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Mona
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Hobby`s: Lesen, Tiere , Qi Gong und Flexibar (Sport)

Bewertungen

Insgesamt 246 Bewertungen
Bewertung vom 06.02.2014
Jackson, Lisa

Vipernbrut / Pescoli & Alvarez Bd.4


gut

Vipernbrut! Es ist wieder Winter in Grizzly Falls in Montana und auch wieder kurz vor Weihnachten. Und natürlich gibt es wieder einen Serienmörder, der sich ausgerechnet diese Jahreszeit ausgesucht hat, um Frauen zu Eisskulpturen umzugestalten und sie öffentlich zur Schau zu stellen. Was will der Mörder damit bezwecken? Die Opfer haben auch alle einen Gegenstand von Detective Alvaraz dabei, der mit im Eis eingeschlossen wurde. Warum? Detective Alvarez und Reagan Pescoli nehmen die Ermittlungen auf. Allerdings hat Detective Alvarez noch ein anderes Problem zu lösen, denn das Auftauchen ihres Expartners und Geliebten beschäftigt sie schon sehr. O’Keefe verfolgt einen Teenager, der in das Haus von Alvarez eingedrungen sein soll und Alvarez vermutet, dass es ihr Sohn sein könnte, den sie zur Adoption freigegeben hatte. Ist es aber wirklich ihr Sohn? Und woher weiß er von ihr? Und hat er was mit dem Eismumienmörder zu tun?
Diesmal geht es vorwiegend um die Hintergründe zu Detective Alvarez, aber Detective Pescoli, die immer noch mit ihren heranwachsenden Kindern zu kämpfen hat, kommen auf ihre Kosten. Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und lässt sich soweit auch gut weg lesen. Allerdings ist der Hintergrund und das „Warum“ des Mörders nicht gut beleuchtet wurden, und auch der Schluss war dann sehr abrupt, um den Roman als stimmig zu erleben.
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, es gibt spannendere Bücher von Lisa Jackson!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 08.01.2014
Mankell, Henning

Mord im Herbst / Kurt Wallander Bd.11


sehr gut

Mord im Herbst – ein Wallander Buch

Kurt Wallander, der im Moment mit seiner Tochter Linda, in einer Wohnung in Ystad lebt, möchte sich ein Haus auf dem Land kaufen und sich einen Hund zulegen, da er im Moment mit der Situation nicht zu frieden ist. Sein Kollege Martinsson bietet ihm ein Haus eines entfernten Verwandten an und Wallander, der die Gegend kennt, da sein Vater dort gelebt hat, fährt hin, um sich Haus und Grundstück anzuschauen. Haus gefällt ihm soweit gut, auch wenn viel getan werden muss und er ist fast schon geneigt, das Haus zu kaufen. Er macht noch einen Rundgang durch den Garten und dabei stolpert er und bei genauerem Hinsehen, sieht er das es skelettierte Hand ist. Er lässt seinen Kollegen Martinsson und die Spurensicherung kommen, die dann eine Frauenleiche finden, die wahrscheinlich erhängt wurde. Die Untersuchungen ergeben, dass der Tod der Leiche aber schon ca. 50 Jahre zurück liegen muss. Das lässt aber Kurt Wallander nicht in Ruhe und er mit Martinsson an zu ermitteln. Dabei entdecken sie dann beim Umgraben im Garten eine weitere männliche Leiche, die aber ungefähr zur selben Zeit, wie die Frau gestorben sein muss. Das Buch ist spannend geschrieben, mit einem mürrischen und in die Jahre gekommenen Hauptprotagonisten Kurt Wallander und einem kleinen Blick auf das politische frühere Schweden. Leider wurden hier nur Andeutungen von historischen Begebenheiten gemacht, aber nicht näher darauf eingegangen, wie in den Büchern davor. Trotz allem ist das Buch ein Lesevergnügen und eigentlich auch ein Muss für alle Wallander-Fans.
Als Zugabe plaudert Henning Mankell am Schluss ein wenig über die Figur und die Entstehung des Kurt Wallanders und somit der Wallander-Reihe.

