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Uli
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86637 Wertingen

Bewertungen

Insgesamt 562 Bewertungen
Bewertung vom 09.03.2025
Vinet, Jean-Claude

Geheimnisvolles La Rochelle / La Rochelle Bd.3


ausgezeichnet

Ich liebe diese Krimis mit dem smarten Ermittler Chevalier und beim Lesen können wir an einen Urlaub an der Atlantikküste in Frankreich denken. Chevaliere befindet sich gerade mit seiner Familie beim Austernesen, als ihn ein Anruf davon unterrichtet, dass sich auf einer Luxusyacht eine weibleiche Leiche befindt Es handelt sich um Solene, eine Erbin einer reichen Cognac-Dynastie. Wie sich herausstellt, hatte sie kurz vor ihrem Tod noch Herrenbesuch. Einige Tage später wird Syvstere erschossen, genau mit der gleichen Waffe wie Solene. Bei Sylvstere handelt es sich ebenfalls um einen Besitzer eines Cognac- und Weingutes, ein Konkurrenzunternehmen. Wer hat Interesse daran, diese Beiden umzubringen? Es wird im Bereich beider Familien ermittelt. Doch der Ehemann hat ein hiebfestes Alibi. Kann es Sylvestres Sohn gewesen sein? ChEvalier und sein Team ermitteln, dabei stoßen sie auf einige Unstimmigkeiten. In den nach außen so stabilien Familien kirselte es, es werden Lügen aufgedeckt, Unstimmigkeiten und man weiß bis zum Ende des Buches nicht, wen man verdächtigen soll, so viele potenzielle Mörder bieten sich einem an. Der Autor schreibt derart spannend und wirklichkeitsnah. Er bringt uns das Leben in La Rochelle näher, wir erleben die Natur, den Sonnenaufgang uns wird das gute französische Essen immer wieder zelebriert. Außerdem wird in dem Buch trotz aller Tragik und Intrigen auch viel über die Cognacherstellung und den Vertrieb erklärt. Zudem wird auch auf das Privatleben der Ermittler eingegangen. So trifft Chevalier im Zuge der Ermittlngen auf seine ate Liebe Danielle. Da Chevaliers Frau kurz vor der Geburt des zweiten Kindes steht, hat diese Angst, dass Chevalier vor lauter Arbeit ihr nicht beistehen kann. Ich konnte bis zum Schluß nicht erahnen, wer nun der Mörder war. Das Ende des Krimis i

Bewertung vom 09.03.2025
Zellner, Ingrid

Höhlenmorde


ausgezeichnet

Wieder mal ein supergemachter Krimi von Ingrid Zellner, Lokalkolorit der Schwäbischen Alb und unheimlich spannend. Der Prolog beginnt schon damit, dass ein Junge von seinen Schulkameraden in eine Höhle gelockt wird und dort zutiefst mißhandelt wird. Dann kommen wir zum heutigen Geschehen. In einer Tropfsteinhöhle wird die Leiche eines brutal getöteten Mannes gefunden. Kommissar Surendra Sinha und seine Kollegin Leonie Lexer sind mit den Ermittlungen beauftragt worden. Zunächst tappen sie vollkommen im Dunklen, niemand weiß, warum dieser Mann getötet wurde. Doch dann wird ein weiterer Toter in einer anderen Höhle gefunden. Bald stellt sich heraus, dass die beiden Männer Klassenkameraden waren und mit einem weiteren Jungen zu dritt als Bande andere Mitschüler erpressten und sie schlugen und verletzten. Verschiedene Zeugen werden verhört, Verdächtige vernommen, doch alle scheinen ein hieb- und stichfestes Alibi zu haben. Bis es dann zu einer weiteren Leiche kommt und die Ereignisse sich zu überschlagen drohen. Dieses Buch ist derart interessant und raffiniert geschrieben, der Leser ist gezwungen, immer weiter zu lesen, denn es treten immer wieder neue Ergebnisse und Ereignisse ein, dass man vor lauter Spannung derart nervös wird und man wissen will, was weiter geschieht. Am Ende ist man erstaunt und doch irgendwie berührt von der Auflösung der Fälle. Aber es wird auch auf das Privatleben der Ermittler eingegangen, besonders der Inder Surendra mit seinem freundlichen Wesen ist mir sehr ans Herz gewachsen. Und das gesamte Ermittlerteam samt der Chefin zieht an einem Strang. Ein Buch, das es wert ist gelesen zu werden und man seine Zeit darin investiert. Die Ausdrucksweise und der Stil von Ingrid Zellner ist gut struktutiert und leicht zu lesen. Es ist schon der dritte Schwäbische Alb Krimi und ein jeder übertrifft den nächsten. Das Cover ist sehr gut ausgewählt. Es zeigt das Innere einer Tropfsteinhöhle.

