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Melanie T.
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Vettweiß
Buchflüsterer: 

Bewertungen

Insgesamt 480 Bewertungen
Bewertung vom 01.03.2023
Dünschede, Sandra

Friesendämmerung


weniger gut

Der Krimi, der nicht spannend ist. Mit Protagonisten, die nichts hermachen. Insgesamt sehr oberflächlich gehalten und Spannung draußen gehalten. Für mich persönlich brauchts das nicht. Ich fühle mich nicht mitgenommen und somit nicht angesprochen von dieser Reihe.

Bewertung vom 22.02.2023
Osman, Richard

Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel / Die Mordclub-Serie Bd.3


ausgezeichnet

Der Donnerstagsmordclub ermittelt bereits im dritten Fall und es wird nicht langweilig. Die Gruppe umfasst auch schon längst nicht mehr nur die vier Senioren aus Band eins, immer mehr Leute gesellen sich dazu und machen aus den rüstigen Ermittlern eine richtige Bande. Da wird auch schon mal auf polizeiliche Herangehensweisen gepfiffen und es wird entführt, erpresst und gemordet.
Dieser Cosy Crime macht einfach Spaß, man fühlt sich einbezogen und mitgenommen aufgrund der Tagebucheinträge von Joyce und der persönlichen Beziehungen der einzelnen Protagonisten. Mit viel Humor und Witz werden hier Fälle gelöst. Der Schreibstil ist mitreissend, genauso wie die kurzen aber dennoch passenden Kapitel zum Weiterlesen animieren.
Wenn Altenheim, dann Coopers Chase. Leider merkt man, wie der ein oder andere doch langsam gebrechlich und tüddelig wird, aber das gehört einfach dazu.
Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Coup der Senioren.

Bewertung vom 21.02.2023
Laberthier, Bruno

Eifelfluten


gut

Dieser Krimi ist sehr verwirrend.

Erst nach dem ersten Drittel habe ich herauslesen können, dass die unterschiedlichen Schriftarten einerseits die Realität darstellen, andererseits das Manuskript eines Buches darstellen.

Die Story ist verwirrend, zu viele Protagonisten die nicht in einer Legende aufgeführt werden. Dazu Protagonisten die es in der einen Geschichte gibt und in der anderen nicht.

Der Schreibstil ist soweit ok, die Kapitel angemessen lang. Insgesamt konnte mich das Buch aber nicht wie erwartet fesseln.

Da ich selbst in der Rureifel lebe kenne ich zumindest die Orte, aber nicht die Hintergründe. Ob hier also Realität geschrieben wird über die Orte kann ich nicht beurteilen, damit werde ich mich aber noch befassen.

Insgesamt ok, brauchts für mich allerdings nicht.

Bewertung vom 16.02.2023
Schwiecker, Florian;Tsokos, Michael

Die letzte Lügnerin / Eberhardt & Jarmer ermitteln Bd.3


ausgezeichnet

Nach den ersten beiden Justiz-Krimis des Autoren-Duos Schwiecker und Tsokos hat es leider viel zu lange gedauert, bis wieder mal Rocco Eberhardt und Tobi Bachmann ermitteln.
Toll sind die Kapiteleinteilungen, bei denen man genau weiß wann sich was wo ereignet. Dadurch fühlt man sich mitgenommen und man kennt immer den aktuellen Stand der gerade handelnden Personen.
Auch ein Wiedersehen mit Gerichtsmediziner Justus Jarmer steht auf dem Plan, dessen Verhältnis zum Anwalt Rocco immer intensiver wird. Sie ticken ähnlich und unterstützen sich an der ein oder anderen Stelle.
Auch wenn es kein wirklicher True Crime ist wird es ähnliche Fälle gegeben haben, die diesen Krimi beeinflusst haben.
Der Inhalt und der Schreibstil sind gut verständlich, auch für Nichtjuristen. Leider sind die knapp 270 Seiten wieder viel zu schnell verflogen und dem Fan bleibt nur, sich auf das nächste Abenteuer zu freuen.

Bewertung vom 13.02.2023
Meyer, Chris

Der Blutkünstler / Tom-Bachmann-Serie Bd.1


ausgezeichnet

Nachdem mir "Der Zoom-Killer" so gut gefallen hatte habe ich nun den ersten teil der Tom Bachmann Serie gelesen.

Auch hier ist man überrascht von viel Grausamkeit, passt aber absolut zur Geschichte und muss einfach sein.

Die Verbindung zweier Handlungsstränge passiert ganz selbstverständlich. Was zunächst als parallele Geschichten läuft erhält gekonnt einen Zusammenschluss.

Man fühlt sich als Leser mitgenommen in eine gefährliche Welt und ist froh, dass man nur dabei und nicht mittendrin ist.