11 von 19 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 08.01.2014
Gruber, Andreas

Herzgrab / Herz-Reihe Bd.1


ausgezeichnet

Herzgrab ist das 3. Buch, welches ich von Andreas Gruber gelesen habe.
Schon der Prolog hat mich gefesselt und zum Weiterlesen animiert, da von Anfang die Spannung vorhanden war. Peter Gerink ist ein Ermittler beim österreichischen BKA und soll eine Frau – Teresa - suchen, die in Italien spurlos verschwunden ist. Peter´s Frau Elena, ist Privatdetektivin und sucht unabhängig von ihrem Mann, nach dem seit einem Jahr vermissten Bruder – ein berühmter Maler - von Teresa. Peter muss mit seinem ungeliebten Partner Dino in die Toskana reisen, um den Fall zu untersuchen. Dort besuchen sie die alteingesessene Familie von Teresa und stoßen nach und nach auf Familiengeheimnis. Im Laufe der Ermittlungen stellen Peter und Elena fest, dass die beiden Fälle doch irgendwie zusammenhängen, denn auch die Frau von dem verschwundenen Bruder, ist auf mysteriöse Weise bei einem Reitunfall ums Leben gekommen. Auch die beiden anderen Brüder von Teresa sind vor kurzem erst bei Unfällen ums Leben gekommen. Peter und Dino wenden sich auch an die italienischen Kollegen, um einmal Akteneinsicht zu bekommen. Aber die italienischern Kollegen sind nicht gerade erbaut von der Einmischung und versuchen alles, um die Ermittlungen zu boykottieren. Ist der Polizeiapperat in Italien durch die alteingesessene Familie bestechlich? Werden die Ermittler Teresa und den Bruder finden? Waren es wirklich Unfälle bei den Brüdern und bei der Frau des Malers?
In wechselnden Handlungssträngen verfolgt man die Arbeit von Dino und Peter wie auch von Elena und Monica bis deren Ermittlungen sie zum Ende hin zusammenführen. Der Schreibstil von Andreas Gruber ist flüssig und mitreißend, fesselnd und spannend. Aber Herr Gruber hat auch Elemente eingebaut, die einem zwischendurch ein Lächeln entlockt haben. Die Story ist atmosphärisch und ein wirklich rasantes Erzähltempo, der Plot ist sehr komplex, seine Protagonisten sehr gut herausgearbeitet und dadurch sehr interessant. Das Buch endet dann in einem Showdown, den ich so nicht erwartet habe. Super! Empfehlenswert!

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 04.12.2013
Barclay, Linwood

Frag die Toten


schlecht

Schade – Rote Karte für dieses Buch!

Linwood Barclay stand für mich immer für Spannung, aber schon das letzte Buch hatte mich enttäuscht.
Das Buch „Frag die Toten“ ist auch nicht viel besser.
Zum Inhalt: Keisha, eine selbst ernannte Hellseherin, verdient ihr Geld mit sogenannten Visionen und Eingebungen, die sie angeblich von vermissten Personen hat. Eines Tages sieht sie im Fernsehen einen Hilferuf eines Mannes mit seiner Tochter, bezüglich der vermissten Frau bzw. Mutter. Keisha wittert ihre Chance an das große Geld zu kommen und bietet dem Mann seine Hilfe an. Dabei kommt sie mit ihrer angeblichen Vision der Wahrheit sehr nahe, zu nahe und die Situation eskaliert, da der Mann der vermissten Frau, die sogenannten übersinnlichen Fähigkeiten sehr erst nimmt.
Die Spannung kommt hier nur ganz langsam auf und flacht auch schnell wieder ab. Die Protagonisten sind schlecht bzw. gar nicht herausgearbeitet. Die Story ist unrealistisch –gut es ist ein Roman- aber ein bisschen Realitätssinn sollte schon vorhanden sein, und die Personen sind naiv und oberflächlich dargestellt.
Wer ein spannendes und fesselndes Buch von Linwood Barclay lesen möchte, sollte lieber „Ohne ein Wort“ , „Dem Tode nah“ oder „In Todesangst“ lesen.

Bewertung vom 29.11.2013
Beckett, Simon

Katz und Maus. Rowohlt E-Book Only (eBook, ePUB)


weniger gut

Eine Kurzgeschichte über David Hunter – wirklich kurz

Zur Story:
David Hunter findet vor seiner Haustür eine Tasche mit einem menschlichen Fuss. Warum liegt die Tasche vor seiner Haustür? Wessen Fuß ist in der Tasche?
Die Story ist flüssig geschrieben, aber ohne Spannungsbogen. Die neuen Protagonisten, wie z. B. Eleanor ist zwar gut herausgearbeitet, aber der Fall ist recht holprig und die Zusammenhänge unzureichend verknüpft.
Es kamen zwar gewisse Dinge zur Sprache, die man aus den „Hunter-Serie“ kennt, wie Verwesung durch Getier entsteht, aber nicht in dem Stil, wie man sie aus den beiden ersten Büchern kennt, die ich persönlich zu den besten von Simon Beckett zähle. Nun handelt es sich hierbei um eine wirklich kurze Geschichte – aber auch die könnte Spannung haben.
Hoffentlich kommt bald ein neuer und hoffentlich spannender „David Hunter Fall“ auf den Markt.
(als E-Book gelesen – vielleicht hört sich ja das Hörbuch spannender an)

