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Benutzername: Minangel
Danksagungen: 2 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 27 Bewertungen
Bewertung vom 04.04.2020
Goldsturm / Gut Greifenau Bd.4
Caspian, Hanna

Goldsturm / Gut Greifenau Bd.4


sehr gut

Meine Meinung:
Was habe ich mich gefreut, als ich eine Fortsetzung von Gut Greifenau entdeckt habe, nachdem ich vor einem Jahr den dritten und angeblich letzten Band traurig zugeklappt habe! Und eines gleich vorweg: auch Band 4 kann in gewohnter Greifenau – Manier überzeugen. Hanna Caspian katapultiert uns innerhalb einiger Seiten wieder aufs Gut Greifenau und wir sind mittendrinn im Leben der Angestellten und ihren Hausherren. Zum Beispiel agiert unverändert arrogant, obwohl mittlerweile mittellos Feodora, die Mutter unserer Hauptprotagonisten der Grafenfamilie. Sie alle haben mehr oder weniger zu kämpfen mit den Folgen des ersten Weltkrieges und der Wirtschaftskrise. Nur Katharina scheint es gut zu gehen mit ihrer industriellen reichen Schwiegerfamilie. Doch auch hier zeigen sich einige graue Wölckchen auf dem strahlenden Jungverliebten- Himmel. Konstantin, ihr Bruder versucht mit allen möglichen Mitteln, das Gut beieinander zu halten und vor dem Ruin zu retten. Tatkräftig steht ihm auch seine Frau Rebecca zur Seite. Natürlich bleibt auch viel Erzählzeit von der Dienerschaft, allen voran von Albert und seiner jungen Ehefrau.
Sehr unterhaltsam war es, die verschiedenen Erzählperspektiven trugen zum Lesefluß bei und man wollte schnell wissen, wie die einzelnen Erzählstränge weiter gehen.
Das für mich doch etwas offene Ende lässt mich vermuten, dass es noch einen weiteren Teil von Gut Greifenau gibt?!
Fazit: gelungene Fortsetzung von uns vertrauten Protagonisten rund um Gut Greifenau. Der vorige Band konnte mich von der Spannung und Erzählung noch mehr fesseln und wegen dem unbefriedigenden Ende gibt es von mir 4 Sterne.

Bewertung vom 01.03.2020
Auf den Spuren der Sehnsucht
Sawyer, Kim Vogel

Auf den Spuren der Sehnsucht


gut

Meine Meinung: Die tadellose, etwas steife Abigail im raubeinigen Wilden Westen. Noch dazu mit Helena, einer Heiratsvermittlerin, welche mit Hilfe von Abigail den Herren Manieren beibringen will, um sie fit für eine Ehefrau zu machen. Ein toller Stoff, wo man annehmen könnte, dass es lustig rasant zu Sache geht, wenn zwei vornehme Damen Ende des 19. Jahrhunderts auf die ungehobelten Männer treffen. Doch leider war ich in der ersten Hälfte mehrfach versucht, das Buch wegzulegen, weil es sich sooo zog wie Kaugummi. Der Slang der Männer machte den Lesefluss noch schwieriger, ich hätte wirklich darauf verzichten können. Ich hatte irgendwann das Gefühl schon ewig im Wilden Westen fest zu sitzen, im gleichen Trott und Abigail wich auch nie einen Millimeter aus ihren starren Vorstellungen vom guten Benehmen ab.
Doch ab der Hälfte des Buches entstand ein Spannungsbogen, der mir auch Lesefreude bescherte und im Nu konnte ich mich für Abigail, Mack und Helena und all den lieben Bewohnern des kleinen Städtchens erwärmen, weil wir endlich hinter ihre Fassade blicken konnten. Ich war dann froh, dass ich drangeblieben bin, weil mich ein Roman, voller Abenteuer, Liebe und Gottes Glauben erwartete. Schade fand ich dann nur, dass mir das Ende zu abrupt war, ich hätte es gerne gehabt, noch mehr in den Paarkonstellationen zu verweilen und ihre Entwicklungen weiter begleiten zu können.
Fazit: wer beim ersten Teil dranbleibt, wird mit einer tollen zweiten Hälfte belohnt. Aufgrund der oben angeführten Empfindungen meinerseits zum Roman möchte ich 3 lesenswerte Wildwest-Sterne geben.

