Benutzer
Benutzername: 
Kritikerlady

Bewertungen

Insgesamt 208 Bewertungen
Bewertung vom 15.10.2011
Rickman, Phil

Die Gebeine von Avalon


weniger gut

England um 1560. Der Gelehrte Dr. John Dee wird von Elizabeth I. beauftragt, in Glastonbury nach den Gebeinen von König Artus zu suchen. Zusammen mit einigen Gefährten bricht er auf. In Glastonbury finden die Männer eine seltsame Situation vor. Die Abei ist vor 20 Jahren geschlossen worden, der Abt wurde brutal gefoltert, damit er ein nur ihm bekanntes Geheimnis preisgibt. Von der Ruine der Abtei geht immer noch eine gewisse Mystik aus. In Glastonbury selbst haben sich viele Menschen angesiedelt, die mit der regulären Kirche nicht viel anfangen können, in die Kirche geht man hauptsächlich, um der Strafe zu entgehen. Gleichzeitig geht die Angst vor dem Friedensrichter Fyche um, der gerne mal willkürlich oder aus eigenen Interessen Menschen verhaften, foltern und aufhängen lässt. Als Dr. Dee sich dann noch verliebt und ein bestialischer Mord passiert, rückt die Suche nach den Gebeinen vollends in den Hintergrund.

Ich hatte mit dem Buch große Probleme, denn bis zum Schluss habe ich nicht verstanden, worum es ging. Zu keinem Zeitpunkt bin ich in die Geschichte reingekommen, habe nicht mitbekommen, wer warum was tut, und die Auflösung hat mich dann total verwirrt. Ich habe versucht zu analysieren, woran dies lag und denke, dass der Autor zuviel an Vorkenntnis voraussetzt. Es wird nicht erklärt, wie die politische oder religiöse Lage im Land ist, wer welche Absichten hat etc. Und dabei dachte ich, dass ich von der damaligen Zeit schon einiges weiß ...
Dazu kommt dann noch, dass Dr. Dee, aus dessen Sicht erzählt wird, häufiger sehr langatmig redet und denkt.

Ansonsten offenbart Phil Rickman aber, dass er einen hervorragenden Schreibstil hat. Und obwohl ich inhaltlich nichts verstanden hab, konnte ich beim Lesen trotzdem dieses Gemisch aus Mystik und Angst spüren.

Insgesamt ein Buch, mit dem ich persönlich nichts anfangen konnte, wo ich bei der Wiedergabe des Inhalts schon immense Probleme hatte, das aber gewiss seine Fans finden wird.

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.10.2011
Beckett, Simon

Obsession


schlecht

Der obigen Inhaltsangabe kann ich nichts hinzufügen.
Dieser Inhalt ist jedoch innerhalb kürzester Zeit erledigt. Nachdem Jacob wieder zurück bei seinem leiblichen Vater ist, fängt Ben an, diesen und seine Freundin mit der Kamera zu observieren und sich ständig beim Jugendamt über den Vater zu beschweren.

Ich habe insgesamt vier der CDs gehört. Dann konnte ich beim besten Willen nicht mehr. Das ist kein Psychothriller, sondern ein absolut langweiliger Verwaltungsvorgang. Stundenlang soll man sich anhören, wie Ben vor der Kamera sitzt und die Freundin beim Duschen beobachtet, beim Fremdgehen, beim Kartoffelschälen...immer mit Schwerpunkt auf den Brüsten der Frau und ob Ben dabei eine Erektion bekommt oder nicht. Dann sieht er auch noch zu, wie Jacobs Vater trainiert... alles ist in etwa so spannend wie der Beipackzettel von Medikamenten, auch wenn der Sprecher sich alle Mühe gibt und das beste herausholt.

Ich hatte mir sehr viel mehr versprochen. Dieses Hörbuch ist nur als Einschlafhilfe zu gebrauchen.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.10.2011
Hoßfeld, Dagmar

Internat und plötzlich Freundinnen / Carlotta Bd.2


ausgezeichnet

Die 11jährige Carlotta hat es nicht einfach: Ihre Eltern sind geschieden und sie lebt eigentlich bei ihrem Vater. Der arbeitet aber für lange Zeit im Ausland und Carlotta muss bei ihrer Mutter, dem ungeliebten Stiefvater und den beiden Zwillingen leben. Da ist sie froh, als die Schule wieder anfängt und sie zurück ins Internat darf. Im Internat trifft sie wieder auf die lebenslustige und immer essende Manu. Und auch Sofie ist wieder da. Aber Sofie ist total verändert. Sie ist ganz dünn, isst fast nichts und schottet sich von ihren Zimmerkameradinnen ab. Und wer klaut in Prinzensee?

Der Schreibstil ist sehr lebendig und kindgerecht. Die Probleme der Kinder sind aus dem Leben gegriffen. Als Erwachsener sieht man manchmal den erhobenen Zeigefinger, wenn etwa Carlotta erkennen muss, dass sie mit ihren Verdächtigungen nicht so vorschnell sein darf. Das Buch ist außerdem sehr spannend und erinnert manchmal an die Internats-Serien von Enid Blyton, ohne diese aber zu kopieren. Sehr amüsant sind zudem die Kommentare von Manu, die selten ein Blatt vor den Mund nimmt.

Ich habe das Buch genossen und in einem Rutsch durchgelesen. Meiner Meinung nach ist es für Kinder ab der 5. Klasse uneingeschränkt geeignet. Den ersten Band sollte man, muss man aber nicht unbedingt gelesen haben.

