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nasa2000

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Insgesamt 185 Bewertungen
Bewertung vom 03.12.2012
Caspari, Sofia

Die Lagune der Flamingos


ausgezeichnet

Sofia Caspari: Die Lagune der Flamingos

Die mir bis dato unbekannte Autorin lässt ihren Roman im 19 Jahrhundert in Argentinien spielen. Dort dreht sich alles um das Auswandern von Deutschen und deren leben in der neuen Heimat. Dieses neue Leben ist nicht immer einfach.

In dem Roman von Frau Caspari kommen verschieden Charaktere vor die es oft nicht leicht haben. Diese wachsen einem schnell ans Herz. Auch die verschiedenen Handlungsstränge in diesem Buch beschäftigen ein lange und man ist von den unterschiedlichsten Lebenslagen zu tiefst beeindruckt.

Zum Inhalt will ich nicht allzu viel verraten.
Annelie ist mit Xaver Amborn verheiratet. Doch diese Ehe ist alles andere als glücklich. Für Annelies Tochter Mina ist der einzige Lichtblick die heimlichen treffen mit dem Nachbarsohn Frank Blum. Doch dieser Lichtblick wird Mina durch ihren Stiefbruder Philipp kaputt gemacht, der behauptet das Frank einen Mord begangen hat. Dieser muss daraufhin fliehen und Mina zurücklassen. Doch beide haben sich geschworen wenn sie einmal getrennt werden sich wieder zu treffen. Dieses Treffen soll in Buenos Aires am Unabhängigkeitstag stattfinden.

Von nun an verfolgt der Leser die Flucht von Frank und wie es mit Mina weiter geht. Dabei treffen sie auf die Unterschiedlichsten Menschen die auch schon im ersten Roman von Frau Caspari eine Rolle spielten. Doch man muss diesen Roman nicht gelesen haben um in dieses Buch hin einzufinden. Man kann eigentlich beide Bücher als getrennte Werke sowie als eine Reihe betrachten.

Frau Caspari hat ein Roman geschaffen der einen einlädt mit auf Reise zu gehen und zum Träumen zu kommen. Zudem schreibt sie sehr warmherzig und Realitätsnah. Dieses Buch ist flüssig und leicht geschrieben der sich auch toll lesen lässt.

Alles in allem ein toller Love & Landscape-Roman für lange kalte Wintertage, der einen in die ferne Entführt.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 28.07.2012
Beck, Zoë

Das zerbrochene Fenster


sehr gut

das zerbrochene fenster von zoe beck

bei diesem thriller geht es um einen mord einem verschwundenen mann und einer frau die ihren freund über jahre hinweg sucht. die geschehnisse spilen alle in schottland.

die geschichte beginnt im jahr 2003. pippa sucht ihren freund der nach einem streit spurlos verschwindet und nie wieder auftaucht. 7 jahre später passiert ein mord und pippa geht zur polizei und behauptet ihr vor sieben jahren verschwundener freund sean wäre der mörder von lilian darney. kurze zeit später verschwindet auch pippa.

gleichzeitig lernt man cedric darney, den stiefsohn von liliana kennen der seine stiefmutter tod auffindet. da beide ein erbschaftsstreit haben wird cedric anfangs des mordes verdächtigt. er und ben fangen an gemeinsam nachzuforschen was hinter dem mord und dem verschwinden von pippa auf sich hat.

dieser thriller ist einfach und leicht geschrieben so dass man ihn gut lesen kann. zudem sind die charaktere und geschehnisse so gut beschriebn das einem alles so echt vor kommt. die meisten personen waren mir auch gleich sympathisch. beim lesen stellt sich auch eine gewisse spannung ein und es werden so viele fragen aufgeworfen das man mit dem lesen kaum aufhören mag.

fazit: ein toller thriller der sich gut lesen lässt wo ie spannung auch nicht zu kurz kommt.