Bewertung vom 12.02.2020
Der Schlüssel der Weisheit
Morris, Gilbert

Der Schlüssel der Weisheit


ausgezeichnet

Meine Meinung: Christopher, der Sohn von Robin und Allison Wakefield, dessen Liebesgeschichte wir in Band 2 verfolgt haben, entpuppt sich als Taugenichts. Er lebt in den Tag hinein, verprasst geborgtes Geld in Alkohol und Frauen und schafft es nicht, diesen Lebenswandel zu durchbrechen. Erst als er im Tower landet, stellt ihm sein Vater ein Ultimatum, welches sein Leben vielleicht dauerhaft verändern könnte…
Parallel zu Christophers Werdegang tauchen wir tief in die historische Geschichte rund um König Karl, den Ersten ein. Gekonnt schafft es der Autor wiederrum, dies hoch interessant und historisch einwandfrei recherchiert zu verflechten. Der christliche Glaube ist der dritte Strang in diesem Zopf aus Geschichte und Roman. Ich mag Morris nicht künstlich aufregenden, herrlich lebendigen Erzählstil, wo auch Details der Landschaft und damaligen Gegebenheiten und Lebensgewohnheiten nicht ausgelassen werden.
Die Charaktere sind so sympathisch, menschlich herausgearbeitet, dass es mir eine Freude machte, ihr Leben und ihre Entwicklung zu begleiten. Vor allem die starken Frauenpersönlichkeiten, wie die Mutter Allison gefallen mir besonders, in ihrem Glauben, ihrer Weisheit und in ihrer Stärke. Mein persönliches i-Tüpfelchen sind die erzählten Liebesgeschichten, welche mit viel Hingabe erzählt werden, der Stellenwert der Familie und der wertschätzende Umgang innerhalb dieser.
Einzig die Wakefield-Dynastie hätte ich eingangs nicht studieren sollen, da ich mich somit selbst spoilerte.
Fazit: ein historischer Roman mit Liebe und Glauben in England angesiedelt, der mir viel Lesefreude bereitet hat: ich muss einfach wieder 5 Sterne geben für diesen Band aus der Wakefield-Reihe.

Bewertung vom 08.02.2020
Die Bagage
Helfer, Monika

Die Bagage


gut

Die Autorin Monika Helfer untersucht ihre Herkunft und in ihrem Roman „Die Bagage“ werden wir Zeugen eines bäuerlichen Lebens Anfang des ersten Weltkrieges. Der Roman handelt vorwiegend um die Großmutter der Autorin, ihre Lebensumstände, ihre Ehe und der Umstand, den man fast schon als Fluch bezeichnen kann, dass sie schön ist. Dadurch ist sie gefährdet, in einer Welt, wo Männer das Sagen haben. Das ländliche entsagungsreiche Leben einer Bauernfamilie, die abgeschieden lebt wird uns hier porträtiert. Auch die Tatsache, dass der Bürgermeister und der Pfarrer in kleinen Ortschaften die Instanzen waren, welche über die Bürger bestimmten.
Neben der Großmutter Maria werden uns auch deren Kinder näher gebracht und wir erfahren auch, was aus ihnen und ihrem Vater im späteren Leben wird.
Ich fand es interessant, diesen persönlichen und auch an Stellen mutmaßlichen Einblick ins Leben von Maria zu bekommen. Mich störte zeitweise die Erzählart mit den Sprüngen von Gegenwart in die Zukunft und oftmalige Wiederholungen, welche sicherlich gewollt waren von der Autorin, um das Erzählte zu unterstreichen. Manchmal hatte ich das Gefühl, wir haben den roten Faden verloren, doch dann ging es irgendwie weiter in der Erzählung. Wobei schlussendlich für mich doch manches offen blieb und ich einfach gerne mehr über die Gefühle und Emotionen der Protagonisten erfahren hätte, damit mich die Geschichte erreicht.
Fazit: eine Familiengeschichte auf 159 Seiten, die mich jetzt nicht nachhaltig prägen wird, aber mir trotzdem einen guten Einblick in die damalige Zeit gegeben hat. Von mir gibt es 3 Sterne für das ländliche Familienportrait.

