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Benutzername: HFO
Danksagungen: 48 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 28 Bewertungen
Bewertung vom 18.10.2017
Bobo Siebenschläfer
Osterwalder, Markus

Bobo Siebenschläfer


ausgezeichnet

Dieses Buch haben schon meine Kinder geliebt und auch mein Enkel (2) kann nicht genug kriegen von den einfachen, für die Kleinen gut verständlichen Geschichten. Seit Wochen ist es jeden Abend Pflichtlektüre.
Überaus empfehlenswert!

Bewertung vom 17.08.2017
Das Vermächtnis der Familie Palmisano
Nadal, Rafel

Das Vermächtnis der Familie Palmisano


weniger gut

Das Buch mag ja zwanzig Wochen auf der spanischen Bestsellerliste gestanden haben (lt. Buchdeckel) aber mein Buch ist es so gar nicht.

Die Geschichte zweier Familien im ersten und schwerpunktmäßig im zweiten Weltkrieg. Am Anfang dachte ich noch, nette Familiengeschichte mit einem gewissen Witz geschrieben aber je weiter ich las, um so mehr hat es mich gelangweilt.
Leider gibt es immer wieder Passagen, die wohl einiges über Land und Leute erzählen aber im Grunde genommen nicht wichtig sind und daher die Geschichte nur in die Länge ziehen.

Vielleicht liegt es an meinen mangelnden Geschichtskenntnissen bzw. mangeldem Geschichtsinteresse, dass ich manchmal die Zusammenhänge nicht verstanden habe.
Vielleicht muss man aber auch in den südlichen Regionen aufgewachsen sein und mit der Geschichte der Länder ein bißchen verbunden sein, um die geschilderten Vorgänge entsprechend zu würdigen.

Eine Leseempfehlung gibt es von mir leider nicht.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.05.2017
Der Freund der Toten
Kidd, Jess

Der Freund der Toten


sehr gut

Im Mittelpunkt dieses Buches steht Mahony, als Säugling vor einem Waisenhaus abgelegt und dort aufgewachsen. Als er Hinweise auf seine wahre Identität bekommt, versucht er in seinem Geburtsort, dem kleinen irischen Dorf Mulderrig, etwas über seine leibliche Mutter zu erfahren. Die Dorfbewohner sind sehr verschlossen Fremden gegenüber und versuchen ihn von seinen Nachforschungen abzuhalten. Nur wenige sind bereit, ihm Auskunft zu geben, u. a. Mrs. Cauley, eine schrullige alte Dame des Theaters. Auch die Toten des Dorfes – Mahony kann sie sehen und mit ihnen bis zu einem gewissen Maß kommunizieren – unterstützen ihn.

Ich bin nicht sicher, ob man diesen Roman in die Kategorie Krimi einstufen sollte – es werden sogar mehrere Morde aufgeklärt. Vielleicht gehört er doch in die Rubrik Fantasy – die agierenden Toten sprechen dafür.

Die gewählte Sprache ist sehr bildhaft, beinah poetisch. Für mich rundet dies die ein bisschen verrückte Geschichte ab.

Mit den vielen Personen, Toten und Lebenden,habe ich mich am Anfang ein wenig schwer getan. Aber wenn man sich erstmal einen Überblick verschafft hat, dann steigt die Spannung und man will unbedingt wissen, was ist mit Mahonys Mutter passiert und wer hat es getan?
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen aber ich bin auch ein Fan von skurrilen Figuren. An machen Stellen habe ich sogar laut gelacht.

Bewertung vom 14.03.2017
SUMMERTIME - Die Farbe des Sturms
LaFaye, Vanessa

SUMMERTIME - Die Farbe des Sturms


gut

Das Buch erzählt von Schwarzen und Weißen, die miteinander in der kleinen Stadt Heron Key leben. Der mehr oder weniger rote Faden in der Geschichte ist Henry, ein Kriegsveteran, der in Heron Key aufgewachsen ist und vor zwanzig Jahren in den Krieg zog. Erst jetzt kehrt er durch ein Regierungsprojekt für Kriegsveteranen zurück. All die Jahre hat Missy, seine Freundin aus Kindertagen, auf ihn gewartet. Darüber hinaus geht es um viele andere Schicksale, die ebenfalls eine nicht unbedeutende Rolle spielen. Zu allem Überfluss kündigt sich auch noch ein schlimmer Tornado an.