Bewertung vom 26.09.2011
Schmauderer, Achim

Wirbelsäulengymnastik


ausgezeichnet

In diesem kleinen Buch sind sehr viele gute Übungen enthalten. Alle sind gut erklärt und mit Fotos illustriert, sodass man auf einen Blick erkennen kann, wie sie gehen. Sämtliche Übungen können zudem zu Hause ohne Hilfe durchgeführt werden. Hilfsmittel sind hauptsächlich eine Decke für den Boden und selten mal ein Stuhl. Für die Übungen muss man auch kein Bewegungswunder sein. Zumindest die meisten Übungen sind auch für Übergewichtige oder Ältere durchführbar.
Rundum empfehlenswert!

Bewertung vom 25.09.2011
Hess, Reinhardt

Südtiroler Küche


sehr gut

Ein schönes, kleines Kochbuch. Kurz und prägnant wird Südtirol kurz vorgestellt und die Säulen der dortigen Küche, bevor es eine Reihe kleiner Rezepte gibt, schön sortiert nach Brotzeit, Vor- und Hauptspeise und natürlich Dessert.
Besonders gut finde ich, dass die regionalen Besonderheiten, mit denen gekocht wird, erklärt und Alternativen genannt werden, sodass auch ein Norddeutscher die Gerichte nachkochen kann. Manchmal steht dort sogar, wo man die Zutat bekommen kann ...

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.09.2011
Grillparzer, Marion

Die magische Kohlsuppe


weniger gut

Es wird viel zu dieser Diät gesagt und es gibt neben der bekannten Suppe auch drei Varianten. Ansonsten nur das allgemeine: Viel Bewegung, viel trinken etc.
Aber es gibt von mir nur zwei Sterne: Es wird immer noch von "Entschlacken" geredet, obwohl es erwiesenermaßen keinerlei Schlacken im Körper gibt. Und es ist eine sehr einseitige Diät. Der Hinweis, dass man dieses einseitige Essen höchstens sieben Tage machen sollte, ist recht klein ausgefallen und auch nur mit dem Hinweis, dass es länger nicht funktioniert.
Außerdem wird mit diesem Buch eine ungesunde Lebensweise gegen eine andere ausgetauscht, nämlich das einseitige Essen. Dieses kann ich nicht befürworten.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.09.2011
Kuhn, Dörte

Rund & fit


schlecht

Ich gehöre zur Zielgruppe dieses Buches und war erst mal erfreut, als ich las, dass Leute nicht unbedingt abnehmen müssen, nur weil sie übergewichtig, aber ansonsten gesund sind. Die ersten 13 Seiten findet man dann aber keine Sportübungen, sondern wieder den normalen Quatsch: Mehr Bewegung, Vollkorn essen, viel trinken ... Auf Seite 15 kommt dann die Vorstellung des Balles. Zwar sagt die Autorin selbst, dass viele übergewichtige Menschen ihn nicht mögen, macht uns aber gleich wieder "Hoffnung": Es gibt spezielle Bälle, die beim Platzen nur langsam Luft verlieren (??!). (Falls die Autorin es liest: Ich MAG den Ball nicht und will ihn auch nicht!). Auf Seite 24 bis 27 finden wir dann endlich das, was auf dem Klappentext angekündigt war: Einfache Übungen für Zuhause, entweder an der Wand, dem Stuhl oder auf dem Boden. Den Rest des Buches wird dann vorgeschlagen, dass man Fahradfahren, Inline-Skaten oder Walken gehen soll - oder Schwimmen, bevor es am Ende noch einmal fünf Seiten gibt, um im Büro mal kurz einen Durchhänger mit ein paar einfachen Übungen zu beseitigen und zusätzlich zwei Seiten zum Entspannen.
Mein Resümee: Geldverschwendung. Gerade mal vier Seiten Übungen für Zuhause. Spaßfaktor gleich Null. Dass auf der Hälfte der Fotos eine dünne Bohnenstange abgebildet ist, erhöht den Spaßfaktor auch nicht.

Bewertung vom 25.09.2011
Tschirner, Thorsten

Fit mit dem Thera-Band


sehr gut

Mit diesem Buch hat man wirklich keine Ausrede mehr, keinen Sport zu treiben. Täglich nur 8 Minuten! Und man braucht keine großen Hilfsmittel, nur das recht kostengünstige Thera-Band.
Die Übungen sind einfach beschrieben und auch noch mit Bildern illustriert. Sie sind so einfach, dass man kein Bewegungswunder oder eine Gummipuppe sein muss.
Sehr schön, auch für Bewegungsmuffel.

8 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.09.2011
Rademacker, Birgit

1 Pfanne - 50 Rezepte


gut

Quer durch alle Kulturen werden jede Menge Gerichte vorgestellt. Dabei sind einfache Dinge wie das Käseomelette wie auch Anspruchsvolleres (Schafskäse im Teigmantel), es sind italienische Nudelgerichte dabei wie auch Orientalisches mit Couscous und ganz toll: auch Vegetarisches.
Insgesamt ist es für meinen Geschmack allerdings zu viel gemischt, denn ich denke, niemand isst gerne italienisch, orientalisch, asiatisch, spanisch, ...auf einmal. Und die Gerichte kennt man normalerweise auch aus jedem anderen Kochbuch, dafür braucht es dieses nicht.
Aber es ist toll geschrieben, mit Tipps zu einigen etwas exotischeren Lebensmitteln, und dient bei mir als Inspirationshilfe, wenn es mal wieder hießt: Was ess ich heute?

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.