Bewertung vom 15.01.2020
Vergib uns unsere Schuld
Lind, Hera

Vergib uns unsere Schuld


ausgezeichnet

Meine Meinung: Ein Roman berührt mich, wenn er von starken Frauenpersönlichkeiten handelt. Ein Roman berührt mich besonders, wenn noch dazu auf einer wahren Lebensgeschichte beruht. All dies ist hier der Fall und wir lernen Carina in einer schweren Zeit kennen, in der sie ihren Mann beerdigen muss und nun die Verantwortung allein trägt für die drei Kinder. Trost findet sie in der katholischen Kirche, welche damals in der DDR keinen einfachen Stellenwert hatte. Dort lernt sie Pater Raphael kennen und die beiden sind sich von Anfang an so vertraut, dass ohne Zutun Liebe entsteht, welche gelebt werden will.
Sehr mitreißend erzählt Hera Lind vom Auf und Ab zwischen Liebe und Glauben, zwischen Kirche und Familie unserer zwei Hauptprotagonisten Carina und Raphael. Man spürt ihre Zerrissenheit, ihren Glauben und auch die Macht der Liebe entfesselt ungeahnte Kräfte. Ihr Leben ist turbulent, teilweise zum Haare raufen, dann wieder zum Mitweinen schön. Carina braucht im Laufe ihres Lebens viele Packungen Taschentücher und ich mochte es, sie mit jeder umgeblätterten Seite besser kennen zu lernen, sie besser zu begreifen als emotionale, starke Frau und Mutter. Auch das Leben in der DDR wird hier durchleuchtet und natürlich die Machenschaften und Ansichten der katholischen Kirche. Geprägt ist ihrer beider Lebensgeschichte auch von schwierigen Familienverhältnissen. Man leidet richtig mit, wenn die Eltern einem das Leben schwer machen. Doch auch das Gegenteil in Form anderer Verwandten, Kindern und Freunden wird hier bewiesen.
Am meisten emotional berührt hat mich das Nachwort von Carina. Ich konnte sie in ihren eigenen geschriebenen Worten wieder erkennen und spüren.
Fazit: eine klare Leseempfehlung, wer eine authentische Geschichte mit den Schlagwörtern: Priester, Liebe, Kinder, DDR, Ausreise, Familienbande und starke Frauenpersönlichkeiten lesen möchte. Von mir gibt es fünf christliche Sterne.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.11.2019
Der kleine Strickladen in den Highlands / Der kleine Strickladen Bd.1
Oswald, Susanne

Der kleine Strickladen in den Highlands / Der kleine Strickladen Bd.1


sehr gut

Heimelige Stimmung entsteht beim Lesen und man möchte selbst sehr gerne in den Highlands mit Maighread und Joshua wandeln. Der Spannungsbogen bleibt gering, und gerade das bereitet Lesevergnügen, da man sich in der Landschaft und den Schauplätzen, der Strickerei und der entfachenden Liebesfünkchen verlieren kann. Maighread ist eine sympathische Hauptprotagonistin und als Leser freut man sich mit ihr, als sie Lebensträume entwickelt und sie steckt mit ihrer Leidenschaft fürs Stricken und das drumherum an. Auch Joshua ist eine geradlinige Persönlichkeit, welche sich ein interessantes und befriedigendes Leben in den Highlands aufgebaut hat. Natürlich gibt es noch jede Menge liebenswerte Nebenprotagonisten, welche die Geschichte komplettieren.
Fazit: ein Wohlfühlroman, ohne allzu große Aufregungen für ein paar angenehme Lesestunden. Manche Szenen waren mir etwas zu überspitzt, wiederholend oder zu vorhersehbar, daher ziehe ich einen Stern ab und vergebe 4 gestrickte Schafsterne.

