in der Zwischenwelt oder unterwegs.

Bewertung vom 13.09.2023
Poznanski, Ursula

Oracle


ausgezeichnet

Mystery-Thriller mit spannender Entwicklung
Als ich vom Szenario des Romans las war mir klar: Dieses Buch will ich lesen! Der Protagonist Julian sieht seit seiner Kindheit unerklärliche Zeichen, welche manche Menschen partiell verdecken, so dass er von einigen z. B. die Augen oder die Beine nicht sehen kann. Wegen dieser beängstigenden Bilder in seiner Kindheit als Freak verschrien nimmt er nun Medikamente, welche diese Zeichen erfolgreich unterdrücken. Sein Versuch, nun ein normales Leben als Student zu führen, ist gleichzeitig für ihn die Chance, neue Leute kennenzulernen und Freunde zu gewinnen.
Jetzt fragt man sich natürlich: Waren diese Zeichen wirklich nur Einbildung, wie Julians Therapeutin ihm immer wieder erklärt? Oder steckt mehr dahinter? Tatsächlich führt einiges dazu, dass Julian der Verdacht kommt, diese Zeichen könnten Hinweise auf Wesensarten oder spätere Unfälle der Gezeichneten sein. Quasi eine Art Visionen. Doch solange die Medikamente diese Signale unterdrücken, lässt sich das schwer überprüfen.
Gleich zu Beginn beschreibt Ursula Poznanski einfühlsam, was die jahrelange Wahrnehmung dieser verstörenden Zeichen mit Julian gemacht hat: Er ist zurückhaltend, verschlossen, regelrecht menschenscheu. Nach einer Eingewöhnungszeit im Studentenwohnheim werden die Zeichen wieder stärker thematisiert. Und hier lässt die Autorin Julian nicht nur versuchen herauszufinden, was diese unterschiedlichen Zeichen jeweils bedeuten könnten, sondern sie versetzt ihn zugleich in Sorge, als bei Menschen um ihn herum Zeichen auftauchen und manchmal auch wieder verschwinden. Wie Julian damit umgeht empfand ich als in sich stimmig, wenn auch manchmal vielleicht etwas, nun, radikal. Aber der Zweck heiligt eben auch mal die Mittel und grad zum Ende hin geht Julian emotional nochmal voll aufs Ganze. Das hat mir gefallen, weil es sehr gut verdeutlicht, wie Julians Emotionen immer mehr auf High-Level laufen. Auch die Reaktionen seiner Mitmenschen bieten ein breites Spektrum, da empfand ich lediglich eine Person als etwas überzogen dargestellt, aber also solche Leute wird es geben.
Mir hat das Geheimnis um diese rätselhaften Visionen sehr gut gefallen. Da find ich, hat das Cover einen Teil der Zeichen, welche Julian an seinen Mitmenschen sieht, ganz gut dargestellt. Dass Julian in Extremsituationen irgendwann zu extremen Handlungen neigt lässt sich gut nachvollziehen und durch das Erscheinen der Zeichen in seinem Freundeskreis baut sich zudem eine gelungene Spannung auf, welche einen regelrecht mitfiebern lässt.

Bewertung vom 03.09.2023
Tordasi, Kathrin

Der Zauber von Sturmauge / Brombeerfuchs Bd.2


ausgezeichnet

Gefahr für die Anderswelt
Die Abenteuer des ersten Bandes der Brombeerfuchs-Abenteuer liegen bereits eine Weile zurück und Portia wartet in London darauf, wieder nach Wales zu reisen und ihren Freund Ben zu besuchen. Plötzlich steht Ben vor ihrer Haustür, pitschnass und ohne Erinnerung, wie er dorthin gekommen ist. Und dabei hat er einen Schlüssel für das Tor in die walisische Anderswelt.
Der zweite Band hat mir besser gefallen als der erste Teil, es wird schneller abenteuerlich und magisch. Gemeinsam mit Portias Tante und deren Freundin reisen die Kinder in die Anderswelt und werden dort für etwas beschuldigt, was sie gar nicht getan haben. Fortan auf der Flucht müssen sie versuchen, die Anderswelt und deren Bewohner vor einer sich anbahnenden Katastrophe zu retten. Zudem scheint Ben von einem gefährlichen Fluch belegt zu sein, während Portia immer stärker den Drang verspürt, sich in eine Wölfin zu verwandeln. Wenn Ben sich doch nur erinnern könnte, was kürzlich mit ihm geschah. Und wo steckt überhaupt ihr Freund, der Fuchswandler?
Zu Beginn hätte ich eine kurze Erinnerung hilfreich gefunden, was in Band eins geschah, um schneller wieder in die Handlung zu finden. Ansonsten wird es diesmal deutlich schneller spannend, die Handlung verlagert sich schnell in die Anderswelt und führt dort zu verschiedenen Orten und Wesen, ist dadurch angenehm abwechslungsreich. Unsicherheit und Mut, Zusammenhalt und Missverständnisse: auch die Gefühlswelt der Kinder ist wunderbar beschrieben.
Eine gelungene Fortsetzung voller Abenteuer und Magie in der walisischen Anderswelt.