Bewertung vom 19.05.2012
Belago, Linda

Im Land der Orangenblüten


sehr gut

im land der orangenblüte beschreibt das leben von julie die es nicht immer einfach hatte.

die geschichte spielt von 1850 bis 1862 zum teil in den niederlande und zum teil in einer niederländischen kolonie namens surinam.

die kleine 10jährige juliette verliert bei einem tragischem unfall ihre eltern. ihr bis dato unbekannter onkel übernimmt die vormundschaft. allerdings nicht wegen julie sondern wegen ihrem beträchtlichen erbe. nach sehr unschönen jahren in einem internat lernt julie den charmanten und aufmerksamem karl leevken kennen und heiratet ihn. sie folgt ihm in seine heimat nach südamerika. dort betreibt er in der kleinen niederländischen kolonie surinam eine zuckerrohrplantage. doch der schein von karls freundlicher art trügt. schon bald lernt julie ihn von einer anderen seite kennen und muss sich zudem mit dem tropischen wetter, einer unliebsamen verwandschaft, der ungerechten behandlung von sklaven sowie einem sehr mysteriösen todesfall auseinander setzten.

linda belagos debütroman hat mich restlos begeistert. ich konnte kaum aufhören zu lesen.

die aufteilung der verschiedenen abschnitte fand ich klasse. so wusste man immer wo und wann es spielt. durch die niederländischen ausdrücke wurde man auch immer wieder dran erinnert das es sich um eine kleine niederländische kolonie gehandelt hat.

auch die farbenfrohe und sehr lebendigen beschreibung der umgebung hat mich begeistert und in meinem inneren auge sind die bilder dazu aufgestiegen.
der schreibstil hatte nichts zu wünschen übrig gelassen, durch die flüssige art konnte man das buch gut lesen. auch die zusatzinformationen hat frau belago gut mit eingebaut. sie ist nie von ihrere geschichte abgewichen.

der einzige mangel den ich gefunden habe ist die zu seichte beschreibung der charaktere und die zu perfekte hauptdarstellerin.

mein fazit: trotz ein paar kleiner kritikpunkte ein wundervolles buch was ich sehr gern gelesen habe.

Bewertung vom 10.04.2012
Völler, Eva

Leg dich nicht mit Mutti an


ausgezeichnet

EVA VÖLLER: LEG DICH NICHT MIT MUTTI AN

Frau Völler hat hier einen tollen Frauenroman geschrieben der eine gewisse Tiefgründigkeit hat.

INHALT:
Annabell ist mitvierzigerin alleinerziehende Mutter und lebt in einem Renovierungsbedürftigen Haus. Als ihr Mann noch lebte hatten sie sehr viele Pläne für das Haus indem Annabell aufgewachsen ist, doch sein Tod kam dazwischen. Nun sieben Jahre später scheint alles schief zu gehen was nur schief gehen kann.
Nachdem Gespräch mit Herrn Kleinlich von der Bank gerät Annabell in einen Banküberfall und wird angeschossen. Sie findet sich plötzlich im Krankenhaus wieder und ihre Mutter Lisselotte eilt an ihr Krankenbett. Doch die gutgemeinte Hilfe ihrer Mutter entpuppt sich eher als alles andere. Als ob das nicht reicht taucht ihre Schwiegermutter auch noch auf und der Dachdecker verschwindet mit Annabells Geld. Nun hat sie kein Dach über dem Kopf, drei Kinder in Lebenskrisen und Mutter und Schwiegermutter die eher mehr Chaos produzieren als alles andere. Sowie den Verdacht den Bankräuber zu kennen. Das Chaos ist perfekt!

AUTORIN:
Bisher habe ich noch nicht viel von Frau Völler gelesen, aber oich muss sagen nach diesem Roman werde ich sie mir ganz sicher merken! Sie hat eine tolle Art zu schreiben. Man füllt mit allen Personen mit und ihr Schreibstil ist sehr flüssig.

MEIN FAZIT:
Ein sehr amüsantes Buch was ich nur weiter empfehlen kann. Es ist herrlich lustig, chaotisch aber auch ernst und die Liebe kommt auch nicht zu kurz. In diesem Buch vereinen sich viele Bereiche die auf verschieden Weise den Leser berrühren.
Obwohl Frau Völler einen einfachen Schreibstil für dieses Buch gewählt hat fand ich es klasse. Ich habe es nur ungern aus den Händen gelegt und habe mich nur schwer von Annabell und ihrer Familie trennen können. Und das schafft nicht jeder Autor bei mir. Ich habe noch lange über das Buch nachgedacht und gelacht.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.