Bewertung vom 06.03.2025
Bongartz, Nicole

ME YOGA


ausgezeichnet

Das Buch hat mich hellauf begeistert, wußte ich bisher nicht, dass Yoga derart interessant sein kann. Die Autorin erklärt uns in ihrem Buch, wie man das Leben einfacher gestalten kann. Sie gibt uns Einblick in ihr Leben und wie sie durch gezielte Übungen für Geist und Körper ihre jetzt kontinuierliche Ruhe und Zufriedenheit gefunden hat. Yoga und Manifestation gehören zusammen und wird von ihr in diesem Buch genau erklärt. Sie stellt uns Fragen, die wir beantworten können und so unsere Blockaden und Angstzustände abbauen können. Die Mutter Erde und das Universum können uns natürlich nicht helfen, sollen und können aber unterstützend mit eingebracht werden. Yoga findet nicht nur auf der Matte statt, sondern auch im Geiste. Anhand von Abbildungen sehen wir die acht Stufen des Me-Yoga-Zyklusses. Am Ende der Kapitel ist jeweils eine Checkliste angebracht, mit der wir unsere Erfahrungen testen können. Außerdem werden die Übungen anhand von Fotos sehr detailliert und genau beschrieben. Und immer mal wieder sollen wir uns die Frage stellen, was wir vom Leben uns wünschen und erwarten. Ein Buch, ich würde es einen Lebensratgeber nennen, das wir immer wieder zur Hand nehmen können, sich neu einlesen und sich dadurch mit unserem Körper und Geist durch Anwendung der hier gemachten Vorschläge in Einklang bringen und zu einem glücklichen Leben gelangen.

Bewertung vom 04.03.2025
Schroeder, Steffen

Der ewige Tanz


ausgezeichnet

Ich muß sagen, ich bin immer noch gefangen von diesem großartigen Buch, das eine Mischung aus Biografie, Roman und Zeitgeschichte ist. Schon das grellrote Cover mir der eleganten Frau im Stil der 20iger Jahre des vorigen Jahrhunderts ist ein Highlight. Bis dato kannte ich die Tänzerin nicht. Aber nach der Lektüre dieses Buches habe ich mich dann ganz gezielt nach deren Leben schlau gemacht. Anita lebte bei ihrer Großmutter, nachdem sich die Eltern früh scheiden ließen und die Mutter, eine Tänzerin, sowie der Vater, Violinist, kein Interesse an der Tochter hatten. Anita nimmt schon früh Tanzunterricht und dann nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand und bald schon spielt sie in Filmen mit und tritt in Varietes auf. Sie liebt Männer wie Frauen, trinkt, nimmt Drogen, war dreimal verheiratet und lebt auf der Überholspur, gibt das Geld mit vollen Händen aus, wird des Landes verwiesen und kommt dann todkrank aus Damaskus zurück, wo sie ihre letzten Vorstellungen gab. Ihre letzten Tage verbrachte sie in einem Berliner Krankenhaus, wo sie dann mit nur 29 Jahren verstarb. Hier hatte sie ihr Leben noch einmal Revue passieren lassen. Anita Berbers Tanz erregte die Gemüter, fast nackt, nur mit wenig Stoff bedeckt, zeigte sie ihren schmalen Körper dem Publikum. Der befreundete Maler Otto Dix schuf von ihr das berühmte Gemälde ganz in Rot. Eine Frau, die damals ihrer Zeit weit voraus war, Freiheit wollte und über ihren Körper alleine bestimmt hat. Ihre Exzesse waren grenzenlos. Ein Buch über eine Frau, die vielleicht 100 Jahre zu früh gelebt hat und immer auf der Suche nach Glück und Geborgenheit war.