Bewertung vom 13.11.2019
Vier Hufe für ein Halleluja / Plötzlich Pony Bd.4
Schröder, Patricia

Vier Hufe für ein Halleluja / Plötzlich Pony Bd.4


ausgezeichnet

Wir sind Fäns der ersten Stunde und gerade etwas wehmütig, weil wir den vierten und leider letzten Plötzlich Pony Band in der Hand halten.
Man blättert das Buch auf und *zack* ist man dank dem bekannt lustig schrägen Erzählstil von Patricia Schröder (bitte, wo nimmt sie nur solche witzigen Ideen her?!) und den detailliert witzigen Bildern und Handletterings von Sabine Rothmund wieder mitten im Geschehen rund um Penny, Moppie und Pia. Was haben wir uns wieder köstlich amüsiert! Ihr werdet an uns denken, wenn ihr im Buch über ältere Damen mit Handtaschen, Muki-Opas, mehlige Osterhasenmänner, knutschende Autos und so weiter stolpert. Sehr erheitert hat uns auch, dass englische Begriffe übersetzt und mit der richtigen deutschen Aussprache versehen werden. Weihnachtliches Flair runden dieses Mal die Erlebnisse der drei Freundinnen ab. Die originellen schräg skurril liebenswerten einzelnen Charaktere machen die Geschichte mit ihren Eigenheiten aus und wir werden sie vermissen.
Das Buch ist nicht nur für Mädchen geeignet, da es kein reines Pferde-Mädchenbuch ist und durch Spannung, Wortwitz und schräge Ereignisse besticht. Also Mädels wie Burschen: reitet ähm wiehert ähm lest los!
Fazit: genial lesenswerter letzter Teil dieser Comicromanbuchreihe und wir geben diesem Buch 5 freundschaftliche Pralinen-Sterne, die nach Weihnachten schmecken!

Bewertung vom 26.10.2019
Das Weihnachtslied
Schwarzhuber, Angelika

Das Weihnachtslied


sehr gut

Eine Familie, Zwillinge, die entzweit wurden und erst wenn wir tiefer blicken und durch gut eingeflochtene Rückblenden erfahren wir, wie es dazu kam. Missverständnisse und auch das Unvermögen miteinander zu sprechen bergen einen Haufen Zündstoff und dazwischen finden wir uns in verschneiter Landschaft und beginnenden HoffnungLiebesfunken wieder. Sympathische Hauptprotagonisten, ein lieber Hund, Kindheitsfreundschaften, engagierte Schüler und eine Pflegerin, die das Herz am rechten Fleck trägt sind die strahlenden Kerzen auf unserem Weihnachtsgeschichtenbaum im Gegensatz zu den Krampussen in Form von hantigen Schuldirektorinnen und anderen Personen, die ich noch nicht nennen kann, ohne zu spoilern.
Ich mag den Schreibstil von Angelika Schwarzhuber sehr gerne, da er es vermag, mir wunderschöne detaillierte lebendige Bilder in den Kopf zu zaubern. Sofort möchte ich mit Mia am Chiemsee spazieren gehen oder mit Valerie durch den Park joggen.
Ich hätte mir noch mehr Weihnachts-Kitsch-Zauber rund um das emotionale Weihnachtlied gewünscht und eine Prise Magie, weil meiner Meinung nach ein Weihnachtsroman ruhig überladen damit sein darf.
Als tollen Bonus kann man sich das Weihnachtslied mit berührendem Text auf Youtube anhören.