In diesem Buch ist es aus meiner Sicht nicht so, dass man als Leser die Hoffnung hat, dass die Leben von Henry und Missy und die der vielen anderen Bewohner der Stadt sich zum Guten wenden.
Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich aber mir ist es schwer gefallen, das Buch immer wieder zur Hand zu nehmen. Obwohl oder gerade weil es mich durchaus berührt hat, wollte ich nicht unbedingt wissen, wie es endet. Abschließend bin ich jedoch froh, dass ich nicht vorzeitig aufgegeben habe.

Bewertung vom 03.01.2017
Die Perlenfrauen
Agnew, Katie

Die Perlenfrauen


sehr gut

Das Buch erzählt von Sophia, Kind reicher Eltern, in Ungnade gefallen und verstoßen. Sie lebt von der Gunst ihrer Freunde.
Ihre Großmutter, ein berühmte Schauspielerin, liegt im Sterben und möchte Sophia wiedersehen. In mehreren Briefen schildert sie Sophia ihr Leben und bittet sie um Hilfe. Sophia soll eine Perlenkette finden, die ihre Großmutter von ihrem Vater zum 18. Geburtstag geschenkt bekommen hatte.

Die Geschichte beschreibt sowohl die Entstehung der wertvollen Kette und die damit verbundenen Schicksale, als auch den Weg, den das fertige Stück in einer Zeitspanne von über 60 Jahren genommen hat. Sie spielt auf mehreren Zeitebenen, die aber jeweils zu Beginn eines Kapitels klar erkennbar sind und somit nicht den Lesefluss stören.

Für mich hat in der ersten Hälfte etwas die Spannung gefehlt, erst ab dem zweiten Drittel des Buches geht es dann wirklich um die Perlen und die Geschichte nimmt langsam Fahrt auf. Die vielen losen Enden finden zusammen.

Insgesamt handelt es sich um eine sehr schöne Geschichte, allerdings mit etwas Anlaufschwierigkeiten, daher ziehe ich einen Stern ab.

Bewertung vom 14.07.2015
Das Rosie-Projekt
Simsion, Graeme

Das Rosie-Projekt


ausgezeichnet

Der Einstieg war etwas schwierig, da man sich erst ein bißchen auf Don einstellen muss aber dann kommt der Moment, in dem man sich am liebsten schützend vor ihn stellen möchte, um ihn vor den Grausamkeiten unsers alltäglichen Lebens zu schützen.
Das Buch hat mich nach und nach immer mehr fasziniert und ich habe es nach anfänglicher Skepsis mit großer Begeisterung zu Ende gelesen.

4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.11.2014
Die Lilieninsel
Cronberg, Sophia

Die Lilieninsel


ausgezeichnet

Es handelt sich um zwei Geschichten, die in unterschiedlichen Zeiten spielen. Eigentlich mag ich so etwas nicht so gerne aber beide Erzählstränge sind spannend geschrieben, so dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Bis kurz vor Schluss hatte ich immer wieder andere Vorstellungen über den Täter bzw. den Ausgang der Geschichten.
Krimi, Schicksal und Liebe - alles dabei. Sehr empfehlenswert!!

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 27.05.2014
Weit weg und ganz nah
Moyes, Jojo

Weit weg und ganz nah


ausgezeichnet

Dieses ist das dritte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. "Ein ganzes halbes Jahr" hat mich begeistert. "Eine Hanvoll Worte" habe ich nicht zu Ende gelesen, da ich einfach nicht in die Geschichte reingefunden habe.
Dieses Buch wiederum ist der Hit! Aus meiner Sicht absolut vergleichbar mit "Ein ganzes halbes Jahr". Die wunderschöne Geschichte (die ich aus nachvollziehbaren Gründen nicht weiter ausführen möchte) hat mich zu Tränen gerührt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

40 von 47 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.03.2014
Solange am Himmel Sterne stehen
Harmel, Kristin

Solange am Himmel Sterne stehen


ausgezeichnet

Dieses Buch Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und sehr nachdenklich gemacht. Der Schreibstil hat mich sehr angesprochen und ich konnte mich gut in die einelnen Akteure hineinversetzen, Freud und Leid mit ihnen teilen.
Es wird eine ganze Palette von zwischenmenschlichen Themen angesprochen. Scheidung, Pubertät, das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit, Vetrauen, Glaube, Rassenhass und natürlich auch die Liebe.
Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung! Das Buch gehört auf jeden Fall auf die Bestsellerlisten!

7 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.