Bewertung vom 28.02.2025
Rabisch, Birgit

Tod der Autorin


ausgezeichnet

Da ich fast alle Bücher von Birgit Rabisch gelesen habe, sind mir die Protagonisten und deren Hintergründe in dem Buch bekannt und ich konnte mir da so eine Meinung bilden. Eine Autorin lädt zu ihrem 70 Geburtstag die Hauptfiguren aus ihren elf Büchern zu einem Fest ein. Sie verteilt ihre Gäste auf sechs Tischen und es wird ein vorzügliches Mahl serviert. Als musikalische Unterhaltung stehen natürlich die Beatles zur Verfügung. An den Tischen sitzen z.B. Jonas, Martha, Emma, Rosa, Ilka, Rena, Leander, Irene, Hauke, um nur einige zu nennen, Im Laufe des Abends unterhält sie sich mit jedem ihrer Gäste. Und mit dabei als unsichtbarer Gast ist ihr verstorbener Ehemann Giferto. Es werden verschiedene Themen angeschnitten, teilweise auch recht unangenehme. Es geht hier um Liebe, Feminismus, Mutterschaft und Geburt, Gentechnologie, Politik, Kriege, Nuklearwissenschaften, Krankheit und Demenz. Da ich die Figuren ja aus den Büchern schon kannte, war es für mich ein Remake, deren Geschichten zu hören. Die Autorin äußert sich auch dazu, warum sie das Leben der in dem Buch beschriebenen gerade so und nicht anders verlaufen hat lassen. Ich habe das Buch sehr genossen, jedoch war es nicht einfach zu lesen, viele Themen, die aufgenommen und dann wieder vergessen wurden. Irgendwie hat sich vieles bewahrheitet, was damals nur Utopie war, die Geschehnisse haben sich weiter entwickelt. Trotz allem hängt über der ganzen Feier sehr viel Melancholie, denn die fiktiven Gäste sind für kurze Zeit aus den Büchern getreten. Der Schluß zeigt uns dann, dass die Autorin eine mehr als eine ausufernde und überbordende Fantasie hat. Birgit Rabisch ist es phänomenal gelungen, ihre ganzen Bücher in einem einzigen zu vereinen. Das Cover zeigt uns sogleich, wer die Autorin ist, denn sie gleichen sich alle in ihrer Aufmachung.

Bewertung vom 28.02.2025
Mittelmeier, Martin

Heimweh im Paradies


ausgezeichnet

Wer hier meint, eine schlichte Biografie zu lesen, ist getäuscht. Es ist ein sprachlich in die Tiefe gehendes Buch, das volle Konzentration erfordert. Als in Deutschland Hitler die Herrschaft übernahm, immigrierten viele Künstler in die USA. Im sonnigen Florida fanden sie eine neue Heimat, allen voran Thomas Mann mit seiner Familie. Hier trafen sich Feuchtwanger, Brecht, Döblin, Baum, Weigel, Aderno und so manche andere, diskutierten, sprachen über ihre verlorene Heimat, feierten ausgelassen und sagten sich auch gegenseitig ihre Meinung. Thomas Mann hielt Vorträge und wendet sich gegen die Propaganda Deutschlands. Hier rezitierte er über Luther und Dürer, hielt sich mit seiner eigenen Meinung nicht über den Berg. Es entstand Faust, wo er all seine Resignation, die Liebe nach seiner verlorenen Heimat hineinwob. Doch bei all seinen Werken blieb er ein altmodischer, steifer Mensch. Martin Mittelmeier versucht uns das Geschehen und den Aufenthalts Manns in Amerika in diesem Buch näher zu bringen und zu erläutern. Doch ganz gelingt es ihm oder auch keinem anderen nicht, das wirkliche Wesen von Thomas Mann näherzubringen, der mit den Buddenbrooks und dem Zauberberg bleibende Werke der Literatur geschaffen hat. Nur ein kleiner Teil seiner Zeit in Südkalifornien, die politische Einstellung und das Schaffen seiner Kunst können wir hier erfahren. Sehr gut finde ich die Anmerkungen am Ende des Buches, wie es den Zeitgenossen Manns nach der Rückkehr aus dem Exil ging. Das Cover zeigt eine wunderschöne Strandlandschaft.