Bewertung vom 03.09.2023
Tordasi, Kathrin

Die Reise zum Mittelpunkt der Magie


ausgezeichnet

Magische Schnitzeljagd durch London
Georges größter Wunsch ist es, die Welt der Magie zu erleben. Sein Praktikum in einer magischen Geheimorganisation Londons wäre der erste Schritt hierfür, doch leider sind alle dort stocksteif, während George ein chaotischer Träumer ist. Von seiner Familie bereits als herbe Enttäuschung abgestempelt, will er alle mit dem Fund einer langgesuchten, magischen Karte überzeugen. Doch Chaot, der er ist, verliert er die Karte unterwegs.
Die quirlige Flo findet einen merkwürdigen Zettel: Walter Wonderlys Wundersamen Wegweiser zur Quelle der Magie. Zusammen mit Malú, die frisch nach London gezogen ist, entdeckt sie auf dem Zettel eine Art Startaufgabe zu einer Schnitzeljagd. Die Neugier siegt und die Mädchen machen sich auf, die erste Station der Suche zu finden. Dort versucht George, irgendwie wieder an die Karte zu gelangen. Und auch die magische Geheimgesellschaft folgt den Kindern schon bald.
Mit diesem Buch hat Kathrin Tordasi ein wunderschönes magisches Abenteuer geschaffen. Nach und nach wachsen die Kinder zu einem Team zusammen, wobei ein jedes Kind mit seinen eigenen Stärken und Schwächen, Träumen und Sorgen aufwartet. Neben dieser einfühlsamen Beschreibung der Emotionswelt der Kinder sind auch die fantastischen Details, welche die Kinder während ihrer Suche in London entdecken, einfach zauberhaft. Und als klar wird, welche Ziele die magische Geheimgesellschaft in Wirklichkeit verfolgt, fiebert man nur umso mehr mit den Kindern mit, die magische Quelle der Magie noch rechtzeitig zu finden.
Lindwürmer, Kelpies und geheimnisvolle Höhlen: Die magische Seite Londons hat hier so einiges zu bieten! Ein wunderschönes Abenteuer zum Träumen und Miterleben.

Bewertung vom 03.09.2023
Herzog, Katharina

Die magische Meisterschaft / Finsterwelt Bd.2


ausgezeichnet

Magisches Turnier im Märcheninternat
Ein spannendes Abenteuer steht Leonie und ihren Freunden bevor. Auf Schloss Rosenfels, dem magischen Märcheninternat für Nachfahren einstiger Märchenfiguren, ist eine magische Meisterschaft zwischen verschiedenen Märchenschulen geplant. Schon bald reisen Kinder aus dem orientalischen sowie dem nordischen Raum an, Nachfahren der dort beheimateten Märchen und Erzählungen, um in spannenden Prüfungen gegeneinander anzutreten. Für Leonie die Chance, das Böse Buch endgültig verschwinden zu lassen, denn die Sieger dürfen sich vom Dschinn aus der Wunderlampe einen Wunsch erfüllen lassen. Doch irgendwer versucht mit allen Mitteln, Leonie und ihre Freunde am Gewinnen zu hindern und das Böse Buch in die eigenen Finger zu bekommen.
Der zweite Band der Finsterwelt-Reihe bietet wieder jede Menge Spannung, Fantasie und Humor. Hat Froschkönig-Nachfahrin Leonie in Band 1 noch vieles allein unternommen, kann sie nun auf ihre Freundinnen und Freunde zählen. Dabei stellen sie nicht nur die Meisterschafts-Aufgaben vor neue Herausforderungen, auch der unbekannte Bösewicht, der das Böse Buch für seine eigenen Pläne in die Finger bekommen will, bringt so einiges durcheinander. Neue magische Ideen und die Anwesenheit der orientalischen und nordischen Märchen-Nachfahren bieten zusätzlich so manche Überraschungen.
Ein wunderschöner zweiter Band des Märcheninternats voller Magie, Spannung und echter Freundschaft.

Bewertung vom 03.09.2023
Tsokos, Michael

Mit kalter Präzision / Die Sabine Yao-Reihe Bd.1


ausgezeichnet

Perfide gestaltete Mordfälle
Er hat es wieder getan: Als Stellvertreterin von Prof. Paul Herzfeld, Chef der rechtsmedizinischen Abteilung für Extremdelikte des BKA in Berlin, bekommt die Rechtsmedizinerin Dr. Sabine Yao ihre eigene Thriller-Reihe.
In ihrem ersten Band wird Dr. Sabine Yao zur Untersuchung einer Ermordeten hinzugebeten, bei der es sich um die Frau eines prominenten Schönheitschirurgen handelt. Unstimmigkeiten in den Untersuchungsergebnissen lassen Yao und ihrem Kollegen jedoch keine Ruhe. Bei Nachforschungen stößt sie auf weitere Todesfälle, zu denen der Chirung in Verbindung stand. Und auch sein bisher wasserdichtes Alibi zum Mord an seiner Frau gerät schon bald in Wanken.
Die Morde, welche Dr. Sabine Yao hier aufzuklären versucht, sind erstaunlich perfide und knifflig gestaltet und ihre Nachforschungen entsprechend spannend zu lesen. Natürlich lässt Herr Tsokos es sich auch in diesem Roman nicht nehmen, auf diverse Details seines Berufsfeldes der rechtsmedizinischen Untersuchungen einzugehen, welche ich als eingestreute Fakten sehr gern lese. Alles in allem ein sehr spannend zu lesender Thriller mit Fokus auf den Mordfällen und deren Aufklärung, auch wenn ich hoffe, dass die RechtsmedizinerInnen im realen Leben sich nicht in so gefährliche Situationen begeben wie Dr. Yao es hier tut.