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 28.11.2013
Rose, Karen

Schsch! (eBook, ePUB)


sehr gut

Schsch ist ein kurzer Winterthriller von Karen Rose, der eigentlich als Bonuskapitel an das Buch Todeskind anschließt.
Zum Inhalt: Ein sechsjähriges Mädchen wird im Schnee gefunden, ihre Eltern sind erschossen und verbrannt wurden. Das Mädchen spricht nicht und hat Angst. Deshalb wird Daphne gebeten, mit dem Mädchen zu sprechen, da sie Ähnliches als Kind erlebt hat. Sie kann sich in das Kind hinversetzen und übernimmt daher die Befragung. Sie lädt die Kleine zu ihr auf den Hof ein, um die Pony´s zu sehen. Was hat das Mädchen alles gesehen? Und warum hat sie solche Angst?
Wie immer ist der Schreibstil flüssig und der Spannungsbogen baut sich gleich am Anfang auf und hält sich bis zum Schluss. Schade nur, dass die Geschichte so kurz ist.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.11.2013
Gladow, Sandra

Schneetreiben


weniger gut

Oberflächlich und langatmig
Der 3. Band um die Staatsanwältin Anna Lorenzen
Zum Inhalt:
Eine Frau ist vom Balkon gestürzt. War es Mord oder Selbstmord? Was ist auch mit der Zwillingsschwester, die immer mehr psychotisch wirkt? Die Kommissare Braun und Bendt ermitteln, wobei nach meinem Eindruck mehr Kommissar Braun ermittelt, als Bendt. Auch Anna Lorenzen, die gegen den Ehemann wegen Betrug ermittelt, hat mir diesmal überhaupt nicht gefallen. Es gab wieder die Sache, dass Anna zwischen zwei Männer gerät, was schon sehr unwahrscheinlich ist, aber auch so kam sie sehr unsympathisch herüber. Sie leistete auch keinerlei Beitrag zur Aufklärung des Falles. Die Geschichte ist oberflächlich, langatmig und ohne Spannung. Das einzige was mir gut gefiel, war das Geplänkel zwischen den beiden Kommissaren, welches einen doch ab und zu ein Schmunzeln aufs Gesicht zauberte.
Schade, ich hatte mir mehr von dem Kriminalroman versprochen und ich glaube nicht, dass ich noch ein Buch von Sandra Gladow lesen werde.

Bewertung vom 19.11.2013
Carter, Chris

Der Kruzifix-Killer / Detective Robert Hunter Bd.1


ausgezeichnet

Der Kruzifix-Killer – Debütband von Chris Carter
Es kaum zu glauben, aber das Debüt ist vollkommen gelungen. Das Buch ist spannend von den ersten Seiten an und lässt einen bis zum Ende nicht mehr los. Allerdings ist das Buch nichts für schwache Nerven, denn teilweise ist die Handlung doch sehr genau und brutal beschrieben.
Seine beiden Protagonisten Detective Robert Hunter und sein neuer Partner Carlos Garcia ermitteln in einem Mordfall.
Die Handlung beginnt eigentlich mit dem Ende, denn Robert Hunter bekommt einen Anruf vom Kruzifix-Killer, der seinen Partner Garcia entführt und in eine eigens konstruierte Falle gelockt hat. Für Robert Hunter beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Und nun beginnt die eigentliche Geschichte mit der Rückblende: Einige Zeit vor der Entführung von Carlos Garcia, geschehen Morde, die auf einen Täter hindeuten, den Robert Hunter eigentlich als tot glaubt, den Kruzifix-Killer. Robert Hunter hatte mit seinem ehemaligen Partner in der Kruzifix-Killer-Sache ermittelt und der Täter wurde hingerichtet. Aber die neuen Morde weisen die gleichen Merkmale auf, wie damals. Gibt es einen Nachahmer? Oder wurde damals ein Unschuldiger hingerichtet?
Der Schreibstil ist flüssig, mitreißend und liest sich super, da sich die Spannung gut aufbaut und bis zum Ende erhalten bleibt. Auch die Protagonisten sind gut herausgearbeitet.
Fazit: ein lesenswertes Buch, für alle, die Thriller lieben!

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.