Bewertung vom 26.02.2025
Fuchs, Katharina

Vor hundert Sommern


ausgezeichnet

Eine Familiengeschichte über 100 Jahre und die zeigt, dass man auch viele Jahrzehnte später noch das Blut und die Gene seiner Vorfahren in sich trägt. Lena ist eine junge Frau, die eigentlich sehr introvertiert ist sich ein Leben lang irgendwie ausgeschlossen gefühlt hat. Auch bei ihrem jetzigen Studium fühlt sie sich einsam und nicht verstanden. Als ihre 94jährige Großmutter sich nach einer überstandenen Krankheit in ein Altenheim begibt, löst sie mit ihrer Mutter Anja deren Haushalt auf. Die Großmutter Elisabeth lebte fast 90 Jahre in einer wunderschönen Altbauwohnung schon als Kind mit ihrer Mutter und der Tante Clara, die einst in Berlin einen der ersten Hundesalons betrieben hat. Anja und Lena finden dabei alte Fotos und Dokumente und nach und nach erzählt ihnen Elisabeth von dem Leben ihrer Familie. Die Erzählung beginnt in den 20iger Jahren, die Armut, die Arbeitslosigkeit, wie schwer es Clara als Flaschenreinigerin in einer Brauerei hatte. Ihre Freundschaft mit einem Russen, einem Kommunisten, ihre Ehe mit Willy, der der neuen Ideologie im Hitler voll zustimmte. Dann kann sich Elisabeth noch sehr gut an die Invasion der Russen erinnern, die die deutschen Frauen als Freiwild betrachteten. Aber auch im Jahr 2024 ist kein Frieden eingekehrt, der Einmarsch der Hamas und die Rache gegen die Juden findet hier auch Beachtung. Über 500 Seiten tauchen wir in eine Familiengeschichte ein mit einsteils schönen Begebenheiten und Erlebnissen, dann aber wieder wird uns klar vor Augen gestellt, was die Menschen durchmachen mußten, um einigermaßen überleben zu können. Die Autorin hat hier eine reelle Person mit Fiktion vermischt, was ein wunderbares Buch ergibt. Sie schreibt derartig authentisch, dass man meint, stiller Beobachter dieses Romans zu sein. Sie versteht es gekonnt, die Tristesse der einfachen Leute damals in den 20iger und 30iger Jahren des vorigen Jahrhunderts lebensnah dem Leser nahezubringen. Aber auch die Emotionen und die Schmerzen bei der Aufarbeitung des Lebens von Elisabeth kann man gut nachfühlen und dann tauchen wir auch in das Leben von heute bei Anja und ihrer Familie ein. Als wahres Wunderwerk über zehn Jahrzehnte hinweg würde ich diesen grandiosen Roman bezeichnen.