Fazit: ein lebendiger Roman über eine entzweite Familie, Geheimnisse und Lebensschicksale. Da ich mir mehr Weihnachten gewünscht hätte und mir eine weitere Portion Magie fehlte, möchte ich trotzdem wunderbare 4 Weihnachtssterne geben.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.10.2019
Umarmst du mich mal?
McLaughlin, Eoin

Umarmst du mich mal?


ausgezeichnet

Dieses liebevoll gestaltete Büchlein mit einer schon oftmals erzählten Geschichte besticht dadurch, dass es klein kompakt handlich und ein Wendebuch ist. Beim Inhalt geht es sich nämlich darum, dass man ein Bedürfnis hat und dieses von anderen nicht erfüllt werden kann. Doch wenn man nicht aufgibt, findet man die Erlösung – hier in Form einer dringend benötigten Umarmung - quasi nach dem alten Sprichwort: „Jeder Topf findet seinen Deckel.“
Die kindgerechten Zeichnungen beschränken sich ohne viel Schnick Schnack auf das Wesentliche und transportieren somit klar die Gefühle und Emotionen der Tiere. Dies unterstützen die Geschichte ungemein. Von den Kindern war am Ende zu hören: noch einmal vorlesen und das sagt viel aus.
Die Geschichte mit einfach gewählten Worten, welche von beiden Seiten gelesen in der Mitte ein Happy End findet, ist nicht nur für Kinder geeignet, sondern auch für frisch getrennte Erwachsene zum Trost genauso aber auch für Verliebte, welche ihr Gegenstück schon gefunden haben.
Fazit: ein liebes Büchlein mit einer liebevoll gestalteten Botschaft, dass sich als Geschenkbuch für Groß und Klein eignet. Von uns gibt’s 5 Umarm-Sterne.

Bewertung vom 11.10.2019
Wann wird diese Hölle enden?
Berg, Mary

Wann wird diese Hölle enden?


sehr gut

Inhalt: Mary Bergs Tagebuch beginnt 1939 an ihrem fünfzehnten Geburtstag. Ihre Heimat Polen gerät zu jener Zeit immer mehr unter die Tyrannei der deutschen Armee. Mary überlebt vier Jahre Nazi-Terror, bevor sie entkommen kann. In zwölf kleinen Notizbüchern hält sie das Leben im Warschauer Ghetto fest. Es wird der erste veröffentlichte Augenzeugenbericht (übernommen).
Meine Meinung: erschütternd ehrlich authentisch naher Bericht von der 15jährigen Mary Berg aus dem Warschauer Ghetto. Viel mehr Zeitzeugenbericht geht nicht mehr. Mary hat das Glück im Unglück, dass ihre Mutter amerikanische Staatsbürgerin ist. Somit entkommen sie dieser Hölle und können nach Amerika auswandern. Doch bevor es so weit ist, hält sie den Alltag der Judenverfolgung im Ghetto fest. In ihrer eigenen Geheimschrift auf eng beschriebenen zwölf Notizblöcken schreibt sie über die Jahre ihr Tagebuch. Erst im sicheren Amerika bringt sie ihre Aufzeichnungen in Buchform. Wir Leser erhalten dadurch einen tief erschütternden Zeitbericht, der nichts beschönigt und uns fragend zurücklässt, wie all diese Gräueltaten vor der Welt so lange unentdeckt blieben.
Bewundernswert die Bewohner des Ghettos, die neben dem täglichen Schrecken versuchen ein normales Leben weiter zu führen. Leider sind auch hier nicht alle gleich gestellt, denn wer Geld hat, lebt privilegierter und hat mehr Chancen. Doch im Endeffekt kann auch Geld nicht vor dem Tod bewahren... Bewegt hat mich, dass ich auch die Schuldgefühle der Überlebenden herauslesen konnte.
Fazit: ein lesenswertes Zeitzeugnis gegen das Vergessen und ich möchte lesenswerte 4 Sterne vergeben.