Bewertung vom 13.02.2023
Schlenz, Kester;Jepsen, Jan

Der Bojenmann / Kommissar Knudsen Bd.1


ausgezeichnet

Dieser Thriller hat eine tolle Hintergrundstory, sehr gute Protagonisten und einen klassischen Spannungsbogen.

Thies Knudsen - leitender Ermittler des LKA in Hamburg - und sein Team - dazu zählt natürlich auch der ehemalige Lotse Oke La Lotse Andersen - bekommen es mit plastinierten Leichen nach Gunther von Hagens Vorbild zu tun.

An öffentlichen Plätzen werden diese ausgestellt und ziehen natürlich eine Menge Aufmerksamkeit auf sich.

Dieser Thriller macht von der ersten bis zur letzten Seite Spaß. Ein flotter und flüssiger Schreibstil begleiten die kurzen und knackigen Kapitel. Man bekommt als Leser einige Hintergrundinfos sowohl zur Polizeiarbeit an sich als auch zum Thema der Schifffahrt und der Plastination.

Viel zu schnell ist dieses Buch zu Ende und man bleibt mit einem Cliffhanger zurück. Die Freude auf einen Nachfolger ist auf jeden Fall da und die Hoffnung, dass es schnell gehen möge.

Bewertung vom 05.02.2023
Adam, Lea

Stigma


sehr gut

Ein sehr guter Auftakt in eine neue Serie.

Interessante Ermittler mit eigenem Kopf, eine gut durchdachte Geschichte. Ein flüssiger Schreibstil und kurze, aber trotzdem zur Geschichte passende Kapitel bereiten absolutes Lesevergnügen.

Die Geschichte hat viel Tiefgang, teilweise verworrene Wege führen auf den Ergebnispfad. Das Ende überrascht ein wenig, ist aber absolut glaubwürdig.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, auch wenn nicht alle Ermittler dabei sein werden.

Bewertung vom 31.01.2023
Welford, Ross

Die magischen Träume des Malcolm Bell


ausgezeichnet

Die Brüder Malky und Seb probieren den Trauminator aus, welcher sie gemeinsam in Träumen Abenteuer erleben lässt. Hier sieht man natürlich eine Verbindung zur Silber-Trilogie von Kerstin Gier. Diese Reihe ist selbstverständlich unerreichbar - daher kann man sie nicht ins Verhältnis zur Beurteilung dieses Buches heranziehen.
Natürlich geht bei den Träumen etwas schief und Malky muss seinen Bruder retten. Das zieht sich hin und er findet dabei eine gute Freundin, die ihm hilft.
Soweit ein wirklich nettes Jugendbuch. Es gibt schon Szenen, die ich für Kinder nicht geeignet halte. Aber da ich selbst hier gelesen habe hat mich das nicht gestört.
Die Kapitel sind sehr kurz und daher kam ich mit dem Lesen sehr schnell voran.
Der Schreibstil ist an die Jugend angepasst.
Das Cover ist sehr schön gestaltet und insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Bewertung vom 30.01.2023
Engels, Lars

Totes Moor / Janosch Janssen ermittelt Bd.1


sehr gut

Eine gute Story, eine gelungene und gute Umsetzung, ein klarer und flüssiger Schreibstil, auf die jeweilige Situation passend zugeschnittene Kapitel, liebevolle und gut dargestellte Protagonisten, überaus bildhafte Beschreibungen von Umgebung und sonstigen Örtlichkeiten.

Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, besonders der persönliche Aspekt wurde in einem ordentlichen und nicht übertriebenen Maß dargestellt. Ein bisschen Cold Case, ein bisschen Vergangenheitsbewältigung, dazu persönliche Verwicklungen der heute handelnden Personen zu den Ereignissen und Personen in der Vergangenheit. Dieser Spagat ist sehr gut gelungen.

Das Cover passt ebenfalls hervorragend zu der erzählten Story.

Ich bleibe auf jeden Fall dran, sollte es Nachfolgebände geben und freue mich schon sehr darauf, mit JJ seine Karriere anzukurbeln.

Bewertung vom 23.01.2023
Just, Roman

Blutender Tod - Tatort Boston


sehr gut

Im ersten Kapitel gibt es einen Überblick über Geschehnisse im Jahr 1953. Wie diese mit den folgenden Kapiteln zusammenhängen bleibt unklar.

Wann genau die Story spielt bleibt ebenfalls im Verborgenen. Anhand von diversen eingeworfenen Daten könnte man es sich wahrscheinlich zusammenrechnen.

Es wird sehr ausführlich, gerne mit Wiederholungen, erzählt. Viel Text von den 541 Seiten netto hätte man sich sparen können, das ist aber Geschmackssache.

Insgesamt gibt es leider viele Rechtschreib- und noch mehr Interpunktionsfehler. Das stoppt bei mir persönlich ganz erheblich den Lesefluss und nervt auch ab einem bestimmten Punkt.

Insgesamt gute Story.