Bewertung vom 25.02.2025
Pamer, Benno

Blutrote Grazien


ausgezeichnet

Ein Buch, dunkel, düster, das uns in eine sehr kranke Seele eines Menschen schauen läßt und und uns wegen des Bösen und Abartigen erschecken läßt, aber auch Neugierde weckt. Im Darknet kursiert seit neues ein Film. Es wird eine junge Frau bei lebendigem Leib zerstückelt. Die Anhängrschaft bei dieser schrecklichen Tat steigt von Tag zu Tag. Durch ein Koordinatensystem konnten die Leichenteile auf einem Grundstück in der Nähe von Meran gefunden werden. Kommissar Aron Fischer und seine junge Kollegin Marie sind auf der Suche nach diesem Täter. Da Fischer mit Social Media anscheinend nicht vertraut ist und auch zum Darknet keinen Zugang findet, läßt er sich von Marie vieles erklären. Dann geschehen weitere Morde. Der Täter scheint lyrisch sehr versiert zu sein, denn bei seinem Ritual zitiert er Gedichte von Rilke, Eichendorff und Grypihus. Neben disen wirklich grauenhaften Schauertaten erlebt der Leser den Chat zwischen dem Mörder und einer jungen Frau, die sich M. nennt und ihn verehrt und zu weiteren Taten animiert. Zwischen Aron und Marie knistert es und man fragt sich, warum surft die junge Frau in diesem Netz. Da die Morde immer brutaler werden und bei den Ermittlungen kein Fortschritt zu erkennen ist, wird ein Starermittler aus Rom hinzugezogen. Und dann verschwindet Aron Fischer plötzlich und auch ein Hacker, der Marie und Aron im Darknet behilflich war, ist nicht mehr zu erreichen. Die Polizei arbeitet auf Hochtouren und gerät selbst in höchste Gefahr. Man liest diesen Thriller und ist wie gefesselt, kann nicht mehr aufhören, da die Spannung von Kapitel zu Kapitel steigt und die Taten dieses selbst ernannten Jüngers immer brutaler werden. Am Schluß ist man total geflasht, überrascht und irgendwie auch zutiefst betroffen. Der Autor läßt am Ende die Bombe platzen und es geschehen Dinge, die man nie erwartet und geglaubt hätte. Durch den wirlich spannenden und rasanten Schreibstil ist das Buch sehr gut lesbar, vor allem der Chat zwischen dem Täter und dieser M. geben dem Buch noch dazu den richtigen Kick. Ein Thriller, der diesen Begriff auch verdient. Wer keine Angst vor Blut und Gräueltaten hat, wird durchaus begeistert sein. Mir gefällt auch der Titel außerordentlich gut. Das schwarze Cover mit dem blutroten Cover und den Steingrazien machen das Buch zu eine Highlight.

Bewertung vom 20.02.2025
Martschink, Bastian

Finn Dever: Letzter Blick


ausgezeichnet

Ein wirklich toller Krimi, der sich mit der neuen Technologie der KI befaßt und in nicht allzuferner Zeit Wirklichkeit werden kann. Finn Denver, der nebenberuflich als Ermittler arbeitet, kann durch Visionen in die Zukunft sehen. Seit sein Patenkind durch den Blackvalle Ripper, einen Serienmörder, getötet wurde, ist sein einziges Ziel, diesen Mörder zu finden. Und dann wird die Finanzchefin von Hearium, einem Unternehmen, das KI basierte Headsets herstellt, ermordet in ihm Haus aufgefunden. Ihr 16jähriger Sohn, der sich ebenfalls im Haus aufhielt, hat von alldem nichts bemerkt.. Hat der Serienmörder wieder zugeschlagen? Dann geschehen weitere Morde, die irgendwie all in Verbindung mit Hearium stehen. Was hat die Firma zu verbergen? Kate, die neue Chefin des Kommissariats steht vor einem Rätsel und hat gegen viele Fronten zu kämpfen, denn der Täter scheint immer einige Schritte voraus zu sein. Und dann erfährt Finn, dass es keine Begabung ist, dIe ihn in die Zukunft schauen läßt, sondern ihm wurde ein Chip implantiert, damit er seine Gedanken steuern kann. Ein Buch, das uns in die geheimen Labore der KI Firma schauen läßt, wo es nicht mit richtigen Dingen zugeht. Manipulationen, Finanzjonglierungen und so manches andere finden hier statt. Einige technische Dinge, analytisches Denken werden uns hier erklärt. Der Autor beschäftigt sich auch beruflich mit Künstlicher Intelligenz. Dies merkt man beim Lesen ganz genau, denn was er hier vorbringt, ist Realität und hat Hand und Fuß. Eine Welt, wie sich schon bald sein kann und wird. Aber hier geht es nicht nur um Technisches, denn auch auf das Privatleben der Protagonisten und deren Gedanken und Gefühle wird hier ganz besonders Wert gelegt. Ein Buch, das sehr spannend ist, den Leser aber auch fordert. Dies ist der Beginn eine Reihe mit Finn Denver. Das Cover zeigt einen grellpinkfarbenen Kopf, drumherum blaue Zacken, die wahrscheinlich de Hirnströme darstellen sollen. Ein Krimi mit sher vielen Pageturners.